Strassenhunde Rumänien-kleine Hoffnung?????

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Stockholm92

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Es geht auch ohne Töten:
Bürgermeister in Bals/Rumänien dankbar für erneute deutsche Hilfe

Während die Regierung in Bukarest gerade über einen Gesetzesentwurf berät, der das
erneute massenweise Töten von Straßenhunden im ganzen Land legalisieren soll, geht
der Bürgermeister von Bals - Madalin Ady Teodosescu - andere Wege. 172 Hündinnen, 94
Rüden, 22 Katzen und 14 Kater wurden in nur 10 Tagen in der kleinen Stadt kastriert.
Möglich wurde die Aktion nicht nur, weil das dreiköpfige Team vom Tierärzte Pool
rund um Thomas Busch bis zum Umfallen operiert hat und die AGILA
Haustierversicherung aus Hannover zusammen mit TASSO die Kastrationen finanziell
ermöglicht hat. Möglich wurde sie vor allem, weil der Bürgermeister der Stadt die
Idee der Tierschützer vor Ort voll und ganz unterstützt. "Castrate and Release"
bedeutet Hilfe durch Selbsthilfe durch Kastrieren der Tiere und Aussetzen in der
gewohnten Umgebung. Teodosescu hatte die Hilfsaktion der Deutschen zum wiederholten
Mal lange vorbereitet und die Bevölkerung mit Plakaten dazu aufgerufen, ihre
Haustiere kastrieren zu lassen. Für Rumänien, einem Land in dem das Töten der Hunde
vielleicht schon bald wieder befürwortet werden könnte, eine revolutionäre
Einstellung zum Thema Straßenhunde. Das Beispiel "Bals" zeigt, dass man seine Tiere
nicht massenweise grausam töten muss, um das Problem der unzähligen Straßenhunde zu
lösen. Die Verantwortlichen vor Ort haben erkannt, dass man andere Wege gehen kann
und Bals wird irgendwann die erste Stadt Rumäniens ohne Straßenhunde sein.
 
  • Strassenhunde Rumänien-kleine Hoffnung????? Beitrag #2
und es geht doch !! :D
Leider wird es wohl noch sehr lange dauern bis alle Verantwortlichen das Verstanden haben. bis dahin werden noch viele tausende Hunde ein grausames Ableben erleiden müssen.
Und dennoch macht es Hoffnung!

In Ungarn wurde beispielsweise beschlossen dass das Thema Tierschutz mit in den Schulunterricht aufgenommen werden soll.
Das geschah allerdings noch vor dem Regierungswechsel. Bleibt zu hoffen dass alles so bleibt wie vorab besprochen.

Die Strassenhundpopulationen in süd- bzw Südosteuropa sind ein "Problem" das vom Menschen selbst geschaffen wird. auch heute noch . Doch anstatt dass man sich dessen bewußt wird und bessere Wege sucht wird eben leider viel zu oft der Weg gewählt der am schnellsten sichtbare "Erfolge" verspricht.

Doch welch ein Erfolg ist das wenn auf jeden getöteten Hund gleich wieder ein paar neugeborene Welpen kommen?

Die Kastration ist der einzig vernünftige Weg und ich wünsche es all den Strassenhunden und Katzen dass jene, die darüber richten und urteilen dies auch bald verstehen und einsehen.

LG


20Augen
 
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