- Traurig aber wahr - ich liebe meine Kaninchen über alles. :( Beitrag #1
-Maybe__
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Hallo liebe Foris;
schon wieder ich.
Nachdem ihr mich alle so herzlich aufgenommen habt, muss ich mir mal etwas von der Seele schreiben.
Ich habe keine Ahnung ob mein Thema der richtigen Kategorie untergeordnet ist, falls nicht verschiebt es bitte.
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll ...
Hm. Es bedrückt mich sehr.
Als ich 11 oder 12 war, genau weiß ich es nicht mehr, habe ich ein schwarzes Zwergkaninchen aus einer Tierhandlung bekommen. Ich weiß nicht gerade Ideal, aber ich war nunmal jung und naiv. Besonders informiert habe ich mich leider auch nicht über diese wunderbaren Tierchen. Das arme Kerlchen hieß Snoopy und war mein ein und alles. Ich habe mich sehr gut um ihn gekümmert, dachte ich jedenfalls. Der arme Kerl lebte alleine in einem gewöhnlichem 50 x 120 Käfig, leider viel zu klein und bekam dazu noch sein tägliches Trockenfutter. Nach ca. 2 oder 3 Jahren holte ich dann noch einen super süßen Teddyzwerwidder Herren. Wir kauften ihn bei einer Züchterin und nannten ihn Nala, da wir dachten es sei ein weibchen. Unbedingt wollte ich ein weibchen haben, damit ich eine supertolle Kinderzimmervermehrung mit dem Nachbarsrammler machen konnte. Immerhin hatte ich mich informiert, dass mein Snoopy dringend einen Artgenossen brauchte und mehr Platz. Gelesen und getan. Die zwei hatten eine etwa 4m² große mit Lenolium ausgelgte Ecke. Sie hatten 2 Klos, ein Trinknapf, Heu, Häuschen, Frischfutter und ein bischen Trockenfutter zum abgewöhnen im Stall. Gott sei Dank hat sich herrausgestellt, dass Nala ein Simba war. Also keine Kinderzimmervermehrung. Meine Nachbarin halt davon nicht sehr viel und machte mir Vorwürfe, dass ich hätte besser bei dem Geschlecht aussuchen aufpassen sollen. Ich machte mir nicht draus, schließlcih las ich, dass so etwas schelcht ist und nur zu kranken und mehr Herrenlosen Nasen führte. Natürlich waren beide kastriert und verstanden sich prächtig. Sie hatten täglich auslauf, sowie in meinem Zimmer als auch auf dem Kaninchensicheren Balkon. Natürlich wollte ich, dass das Nachbarskaninchen auch glücklich wird. Also sprach ich mit meiner Nachbarin. Natürlich war sie mit einbem zweiten Kaninchen einverstanden, schließlich war es dann noch ein Kuscheltier mehr. Wir überredeten ihre Mutter und wollten eins aus dem Tierheim holen. Dort gab es keins was ihr gefiel ihr. Also stöberten wir im Internet und wurden fündig. Damit es so schnell wie möglich ging, riefen wir die Züchterin an und durften den kleinen Mann paar Tage später abholen. Meine Nachbarin versprach mir, dass sie sobald der kleine Mann mit dem anderen Rammler vergesellschaftet wurde einen 4m² großer Stall hergerichtet wird. Alles Lüge. Niemals wurde ein etxtra Stall hergerichtet. Richtig vergesellschaftet wurde auch nicht. Einfach hat sie die zwei unkastrierten Rammler in ihrem Zimmer laufen lassen und anschließend Abends in den 120er Käfig gesteckt. Zwei mal wöchentlich bekamen beide ein halbes Möhrchen, ansonsten nur Trockenfutter und Heu. Nach ca einem Monat hielt sie es nicht mehr aus. Sie konnte kaum noch schlafen, weil die zwei sich nur noch kloppten. Also entschied ich mich den Neuzugang zu nehmen. Ich informierte mich vorher im Internet und lies den kleinen Mann kastrieren und anschließen in Quarantäne sitzen.Allerdings erst nachdem ich ihn heimlich bei mir zuhause vor meinen Eltern versteckte. Irgendwann dann flog es auf, mit ein bischen Tränen vergießen durfte ich ihn Gott sei Dank behalten. Nach einer gewissen Zeit vergesellschaftete ich dann meine drei Rammler. Es klappte super! Leider hatte ich keinen Platz für einen größeren Stall, also beschloß ich einfach einen 120er Käfig mit Heu, Gemüse und Obst gefüllt offen in eine Ecke zu stellen. Obendrauf eine dicke Decke damit sie nicht mit ihren Füßchen hängen bleiben konnten. Klos wurden aufgestellt, Kabelversteckt, Spielzeug gekauft sowie gebaut und ausreichend Futter aufgehangen wie versteckt, damit die 3 den ganzen Tag was zutun hatten. Nachts schliefen sie alle in meinem Bett. Es war einfach nur herrlich. Bis ich plötzlich eine Gräser- und Pollenallergie entwickelte. Ich merkte, dass ich meinen 3 Schätzen kaum noch Heu geben konnte, trotzdem tat ich es. Eines Nachts bekam ich dann kaum noch luft, dass ich mich ins Gästezimmer schlich, Fenster öffnete und weiter schlief. Mir war bewusst, dass wenn ich meinen Eltern was von der Allergie erzählte, meine 3 Lieblinge weg müssten. Tag für Tag ging es soweiter. Ich schlief keine Nacht mehr in meinem Zimmer, zur Liebe meiner Nasen. Bis es nicht mehr ging. Meiner Mutter erfuhr es und ging mit mir zum Arzt. Meine Lieblinge mussten weg! Ich suchte verzweifelt nacht jemanden in der Nähe der alle drei aufnehmen konnte. Niemand. Nichtmal ausserhalb von Köln oder NRW war bereit 3 Kaninchen zu nehmen. Sie mussten zum Tierschutz und wurden alle getrennt. Ich fiel in ein Loch, wurde schelchter in der Schule, blieb sitzen, wurde magersüchtig, musste ins Krankenhaus und anschließend zu einer Therapie. Bis heute hab ich es nicht verkraftet.
Auch dieser Text fiel mir schwer zu schreiben;
ich hoffe er ist gut leserlich... sobald mich jemand
drauf anspricht, ich darüber rede oder schreibe
kommen mir die Tränen.
Aber ich finde ... es musste jetzt einfach mal sein.
Danke fürs lesen.
:022:
schon wieder ich.
Nachdem ihr mich alle so herzlich aufgenommen habt, muss ich mir mal etwas von der Seele schreiben.
Ich habe keine Ahnung ob mein Thema der richtigen Kategorie untergeordnet ist, falls nicht verschiebt es bitte.
Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll ...
Hm. Es bedrückt mich sehr.
Als ich 11 oder 12 war, genau weiß ich es nicht mehr, habe ich ein schwarzes Zwergkaninchen aus einer Tierhandlung bekommen. Ich weiß nicht gerade Ideal, aber ich war nunmal jung und naiv. Besonders informiert habe ich mich leider auch nicht über diese wunderbaren Tierchen. Das arme Kerlchen hieß Snoopy und war mein ein und alles. Ich habe mich sehr gut um ihn gekümmert, dachte ich jedenfalls. Der arme Kerl lebte alleine in einem gewöhnlichem 50 x 120 Käfig, leider viel zu klein und bekam dazu noch sein tägliches Trockenfutter. Nach ca. 2 oder 3 Jahren holte ich dann noch einen super süßen Teddyzwerwidder Herren. Wir kauften ihn bei einer Züchterin und nannten ihn Nala, da wir dachten es sei ein weibchen. Unbedingt wollte ich ein weibchen haben, damit ich eine supertolle Kinderzimmervermehrung mit dem Nachbarsrammler machen konnte. Immerhin hatte ich mich informiert, dass mein Snoopy dringend einen Artgenossen brauchte und mehr Platz. Gelesen und getan. Die zwei hatten eine etwa 4m² große mit Lenolium ausgelgte Ecke. Sie hatten 2 Klos, ein Trinknapf, Heu, Häuschen, Frischfutter und ein bischen Trockenfutter zum abgewöhnen im Stall. Gott sei Dank hat sich herrausgestellt, dass Nala ein Simba war. Also keine Kinderzimmervermehrung. Meine Nachbarin halt davon nicht sehr viel und machte mir Vorwürfe, dass ich hätte besser bei dem Geschlecht aussuchen aufpassen sollen. Ich machte mir nicht draus, schließlcih las ich, dass so etwas schelcht ist und nur zu kranken und mehr Herrenlosen Nasen führte. Natürlich waren beide kastriert und verstanden sich prächtig. Sie hatten täglich auslauf, sowie in meinem Zimmer als auch auf dem Kaninchensicheren Balkon. Natürlich wollte ich, dass das Nachbarskaninchen auch glücklich wird. Also sprach ich mit meiner Nachbarin. Natürlich war sie mit einbem zweiten Kaninchen einverstanden, schließlich war es dann noch ein Kuscheltier mehr. Wir überredeten ihre Mutter und wollten eins aus dem Tierheim holen. Dort gab es keins was ihr gefiel ihr. Also stöberten wir im Internet und wurden fündig. Damit es so schnell wie möglich ging, riefen wir die Züchterin an und durften den kleinen Mann paar Tage später abholen. Meine Nachbarin versprach mir, dass sie sobald der kleine Mann mit dem anderen Rammler vergesellschaftet wurde einen 4m² großer Stall hergerichtet wird. Alles Lüge. Niemals wurde ein etxtra Stall hergerichtet. Richtig vergesellschaftet wurde auch nicht. Einfach hat sie die zwei unkastrierten Rammler in ihrem Zimmer laufen lassen und anschließend Abends in den 120er Käfig gesteckt. Zwei mal wöchentlich bekamen beide ein halbes Möhrchen, ansonsten nur Trockenfutter und Heu. Nach ca einem Monat hielt sie es nicht mehr aus. Sie konnte kaum noch schlafen, weil die zwei sich nur noch kloppten. Also entschied ich mich den Neuzugang zu nehmen. Ich informierte mich vorher im Internet und lies den kleinen Mann kastrieren und anschließen in Quarantäne sitzen.Allerdings erst nachdem ich ihn heimlich bei mir zuhause vor meinen Eltern versteckte. Irgendwann dann flog es auf, mit ein bischen Tränen vergießen durfte ich ihn Gott sei Dank behalten. Nach einer gewissen Zeit vergesellschaftete ich dann meine drei Rammler. Es klappte super! Leider hatte ich keinen Platz für einen größeren Stall, also beschloß ich einfach einen 120er Käfig mit Heu, Gemüse und Obst gefüllt offen in eine Ecke zu stellen. Obendrauf eine dicke Decke damit sie nicht mit ihren Füßchen hängen bleiben konnten. Klos wurden aufgestellt, Kabelversteckt, Spielzeug gekauft sowie gebaut und ausreichend Futter aufgehangen wie versteckt, damit die 3 den ganzen Tag was zutun hatten. Nachts schliefen sie alle in meinem Bett. Es war einfach nur herrlich. Bis ich plötzlich eine Gräser- und Pollenallergie entwickelte. Ich merkte, dass ich meinen 3 Schätzen kaum noch Heu geben konnte, trotzdem tat ich es. Eines Nachts bekam ich dann kaum noch luft, dass ich mich ins Gästezimmer schlich, Fenster öffnete und weiter schlief. Mir war bewusst, dass wenn ich meinen Eltern was von der Allergie erzählte, meine 3 Lieblinge weg müssten. Tag für Tag ging es soweiter. Ich schlief keine Nacht mehr in meinem Zimmer, zur Liebe meiner Nasen. Bis es nicht mehr ging. Meiner Mutter erfuhr es und ging mit mir zum Arzt. Meine Lieblinge mussten weg! Ich suchte verzweifelt nacht jemanden in der Nähe der alle drei aufnehmen konnte. Niemand. Nichtmal ausserhalb von Köln oder NRW war bereit 3 Kaninchen zu nehmen. Sie mussten zum Tierschutz und wurden alle getrennt. Ich fiel in ein Loch, wurde schelchter in der Schule, blieb sitzen, wurde magersüchtig, musste ins Krankenhaus und anschließend zu einer Therapie. Bis heute hab ich es nicht verkraftet.
Auch dieser Text fiel mir schwer zu schreiben;
ich hoffe er ist gut leserlich... sobald mich jemand
drauf anspricht, ich darüber rede oder schreibe
kommen mir die Tränen.
Aber ich finde ... es musste jetzt einfach mal sein.
Danke fürs lesen.