- habe ich das richtige für ihn getan??? Beitrag #1
B
Beaver Mädel
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hallo liebe user,
letzte nacht um 4 uhr habe ich meinen charly schatz gehen lassen. ich kann mit den verlust nicht leben und weiß nicht ob ich das richtige getan habe. ich habe die letzten tage ja schon viel über ihn geschrieben und gestern gegen abend und in der nacht hat es mir nun wirklich die augen geöffnet, obwohl ich immer noch die angst habe es falsch entschieden zu haben.
er hatte ja schon länger wehwehchen mit seinen 15.5 jahren. er hat sich kaum noch auf den beinen halten können, ist ständig weggerutscht, in seinem urin ausgerutscht und sein deckchen war zwischendurch auch mal nass. dann hatte ich starke probleme mit seinem futter, ich konnte kochen was ich wollte, er hat nur ganz wenig angerührt und teilweise stark erbrochen. klar okay, sein lecker hat er gestern auch noch mit vergnügen gegessen und vorher hatte er auch noch was zu sich genommen. da war ich gestern richtig stolz. knapp eine stunde später wurde es dann erst richtig schlimm, er lag unter unserem küchentisch und hat bestimmt eine halbe stunde versucht, wenn nicht noch länger auf die beine zu kommen. er hatte es nicht geschafft. zu seinem wasser ist er auch nicht selbstständig hingegangen, ich habe es ihn hingehalten und er hatte sogar extremen durst. das heißt für mich, er konnte dort nicht hin. dann bin ich, da er die ganze nacht und die zuvor auch gejammert hat, dass ich mit ihm raus gehe. meine mutter hatte mich begleitet. wir waren unten und dann hat er im stehen sein kleines geschäft erledigt, da dachte ich noch, schau vlt war seine blase einfach zu voll. dann allerdings unmittelbar nach dem er urin abgesetzt hat , ist er reingefallen. dann habe ich ihn wieder auf den arm genommen ( dabei hat er immer geschrien) und ihn auf einer anderen stelle noch mal abgesetzt. gewartet, und dann lag er wieder auf dem boden und kam nicht mehr hoch. da dachte ich schon, oh gott. dann wollte ich ihn wieder hochnehmen, er fing an zu meckern und ganz plötzlich bekam er dann einen krampfanfall in den vorderpfoten und in seinem schwanz. es dauerte ein wenig, meine mutter sagte sein gesichtsausdruck sah gequält aus. ich konnte nicht hinschauen. das schlimme, er hatte dabei kot abgsetzt und lag drinnen und ist trotzdem nicht aufgestanden.
das hat mir alles die augen geöffnet, ich wollte so einen weg nie gehen und ich weiß auch nicht ob er das wirklich wollte. ich habe angst , dass ich zu schnell entschieden habe oder falsch. dann habe ich die tierklinik auch sofort angerufen und alles geschildert. das war um halb vier. sie sagte kommen sie vorbei. dann waren wir da, sie hat ihn sich angeschaut und abgetastet, so gut es noch ging. auf dem tierarzttisch hat er sich auch hingelegt, das ist eigentlich gar nicht seine art.
so sie meinte wäre es ihrer würde sie ihn gehen lassen. ich habe natürlich noch nachgefragt ob es nicht eine andere möglichkeit gibt. sie sagte aber ausdrücklich, klar wir können noch blutbild etc machen, aber der hund quält sich doch nur noch, seht es als erlösung. da ich der ärztin vertraut habe, schweren herzens habe ich mich dann dazu entschieden.
dann kam sie mit der ersten spritze, ich konnte mir nicht anschauen wie sie gespritzt wird, ich bin raus, mama und mein bruder waren dort bei ihm. nach der spritze bin ich rein und habe gesehen wie er langsam in den schlaf gegangen ist. ich habe mich noch verabschiedet ihn gekrault und küsschen gegeben. dann einige minuten später war er im tiefschlaf und dann kam sie mit der zweiten spritze, ich konnte es nicht , ich bin raus und habe so lange gewartet bis alles vorbei war. meine mutter sagte mir, dass die ärztin noch sagte , dass er kaputte nieren hat und das herz auf die anderen organe schlägt. sie war sich sicher, dass in zwei bis drei wochen ein qualvoller tot eingetreten wäre. nur kann ich der ärztin vertrauen? klar sie kam total nett rüber, hat sich auch viel zeit für mich genommen, mich umarmt und meinen hund auch noch mal als er von uns gegangen ist. sie war total mitfühlend. nur kann ich darauf vertrauen? nicht dass er mir heute morgen normal aufgestanden wäre. ich weiß nicht ob ich das richtige getan habe, ich fühle mich schuldig und sehe eine einschläferung im grunde als mord. zumindest jetzt als ich es getan habe!! wenn er noch wollte, habe ich einen riesen fehler begannen. er sah aber so kraftlos aus, als er da gestern nicht mehr auf die beine kam, es tut mir alles so weh.
wie lerne ich damit um zu gehen?
und vorallem habe ich das richtige getan?
ich brauche einfach jemanden oder menschen die mit mir sprechen, ich habe kaum jemanden in meiner umgebung der mich versteht. nur meinte mutter und meinen bruder. sonst niemanden. ich fühle mich allein..
ich danke euch, dass ihr das gelesen habt, es tat einfach mal gut alles raus zu lassen.
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
ja ich habe angst, dass er nun dort oben ist und mich nicht mehr lieb hat, weil ich vlt falsch für ihn entschieden habe
...
nur was sollte ich tun?? ein hund kann sich nicht äußern, man muss es ja iwo am zustand und in den augen erkennen. es tut so weh, ich würde am liebsten auch vor einem zug springen. das war das wichtigste tier in meinem leben und es wird auch nie wieder einen wichtigeren geben.
ich habe so viel mit ihm durchgestanden. er war ein kämpfer, ein kleiner erkunder. wenn ich zurück denke sehe ich noch den charly der gerne spazieren war, übermutig wurde und einfach durch die ganze wohnung gerast ist. er hat so gerne lecker geklaut, selbst wenn ich ein brot gegessen habe hat er es mir damals aus der hand geklaut und wurst und jegliche anderen leckereien hat er sich sogar selbst vom tisch geholt. als ich klein war habe ich sogar eis mit ihm zusammen geschleckt. wir haben damals alles zusammen gemacht. doch dann vor zwei jahren ca fing er mit leichter demenz an, die heute extrem ausgebreitet war. jedoch konnte ich damit schon immer leben, das ist normal im alter. nur er hat von heute auf morgen immer stärker mit den knochen abgebaut. viel konnte ich zuletzt nicht mit mit ihm machen, nur noch für ihn. kuscheln wollte er ja lange nicht mehr
was mir auch extrem weh tat.
sry.. ich könnte so vieles schreiben, ich habe erinnerungen in meinem kopf von damals, wie er damals war, wie schön es mit ihm war. er war was ganz besonderes und wird es auch immer für mich bleiben. chlary liegt nun bei uns im garten und sobald es mir ein wenig besser geht werde ich sein grab schön gestalten. das ist ja leider das letzte was man für ihn tun kann. ehrlich ich könnte heulen, gegen die wand schlage. ich fasse es einfach nicht.
zur zeit sehe ich keinen grund weiter zu leben :roll: er war der grund für mich..
letzte nacht um 4 uhr habe ich meinen charly schatz gehen lassen. ich kann mit den verlust nicht leben und weiß nicht ob ich das richtige getan habe. ich habe die letzten tage ja schon viel über ihn geschrieben und gestern gegen abend und in der nacht hat es mir nun wirklich die augen geöffnet, obwohl ich immer noch die angst habe es falsch entschieden zu haben.
er hatte ja schon länger wehwehchen mit seinen 15.5 jahren. er hat sich kaum noch auf den beinen halten können, ist ständig weggerutscht, in seinem urin ausgerutscht und sein deckchen war zwischendurch auch mal nass. dann hatte ich starke probleme mit seinem futter, ich konnte kochen was ich wollte, er hat nur ganz wenig angerührt und teilweise stark erbrochen. klar okay, sein lecker hat er gestern auch noch mit vergnügen gegessen und vorher hatte er auch noch was zu sich genommen. da war ich gestern richtig stolz. knapp eine stunde später wurde es dann erst richtig schlimm, er lag unter unserem küchentisch und hat bestimmt eine halbe stunde versucht, wenn nicht noch länger auf die beine zu kommen. er hatte es nicht geschafft. zu seinem wasser ist er auch nicht selbstständig hingegangen, ich habe es ihn hingehalten und er hatte sogar extremen durst. das heißt für mich, er konnte dort nicht hin. dann bin ich, da er die ganze nacht und die zuvor auch gejammert hat, dass ich mit ihm raus gehe. meine mutter hatte mich begleitet. wir waren unten und dann hat er im stehen sein kleines geschäft erledigt, da dachte ich noch, schau vlt war seine blase einfach zu voll. dann allerdings unmittelbar nach dem er urin abgesetzt hat , ist er reingefallen. dann habe ich ihn wieder auf den arm genommen ( dabei hat er immer geschrien) und ihn auf einer anderen stelle noch mal abgesetzt. gewartet, und dann lag er wieder auf dem boden und kam nicht mehr hoch. da dachte ich schon, oh gott. dann wollte ich ihn wieder hochnehmen, er fing an zu meckern und ganz plötzlich bekam er dann einen krampfanfall in den vorderpfoten und in seinem schwanz. es dauerte ein wenig, meine mutter sagte sein gesichtsausdruck sah gequält aus. ich konnte nicht hinschauen. das schlimme, er hatte dabei kot abgsetzt und lag drinnen und ist trotzdem nicht aufgestanden.
das hat mir alles die augen geöffnet, ich wollte so einen weg nie gehen und ich weiß auch nicht ob er das wirklich wollte. ich habe angst , dass ich zu schnell entschieden habe oder falsch. dann habe ich die tierklinik auch sofort angerufen und alles geschildert. das war um halb vier. sie sagte kommen sie vorbei. dann waren wir da, sie hat ihn sich angeschaut und abgetastet, so gut es noch ging. auf dem tierarzttisch hat er sich auch hingelegt, das ist eigentlich gar nicht seine art.
so sie meinte wäre es ihrer würde sie ihn gehen lassen. ich habe natürlich noch nachgefragt ob es nicht eine andere möglichkeit gibt. sie sagte aber ausdrücklich, klar wir können noch blutbild etc machen, aber der hund quält sich doch nur noch, seht es als erlösung. da ich der ärztin vertraut habe, schweren herzens habe ich mich dann dazu entschieden.
dann kam sie mit der ersten spritze, ich konnte mir nicht anschauen wie sie gespritzt wird, ich bin raus, mama und mein bruder waren dort bei ihm. nach der spritze bin ich rein und habe gesehen wie er langsam in den schlaf gegangen ist. ich habe mich noch verabschiedet ihn gekrault und küsschen gegeben. dann einige minuten später war er im tiefschlaf und dann kam sie mit der zweiten spritze, ich konnte es nicht , ich bin raus und habe so lange gewartet bis alles vorbei war. meine mutter sagte mir, dass die ärztin noch sagte , dass er kaputte nieren hat und das herz auf die anderen organe schlägt. sie war sich sicher, dass in zwei bis drei wochen ein qualvoller tot eingetreten wäre. nur kann ich der ärztin vertrauen? klar sie kam total nett rüber, hat sich auch viel zeit für mich genommen, mich umarmt und meinen hund auch noch mal als er von uns gegangen ist. sie war total mitfühlend. nur kann ich darauf vertrauen? nicht dass er mir heute morgen normal aufgestanden wäre. ich weiß nicht ob ich das richtige getan habe, ich fühle mich schuldig und sehe eine einschläferung im grunde als mord. zumindest jetzt als ich es getan habe!! wenn er noch wollte, habe ich einen riesen fehler begannen. er sah aber so kraftlos aus, als er da gestern nicht mehr auf die beine kam, es tut mir alles so weh.
wie lerne ich damit um zu gehen?
ich brauche einfach jemanden oder menschen die mit mir sprechen, ich habe kaum jemanden in meiner umgebung der mich versteht. nur meinte mutter und meinen bruder. sonst niemanden. ich fühle mich allein..
ich danke euch, dass ihr das gelesen habt, es tat einfach mal gut alles raus zu lassen.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
ja ich habe angst, dass er nun dort oben ist und mich nicht mehr lieb hat, weil ich vlt falsch für ihn entschieden habe
nur was sollte ich tun?? ein hund kann sich nicht äußern, man muss es ja iwo am zustand und in den augen erkennen. es tut so weh, ich würde am liebsten auch vor einem zug springen. das war das wichtigste tier in meinem leben und es wird auch nie wieder einen wichtigeren geben.
ich habe so viel mit ihm durchgestanden. er war ein kämpfer, ein kleiner erkunder. wenn ich zurück denke sehe ich noch den charly der gerne spazieren war, übermutig wurde und einfach durch die ganze wohnung gerast ist. er hat so gerne lecker geklaut, selbst wenn ich ein brot gegessen habe hat er es mir damals aus der hand geklaut und wurst und jegliche anderen leckereien hat er sich sogar selbst vom tisch geholt. als ich klein war habe ich sogar eis mit ihm zusammen geschleckt. wir haben damals alles zusammen gemacht. doch dann vor zwei jahren ca fing er mit leichter demenz an, die heute extrem ausgebreitet war. jedoch konnte ich damit schon immer leben, das ist normal im alter. nur er hat von heute auf morgen immer stärker mit den knochen abgebaut. viel konnte ich zuletzt nicht mit mit ihm machen, nur noch für ihn. kuscheln wollte er ja lange nicht mehr
sry.. ich könnte so vieles schreiben, ich habe erinnerungen in meinem kopf von damals, wie er damals war, wie schön es mit ihm war. er war was ganz besonderes und wird es auch immer für mich bleiben. chlary liegt nun bei uns im garten und sobald es mir ein wenig besser geht werde ich sein grab schön gestalten. das ist ja leider das letzte was man für ihn tun kann. ehrlich ich könnte heulen, gegen die wand schlage. ich fasse es einfach nicht.
zur zeit sehe ich keinen grund weiter zu leben :roll: er war der grund für mich..
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