- Plötzliche Lymphknotenschwellung rechte Leiste, Labrador, 12 Jahre. Lymphosarkom? Beitrag #1
C
CooperAddicted
- Beiträge
- 1
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo zusammen,
eine Frage hier im Forum wird mir den Besuch beim Tierarzt morgen nicht ersparen, trotz allem wollte ich mich bei euch hinsichtlich einer solchen Symptomatik mal vorsichtig erkundigen.
Womöglich kann mir da jemand Erfahrungsberichte liefern
Mein geliebter Labrador, mittlerweile 12, hat seit gestern (zumindest ist es mir gestern zum ersten Mal aufgefallen) einen prominenten, im Stand sichtbaren "Sack", der neben dem Genital nach unten hängt. Wenn man ihm über den Bauch fährt, fühlt man zunächst einen harten Knubbel, darunter liegt dann im Unterhaut(-fett)gewebe eine tischtennisballgroße Struktur, recht "weich", frei verschieblich, nicht verbacken, vollständig schmerzlos für meinen Hund.
Zuvor ist uns dies noch nicht aufgefallen. Vor 3 Tagen hat er sich nachts mal ganz stark geleckt, ansonsten ist nichts besonderes vorgefallen. An einen Lymphkrebs haben wir als Humanmediziner schon gedacht, da auch im Bereich des Unterkiefers Lymphknoten tastbar sind, doch im Normalfall kann man diese beim Hund ja auch im nicht pathologischen Zustand tasten (hoffe ich zumindest). Ich weiss noch nicht einmal, ob es sich bei der plötzlich aufgetretenen Struktur überhaupt um einen geschwollenen LK handelt. Von der Lokalisation her würde es zumindest passen. Sorgen machen wir uns natürlich schon, auch wenn wir realistisch sind und wissen, dass ein geliebter Hund leider nicht ewig leben kann.
Falls jemand irgendeinen hilfreichen Tipp oder Ratschlag hat wäre dies sehr freundlich. Mir ist klar, dass eine Ferndiagnose nicht möglich ist, doch Erfahrungsaustausch kann oft sehr gut tun.
Ach ja, die Struktur ist im Unterhaut(-fett)gewebe auch gut abgrenzbar, endet vor dem Bauchraum abrupt. Und was den Allgemeinzustand betrifft kann man im Grunde genommen auch nicht meckern. Unser Labrador ist verschmust, sein Fell glänzt, er ist halbwegs aktiv für sein Alter, hechelt leider öfters mal (weil er ein proper Kerlchen ist und sein Herz wohl auch schon immer etwas größer war) und frisst nach wie vor wie ein Scheunendrescher. Auch sein Trinkverhalten ist gut und seine Geschäfte laufen zuverlässig.
In diesem Sinne. Viel Input in der Hoffnung auf viel Output.
Ich danke euch jetzt schon recht herzlich und hoffe auf halbwegs positives Feedback. Toi Toi Toi.
Liebe Grüße
Thomas
eine Frage hier im Forum wird mir den Besuch beim Tierarzt morgen nicht ersparen, trotz allem wollte ich mich bei euch hinsichtlich einer solchen Symptomatik mal vorsichtig erkundigen.
Womöglich kann mir da jemand Erfahrungsberichte liefern
Mein geliebter Labrador, mittlerweile 12, hat seit gestern (zumindest ist es mir gestern zum ersten Mal aufgefallen) einen prominenten, im Stand sichtbaren "Sack", der neben dem Genital nach unten hängt. Wenn man ihm über den Bauch fährt, fühlt man zunächst einen harten Knubbel, darunter liegt dann im Unterhaut(-fett)gewebe eine tischtennisballgroße Struktur, recht "weich", frei verschieblich, nicht verbacken, vollständig schmerzlos für meinen Hund.
Zuvor ist uns dies noch nicht aufgefallen. Vor 3 Tagen hat er sich nachts mal ganz stark geleckt, ansonsten ist nichts besonderes vorgefallen. An einen Lymphkrebs haben wir als Humanmediziner schon gedacht, da auch im Bereich des Unterkiefers Lymphknoten tastbar sind, doch im Normalfall kann man diese beim Hund ja auch im nicht pathologischen Zustand tasten (hoffe ich zumindest). Ich weiss noch nicht einmal, ob es sich bei der plötzlich aufgetretenen Struktur überhaupt um einen geschwollenen LK handelt. Von der Lokalisation her würde es zumindest passen. Sorgen machen wir uns natürlich schon, auch wenn wir realistisch sind und wissen, dass ein geliebter Hund leider nicht ewig leben kann.
Falls jemand irgendeinen hilfreichen Tipp oder Ratschlag hat wäre dies sehr freundlich. Mir ist klar, dass eine Ferndiagnose nicht möglich ist, doch Erfahrungsaustausch kann oft sehr gut tun.
Ach ja, die Struktur ist im Unterhaut(-fett)gewebe auch gut abgrenzbar, endet vor dem Bauchraum abrupt. Und was den Allgemeinzustand betrifft kann man im Grunde genommen auch nicht meckern. Unser Labrador ist verschmust, sein Fell glänzt, er ist halbwegs aktiv für sein Alter, hechelt leider öfters mal (weil er ein proper Kerlchen ist und sein Herz wohl auch schon immer etwas größer war) und frisst nach wie vor wie ein Scheunendrescher. Auch sein Trinkverhalten ist gut und seine Geschäfte laufen zuverlässig.
In diesem Sinne. Viel Input in der Hoffnung auf viel Output.
Ich danke euch jetzt schon recht herzlich und hoffe auf halbwegs positives Feedback. Toi Toi Toi.
Liebe Grüße
Thomas