- Der Schock am Wochenende Beitrag #1
Pewee
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Immer wieder was neues mit unserem Irish Setter Freund :roll:
Dienstags geh ich immer u.a. mit einer Freundin der Familie und ihrer Irish Setter Dame spazieren.
So auch heute. Fast heulend fiel sie mir in die Arme. Ihre Tochter besitzt ebenfalls einen Irish Setter (habe schon öfter über ihn geschrieben, besitzt viele Allergien und hat starkes Untergewicht), der auch regelmäßig dabei ist. Heute allerdings nicht. Ich fragte also was los sei:
Der Hund lag eines Abends in seinem Körbchen und war wohl ganz komisch drauf. Plötzlich legt er sich zur Seite und fängt an zu zucken, der erste Schock. Unmittelbar danach fiel seine angeschwollene blaue Zunge aus seinem Maul und konnte diverse Öffnungen nicht mehr kontrollieren, er lief förmlich aus. Der nächste Schock meiner Freundin. Im nächsten Moment blieb sein Herz stehen (!) :shock: und er atmete nicht mehr, nichts passierte... Völlig panisch und nur am schreien, gab meine Freundin ihm eine Herzmassage und beatmete ihn. Fragt mich nicht, wie lange das ging, ihrer Aussage nach fühlte es sich an, wie Jahrzehnte...
Sie fühlte seinen Herzschlag wieder, er war aber noch bewusstlos, also schwang sie sich ins Auto unf fuhr zum Notfall- Ta (mit dem ich übrigens auch schon die besten Erfahrungen gemacht habe *ironie aus*). Im Auto kam der Hund wieder zu Bewusstsein... Immerhin... Sie schilderte dem TA das Problem und auch die Situation mit dem Herzstillstand, seine Antwort: Wenn der Hund schon Herzversagen hatte, wieso kommen sie dann hier hin, anstatt sich darauf einzustellen?"
Normalerweise würde ich sagen, dass sie in dem Schock sicherlich übertrieben hat, mit seiner Aussage und, dass er sicherlich was anderes gesagt hatte, aber nein, ich kenne den Mann, zu mir sagte er schon ähnliches... :evil:
Nunja, gemacht hat er nichts. Er tippte auf einen epileptischen Anfall, da könne man nichts machen, außer mit Medikamenten arbeiten. Es ging also am nächsten Tag zum gewohnten TA. Der widerum schloss Epilepsie aus und tippte wohl mehr auf einen Herzfehler, zumal er wohl auch einen Schatten auf der Lunge hat, was sich aber wohl in der Tierklinik in Gießen als Wasser herausstelle. Das könne wohl passieren, wenn beim Hund so lange die Funktionen "off" sind.
Tumore wollte die Tierklinik soweit ausschließen. Viel einschränken konnten sie aber wohl nicht, dass sie den Anfall sehen müssten, um ihn näher zu definieren.
Allerdings sagte mit ihre Mutter heute auch, dass der Hund des öfteren mit ins Heim kommt, wo ihre Tochter arbeitet. Dort gibt es u.a. auch 2 Dackel, die da auch ihr Futter bekommen. Ein Futter mit jeder Menge Getreide und Milcheiweiß, sprich Dinge, die der Hund nicht haben darf, da er eine heftige Allergie hat. Er muss aber wohl eine gute Portion davon gefressen haben, sie hatte noch angst, dass er davon Bauchweh bekommt.
Deswegen würde ich jetzt am ehesten tippen, dass der Setter einen heftigen allergischen Schock hatte... Wäre das möglich?
Was glaubt ihr, was das Ganze ausgelöst hat? War es ein epileptischer Anfall? Wäre es dann möglich, dass er gleich beim ersten Mal Herzversagen bekommt? Eine andere Dame, die heute dabei war, wollte das auch ausschließen. Ihr früherer Hund hatte Epilepsie und sie meinte, es wäre nicht normal, dass er gleich beim ersten Mal direkt Herzversagen aufzeigt. Könnte es vom Herzen sein? Oder tatsächlich eine heftige Reaktion die allergiebedingt ist?
Im Moment macht er eine Art Ausschlussdiät, es gibt nur noch Pferdefleisch und noch ein Fleisch, was ich aber in der Aufregung vergessen habe :uups: Am 22. wird dann wohl ein Langzeit- Ekg gemacht. Hoffentlich wird der Kleine bald wieder gesund. Keine 2 Jahre alt und hat schon mehr Krankheiten, als mein letzter Hund in 19 Jahren
Dienstags geh ich immer u.a. mit einer Freundin der Familie und ihrer Irish Setter Dame spazieren.
So auch heute. Fast heulend fiel sie mir in die Arme. Ihre Tochter besitzt ebenfalls einen Irish Setter (habe schon öfter über ihn geschrieben, besitzt viele Allergien und hat starkes Untergewicht), der auch regelmäßig dabei ist. Heute allerdings nicht. Ich fragte also was los sei:
Der Hund lag eines Abends in seinem Körbchen und war wohl ganz komisch drauf. Plötzlich legt er sich zur Seite und fängt an zu zucken, der erste Schock. Unmittelbar danach fiel seine angeschwollene blaue Zunge aus seinem Maul und konnte diverse Öffnungen nicht mehr kontrollieren, er lief förmlich aus. Der nächste Schock meiner Freundin. Im nächsten Moment blieb sein Herz stehen (!) :shock: und er atmete nicht mehr, nichts passierte... Völlig panisch und nur am schreien, gab meine Freundin ihm eine Herzmassage und beatmete ihn. Fragt mich nicht, wie lange das ging, ihrer Aussage nach fühlte es sich an, wie Jahrzehnte...
Sie fühlte seinen Herzschlag wieder, er war aber noch bewusstlos, also schwang sie sich ins Auto unf fuhr zum Notfall- Ta (mit dem ich übrigens auch schon die besten Erfahrungen gemacht habe *ironie aus*). Im Auto kam der Hund wieder zu Bewusstsein... Immerhin... Sie schilderte dem TA das Problem und auch die Situation mit dem Herzstillstand, seine Antwort: Wenn der Hund schon Herzversagen hatte, wieso kommen sie dann hier hin, anstatt sich darauf einzustellen?"
Normalerweise würde ich sagen, dass sie in dem Schock sicherlich übertrieben hat, mit seiner Aussage und, dass er sicherlich was anderes gesagt hatte, aber nein, ich kenne den Mann, zu mir sagte er schon ähnliches... :evil:
Nunja, gemacht hat er nichts. Er tippte auf einen epileptischen Anfall, da könne man nichts machen, außer mit Medikamenten arbeiten. Es ging also am nächsten Tag zum gewohnten TA. Der widerum schloss Epilepsie aus und tippte wohl mehr auf einen Herzfehler, zumal er wohl auch einen Schatten auf der Lunge hat, was sich aber wohl in der Tierklinik in Gießen als Wasser herausstelle. Das könne wohl passieren, wenn beim Hund so lange die Funktionen "off" sind.
Tumore wollte die Tierklinik soweit ausschließen. Viel einschränken konnten sie aber wohl nicht, dass sie den Anfall sehen müssten, um ihn näher zu definieren.
Allerdings sagte mit ihre Mutter heute auch, dass der Hund des öfteren mit ins Heim kommt, wo ihre Tochter arbeitet. Dort gibt es u.a. auch 2 Dackel, die da auch ihr Futter bekommen. Ein Futter mit jeder Menge Getreide und Milcheiweiß, sprich Dinge, die der Hund nicht haben darf, da er eine heftige Allergie hat. Er muss aber wohl eine gute Portion davon gefressen haben, sie hatte noch angst, dass er davon Bauchweh bekommt.
Deswegen würde ich jetzt am ehesten tippen, dass der Setter einen heftigen allergischen Schock hatte... Wäre das möglich?
Was glaubt ihr, was das Ganze ausgelöst hat? War es ein epileptischer Anfall? Wäre es dann möglich, dass er gleich beim ersten Mal Herzversagen bekommt? Eine andere Dame, die heute dabei war, wollte das auch ausschließen. Ihr früherer Hund hatte Epilepsie und sie meinte, es wäre nicht normal, dass er gleich beim ersten Mal direkt Herzversagen aufzeigt. Könnte es vom Herzen sein? Oder tatsächlich eine heftige Reaktion die allergiebedingt ist?
Im Moment macht er eine Art Ausschlussdiät, es gibt nur noch Pferdefleisch und noch ein Fleisch, was ich aber in der Aufregung vergessen habe :uups: Am 22. wird dann wohl ein Langzeit- Ekg gemacht. Hoffentlich wird der Kleine bald wieder gesund. Keine 2 Jahre alt und hat schon mehr Krankheiten, als mein letzter Hund in 19 Jahren
