- Wann quält es sich nur noch? Beitrag #1
.Liane
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Hallo,
so ihr Moralapostel, bitte einmal alle an die vorderste Front :mrgreen:
Ich habe ein Dornauge übernommen, das wegen vermutetem Wurmbefall stark abgemagert ist. Mittlerweile ist es schlapp und kraftlos, scheint nicht mehr zu fressen. Das Medikament gegen Würmer verkraftet es nicht mehr, zunehmen wird es mit Würmern auch nicht mehr.
Auch wenn ich oft für Wunder zu haben bin, ist der Fisch in meinen Augen ein sicherer Todeskandidat.
Das Problem werden jetzt viele kennen, denn Tierarzt mit Fischen ist quasi nicht, der kann wenn dann nur den Tod feststellen. In diesem Fall könnte der aber sowieso nicht mehr machen, als starke Unterernährung feststellen, Wurmbefall vermuten und mir das Medikament in die Hand drücken :roll: - womit wir wieder am Anfang wären.
Es steuert also alles darauf hin, dass dieser Fisch sterben wird. Da das durch entkräftung eintreten wird, ist das in meinen Augen eine unnötige Quälerei, die ich dem Fisch gerne ersparen würde.
Wichtiger ist mir das Wann.
Gestern Abend hing der Fisch entkräftet wie ein Wurm von der Wasseroberfläche, hat nur noch unkontrolliert gezuckt. Gut, da habe ich ihn gelassen, weil er noch Lebenswillen gezeigt hat und weg von mir wollte.
Heute liegt er entkräftet auf dem Boden, reagiert nicht auf Futtergabe ( wie man sich vielleicht denken kann, Zwangsernähren ist nicht ) und ich ringe mit mir, ob der Zeitpunkt ist.
Er reagiert auf den Versuch, berührt zu werden mit Panik, sonst aber auf nichts. Ich möchte dem Fisch so gerne noch eine Chance geben, aber so wie er sich verhält ist ... Ende. Dann kann ich auch nichts machen, als mir mal wieder ein "Mörderset" zusammenzustellen.
seufzende
Grüße
so ihr Moralapostel, bitte einmal alle an die vorderste Front :mrgreen:
Ich habe ein Dornauge übernommen, das wegen vermutetem Wurmbefall stark abgemagert ist. Mittlerweile ist es schlapp und kraftlos, scheint nicht mehr zu fressen. Das Medikament gegen Würmer verkraftet es nicht mehr, zunehmen wird es mit Würmern auch nicht mehr.
Auch wenn ich oft für Wunder zu haben bin, ist der Fisch in meinen Augen ein sicherer Todeskandidat.
Das Problem werden jetzt viele kennen, denn Tierarzt mit Fischen ist quasi nicht, der kann wenn dann nur den Tod feststellen. In diesem Fall könnte der aber sowieso nicht mehr machen, als starke Unterernährung feststellen, Wurmbefall vermuten und mir das Medikament in die Hand drücken :roll: - womit wir wieder am Anfang wären.
Es steuert also alles darauf hin, dass dieser Fisch sterben wird. Da das durch entkräftung eintreten wird, ist das in meinen Augen eine unnötige Quälerei, die ich dem Fisch gerne ersparen würde.
Off-Topic
Ohne jetzt in die Diskussion auszuarten, ob ich denn das Recht habe, das selbst zu machen - ich mache nichts anderes als der Arzt tun wird und das Dornauge stirbt nicht am Transportstress sondern binnen Sekundenbruchteilen. Es geht mir also nicht um das wie.
Wichtiger ist mir das Wann.
Gestern Abend hing der Fisch entkräftet wie ein Wurm von der Wasseroberfläche, hat nur noch unkontrolliert gezuckt. Gut, da habe ich ihn gelassen, weil er noch Lebenswillen gezeigt hat und weg von mir wollte.
Heute liegt er entkräftet auf dem Boden, reagiert nicht auf Futtergabe ( wie man sich vielleicht denken kann, Zwangsernähren ist nicht ) und ich ringe mit mir, ob der Zeitpunkt ist.
Er reagiert auf den Versuch, berührt zu werden mit Panik, sonst aber auf nichts. Ich möchte dem Fisch so gerne noch eine Chance geben, aber so wie er sich verhält ist ... Ende. Dann kann ich auch nichts machen, als mir mal wieder ein "Mörderset" zusammenzustellen.
seufzende
Grüße