Corydoras pygmaeus umsiedeln?

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  • Corydoras pygmaeus umsiedeln? Beitrag #1
Samson

Samson

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Hallo Ihr Lieben,

ich habe seit einiger Zeit in meinem 25 L- Nanobecken 8 oder 10 Corydoras pygmaeus probeweise gehalten, da sie in größeren Aquarien extrem scheu sein sollen. Nun ja, ich sehe die Tierchen zwar hin und wieder, aber so richtig zufrieden bin ich damit auch nicht. Sie sind halt doch recht scheu und haben in meinem 25 L-becken auch extra viele Versteckmöglichkeiten. Habe letztens umstrukturiert, um überhaupt mal zu chekcen, wie viele Welse ich überhaupt noch habe - gesehen habe ich nämlich max. 3 am Stück. Habe aber erfreulicherweise keine Ausfälle, sondern sehr gesunde und gut genährte Pygmaen. Habe jetzt ettliches an Moos und lochsteinen aus dem Becken rausgenommen, damit ich die guten Tierchen überhaupt mal zu Gesicht bekomme. Mmmh, also das optimum ist das immer noch nicht....:|

Überlege jetzt, ob ich sie in mein 54L-Becken umsiedeln sollte, dort sind zwar auch viele Verstecke, aber ich habe mehr Einsichtsmöglichkeiten. Haken an der ganzen Sache, dort habe ich "nur" Dennerle Garnelenkies, den feinen, schwarzen, als Boden drin. Der ist zwar auch gerundet, aber natürlich gröber als der Sand auf dem sie jetzt leben. Ginge das überhaupt? Meine Corydoras napoensis kommen damit klar, haben aber auch kräftigere Barteln. Die Wasserwerte sind in beiden Becken etwa identisch (pH7, KH 3, GH 6). An weiterem Besatz habe ich im 54`ger noch neben den eben genannten 5 Corydoras napoensis, 2 Corydoras panda, ca. 10 Yellow fire-Garnelen und 10 Endler Guppys (5m/5w), diverse Schnecken. Würden da überhaupt noch 10 Corydoras pygmaeus dazu passen, wenn der Bodengrund überhaupt für die Tierchen geeignet wäre? Die Endler vermehren sich ja sicher (hoffentlich) auch noch.
 
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  • Corydoras pygmaeus umsiedeln? Beitrag #3
Die garnelen sind nur so 4 große und 6 kleine Yellow fire, die fallen eigentlich kaum auf und ich würde die nun eigentlich ganz gerne dort lassen, da sie die Reste vom Welsfutter immer so schön wegräumen (= auffressen), so dass die Schnecken nicht so viel abbekommen. Sind alles Weiber, vermehren sich also auch nicht mehr. Der Rest wohnt schon in einem anderen Becken.

Ich weiß, dass man die C. pygmaeus erst ab 50 cm Kantenlänge halten soll, zumindest laut den meisten Verzeichnissen. In der Nano-Aquaristik werden sie aber auch für kleinere Becken empfohlen, es gibt auch zahlreiche positive Halterberichte im Netz darüber. Insofern habe ich mal einen Testlauf gewagt und bin ja nun so unzufrieden auch nicht damit. Bloß es sind doch sehr scheue Tiere, nicht wenn man ruhig vorm Becken sitzt, da kommen sie alle raus und wuseln überall im Becken rum, aber sobald man sich bewegt, huschen sie wieder davon. Und das nervt mich etwas, man hat halt sehr wenig von den Tieren, im Vergleich zu allen anderen meiner Fische.

Habe mich heute auch nochmal bei einem Cory-Züchter erkundigt, der meinte, es dauert etwas, bis sie die Scheu verlieren. Hab meine ja jetzt erst 1,5 Monate oder so. Vielleicht stehen sie auch etwas ungünstig. Mal sehen...

Auf jeden Fall möchte ich das 54 `iger nicht überfrachten (zumal ich seit heute auch noch unerwartet Panda-Nachwuchs habe, den ich jetzt erstmal rausgefischt und in ein Aufzuchtbecken umgesiedelt habe) und Deine Antwort ist ja verständlich - zuviel am Boden... Wobei die pygmaeus wie die hastatus auch oft frei schwimmen, also eher salmerartig unterwegs sind. Aber ich seh schon , es läuft über kurz oder lang auf ein größeres Becken hinaus ;), dann auch brav mit Sandboden...

Dank Dir schon mal, hast mich auf jeden Fall schon ein wenig weitergebracht.
 
  • Corydoras pygmaeus umsiedeln? Beitrag #4
Hallo,

ich glaub ich war es unter anderem damals, die bei 25 Litern ok gesagt hat, oder? Dann müsste die Kantenlänge ja auch ok sein^^
Ich würde die pygmäus auch nicht umsetzen. Dabei sehe ich gar kein Problem im Sandboden sondern eher in der Gesellschaft zwei weiterer größerer Corydoras-Arten. Da würde ich mir sorgen bezüglich Konkurrenzdruck und Futterversorgung der schwächsten machen. In sofern würde ich nie zwei völlig unterschiedlich große Corys in einem Aquarium pflegen.#
Hm, hast du Schwimmpflanzen in deinen Aquarium? Sonst würde ich es mal mit einer Schwimmpflanze mit langen Wurzeln versuchen, die dann direkt im Boden festwurzelt. Vielleicht gibt den Fischen das die nötige Sicherheit.

Grüße
 
  • Corydoras pygmaeus umsiedeln? Beitrag #5
Danke Liane, hab heute Morgen sofort Schwimmpflanzen aus meinem anderen Becken umgesiedelt, Nixkraut war schon drinnen und jetzt eben noch solche die aussehen, wie Seerosen, aber keine Muschelblumen sind. Das Licht ist nun etwas gedämpfter und schon kamen die ersten Corys auch zum Vorschein und haben die Wurzeln untersucht. Manchmal scheinen schon die kleinsten Dinge die größte Wirkung zu zeigen. Ich danke Dir!!!

Werde mir trotzden noch ein etwas größeres Becken zulegen, habe eins mit 50 cm Kantenlänge im Auge, was dann 40 Liter aufnehmen kann und dann kommen dann noch ein paar Mini-Bärblinge (Moskitos oder so) mit rein, die nicht so scheu sind, das soll laut Internetrecherche auch nochmal das Selbstbewusstsein der Zwerg-Corys steigern und ist außerdem hübsch (grins). Mehr Platz habe ich leider nicht mehr, aber das wird auch eh noch etwas auf sich warten lassen. Auf jeden Fall haben die Schwimmpflanzen schonmal Wunder bewirkt.
 
  • Corydoras pygmaeus umsiedeln? Beitrag #6
Wollte nur mal kurz berichten: C. pygmaeus und die paar Hummeln sind umgesiedelt und zwar in ein 38 L-Becken (45 * 28 * 30 cm), von der Form mal abgesehen in der Art wie die Dennerle Cubes, Pflanzen und Deko plus eingelaufenen Filter und die Hälfte Altwasser sind mit umgezogen. Neu hinzugekommen sind 10 Mini-Streifenbärblinge (Boraras urophthalmoides). Das Wasser wurde mit ToruMin jetzt auf Schwarzwasserverhältnisse getrimmt, was auch meinen Garnelen und den C. pygmaeus zu gefallen scheint. Bodengrund jetzt beiger Flusssand, im Gegensatz zu dem vorherigen weißen Feinsand viel natürlicher aussehend. Schwimmpflanzen sind mit umgezogen. Wasserwerte seit einer Woche traumhaft, kein Nitritpeak, pH knapp unter 7. Alle wohlauf und putzmunter und die Corys sehe ich jetzt ständig rumwuseln, was nicht zuletzt der Animation durch die Boraras zu verdanken ist. Trotz des Besatzes wirkt das Becken nicht voll. Erstmals haben meine Hummeln jetzt auch Eier angesetzt (zumindest eine davon). Falls Jungtiere durcfhkommen, werden die allerdings in ein Extra-Becken umziehen. Bin mehr als zufrieden!!!
 
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