- Einmal Hund - (n)immer(mehr) Hund? Beitrag #1
Barcelos
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Glücklicherweise ist Marley noch nicht ganz 2 1/2 Jahre alt, so dass sich diese Frage hoffentlich erst in weiter Zukunft wirklich stellen wird, aber ich denke trotzdem viel darüber nach. Was kommt nach Marley? Will ich nochmals einen Hund? Geht es ohne Hund? Aber geht es auch nochmals mit Hund? Das Einzige was wirklich klar ist, dass wir Bella sofort nehmen würden, aber mal davon abgesehen, dass sie sie nicht abgeben ist sie ja auch älter als Marley.
Was spricht für einen Hund? Was dagegen? Die berühmte Pro-Kontra-Liste zeigt, dass eigentlich sehr wenig für einen Hund spricht, aber das was dafür spricht eigentlich das Wichtigste ist. Mein Herz spricht für einen Hund, aber alles andere eben dagegen. Mit allem anderen meine ich jetzt nicht Finanzen, Platz, Zeit oder dergleichen. Sondern eigentlich die Dinge, die einen nerven. Schon als die Pits noch lebten hab ich gesagt, dass ich danach keinen Hund mehr möchte. Es kam natürlich anders, sonst wäre Marley ja jetzt nicht hier.
Nur bei den ganzen Problemen - möchte ich mir das wirklich nochmals antun? Möchte ich wieder so gebunden sein? Es fängt schon mit dem Wetter an. Seit ca. 3 Monaten herrscht hier nur noch Wind bis Sturm und Regen. Vor die Tür zu gehen ist nur noch eine einzige Qual (sieht Marley übrigens auch so). Und sagt jetzt bitte nicht "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Egal was ich anhabe, es hilft nichts dagegen, wenn man kaum noch gehen kann vor lauter Wind (vielleicht Steine in die Jackentaschen packen, damit man nicht weggeweht wird). Es gibt Phasen, da besitze ich kein einziges trockenes Paar Schuhe (von Socken will ich gar nicht erst reden) mehr. Weiter geht es mit den Menschen. Viele Hundehalter sind eine Katastrophe. Von Radfahrern will ich gar nicht erst anfangen, da würde ich dann 5 Seiten schreiben. Rücksicht ist heutzutage wirklich ein Fremdwort geworden. Wir haben unter den hiesigen Radfahrern einen sehr guten Ruf und werden ständig gelobt und trotzdem passiert es ab und an, dass man selbst oder der Hund fast über den Haufen gefahren wird (weil irgendein Rennradfahrer der Meinung ist von hinten anrauschen zu müssen ohne sich bemerkbar zu machen. Man dreht sich ja schon regelmäßig um, aber alle 2 m umdehen ist auch nicht möglich). Okay, vieles liegt hier an der Gegend. Verkorkste Hunde in rauen Mengen, so dass man selber einen verkorksten Hund kriegt. Marley kann ich nicht mehr zu anderen Hunden lassen, er ist so oft angegriffen worden, dass er jetzt selber nicht mehr wirklich lieb ist. Man ist ja schon fast dankbar über die Leute, die ihre Hunde ausschließlich im Garten halten, weil die einen wenigstens nicht angreifen können (traurig, aber wahr). Und dann will ich mir nicht vorschreiben lassen, was für einen Hund ich habe. Ich steh nunmal auf die bulligen Hunde, aber eine Rückkehr nach Deutschland ist mit Pit, Staff & Co. einfach nicht machbar. Vor dem Problem stehe ich ja jetzt schon mit Marley und der ist "nur" eine Amerikanische Bulldogge. Nur ist es einfach teilweise nicht auszuhalten mit "so einem" Hund. Ich kann mich sehr gut an meine Erlebnisse noch in D mit den Pits erinnern. Beschimpfungen? Darüber kann ich nur lachen, das war ja noch fast angenehm. Aber wenn im eigenen Garten einem und den Hunden die Schrotkugeln um die Ohren fliegen, dann ist es nicht mehr witzig. Wenn man am Rhein spazieren geht und man selber oder der Hund (beides vorgekommen) mit einer Pistole bedroht wird, weil man so einen Hund hat, dann ist das nicht mehr witzig. Wenn man von einer Horde Menschen eingekesselt wird, die dem Hund was tun wollen, dann vergeht einem der Humor. Usw.
Das alles und noch viel mehr heißt für mich: Hier einen Hund halten ist doof, weil man einfach kaum eine Chance hat seinen Hund zu sozialisieren (Marley ist selbst in der Hundeschule 2 x angegriffen worden und als ich um Hilfe fragte, damit Marley dadurch nicht komisch wird bekam ich zur Antwort "Wenn man so einen Hund hat, dann muss man ja wohl wissen, dass der eh aggressiv wird"). Wieder nach D ziehen würde bedeuten, dass ich mir die Rasse von den Menschen/Gesetzen vorschreiben lassen müsste oder meinen Hund mit Maulkorb leben lassen müsste. Will ich das? NEIN!
Aber andererseits: Mein Sofa/Mein Bett wäre ohne Hund so schrecklich leer.
Wie ist es nun? Hält man es ohne Hund aus, wenn man mal einen Hund gehabt hat (und keine finanziellen, zeitlichen oder ähnliche Gründe dagegen sprechen)? Oder ist die Sehnsucht größer als alles andere? Natürlich ist es schön,wenn man mal wieder ein wenig ungebundener wäre, ich gebe zu, dass mir das schon fehlt, aber andererseits. Ach keine Ahnung.
Was spricht für einen Hund? Was dagegen? Die berühmte Pro-Kontra-Liste zeigt, dass eigentlich sehr wenig für einen Hund spricht, aber das was dafür spricht eigentlich das Wichtigste ist. Mein Herz spricht für einen Hund, aber alles andere eben dagegen. Mit allem anderen meine ich jetzt nicht Finanzen, Platz, Zeit oder dergleichen. Sondern eigentlich die Dinge, die einen nerven. Schon als die Pits noch lebten hab ich gesagt, dass ich danach keinen Hund mehr möchte. Es kam natürlich anders, sonst wäre Marley ja jetzt nicht hier.
Nur bei den ganzen Problemen - möchte ich mir das wirklich nochmals antun? Möchte ich wieder so gebunden sein? Es fängt schon mit dem Wetter an. Seit ca. 3 Monaten herrscht hier nur noch Wind bis Sturm und Regen. Vor die Tür zu gehen ist nur noch eine einzige Qual (sieht Marley übrigens auch so). Und sagt jetzt bitte nicht "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Egal was ich anhabe, es hilft nichts dagegen, wenn man kaum noch gehen kann vor lauter Wind (vielleicht Steine in die Jackentaschen packen, damit man nicht weggeweht wird). Es gibt Phasen, da besitze ich kein einziges trockenes Paar Schuhe (von Socken will ich gar nicht erst reden) mehr. Weiter geht es mit den Menschen. Viele Hundehalter sind eine Katastrophe. Von Radfahrern will ich gar nicht erst anfangen, da würde ich dann 5 Seiten schreiben. Rücksicht ist heutzutage wirklich ein Fremdwort geworden. Wir haben unter den hiesigen Radfahrern einen sehr guten Ruf und werden ständig gelobt und trotzdem passiert es ab und an, dass man selbst oder der Hund fast über den Haufen gefahren wird (weil irgendein Rennradfahrer der Meinung ist von hinten anrauschen zu müssen ohne sich bemerkbar zu machen. Man dreht sich ja schon regelmäßig um, aber alle 2 m umdehen ist auch nicht möglich). Okay, vieles liegt hier an der Gegend. Verkorkste Hunde in rauen Mengen, so dass man selber einen verkorksten Hund kriegt. Marley kann ich nicht mehr zu anderen Hunden lassen, er ist so oft angegriffen worden, dass er jetzt selber nicht mehr wirklich lieb ist. Man ist ja schon fast dankbar über die Leute, die ihre Hunde ausschließlich im Garten halten, weil die einen wenigstens nicht angreifen können (traurig, aber wahr). Und dann will ich mir nicht vorschreiben lassen, was für einen Hund ich habe. Ich steh nunmal auf die bulligen Hunde, aber eine Rückkehr nach Deutschland ist mit Pit, Staff & Co. einfach nicht machbar. Vor dem Problem stehe ich ja jetzt schon mit Marley und der ist "nur" eine Amerikanische Bulldogge. Nur ist es einfach teilweise nicht auszuhalten mit "so einem" Hund. Ich kann mich sehr gut an meine Erlebnisse noch in D mit den Pits erinnern. Beschimpfungen? Darüber kann ich nur lachen, das war ja noch fast angenehm. Aber wenn im eigenen Garten einem und den Hunden die Schrotkugeln um die Ohren fliegen, dann ist es nicht mehr witzig. Wenn man am Rhein spazieren geht und man selber oder der Hund (beides vorgekommen) mit einer Pistole bedroht wird, weil man so einen Hund hat, dann ist das nicht mehr witzig. Wenn man von einer Horde Menschen eingekesselt wird, die dem Hund was tun wollen, dann vergeht einem der Humor. Usw.
Das alles und noch viel mehr heißt für mich: Hier einen Hund halten ist doof, weil man einfach kaum eine Chance hat seinen Hund zu sozialisieren (Marley ist selbst in der Hundeschule 2 x angegriffen worden und als ich um Hilfe fragte, damit Marley dadurch nicht komisch wird bekam ich zur Antwort "Wenn man so einen Hund hat, dann muss man ja wohl wissen, dass der eh aggressiv wird"). Wieder nach D ziehen würde bedeuten, dass ich mir die Rasse von den Menschen/Gesetzen vorschreiben lassen müsste oder meinen Hund mit Maulkorb leben lassen müsste. Will ich das? NEIN!
Aber andererseits: Mein Sofa/Mein Bett wäre ohne Hund so schrecklich leer.
Wie ist es nun? Hält man es ohne Hund aus, wenn man mal einen Hund gehabt hat (und keine finanziellen, zeitlichen oder ähnliche Gründe dagegen sprechen)? Oder ist die Sehnsucht größer als alles andere? Natürlich ist es schön,wenn man mal wieder ein wenig ungebundener wäre, ich gebe zu, dass mir das schon fehlt, aber andererseits. Ach keine Ahnung.