plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen

Diskutiere plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo alle zusammen, Ich brauche eure Hilfe! Naja, eher eure Erfahrungen oder euer Wissen. Meine Tessa befindet sich zurzeit unter der Obhut...
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #1
honey.nanni

honey.nanni

Beiträge
69
Punkte Reaktionen
0
Hallo alle zusammen,

Ich brauche eure Hilfe! Naja, eher eure Erfahrungen oder euer Wissen.

Meine Tessa befindet sich zurzeit unter der Obhut der TA und ich darf erst später anrufen, dann erfahr ich, was mit ihr los ist. Vielleicht könnt ihr mir jetzt schon ein paar Vermutungen geben.
Also folgendermaßen:

Meine Hündin Tessa (Golden Retriever, 1 1/2 Jahre) war gestern noch quietsch-fidel. Heute morgen, als ich sie vorfand, hatte sie sich angeschissen (Durchfall) und gekotzt. Ich wollte das wegmachen. Manchmal passiert das eben und dachte mir nichts böses dabei. Also rief ich sie zu mir, damit ich den Boden sauber machen konnte.
Sie kam aber nicht. Ich merkte jedoch, dass sie kommen wollte.

Kurz und bündig. nach einiger Zeit stellte sich heraus, dass sie nicht mehr aufstehen könnte, weil sie mit ihren Hinterläufen nicht stehen konnte, sie klappte sofort wieder zusammen.

Wir trugen sie dann die Treppe hinunter ins Wohnzimmer auf ihren Platz und dann riefen wir die TA an und sollten kommen.

beim TA selebr hat sie dann auch noch zweimal gesch**** und ihr war das total unangenehm. Sie wollte aufstehen und raus gehen, hats aber "nur" geschafft aufzustehen und musste sich aber sofort wieder hinsetzen, weil sie anscheinend keine Kraft an den Hinterläufen hat..

Die TA schließt eine Vergiftung aus, und hat Tessa jetzt erstmal an den Tropf gehängt. Sie will sie gleich noch röntgen und dann sollten wir mehr wissen.
Ich und meine Familie halten diese Warterei aber nicht mehr lange aus!

Was, wenn etwas fürs Leben draus wird, was wenns zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall war. (Sie hat keine roten Papiere - Hobbyzucht)

*heul*

Wir kriegen hier noch alle die Krise vor Sorgen!

:(
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #2
Ouh Mensch das ist ja schrecklich!

Es könnte tatsächlich ein neurologisches Problem sein, aber sowas kommt i. d. R. doch nicht von heut auf morgen.

Ich wünsch dir für deine Süße viel Glück und drück dir die Daumen!

Berichte, wenn du etwas weißt!

Kopf hoch, fühl dich gedrückt!
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #3
Ohje die arme. :(
kann sein das es ein Bandscheibenvorfall ist, es scheint aber einen Zusammenhang zwischen der Lähmung und dem Erbrechen/Durchfall zu geben? Denn Durchfall und Erbrechen hatte sie ja nicht vorher, oder?
Kann auch etwas anderes an der Wirbelsäule sein. Leider können wir da nur spekulieren. Kommt sie denn nur mit den Hinterläufen nicht richtig hoch oder auch vorne?

Ich hoffe das es nichts schlimmes ist und drücke dir und deiner Hündin die Daumen.

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #4
ojeee,ich drücke deiner süssen ganz dolle die Daumen und wünsche dir viel kraft!
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #5
Oh Gott die Arme!! Ich drück natürlich auch die Daumen!! Viel Glück noch :)

Und schreib wenn du was weißt ;)
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #6
Hallo Nanni,

ich tippe spontan auf einen Bandscheibenvorfall - aber Spekulationen bringen Dich hier kaum weiter.

Also warten wir mal auf den bildgebenden Befund des Tierarztes.

Herzliche Grüße und alles Gute von

Mat
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #7
Ich tippe auch auf Wirbelsäule, das hatte mein verstorbener Schäferhund auch, er starb aber nicht daran, er bekam Medikamente und es ging ganz gut. Er hatte sich vor der Diagnose auch angeschi.... es wurde aber ein Defekt hinten an einem der Wirbeln festgestellt.
Gruß und gute Besserung
HelgaK
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #8
Hallo,

Alsooo..
Wir waren jetzt bei der TA. Meine Tessa kam mir zwar schwach, aber doch laufend entgegen. Irgendeine Spritze hat wohl erstmal geholfen.

Sie hat gesagt, dass sie ihr Blut erstmal eingeschickt hat. Morgen Abend kommt der Befund und dann sollen wir mit der Tessa kommen und genaueres besprechen.

Hauptsache ist, dass es dem Hund wieder etwas besser geht. Sie ist zwar schwch, aber sie ist von ganz allein wieder hoch gekommen! *kleine Freude hab*

Die TA hat auch einen Verdacht, aber sie möchte ihn noch nicht äußern, denn sie möchte uns nicht beunruhigen. Das einzige, was sie gesagt hat, ist, dass wir, falls der Verdacht sich bestätigen sollte, ihr ihr Leben lang Tabletten geben müssten. Naja..

ich hab zwar dann noch gefragt und gebeten und doch den Verdacht auch schon zu sagen, aber sie war davon überzeugt, dass wir doch alle bitte erstmal bis morgen warten sollen. Wir sollens jetzt erstmal ruhig angehen und auf keinen Fall große Spaziergänge und nur geringe Mengen an Futter.

Wir haben sie auch gefragt, ob es vielleicht an der Bandscheibe läge, oder am Herz, aber sie meint, ihr Verdacht wäre was ganz was anderes und sie hofft erstmal nicht, dass er sich bestätigt.

Oh man, ich bin jetzt erstmal natürlich froh, dass wir unsere Tessa nicht aus der Praxis tragen mussten, sondern, dass sie selbst laufen konnte, aber ich will, dass jetzt schon morgen Abend ist und ich endlich weiß, was meinem Hund fehlt!! *seufz*

@Fini:
nein, vorher hatte sie keinen Durchfall (wenn Tessa mal Durchfall hätte.. *g* hatte sie noch NIE!) und auch kein Erbrechen.
vorne, sagen wir mal die erste Hälfte des Hundes war und ist sie vollstens in Ordnung! Sie ist wach, interessiert, ihre Nase ist feucht, ihr Zahnfleisch schönstes Rosa.. *g* Und vorne konnte sie auch aufstehen, nur hinten.. Aber eine direkte Lähmung wars dann auch wieder nicht, denn bewegen konnte sie ihren Arsch ja einigermaßen..

Vielleicht habt ihr ja doch noch ein paar Vermutungen bis morgen.. Also Bandscheibe und das Herz ist es schonmal anscheinend nicht. Vielleicht ein Schlaganfall?? Aber ist es dann normal, dass sie auf eine Spritze so gut anschlägt, dass sie wieder laufen kann, wenn auch nur schwach?

*nachdenk...*

PS.: Sie wollte draußen auf dem Weg vom Auto zur Haustür einem Vogelschwarm nachrennen.. *g* Ich <<SCHOCK>> hab sie natürlich sofort zurückgerufen und bihn nachgerannt.. =)

Jetzt ist sie ja Gott sei Dank erstmal wieder hier, bei uns und ich kann sie anfassen, sehen und streicheln, aber grad schläft sie erstmal.. ziemlich erschöpft. Außerdem sieht sie echt sexy aus.. (Wegen dem ganzen Durchfall der einem Goldi ja doch ziemlich am Fell hängen bleibt, wurde ihr hinten am Arsch einiges wegrasiert.. )

Grüße ujd vielen Dank für die ganzen Antworten und Wünsche!!
Janine
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #9
Ist ja gut, dass sie Lust hat Vögel nachzujagen, dann wirds auch schon wieder.
Gruß HelgaK
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #10
Hallo,

unser Samson hatte zwar die gleichen Symptome, allerdings dauerhaft --- hatte was mit den Muskeln zu tun.

So wie Du geschrieben hast, muss es ja etwas sein, was man am Blutbild erkennen kann, sonst würde sie Euch nicht zusagen, dass sie morgen Bescheid weiß, ob Ihr Verdacht zutrifft, wenn morgen auch die Ergebnisse des Blutbildes vorliegen. Richtig? Hat sie denn etwas gesagt, was für ein Blutbild gemacht werden bzw. was alles damit abgeklärt werden soll?

Macht Euch nicht verrückt, ich weiß es ist schwer, aber wild spekulieren hilft auch nicht weiter....

Ich drücke die Daumen für eine gute Diagnose!!!!!!!!

Grüße,
Samson
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #11
Hi,

Ist ja gut, dass sie Lust hat Vögel nachzujagen, dann wirds auch schon wieder.

Hi HelgaK,
danke für deine Aufmunterung, aber das ist ja grad das Unglaubliche. Ihr gings ab der Mitte des Hundes abwärts (in Schwanzrichtung) einfach nur dreckig, konnte nicht aufstehen, usw.. aber vorne, auch an den Vorderläufen war alles vollstens in Ordnung. Es ging hr so gar nicht mal schlecht, sie hatte eine feuchte Nase, Rosa Zahnfleisch, aufgeweckte Augen, sie war neugierig, was in der Praxis passiert.. *seufz* das war ja das komische.

So wie Du geschrieben hast, muss es ja etwas sein, was man am Blutbild erkennen kann, sonst würde sie Euch nicht zusagen, dass sie morgen Bescheid weiß, ob Ihr Verdacht zutrifft, wenn morgen auch die Ergebnisse des Blutbildes vorliegen. Richtig? Hat sie denn etwas gesagt, was für ein Blutbild gemacht werden bzw. was alles damit abgeklärt werden soll?

Hi Samson,
es ist so: Die Tierärztin hat meiner Tessa irgendeine Spritze verpasst, die sie anscheinend richtig gut aufgenommen hat. Daraufhin hatte die TA eine Verdacht, eben nur wegen dieser Spritze. Also ließ sie das Blut einschicken und heute warten wir auf das Ergebnis.

Sollte allerdings im Blutbild nichts erkennbar sein, werden wir heute noch weitere Untersuchungen starten.. Röntgen, usw..
Also es muss nicht unbedingt etwas sein, was man im Blutbild erkennen kann.

Vielen herzlichen Dank fürs Daumendrücken!!

Ihr seid echt lieb!

Ich geb euch auf alle Fälle bescheid, was die TA letztendlich gesagt hat heute und hoffenltich erfahr ich heute auch,was denn jetzt wirklich mit meiner Tessa los ist. Denn heute morgen ist sie schon wieder ganz schön aufgeweckt.. =) Unsere alte Tessa halt!

Lieeb Grüße
Janine
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #12
Hallo,

also wegen einem Bandscheibenvorfall gibt es normalerweise keinen Durchfall in Verbindung mit Erbrechen.
Das sieht mir eher nach einer Virusinfektion aus. Dafür spricht auch, dass das Blut eingeschickt wurde.
Aber vielleicht bin ich auch auf dem Holzweg.

Toi, toi, toi.

Gruss
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #13
Hey Leute,

ich wollte euch ja auf dem laufendem halten und da wir gestern bei der TA waren, um uns die Blutwerte abzuholen..

Also im Blut sieht sie nichts unnormales. Auch ihr Verdacht auf irgendsone Krankheit hat sich dadurch eigenltich weniger bestätigt. Wir wissen jetzt auch nicht direkt weiter. Sie sagt, es kann auch sein, dass sie wirklich am Tag zuvor draußen irgendwas total schlimmes gefressen haben..

Aber da ich jetzt eh bald Agility mit meiner Hündin beginnen möchte, wollen wir nicht, dass doch vielleicht irgendwas ist, also lassen wir sie nächste Woche durchröntgen. Hinten an der Wirbelsäule, am Herz und natürlich die Hüfte! =)

Ich hoffe natürlich, dass sich da nichts finden wird, aber merkwürdig find ichs schon. Meine Hündin sah soooo krank aus und jetzt..

Die TA hat auch von nem Beispiel erzählt, wo sie noch woanders gearbeitet hat und dort war auch ein Hund, der aussah, als wenns gleich mit ihm zu Ende sei. Sie konnten eigenltich nicht viel machen und aufeinmal würgte er und ein ziemlich hoch verwestes Kaninchen kam da plötzlich zum Vorschein.. *seufz*

naja, ich hoffe einfach mal, dass das jetzt erstmal nicht mehr passiert.. Haben uns solche Sorgen gemacht.

Liebe Grüße
Janine

PS.: Wo wir grad eh bei der Gesundheit sind: Ich hab meien TA mal aufs Barfen angesprochen und sie hält da gar nichts von, genau wie die 2. TA, welche ihre Partnerin ist.. Sie hat gesagt, dass sie sich das sleber sogar bei ihrem Hund nicht trauen würde! Also das hat mich doch etwas eingeschüchtert und ich hatte ja sowieso schon immer bedenken wegen dem Barfen, weil ich so unsicher war, ob der Hund auch nicht Überflüsse an bestimten Stoffen bekommt oder gar Mangelerscheinungen usw. rohes Fleisch kann auch ganz schön giftig werden in höheren Mengen hat sie gesagt. Aber dass ich Tessa vor zwei Wochen aufs Barfen umgestellt habe, setzt sie damit jetzt nicht in Verbindung.. *puhh*
Aber jedem das Seine, wer Barfen will und damit gute Erfahrungn gemacht hat.. weiter so! ;)
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #14
Wie erklären sich Deine Tierärzte das Überleben von Wölfen, Wildhunden usw., wenn Fleisch in höheren Mengen giftig ist? Außerdem wird ja nicht nur Fleisch gefüttert, sondern alles, was an einem geschlagenen Wild eben auch noch so dran ist (Flocken, Gemüse als Ersatz für den Darminhalt des Wildes, Frischkäse, Knochen wegen Calcium etc.). Das ist das Komischtse, was ich jeh gehört habe????

Grüße,
Samson
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #15
Tach Zusammen,

nö, Fleisch ist mit Sicherheit nicht giftig, aber :

Bei der Fütterung von rohem Fleisch kann (!) es zu einer erheblichen Störung des Calcium-/Phosphor-Verhältnisses kommen.
Dieses sollte idealerweise 1,2:1 bis 2:1 betragen.

Rohes Rindfleisch enthält beispielsweise pro MJoule verdaulicher Energie im Durchschnitt nur 13,5mg Calcium, aber 344mg Phosphor.
Das Verhältnis beträgt also 1:25

Bei einseitiger (!) Ernährung mit einem hohen Anteil an rohem Rindfleisch kann das Calcium-/Phosphor-Verhältnis also starke Verschiebungen aufweisen und somit Schäden am Trage- und Bewegungsapparat verursachen.

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist eine mögliche Eiweißüberversorgung.

Ein weiteres Risiko besteht in einer Neosporose-Infektion.
Kommt zwar äußerst selten vor - aber wenn, wird´s bös ...

Herzliche Grüße

Mat
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #16
Hallo,

Rohfütterung bedeutet ja eben nicht, nur rohes Fleisch zu füttern. Und schon gar nicht nur bestimmtes Fleisch. Sondern ausgewogen (verschiedene Fleischsorten), Gemüse (püriert), Obst usw.
Hunde sind Carnivoren (Fleischfresser)

Vor kurzem war ich bei einem Vortrag von Prof. Dr. Zentek, Uni Berlin.
Ich fragte ihn - als Experten - explizit, was er vom barfen hält.
Er meinte: "Richtig gemacht ist das eine gute Sache. Voraussetzung dafür ist aber, dass der Mineralstoffhaushalt nicht aus dem Gleichgewicht gerät..... Auf zu einseitige Fütterung muss verzichtet werden."
Leider war es aus Zeitgründen nicht möglich, detaliert nachzufragen.

Aber:

Zitat NRC (National Research Council):
"Es gibt sehr wenige Information bezüglich der Auswirkungen eines Phosphorüberschusses in der Ernährung bei Hunden.
Die Auswirkungen niedriger Ca Verhältnisse (z. B. ernährungsbedingter sekundärer Hyperparathyroidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüse mit vermehrter Bildung von Parathormon) sind von der Wissenschaft gut beschrieben worden (Hendrikson, 1968; Krook et al. 1971). Allerdings scheint dieses eher durch einen allgemeinen Calciummangel verursacht zu werden als durch einen Phosphorüberschuss."

"Es gibt wenige, wenn überhaupt, Informationen auf denen man eine sichere Höchstmenge an dietätischem Phosphor für Hunde festsetzen könnte. Vielleicht (!) ist es am besten zu empfehlen, daß die Phosphoraufnahme innerhalb eines vernünftigen Ca Verhältnisses (0,5-1,5:1) bleibt, vorausgesetzt die Calciumaufnahme ist ausreichend."

Erwachsene Hunde können laut NRC (National Research Council) zwischen 0 und 100% des Ca aufnehmen bzw. ausscheiden, welches in der Ernährung zugeführt wird. Probleme gibt es erst ab eine Dauercalciumgabe, die mindestens das Dreifache der Höchstmenge überschreitet - also auch hier viel Spielraum.

Wichtig ist demnach nicht das Ca-/Ph-Verhältnis, sondern das genügend Ca zugeführt wird.
Natürlich stehen alle Vitamine/Mineralstoffe/Spurenelemente in Interaktion zueinander. Aber demzufolge müßte man ja bisher nach dem alten Berechnungsschema für Ca-/Ph die Erkrankungen "am laufenden Band" produziert haben.

Fazit:
Ich glaube, dass unsere Hunde wesentlich vielfältiger und regelmäßiger wie wilde Caniden fressen. (Z.B. Nordische Wölfe, die so gut wie nur ein bestimmtes Beutetier über längeren Zeitraum zur Verfügung haben.)

Und nicht zu vergessen verdienen Tierärzte auch am Verkauf von Fertigfutter.

Ich bin kein Experte...und selbst die Experten scheinen sich nicht ganz einig zu sein. Viele Studien werden von der Fertigfutterindustrie in Auftrag gegeben oder selbst durchgeführt.
Aber so eine lapidare Aussage: "Rohes Fleisch in größeren Mengen kann auch ganz schön "giftig" werden", stimmt nur, wenn es so, wie versuchsweise in den 70er Jahren die Fa. Effem machte, um zu demonstrieren, was geschieht, wenn nur und ausschließlich nichts anderes als rohes Fleisch gefüttert wird. (Rohfleisch-Syndrom - Skeletterkrankungen etc.)

Wer also auf Fertigfutter verzichten möchte, sollte sich schon ausreichend informieren und barfer befragen, die dies schon über viele Jahre hinweg machen und deren Hunde vor Vitalität und Gesundheit nur so strotzen.
Ich selbst bin sozusagen "Teilbarfer"....und das zugegebenermaßen aus Bequemlichkeit.

Gruss
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #17
Hallo Suzie,

Da hast du dir ja ganz schön Mühe gegeben. *g*

Ich hab nur das wiedergegeben, was meine TA, welche übrigens kein Fertigfutter verkauft, gesagt hat und welcher ich auch sehr vertraue. Sie hat mir nicht ganz davon abgeraten, sie hat mir nur mal die Risiken aufgezählt, die mir sonst nie einier gesagt hat.. Ich erfuhr immer nur, dass Barfen ja sooo gesund sein soll. Zuerst hab ich auch nur Teilgebarft, weil ich mich ehrlich gesagt nicht getraut hatte, ganz zu Barfen!
Als ich dann trotzdem ganz gebarft habe, war ich mir sehr unsicher.. War das Fleisch okay? stinkt dies und das nicht zu viel? Woher bekomme ich all die Dinge? Ist dieser Speiseplan aus dem Internet wirklich ausgewogen? Mache ich meinen Hund nicht nocht selber krank? usw.
Ich habe dann jetzt endlich mal die Gelegenheit gesehen, mit einer aus dem Fachgebiet zu reden. Ich habe ja sonst nur Seeiten aus dem Internet gelesen.. Und sie selber hat gesagt, dass rohes Fleisch, vorallem Leber in zu hohen Mengen, welche man selber nicht abschätzen kann, denn das sei von Hund zu Hund unterschiedlich, giftig werden kann. Außerdem können sich in rohem Fliesch viel schneller als man denkt Keime bilden, die der Hund nicht verträgt und rohes Fleisch kann bewiesener Maßen mehr Allergien bewirken, als Fertigfutter.
Sogar die TA selber sagte, dass sie sich selber nicht trauen wrde, ihren Hund zu barfen, denn sogar sie könnte einiges falsch machen, und so die Gesundheit des Tieres aufs Spiel setzen.

Ich hab mich mittlerweile damit so auseinander gesetzt, dass ich nun meinem Hund wieder eine Mischung aus TroFu und NaFu gebe und einmal pro Woche ein bisschen Fleisch ausfriere, welches ich ihr dann gebe! ;)

Aber wer barfen will und davon überzeugt ist, dass es alles richtig macht und der Hund ausgewogen ernährt wird, der solls tun! Meinen Segen und vorallem Respekt vor so iel Mut habt ihr!

Liebe Grüße
Janine
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #18
Das mit der Leber ist logisch.... Menschen sollen ja auch nicht zu viel Innereien essen. Muss sagen, ich füttere eigentlich gar keine Leber oder Nieren.... Allerdings muss ich sagen, lass ich mich auch von dieser ganzen "das perfekt ausgewogene Futter für die optimale Gesundheit"-Diskussion nicht mehr verrückt machen. Da gibt es viele verschiedene Meinungen, es ist gut diese zu kennen, aber es gibt eben zu viele und ich kann nicht beurteilen, wer nun wie recht hat. Höre und lese immer wieder etwas anderes und das meiste klingt auch logisch. Hat mich alles ziemlich verwirrt. Also habe ich den Mittelweg gewählt und bin bis jetzt sehr zufrieden. Ich kenne genug Hunde, die mit Fertigfutter gesund alt geworden sind, aber auch genug Hunde, die es mit Frischfleischfütterung ebenso geschafft haben. Ich barfe also so gut ich kann, gebe aber auch hin und wieder Trofu.

Auf jeden Fall glaube ich nicht, dass das Leiden Deines Hundes mit dem Futter, was Du ihr gegeben hast, zusammen hing (es sei denn es enthielt toxische Stoffe) - klang dann doch ziemlich nach Vergiftungserscheinung. Unsere Meerschweinchen hatten mal ähnliche Symptome als sie junge Fingerhutpflanzen auf der Wiese erwischt haben. Vielleicht war es bei Deinem Hund ja etwas ähnliches --- hat an `ner ungesunden Pflanze geknabbert, Dünger, Pflanzen-Ex oder irgendetwas anderes aufgeleckt.... Wenn es nicht wieder kommt und die TA nichts anderes findet, würde ich es so interpretieren.

Grüße,
Samson

P.S. Oder gab es in der Gegend noch andere Fälle?
 
  • plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen Beitrag #19
Hallo Janine,

ich kenne eine Menge Hunde mit allergischen Reaktionen.
Viele wurden umgestellt und gebarft.
Eine deutliche Verminderung der Symptome konnte bei allen beobachtet werden, bei einigen verschwanden die Reaktionen ganz. (Juckreiz, Ekzembildung usw.).
Das steht nun im krassen Gegensatz zu der Äusserung, das rohes Fleisch "bewiesener Maßen" mehr Allergien bewirkt.
Die Studie, welche das beweist würde mich sehr interessieren. Mir ist darüber nichts bekannt. Auch in den Ärztezeitschriften (Deutsches Tierärzteblatt u. Der praktische Tierarzt) konnte ich dazu in den letzten Jahren nichts lesen.

Alles in allem bin ich ja auch "nur" Teilbarfer", aber würde mein Hund auch nur die geringsten Anzeichen von allergischen Reaktionen zeigen, würde ich sofort komplett umstellen.
Natürlich ist es wichtig die Herkunft des Fleisches zu kennen und sich damit genau zu beschäftigen.
Ich möchte hier auch niemenden "bekehren"...wirklich nicht, aber solche Aussagen kann ich nicht nachvollziehen.

Was den Verkauf von Trockenfutter angeht:
Deine Tierärztin scheint da eine große Ausnahme zu sein, denn alle mir bekannten Tierärzte verkaufen zumindest die diätischen Futtermittel, bei Nieren- und/oder Lebererkrankungen (RC, Hills, Iams, usw.)

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Wie geht es deinem Hund zur Zeit?

Gruss
Bettina
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

plötzlich auftretende "Lähmung" an den Hinterläufen

Oben