- Trauer um Haustiere- bin ich noch normal? Beitrag #1
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jenni11
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Hallo ihr Lieben,
ich weiß nicht ob das Thema so gut hier hinpasst, aber ich versuch es einfach mal..
Wir haben vor 4 Monaten unseren Hund einschläfern lassen müssen. Er war 15 Jahre alt. Ich bin 22, wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen.. ich hab also mehr als die Hälfte meines Lebens mit ihm verbracht. Und von heute auf morgen war er einfach nicht mehr da. Ich war dabei, als wir ihn erlösen ließen und als wir ihn danach in unserem Garten begraben haben. Trotzdem kann ich es nicht glauben dass er nicht mehr da ist. Am Anfang war es ganz schlimm, ich bin oft nachts wachgeworden und dachte, ich hätte seine Pfoten auf dem Boden gehört.. Das ist mittlerweile zwar besser, aber trotzdem fühlt es sich so ungewohnt an, komplett alleine zu sein, wenn meine Eltern mal nicht da sind.
Ich bin so sensibel geworden seitdem. Ich hab neulich hund, katze, maus geschaut und gesehen wie eine Frau ihren Hund nach einer OP vom TA abgeholt hat.. Der Hund hatte nichts schlimmes, aber ich hab angefangen zu heulen wie ein kleines kind.
Heute hab ich auf der Arbeit von weitem einen Hund bellen gehört und sofort musste ich an meinen denken.. einfach alles erinnert mich an ihn und es ist so spürbar, dass er nicht mehr da ist!
Es klingt vielleicht komisch, aber ich habe das Gefühl dass ich um meinen Hund "mehr" trauere als um meinen Opa, der vor 2 Jahren gestorben ist. Das hat mir auch sehr weh getan, aber damit bin ich besser klar gekommen als jetzt. Dazu kommt, dass ich letztes Jahr auch meinen beiden Hamster einschläfern lassen musste. Um die beiden habe ich zwar nicht so getrauert wie um meinen Hund, aber es ist so eigenartig, wenn man gar kein Haustier mehr hat- und das nur innerhalb von einem halben Jahr.
Ich weiß nicht wie ich mich davon ablenken kann. Ich habe oft Tage, an denen ich nicht so oft an meinen Hund denke, aber dann kommen wieder welche, an denen ich an gar nichts anderes mehr denken kann. Genau wie heute.
Was habt ihr gemacht um euch ein wenig zu trösten oder abzulenken? Einen anderen Hund möchten meine Eltern nicht, und für Kleintiere habe ich momentan keinen Platz... Aber so ganze ohne Haustiere kann ich es mir nicht vorstellen
ich weiß nicht ob das Thema so gut hier hinpasst, aber ich versuch es einfach mal..
Wir haben vor 4 Monaten unseren Hund einschläfern lassen müssen. Er war 15 Jahre alt. Ich bin 22, wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen.. ich hab also mehr als die Hälfte meines Lebens mit ihm verbracht. Und von heute auf morgen war er einfach nicht mehr da. Ich war dabei, als wir ihn erlösen ließen und als wir ihn danach in unserem Garten begraben haben. Trotzdem kann ich es nicht glauben dass er nicht mehr da ist. Am Anfang war es ganz schlimm, ich bin oft nachts wachgeworden und dachte, ich hätte seine Pfoten auf dem Boden gehört.. Das ist mittlerweile zwar besser, aber trotzdem fühlt es sich so ungewohnt an, komplett alleine zu sein, wenn meine Eltern mal nicht da sind.
Ich bin so sensibel geworden seitdem. Ich hab neulich hund, katze, maus geschaut und gesehen wie eine Frau ihren Hund nach einer OP vom TA abgeholt hat.. Der Hund hatte nichts schlimmes, aber ich hab angefangen zu heulen wie ein kleines kind.
Heute hab ich auf der Arbeit von weitem einen Hund bellen gehört und sofort musste ich an meinen denken.. einfach alles erinnert mich an ihn und es ist so spürbar, dass er nicht mehr da ist!
Es klingt vielleicht komisch, aber ich habe das Gefühl dass ich um meinen Hund "mehr" trauere als um meinen Opa, der vor 2 Jahren gestorben ist. Das hat mir auch sehr weh getan, aber damit bin ich besser klar gekommen als jetzt. Dazu kommt, dass ich letztes Jahr auch meinen beiden Hamster einschläfern lassen musste. Um die beiden habe ich zwar nicht so getrauert wie um meinen Hund, aber es ist so eigenartig, wenn man gar kein Haustier mehr hat- und das nur innerhalb von einem halben Jahr.
Ich weiß nicht wie ich mich davon ablenken kann. Ich habe oft Tage, an denen ich nicht so oft an meinen Hund denke, aber dann kommen wieder welche, an denen ich an gar nichts anderes mehr denken kann. Genau wie heute.
Was habt ihr gemacht um euch ein wenig zu trösten oder abzulenken? Einen anderen Hund möchten meine Eltern nicht, und für Kleintiere habe ich momentan keinen Platz... Aber so ganze ohne Haustiere kann ich es mir nicht vorstellen