Meine beiden haben ein gutes halbes Jahr, also ihre Kindheit sozusagen in freier Wohnungshaltung verbracht.
Zu beachten ist vor allem die Sicherheit für die Kaninchen, also keine rumhängenden freien Kabel in Knabbernähe, in die Steckdosen habe ich Kindersicherungen reingemacht, keine Gegenstände die sie irgendwo runterschmeißen in der Nähe haben, keine (giftigen) Zimmerpflanzen und aufpassen, dass kein Familienmitglied aus Versehen auf ein Kaninchen drauftitt. Ist meiner Großen leider passiert, aber bis auf eine kleine Narbe hat sie es gut überstanden (war damals erst knapp 4 Wochen alt).
Ansonsten ist es im Eigeninteresse nicht schlecht, wenn man Holzfüße, Türstöcke, Tapeten usw, evtl nagesicher gestaltet. Hab einige angefressene Stellen in meinem Zimmer, die mich aber nicht weiter stören und meine beiden Langohren haben recht schnell begriffen, dass die angebotenen Haselnusszweige usw besser schmecken als meine Möbel.
Stubenrein waren sie auch beide recht schnell. Da wir Rambo mit der Hand aufziehen mussten hat sie schnell verstanden, dass sie auf die Hasentoilette geht. Abgesehen von ein paar Köteln ab und zu waren sie da echt reinlich.
Es hat schon was für sich, wenn die kleinen Racker immer in der Nähe sind, beim Fernsehschauen auf den Schoß springen, im Bett rumliegen, die Ninchen gaaaaanz viele m² haben um sich auszutoben usw.
Das einzige Problem war, dass sie ihre Heuraufen gerne ausgelehrt und das Heu im ganzen Haus verteilt haben. Da ist es schon praktischer, wenn sie in Außenhaltung leben, was ich persönlich auch einfach besser und natürlicher finde.