Wie weit geht ihr für die Tiere?

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  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #1
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Tigerin

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Halli Hallo :)

ich brauch mal eure Meinung zu einem Thema.

Also es ist so, dass ich in meinem Freundeskreis verschrien bin als die, die immer an der Haltung aller Tiere rummeckert. Ich schreib hier im Forum zwar nicht viel, aber ich lese viel in verschiedenen Bereichen und deswegen weiß ich über viele Tiere halt so das Grundsätzliche, wie die Mindestgröße vom Gehege oder so.

Wenn ich bei Bekannten sehe, dass sie ihre Tiere falsch halten, sag ich meistens nicht viel. Aber ich kann es mir nicht verkneifen, nicht wenigstens zu erwähnen, dass Kaninchen z.B. mindestens zu zweit sein sollten.

Wenn es aber darum geht, dass einer meiner engen Freunde sich ein Tier neu anschaffen will, muss ich zugeben, dass ich mich da schon einmische. Ich hab dann immer das Gefühl, dass ich es verhinden muss, solange man es verhinden kann.

Zum Beispiel wollte ein Ex Freund vor ein paar Jahren eine Babykatze und ich hab versucht die Familie davon zu überzeugen lieber zwei zu nehmen. Das hat leider nicht geklappt.
Natürlich hat das Kätzchen nächtelang gejammer und alles. Jedenfalls konnte ich mir das nicht richtig mitansehen, wie man sein Tier quasi "extra" quält. Denn immerhin hab ich sie ja darauf hingewiesen, dass es falsch ist (es gab auch noch Punkte wie Futter oder Spielzeug, Halsband etc).

Dann ist vor ein paar Monaten der Hund meines Freundes gestorben und sie wollten dann einen Welpen holen. Auch da hab ich versucht der Familie zu erklären, dass sie dafür keine Zeit haben und das sehr viel anstrengender ist, als ein Hund der schon 9 Jahre alt ist. Aber "wir haben das ja schon mal gemacht" und deswegen wissen sie natürlich besser Bescheid. Im Endeffekt hat mein Freund zugegeben, dass ich Recht hatte. (Der Hund ist jetzt da und ihm gehts auch gut ;) ).

Jetzt will meine Freundin unbedingt eine Babykatze. Die haben auch schon eine, die ist 17 Jahre alt. Die hatte auch schon mal Babys als sie noch jünger war (weil Katzen ja immer einmal Babys kriegen müssen, sonst werden die krank .... :eusa_doh:) und die Mutterkatze ist sogar ausgezogen, weil die Familie eine Tochter behalten hat. Nachdem diese dann überfahren wurde, ist die alte wieder zurück gekommen.
Jetzt soll es also unbedingt ein kleiner Kater sein. Ich hab dann vorsichtig erwähnt, dass ich es schöner fände, wenn sie sich zwei Katzen holen würden, damit der Kleine wen zum Spielen hat und die Große nicht genervt ist.
Darauf hin wurde ich dann nur noch als Klugscheißer beschimpft und mir wurde mal wieder das gleiche gesagt wie immer: "Wir habe schon immer Katzen, wir kennen uns aus!"

Ich wollte nun einfach mal eure Meinung, wie ihr sowas handhabt. Sagt ihr euren Freunden, wie ihr darüber denkt? Vor allem, wenn man es theoretisch noch verhindern könnte?

Mich ärgert einfach so wahnsinnig, dass irgendwie jeder beratungsresistent ist. Man bräuchte sich ja nur mal informieren und schon weiß man, dass man unrecht hat (das tue ich schließlich auch). Aber nein, man hatte ja schon immer diese Tiere, also kennt man sich aus! Es war schon immer so, also ist es richtig ...

Wie geht ihr damit um und meint ihr, ich sollte lieber ignorieren wie andere mit ihren Tieren umgehen, damit ich mir nicht immer anhören muss, dass ich nerve und übertreibe?

Würde mich freuen, wenn mir jemand antwortet!

Liebe Grüße
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #2
Hi Du

Ich glaube mein Umfeld ist genause komplett beratungsresistent. Du kannst dir nicht vorstellen, wie lange es gedauert hat, bis meine Mutter endlich kapiert hat, dass sie MEINEN Kaninchen gefälligst KEINE Körner füttern soll, und dass die Hamster nunmal soviel Platz brauchen.

Beim Thema Kaninchenhaltung brauchst du hier in der Gegend sowiso allgemein nicht kommen, denn es ist doch sowiso sternenklar, dass die Artgerechteste Haltung eine 80*80cm grosse Kiste, ohne kontakt zu Artgenossen ist. Ausserdem sind Kaninchen die knuddeligsten Kuscheltiere auf dem Planeten, absolut geeignet für Kleinkinder jeglicher Art *ironie aus*

Ich kanns mir jeweils nicht verkneifen ganz dezent auf die Fehler hinzuweisen. Von meinen Eltern krieg ich dann meistens zu hören, dass ich sie einfach nur nerve. Freunde und Verwandte hören in der regel immer schön schweigend (anstandshalber) zu, nicken und machens dann trotzdem -.-
Ich fühl mich dann immer ziemlich doof, weil ich hätte es ja verhindern können. Oder auch nicht.

Jedenfalls, der Text den du geschrieben hast, könnte von mir sein, denn genau so läufts bei mir jeweils auch ab.
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #3
Hallo Tigerin!

Du sprichst mir mit deinem Beitrag wirklich direkt aus der Seele :roll:
Seit ich hier im Forum bin, habe ich sehr viel dazugelernt und kann behaupten, dass ich immerhin im Bereich Katzen- Hundehaltung einiges mehr weiß als vorher

So wie du von der Tierhaltung aus deinem Freundeskreis erzählst, bin ich groß geworden
- Die Katzen wurden zu 99% allein gehalten
- Nassfutter gab's gar keines, ist ja schließlich nur ein Suchtmittel und zu teuer
- Kaninchen wurden im handelsüblichen Käfig gehalten, auch meist alleine
- Kitten kamen schon mit 6-8 Wochen zu uns

und so weiter..
Seit ich hier bin gelte ich daheim als Besserwisserin und neige zum Übertreiben, denn es seien ja doch 'nur' Tiere, da muss ja wohl noch ein Unterschied gemacht werden.
Nein! Bei mir absolut nicht. Im Gegenteil. Meine Tiere sind auch dann für mich da, wenn der Rest der Menschheit mich mal wieder im Stich gelassen hat. Und sie sind alles für mich.
Ich habe mich ihrer anvertraut und bin deshalb auch dazu verpflichtet, mich bestens um sie zu kümmern. Man kann sich kein Tier anschaffen, weil man es süß und schnuckelig findet und sich dann nur so 'larifari' drum kümmern.

Speziell bei dem Thema Katzenhaltung versuche ich immer wieder, Eltern, Freunde und Verwandte aufzuklären und sie von bestimmten Dingen zu überzeugen.
Meine Tante z. B. füttert Royal Canin und denkt, das sei super gut weil es ja so teuer ist.
Aber dieses eingebürgerte Denken zu ändern scheint mir fast unmöglich zu sein.

Ich persönlich spreche die Leute schon öfter an und versuche, ihre Meinung wenigstens ein bisschen zu ändern. Aber meistens erfolglos.
Im Gegenteil, ich bin dann immer die Verrückte und werde untergebuttert.

Aber ich werd's trotzdem nicht lassen ;)

Lg
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #4
Kurz und knap:
Du sprichst mir aus der Seele!
Ich habe aus diesen Gründen schon eine Freundin verloren, die meinte, sich eine Babykatze anschaffen zu müssen.
Diese wird alleine gehalten, bekommt nur Trockenfutter und hat ein Halsband, weil es ja soooo süß an ihr aussieht:roll:
Ja klar....
Bei den meisten ist es dann so, dass man als Besserwisser da steht, obwohl man eigentlich nur den Tieren helfen will.
Ich habe dann noch an den Kopf geworfen bekommen, dass ich auch mal eine Katze alleine gehalten habe.
Ich war damals erst 6, die mittlerweile alte Katze lebt immernoch bei meiner Mutter, und ja ich mache mit Vorwürfe, würde ihn gerne zu mir nehmen, um alles wieder gut zu machen, habe aber mittlerweile eine sehr starke Allergie entwickelt, habe sogar letztes mal richtig Atemnot bekommen, als ich mit einer Katze geschmust habe...
Genau so bei Käfiggrößen oder Futter, ich versuche immer so nebenbei zu erwähnen, was man an der Haltung ändern könnte, damit es den Tieren besser geht, die meisten sehen es aber immer als Angriff, anstatt als ein gut gemeinter Rat...

Aber lass dich von den Leuten nicht entmutigen, erzähle ihnen weiterhin, wie sie es besser machen können!
Und wenn du trotzdem angefaucht wirst, dann hast dus immerhin versucht!
Bei einer alten Mitbewohnerin hat es super geklappt! Ich habe sie kurz vor einem Zooladenkauf gebeten, sich mal im Internet schlau zu machen, wo es Hamster gibt, die ein neues zu Hause brauchen. Ich habe ihr erzählt, wie es in diesen Zooläden abläuft, sie hatte es vorher nicht gewusst.
Und sie hat sich einen Hammi geholt, der aus einem Zooladen war, sondern von einer Privatperson, die ihn sonst in ein Tierheim gesteckt hätte!

Versuch einfach weiterhin dein Wissen zu vermitteln!
Und gib dabei nicht auf:)
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #5
Früher meinte man auch die beste erziehung seien Prügel das weiss man heute das es scheisse ist genau so ist es mit der einzelhaltung von Katzen usw das hat man früher gedacht heute weiss man das es anderst ist.
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #6
Uff... schreibe ich langsam -.-
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #7
Danke schon mal für die Antworten :)

Ich bin echt froh, dass es Anderen auch so geht. Ich komm mir hier nämlich echt doof vor und mich halten auch alle für blöd. Ich übertreibe auch immer, schließlich machen es ja alle so ... Manchmal hab ich das Gefühl, dass die Tiere sterben müssen, damit man einsieht, dass es ihnen nicht gut geht. So nach dem Motto "Mein Kaninchen ist 15 Jahre alt geworden, ich MUSS ja Ahnung davon haben". Das ist echt das schlimmste Argument ;)

Auch muss ich mir immer anhören, dass ich ja keine Ahnung habe, weil ich die Tiere nicht selber habe. Aber dass ich nicht viele Tiere habe, einfach weil ich genau weiß, dass ich ihnen nicht gerecht werden kann, das sieht irgendwie keiner.

Ich finde auch, dass man seinen Haustieren gegegenüber eine Verantwortung hat. Aber dass die "Profis" sich weigern einfach mal 10 Minuten etwas über Tiere zu lesen, zeigt mir irgendwie auch, dass sie vielleicht nur Angst haben, immer etwas falsch gemacht zu haben. Schließliche wäre es ja wirklich nicht schlimm, einfach mal zu Googlen.
Und fast alle hier haben doch am Anfang (als Kind meistens) etwas falsch gemacht. Ich hatte früher auch ein Kaninchen in einem kleinen Stall alleine. Das finde ich jetztnatürlich total schrecklich, aber genau deswegen, habe ich mir ja auch keine neuen geholt. Ich kann ihnen einfach keine artgerechte Haltung bieten.

Ehrlich gesagt bin ich auch entäuscht von meinen Freunden, dass sie meine Meinung so wenig ernst nehmen und nicht mal darüber nachdenken. Meint ihr das ist übertrieben?

Ich bin heute einfach nur verunsichert, ob ich es nicht alles lassen sollte. Aber irgendwie bin ich dann ja genauso schlimm.
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #8
Oho
Und wie du mir aus der Seele sprichst -.-

Richtig ätzend
Mit meinem Freund lege ich mich regelmäßig an wenn es um meinen Kater geht und ich nur das beste für ihn will (indem fall eine zweitkatze, noch ein Kaklo, nurnoch afu usw..)
Seine mama genauso
Die kleine JackRussel Hündin sollte doch unbedingt Babys bekommen damit sie kein Gebärmutterhalskrebs bekommt
(Sie ist nun 8 und ich hoffe wirklich das sie keine Welpen mehr bekommen muss)
Die Kleine hatte dicke Zitzen wo ich dnan erwähnte: Vielleicht sollte sie kastriert werden weil sie auch immer so arg viel abnimmt wenn sie läufig ist...
Darauf kam nur: Ich will sie aber nicht kastrieren lassen
Ihre alte Schäfimix Hündin hat damals ja auch Babys bekommen :roll:
Die Pferde sowieso
Ihre Stute hatte nun glaub ich schon das 5. Fohlen.....
Ansonsten verstehe ich mich echt super mit ihr aber wenn ich 'älteren' Leuten was über Tierhaltung erzähle ist alles gleich wieder falsch und streitthema....
Ich bekomm die Krätze ,_,
Ich will doch nur gutes für die Tiere....
Gut bei meinem Freundeskreis ist das jetzt nicht ganz so wild (soviele tiere gibts nicht)
Aber eine Freundin war der festen Überzeugung das ihr Kaninchen (es wurde 8) das Beste Leben in Einzelhaft und kleinem Käfig hatte... :evil:
Ich könnte Stundenlang so weiter reden

Klar hab ich früher auch fehler gemacht
Sehr viele sogar was Tierhaltung anbetrifft
(Kaninchen, Meerschwein, Welli allein leben lassen usw.... Zoolakäufe etc)
Aber ich habe daraus gelernt
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #9
Ich hab´s mir letzten Sonntag komplett mit unseren Nachbarn verscherzt...
Die lassen ihre beiden Ratten regelmäßig auf einem völlig ungesicherten Balkon laufen - abgesehen davon, dass Ratten wegen ihrer extremen Empfindlichkeit nix draußen verloren haben - der Balkon ist einfach völlig ungesichert, die Ratten könnten durch die Geländerspalten jederzeit runterfallen oder runterhüpfen...
Vor zwei oder drei Wochen war ich zufällig bei der anderen Nachbarin, die eine gute Freundin von uns ist, unten zu Besuch, als die Nebennachbarn von ihr die Ratten laufen ließen. Ich habe in höflichem Ton sachlich erläutert, warum es keine gute Idee ist, die Ratten draußen laufen zu lassen, und welche Gefahren ihnen drohen. Als Antwort bekam ich mit breitem Grinsen, dass der Tierarzt das aber befürwortete.... Joar...
Letzten Sonntag sah ich zufällig, dass die Ratten wieder über den Balkon flitzten - und dann hörte ich die befreundete Nachbarin laut und hektisch reden - eine der Ratten war nämlich über das Begrenzungsgitter auf ihren Balkon gekommen, hatte auf ihrem Küchenfenster sämtliche Blumentöpfe umgeworfen und konnte von ihr nur mit Mühe eingefangen und zurückgegeben werden...
Da bin ich dann ´ne Runde ausgeflippt und wirklich heftig geworden.... Natürlich nützt das nichts, das weiß ich selber, aber in dem Moment konnte ich einfach nicht mehr anders... Es kann doch wohl nicht wahr sein, dass man seine Ratten erstens auf dem Balkon laufen lässt und ihnen zweitens ermöglicht, auszubüchsen und in fremde Wohnungen einzudringen.... Unsere befreundete Nachbarin hat gelegentlich Hunde zur Pflege - ja, Prost Mahlzeit...
Sowas geht gar nicht, und da konnte ich meine Klappe auch nicht halten...
Und wenn ich höre, wie manche meiner Kollegen ihre Tiere halten.... da kann ich auch die Krise kriegen... ich versuche dann vorsichtig zu intervenieren, aber die halten mich eh alle schon für bekloppt.... und mehr als Tipps geben kann ich auch nicht...
Aber wenn so eine "Koryphäe" von Tierarzt z. B. sagt, Trockenfutter für Katzen ist gut - dann kann ich mir ja sowas von den Mund fusselig reden - was bin ich denn schon gegen einen Tierarzt? *seufz*
Das ist frustrierend....
Aber wenn ich auch nur einem Tier helfen kann, ist das ja immerhin schon was....

LG, seven
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #10
Wie du mir aus der Seele sprichst. -.-

Früher hatte ich auch viele Fehler gemacht, nun versuche ich alles richtig zu machen.

ich versuche auch den Tieren meiner Freundin zu helfen.

Sie hat Kaninchen/Hühner/Wachteln. Alle sind sie in viel zu kleinen Käfigen.
Früher wurden ihre Weibchen als gebärmaschinen missbraucht(War die Idee ihres Opas-.-),sie wollte es selbst nicht. Ich habe sie überredet ihre Kaninchen zu kastrieren. Hat sie auch gemacht. Nun sitzen da 4 Kaninchen in viel zu kleinen Käfigen(immerhin jeweils zu 2. -.-)
Ich bekomme es einfach nicht weiter hin, sie zu überreden, ihre Haltung zu ändern. Sie würde ja aber ihr Opa...
Ich habs auch schon aufgegeben. 1 Jahr überredung und meine Nerven sind am Ende!

Meiner Tante & meinem Onkel habe ich auch viel erklärt. Wir haben viel geändert, aber ab und an gehe ich denen auch schon mal auf die nerven:lol:

Immer wenn ich höre: "Oh wir wollen uns vielleicht bald ein Kanichen holen." Da werde ich hellhörig und erkläre ihnen, dass sie viel Patz brauchen, mindestens 2m ² pro Nase & mindestens zu 2. gehalten werden sollen. Auch mit anderen Tieren versuche ich die richtige Haltung zu vermitteln, soweit ich selbst weiß, wie sie gehalten werden.

Ja einigen gehe ich auf die Nerven, aber manche hören mir zu und nehmen meine Tipps an.

Da ich eh schüchtern bin, gehe ich eher vorsichtig an die Sache ran.

Aber auch wenn man nicht allen Tieren helfen kann, versucht man es wenigstens und das ist das mindeste was man tun kann.

Auch wenn schon viele genervt sind, wenn sie mich mögen, müssen sie mich so nehmen, wie ich bin & fertig! ;)
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #11
Hör bloss nicht damit auf ich hab auch schon erlebt das die leute im nachinein doch was geändert haben aber zu stolz waren eine diskusion zu verliehren... und wenn auch nur ein Kanninchen eine Rate oder was auch immer bewahrt wird falsch gehalten zu werden ist das ein fortschritt
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #12
Ja irgendwie kenne ich das...

Eine Freundin wollte unbedingt Rennmäuse, fragte mich sogar wo ich meine her hab. Die hab ich zwar damals unwissenderweise noch in der Zoohandlung gekauft, aber hab ihr das nicht gesagt, sondern ihr die Adressen von diversen Vermittlungsforen gegeben. Ein paar Wochen später kam dann: "Wir haben jetzt übrigens Rennmäuse. Die haben aber keine Namen, sehen ja alle gleich aus. Da waren halt nur noch 3 graue im Käfig (in der Zoohandlung". Für was fragt sie denn dann?

Eine andere Freundin wollte auch Rennmäuse. Ich hab ihr gleich gesagt, ich helf ihr bei der Suche nach den Mäusen und auch nach einer passenden Unterkunft. Außerdem hab ich ihr Links gegeben, damit sie sich informieren kann.
Haben dann also die Mäuse geholt. Die beiden haben sich dooferweise letzten Mittwoch zerstritten (blutig gebissen) und sie hat sie sofort getrennt. Ich hab ihr gesagt, bau ein Trenngitter, lass ihnen Zeit, informier dich nochmal etc. Heute erzählz sie mir, dass sie die beiden am Wochenende einfach so zusammengesetzt hat. Komisch, dass die beiden gleich aufeinander losgegangen sind :shock:

Meine beste Freundin hat sich vor knapp 2 Jahren 2 Farbmausdamen geholt (schön im 50er Aquarium :?). Neulich ist eine gestorben. Da bei mir demnächst wieder eine Vergesellschaftung ansteht, hab ich ihr angeboten die Süße für die letzte Zeit zu mir zu geben. Da hätte sie wenigstens Artgenossen. Aber nein, dann wär die Maus ja weg. Das mag sie nicht. Sie hat sich überlegt ihr ein Männchen dazuzuholen. Wenn sie das macht, flipp ich aus...

Und ja, mit meinem Freund gibt es ungefähr 726383 Mal am Tag Krach. Eben weil er nicht einsehen mag, dass auch die kleinen Tiere viel Platz brauchen. Aber da hör ich schon gar nicht mehr zu. Die bekommen ihre Käfige/Gehege und gut ist ;)

Ich würde so gern öfter was zur Haltung von Freunden/Bekannten sagen. Aber ich bin da oft einfach zu feige :(
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #13
Ist schon echt schade, dass man so wenig Gehör bekommt - auch bei Freunden und Familie.

Mich wundert auch, dass zwar alle ihre Tiere abgöttisch lieben, aber selten ist es mal wichtig genug, um die Haltungsbedingungen zu ändern. Die meisten Tiere werden eh nur gekauft, weil sie süß sind. Deswegen müssen es ja auch immer Babys sein.

Ich habe vor mich in Zukunft auch in unserem Tierheim zu engagieren. Und ich hoffe, dass mir dann mehr Leute glauben, wenn ich meine Infos nicht nur aus einem Forum habe ;)
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #14
Ich kenne das leider auch zu gut :(. Und man ist so furchtbar hilflos, weil man im Prinzip ja wirklich nichts machen kann.

Das schlimmste ist, dass bei mir nun tatsächlich eine Freundschaft darunter leidet. Sie und ihr Lebensgefährte waren vor einigen Monaten bei uns und hatten dann angefragt, ob wir Tips hätten, was mit ihrer (Einzel-)Katze los sein könnte, sie würde immer öfter aggressiv reagieren. Bevor ich was sagen konnte, meinte ihr Freund direkt "aber komm jetzt bloß nicht mit ner zweiten Katze, das kommt gar nicht in Frage". Toll - warum wird denn dann überhaupt gefragt :eusa_eh:? Mein Vorschlag, die Katze mal gründlich beim TA durchchecken zu lassen, wurde abgeschmettert mit der Begründung "kein Geld" - was man gut an den neuen Winterjacken und 2 neuen Smart-Phones sehen konnte, da kriege ich echt einen Würgereiz. Nicht mal auf mein Angebot, den TA zu bezahlen, wurde eingegangen (ja, mag auch nicht DIE Lösung sein, aber ich mag die Katze halt :uups:).

Danach hieß es auf meine Rückfragen plötzlich nur noch "alles in Ordnung". Komisch, das Problem scheint sich in Luft aufgelöst zu haben und ich fühle mich irgendwie unglaublich auf den Arm genommen :?. Ich habe die Weisheit bestimmt nicht mit Löffeln gefresen, aber sie fragen doch gerade mich, weil sie wissen, dass Katzen mein großes Hobby sind und ich dutzende von Fachbüchern zu dem Thema im Schrank stehen habe. Ich schätze, dass sie wirklich nicht wissen/sehen wollen, was falsch läuft, weil sie sich dann ja selbst Fehler eingestehen müssten. Und das fällt vielen Menschen ja unglaublich schwer :(.

Ich bin jetzt im Moment soweit, dass ich die Freundschaft auf Distanz halte, weil´s mich einfach tierisch ankotzt und ich weiß, dass ich meine Klappe dann nicht halten kann. Toll ist das aber auch nicht :(.
 
  • Wie weit geht ihr für die Tiere? Beitrag #15
Ich bin da wirklich froh das viele meiner Freunde oder Bekannte entweder keine Tiere haben oder ihre Tiere ordnungsgemäß halten (soweit ich das beurteilen kann).
Nur mit einem Kommilitonen der eine Einzelkatze hat hab ich immer diskutiert, da ist mittlerweile aber auch "rein zufällig" eine zweite Katze eingezogen :eusa_shhh:

Meine Eltern sind da zum Glück sehr verständnisvoll, die haben zwar auch geguckt als sie den Hamsterkäfig das erste mal gesehen haben, als sie dann jedoch bemerkt haben das die Größe auch komplett genutzt wird, war es dann doch in Ordnung. Und von Freunden und anderen Verwandten lass ich mir da nicht reinreden, es ist MEIN Tier bzw das von mir und meinem Freund und WIR entscheiden, wie unser Hybrid gehalten wird. Wir informieren uns aus verschiedenen Quellen und versuchen immer es unserem Kleinen so schön wie möglich zu machen. Wenn das jemandem nicht passt, kann er uns das gerne sagen, aber muss dann auch mit Gegenargumenten rechnen.:004:

Ich hab die Erfahrung gemacht das bei einigen Dingen die Logik hilft, zu artgerechtem Handeln zu bewegen (zB bei der Ernährung) und bei anderen Themen man als Halter einfach vorleben muss wie man es richtig macht; also Freunden zeigen wir glücklich die Katze in Gesellschaft ist oder wie der Hamster Streuberge in seinem Käfig umgräbt.

Es wird immer Menschen geben die die eigenen Standpunkte nicht verlassen und all zu häufig hilft da auch kein diskutieren, im Gegenteil, dann machen die Menschen noch weiter "zu". Mir fällt es dann auch manchmal schwer die Diskussion ruhen zu lassen und ich hoffe dann einfach, dass der Gegenüber zumindest nochmal darüber nachdenkt und vll seinen Grips oder zumindest Google einschaltet :roll:
 
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