Fahrradfahren mit Hund

Diskutiere Fahrradfahren mit Hund im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Mein Labrador ist nun 14 Monate alt und ich habe das Laufen am Fahrrad begonnen. Wie sollte man die Entfernungen steigern ohne den Hund zu...
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  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #1
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hewu46

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Mein Labrador ist nun 14 Monate alt und ich habe das Laufen am Fahrrad begonnen. Wie sollte man die Entfernungen steigern ohne den Hund zu überfordern?
 
  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #2
Hallo,

Könntest du vielleicht die Schrift etwas kleiner Stellen (Größe 2)? Noch brauchen die meisten hier keine Lesebrille am Bildschirm ;).

Wie man das steigert hängt vom Hund und seiner Kondition ab, sowie vom Wetter und der Strecke.
Ich würde mal mit 15 Minuten anfangen, immer schön langsam, sodass der Hund nur joggen muss, und das auch nicht in der prallen Sonne.
Eine wirkliche Faustregel gibt es dafür nicht, ich kann dir nur raten deinen Hund zu beobachten und nicht zu überfordern, das heißt regelmäßig Pausen zu machen, nicht in der prallen Sonne zu fahren, Wasser mit zu nehmen und aufzuhören, bevor der Hund nicht mehr kann.
Man sollte auch immer so fahren, dass der Hund nur locker joggen muss. Außerdem solltest du nicht direkt zu Hause losfahren, sondern zuvor ein paar Minuten Schritt gehen, damit der Hund sich lösen und warm laufen kann, dann radelst du langsam los. Auch nach der Fahrt sollte der Hund die letzten Minuten normal gehen, damit er langsam ausschnaufen und noch einmal lösen kann.

Liebe Grüße
 
  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #3
Hab mich heut Abend selber mit dem Thema beschäftig und in vielen Berichten von Hunde-Magazinen gelesen, das man mit einem Hund erst ab 24 Monaten also erst mit 2 Jahren Radfahren sollte.Da er aufgrund des noch nicht ausgeprägten Knochenbaus schwere schäden leiden kann.
 
  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #4
Hab mich heut Abend selber mit dem Thema beschäftig und in vielen Berichten von Hunde-Magazinen gelesen, das man mit einem Hund erst ab 24 Monaten also erst mit 2 Jahren Radfahren sollte.Da er aufgrund des noch nicht ausgeprägten Knochenbaus schwere schäden leiden kann.

Hallo,
diese Angaben beziehen sich meistens auf große Hunderasse, wobei ich der Meinung bin das man mit einer Dogge nicht radfahren sollte ;)
Mit einem 15 monatigen alten Hund, der körperlich gesund ist (!) kann man durchaus anfangen zu üben.
Wichtig ist wirklich auf die Signale des Hundes zu achten und ihn nicht zu überfordern.

Ich würde meinen Hund allerdings, bevor es "Ernst" wird gesundheitlich komplett durchchecken lassen. Gerade Herz, Lunge und die Knochen (HD/ED).

Liebe Grüße
Anna
 
  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #5
Jetzt kommt mein Senf dazu^^!

Also ich bin auch zeitig mit dem Hund Fahrad gefahren.Bin aber nur kurze Strecken am Stück,zwischendurch gelaufen,gespielt und erzogen.Aber immer nur so schnell-daß der Hund im ganz leichten entspannten Trab gelaufen ist.
 
  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #6
Wenn möglich sollte man Strecken wählen, auf denen der Hund auf weichem Untergrund traben kann. Falls nur asphaltiger Untergrund zur Verfügung steht, sollte man dann doch lieber später anfangen.
Bei kleinen Rassen kann man auch gut schon mit einem Jahr anfangen, wenn man es nicht übertreibt. Aber 10-15min lockerer Trab überfordert sicher nicht, wenn der Boden elastisch ist. Sonst dürfte ich auch nie flott mit meinen Jungs laufen - da müssen die ja auch traben. Und das mache ich auch schon, bevor sie ein Jahr sind.
Beim Ballspielen wird durch die vielen Stops, Sprints und Wendungen das Gelenksystem mMn deutlich stärker beansprucht. Im Vergleich dazu ist eine kurze Strecke am Rad auf weichem Boden wahrscheinlich lächerlich.
 
  • Fahrradfahren mit Hund Beitrag #7
ich sehe das alles relativ locker... ;) Meine beiden (und div. andere Hunde in meinem Umfeld) laufen schon am Fahrrad mit, seit sie sogar weniger als 1 Jahr alt sind. Heisst nicht, dass ich das grundsätzlich befürworte: aber ich kenne bisher noch keinen Hund, dem das (bei richtigem Aufbau) geschadet hat. In Absprache auch mit Physiotherapeuten, Hundesportlern (unter anderem CH-Agility-Natitrainer) und Tierärzten, vertrete ich seit Jahren die Theorie (welche auch Stoffel sehr gut beschrieb), dass es für einen Hund, der nicht überzüchtet wurde (sprich, Schädigungen oder Qualzüchtungen an den Atmungsorganen, extrem kurze oder extrem lange Beine hat, extrem massiger Körperbau) bestimmt schlimmer für die Gelenke und die Knochen ist, wenn er mit anderen Hunden rumtobt, rennt, Haken schlägt, sich überkugelt, einem Ball nachrennt und dann Stopps reisst... als wenn er locker am Fahrrad trabt (und das heisst für mich Fahrradfahren, lockerer Arbeitstrab, nicht gestreckter Galopp!) Wobei das Herumtollen ja auch für die Psyche eines jungen Hundes gut ist--letztendlich schadet dies aber den Gelenken bedeutend mehr als lockeres Traben. :eusa_think:

Mit meinen Hunden (wenn Kylja, als 11 jährige dabei ist) bin ich auf einer grösseren Tour gut und gerne meine 15-20 km am Fahrrad unterwegs. Im lockeren Trab. Wenn ich mit Nupri alleine geht, baue ich auch mal ne Sprintstrecke ein oder mache auch oft gezieltes Intervalltraining zum Muskelaufbau (Trab langsam, Trab verstärken, Trab langsam, Trab verstärken, mal ne Strecke zügig galoppieren, wieder langsamer Trab). Wenn ich dem Rhein entlang fahre, ist da auch noch regelmässiges Schwimmen mit dabei.

Ganz wichtig finde ich, was Mischling angesprochen hat: immer langsam starten, lieber zu Fuss. Dann im langsamen Trab die ersten Kilometer, dann erst, wenn der Hund warm gelaufen ist, verstärken. Und ganz wichtig eben auch, den Hund am Ende locker austraben lassen... Damit er auch runterfahren kann. Sonst heisst es dann wieder, gerade in Bezug auf Border oder Aussies, "man muss die Hunde ruhig halten, auf keinen Fall hochpuschen, immer schön langsam machen, die sollen in den ersten Monaten nur Schlafen lernen..." :roll: Ne, so ist es nicht, man kann auch so einen Hund auspowern-- er soll dann aber (bevor man heim kommt) wieder runtergefahren werden. Macht man dies nicht, wundert es nicht, dass der Hund dann völlig überhitzt zu Hause ankommt und weiter Party machen will. :silence: Und dann heisst es eben wieder "sobald man die Hunde mal powert, sind die gleich völlig überdreht". Meiner Meinung nach ist dies nur das Problem eines falschen Aufbaus... :silence:

Wichtig ist noch, wenn man längere Strecken auf Teer fährt (manchmal gehts halt nicht anders), haben sich Schlittenhunde-Booties sehr bewährt. Die sind aus ganz leichtem Stoff aber sehr stabil und verhindern den Abrieb der Ballen. Auf langen Touren (also lang ist bei meinem gut trainierten Hund, der auch schon Rennen im Schlittenhundegespann mitgemacht hat wirklich lang, das sind dann 25- ?? km) hat sich dies sehr bewährt. Grundsätzlich würde ich bei regelmässigem Biken oder Inlinern mit dem Hund sowieso immer ein Auge auf die Pfoten haben. Ist der Boden heiss, gibt es auch gerne mal Blasen. Auch da sind die Booties genial. ;)
 
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