- In mir staut sich die Wut Beitrag #1
*Sweety*
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Hallo...
ich muss nun unbedingt mal was loswerden, ansonsten platze ich. Ich bin sowas von wütend und teilweise auch echt traurig, weil ich einfach nicht verstehen kann, wie manche Menschen so kaltherzig sein können.
Also es handelt sich um den Bruder meines Freundes und um dessen Freundin. Bei den beiden zog im April letzten Jahres eine 8 Wochen alte Jack Russel-Schäferhundmixhündin ein. Ich muss dazu sagen, das nur sie die Hündin wollte und er eigentlich nicht, aber mit Worten wie "Ich kümmere mich ganz alleine um sie" und "Gassigehen brauchst du nicht, ich mach das schon" hatte sie ihn schnell überredet. Nun ja, die Anfangszeit war auch alles in Ordnung. War ja alles neu und aufregend.
Ein paar Monate später waren wir Abends mal bei ihnen eingeladen. Natürlich musste der Hund, in den Stunden in denen wir da waren, auch mal raus. Nun gut, sie zog sich Schuhe und Jacke an, leinte den Hund an und ging raus. Nach ca 1,5 MINUTEN kam sie wieder rein. Ich war geschockt und fragte gleich, ob es das jetzt schon war. Sie sagte nur, das der Hund gepinkelt hat und das das reichen muss. Nun habe ich von diversen Leuten, die in der Strasse wohnen schon gehört, das die immer nur bis zum Baum direkt vor der Haustür gehen, die kleine da machen lassen und sofort wieder rein gehen. Sie hatten auch nach zwei Wochen keine Lust mehr in die Hundeschule zu gehen. Dementsprechend unerzogen ist der Hund und natürlich auch absolut nicht ausgelastet. Aber zum absoluten Knaller komme ich gleich noch. Denn vor ca. 2 Monaten zog ein 12 Wochen alter Jack Russel Rüde bei ihnen ein. Ich habe absolut kein Verständnis dafür, gerade weil sie ja mit dem ersten Hund schon überhaupt nicht klarkommen. Nun hatte der kleine sich, nach ca. 3-4 Wochen bei ihnen, bei einem unglücklichen Treppensprung, einen doppelten Schienbeinbruch zugezogen. Es war unklar, ob es allein wieder richtig zusammen wächst oder ob es operiert werden muss. Der TA wollte es erstmal so versuchen. Und der erste Gedanke von dem Bruder meines Freundes war, wenn es operiert werden muss, dann müssen wir ihn einschläfern lassen, weil die OP zu teuer wäre. Dazu muss ich sagen, das die beiden für allen möglich anderen Mist, das Geld aus dem Fenster werfen. Es ist erfreulicher Weise alles gut gegangen und so wieder zusammen gewachsen und ich war sowas von erleichtert. In der Zeit, in der der kleine das verbundene Bein hatte, musste die beiden immer getrennt mit beiden Gassi gehen, da der kurze ja kaum laufen konnte. Morgens um acht sind sie dann mit ihm kurz gegangen und um zehn dann mit der Hündin. Ging die ersten Tage auch gut, aber dann hat die Hündin angefangen wieder in die Wohnung zu pinkeln, nachdem sie mit dem kleinen wieder drin waren. Ich habe auch absolut nicht verstanden, warum sie zwischen den beiden Gassigängen 2 Stunden warten. Kein Wunder das die kleine wieder anfängt in die Wohnung zu machen. Wahrscheinlich spielt Faulheit da die allergrößte Rolle. Die beiden hatten uns gefragt, ob wir Nachmittags, wenn er arbeiten ist, mit der Hündin ne kleine Runde drehen könnte, da der kleine noch nicht alleine bleiben kann. War auch kein Problem. Haben wir gerne gemacht. Wir haben die kleine zwei Wochen lang Nachmittags abgeholt und haben mit ihr eine große Runde gedreht (1,5-2,5 Stunden). Die süsse hatte so einen Spass und ist richtig aufgeblüht. Wir haben gemerkt, das sie so schnell lernt und auch richtig Lust hat zu lernen, wenn man sich mit ihr beschäftigt. Mir tat es jeden Tag in der Seele weh, wenn wir sie wieder abgeben mussten. Das letzte Mal waren wir nun vorletzte Woche Freitag mit ihr draussen und so wie die uns erzählt haben, sitzt die kleine immer noch jeden Tag um 15 Uhr vor der Wohnungstür und wartet darauf, das wir kommen. Der einzige Gedanke des Frauchens ist, das der Hund uns nun mehr lieben könnte wie sie. In den zwei Wochen war auch ein ganz dolle verregneter Tag. Da rief sie mich Mittags an und fragte, ob wir denn trotzdem mit dem Hund gehen würden, und wenn nicht, würde sie das auch verstehen, bei so einem Wetter würde sie ja schließlich auch nicht mit den Hunden gehen. Ich war mal wieder total entsetzt.
Und zum guten Schluss kommt nun nochwas.
Bei uns soll nun bald auch ein Hund einziehen. Bei uns ist das allerdings keine Hals über Kopf Enscheidung, wie bei den beiden, sondern wir haben uns über 6 Jahre Zeit gelassen. Wir ziehen nun in wenigen Wochen extra in eine andere Wohnung, wo auch die Hundehaltung vertraglich erlaubt ist. Nun wollen die beiden uns auch noch ach so wertvolle Tips geben, damit es dann bei uns mit der Hundehaltung genauso gut klappt wie bei denen :roll:
Sie meinten zum Beispiel, das wir uns den Hund ganz genau aussuchen sollen (womit sie ja sogar Recht haben), allerdings meinten sie das aus nem anderen Grund wie ich. Denn sie meinten, wir sollten uns auf gar keinen Fall einen Hund holen, der jünger wie ein Jahr ist, weil 95% aller Hunde strohdoof wären und bei einem jungen Hund würde man das ja nicht merken.
Nun ja , das war es erstmal. Wenn ich über das alles nachdenke, bin ich jedes Mal wieder entsetzt und komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Aber das ganze musste ich einfach mal loswerden, gerade weil ich so erschrocken darüber bin, wie man so sein kann und es einfach nicht verstehen kann.
LG
ich muss nun unbedingt mal was loswerden, ansonsten platze ich. Ich bin sowas von wütend und teilweise auch echt traurig, weil ich einfach nicht verstehen kann, wie manche Menschen so kaltherzig sein können.
Also es handelt sich um den Bruder meines Freundes und um dessen Freundin. Bei den beiden zog im April letzten Jahres eine 8 Wochen alte Jack Russel-Schäferhundmixhündin ein. Ich muss dazu sagen, das nur sie die Hündin wollte und er eigentlich nicht, aber mit Worten wie "Ich kümmere mich ganz alleine um sie" und "Gassigehen brauchst du nicht, ich mach das schon" hatte sie ihn schnell überredet. Nun ja, die Anfangszeit war auch alles in Ordnung. War ja alles neu und aufregend.
Ein paar Monate später waren wir Abends mal bei ihnen eingeladen. Natürlich musste der Hund, in den Stunden in denen wir da waren, auch mal raus. Nun gut, sie zog sich Schuhe und Jacke an, leinte den Hund an und ging raus. Nach ca 1,5 MINUTEN kam sie wieder rein. Ich war geschockt und fragte gleich, ob es das jetzt schon war. Sie sagte nur, das der Hund gepinkelt hat und das das reichen muss. Nun habe ich von diversen Leuten, die in der Strasse wohnen schon gehört, das die immer nur bis zum Baum direkt vor der Haustür gehen, die kleine da machen lassen und sofort wieder rein gehen. Sie hatten auch nach zwei Wochen keine Lust mehr in die Hundeschule zu gehen. Dementsprechend unerzogen ist der Hund und natürlich auch absolut nicht ausgelastet. Aber zum absoluten Knaller komme ich gleich noch. Denn vor ca. 2 Monaten zog ein 12 Wochen alter Jack Russel Rüde bei ihnen ein. Ich habe absolut kein Verständnis dafür, gerade weil sie ja mit dem ersten Hund schon überhaupt nicht klarkommen. Nun hatte der kleine sich, nach ca. 3-4 Wochen bei ihnen, bei einem unglücklichen Treppensprung, einen doppelten Schienbeinbruch zugezogen. Es war unklar, ob es allein wieder richtig zusammen wächst oder ob es operiert werden muss. Der TA wollte es erstmal so versuchen. Und der erste Gedanke von dem Bruder meines Freundes war, wenn es operiert werden muss, dann müssen wir ihn einschläfern lassen, weil die OP zu teuer wäre. Dazu muss ich sagen, das die beiden für allen möglich anderen Mist, das Geld aus dem Fenster werfen. Es ist erfreulicher Weise alles gut gegangen und so wieder zusammen gewachsen und ich war sowas von erleichtert. In der Zeit, in der der kleine das verbundene Bein hatte, musste die beiden immer getrennt mit beiden Gassi gehen, da der kurze ja kaum laufen konnte. Morgens um acht sind sie dann mit ihm kurz gegangen und um zehn dann mit der Hündin. Ging die ersten Tage auch gut, aber dann hat die Hündin angefangen wieder in die Wohnung zu pinkeln, nachdem sie mit dem kleinen wieder drin waren. Ich habe auch absolut nicht verstanden, warum sie zwischen den beiden Gassigängen 2 Stunden warten. Kein Wunder das die kleine wieder anfängt in die Wohnung zu machen. Wahrscheinlich spielt Faulheit da die allergrößte Rolle. Die beiden hatten uns gefragt, ob wir Nachmittags, wenn er arbeiten ist, mit der Hündin ne kleine Runde drehen könnte, da der kleine noch nicht alleine bleiben kann. War auch kein Problem. Haben wir gerne gemacht. Wir haben die kleine zwei Wochen lang Nachmittags abgeholt und haben mit ihr eine große Runde gedreht (1,5-2,5 Stunden). Die süsse hatte so einen Spass und ist richtig aufgeblüht. Wir haben gemerkt, das sie so schnell lernt und auch richtig Lust hat zu lernen, wenn man sich mit ihr beschäftigt. Mir tat es jeden Tag in der Seele weh, wenn wir sie wieder abgeben mussten. Das letzte Mal waren wir nun vorletzte Woche Freitag mit ihr draussen und so wie die uns erzählt haben, sitzt die kleine immer noch jeden Tag um 15 Uhr vor der Wohnungstür und wartet darauf, das wir kommen. Der einzige Gedanke des Frauchens ist, das der Hund uns nun mehr lieben könnte wie sie. In den zwei Wochen war auch ein ganz dolle verregneter Tag. Da rief sie mich Mittags an und fragte, ob wir denn trotzdem mit dem Hund gehen würden, und wenn nicht, würde sie das auch verstehen, bei so einem Wetter würde sie ja schließlich auch nicht mit den Hunden gehen. Ich war mal wieder total entsetzt.
Und zum guten Schluss kommt nun nochwas.
Bei uns soll nun bald auch ein Hund einziehen. Bei uns ist das allerdings keine Hals über Kopf Enscheidung, wie bei den beiden, sondern wir haben uns über 6 Jahre Zeit gelassen. Wir ziehen nun in wenigen Wochen extra in eine andere Wohnung, wo auch die Hundehaltung vertraglich erlaubt ist. Nun wollen die beiden uns auch noch ach so wertvolle Tips geben, damit es dann bei uns mit der Hundehaltung genauso gut klappt wie bei denen :roll:
Sie meinten zum Beispiel, das wir uns den Hund ganz genau aussuchen sollen (womit sie ja sogar Recht haben), allerdings meinten sie das aus nem anderen Grund wie ich. Denn sie meinten, wir sollten uns auf gar keinen Fall einen Hund holen, der jünger wie ein Jahr ist, weil 95% aller Hunde strohdoof wären und bei einem jungen Hund würde man das ja nicht merken.
Nun ja , das war es erstmal. Wenn ich über das alles nachdenke, bin ich jedes Mal wieder entsetzt und komme aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr raus. Aber das ganze musste ich einfach mal loswerden, gerade weil ich so erschrocken darüber bin, wie man so sein kann und es einfach nicht verstehen kann.
LG