- Fürst der Wölfe Beitrag #1
Wolve
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Kurzbeschreibung
In den Wäldern des Nordens kennt der Wolf Athaba die Gesetze der Natur. Da trifft er auf einen Menschen, der, fast verhungert, sich ihm anschließt, um zu Überleben. Eine einzigartige, spannungsreiche Beziehung entwickelt sich.
Auszug
1. Kapitel
Eine Nacht vor dem vollen Mond brachte die Wölfin Meshiska fünf Junge zur Welt. Draußen vor dem Bau peitschte der Wind die Fichten. Schneewehen lehnten sich hoch gegen die Felswände, und wo eben noch flaches Land gewesen war, wurden in der nächsten Sekunde tiefe Mulden ausgehoben. Himmel und Erde waren eins geworden in dieser sturmdurchbrausten Nacht. Aus Schnee wurde Finsternis und aus Finsternis Schnee, und jede Kreatur, die sich darin verirrt hatte, suchte Schutz unter einem Felsen oder einem Baum und wartete, daß wieder Ruhe und Frieden in ihrer Welt einkehrte.
Im Bau winselten die Welpen und drängten sich, blind nach Milch suchend, an ihre Mutter. Sie konnten den Sturm noch nicht hören, aber sie spürten, wie er draußen vor ihrer Erdhöhle wütete. Umgeben vom warmen Pelz ihrer Mutter, schliefen oder tranken sie, wie die Natur es ihnen befahl: Angst kannten sie nicht. Die Welt da draußen mochte brausen und toben - ihre Mutter war ja da, um sie zu beschützen. Meshiska war erfüllt von mütterlichen Gefühlen. Sie leckte ihre jungen, die in einem wirren Knäuel vor ihrem Bauch über- und untereinanderrollten. Es waren ihre! Ihre! Sie würde alles für sie tun - für sie töten, für sie sterben. Noch nie hatte eine Mutter so hübsche, fiepende Welpen gehabt wie sie. Jeder einzelne war so kostbar wie ihr eigenes Leben. Sie war froh, daß Aksishem draußen auf der Jagd war, so daß sie diesen Augenblick mit niemandem teilen mußte, nicht einmal mit ihrem Gefährten.
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persönliche Anmerkung:
auch ein Roman der aus dem rahmen fällt. Er hat mich gleicher massen in den Bann gezogen wie die Wölfe der Zeit. Vielleicht sogar ein wenig mehr, weil bei den Wölfen der Zeit bei der Geschichte es vielleicht etwas verwirend ist, weil die Geschichtsfragmente der einzelnen Wölfe immer wieder abwechselnd die teile erzählt werden.was hier mit einem Wolf nicht der fall ist
In den Wäldern des Nordens kennt der Wolf Athaba die Gesetze der Natur. Da trifft er auf einen Menschen, der, fast verhungert, sich ihm anschließt, um zu Überleben. Eine einzigartige, spannungsreiche Beziehung entwickelt sich.
Auszug
1. Kapitel
Eine Nacht vor dem vollen Mond brachte die Wölfin Meshiska fünf Junge zur Welt. Draußen vor dem Bau peitschte der Wind die Fichten. Schneewehen lehnten sich hoch gegen die Felswände, und wo eben noch flaches Land gewesen war, wurden in der nächsten Sekunde tiefe Mulden ausgehoben. Himmel und Erde waren eins geworden in dieser sturmdurchbrausten Nacht. Aus Schnee wurde Finsternis und aus Finsternis Schnee, und jede Kreatur, die sich darin verirrt hatte, suchte Schutz unter einem Felsen oder einem Baum und wartete, daß wieder Ruhe und Frieden in ihrer Welt einkehrte.
Im Bau winselten die Welpen und drängten sich, blind nach Milch suchend, an ihre Mutter. Sie konnten den Sturm noch nicht hören, aber sie spürten, wie er draußen vor ihrer Erdhöhle wütete. Umgeben vom warmen Pelz ihrer Mutter, schliefen oder tranken sie, wie die Natur es ihnen befahl: Angst kannten sie nicht. Die Welt da draußen mochte brausen und toben - ihre Mutter war ja da, um sie zu beschützen. Meshiska war erfüllt von mütterlichen Gefühlen. Sie leckte ihre jungen, die in einem wirren Knäuel vor ihrem Bauch über- und untereinanderrollten. Es waren ihre! Ihre! Sie würde alles für sie tun - für sie töten, für sie sterben. Noch nie hatte eine Mutter so hübsche, fiepende Welpen gehabt wie sie. Jeder einzelne war so kostbar wie ihr eigenes Leben. Sie war froh, daß Aksishem draußen auf der Jagd war, so daß sie diesen Augenblick mit niemandem teilen mußte, nicht einmal mit ihrem Gefährten.
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persönliche Anmerkung:
auch ein Roman der aus dem rahmen fällt. Er hat mich gleicher massen in den Bann gezogen wie die Wölfe der Zeit. Vielleicht sogar ein wenig mehr, weil bei den Wölfen der Zeit bei der Geschichte es vielleicht etwas verwirend ist, weil die Geschichtsfragmente der einzelnen Wölfe immer wieder abwechselnd die teile erzählt werden.was hier mit einem Wolf nicht der fall ist