- Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #1
Smoothie
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Hallo,
ich habe ein Problem und ich bräuchte zum einen wen, der mir zuhört und zum anderen jemand der mir einen guten Rat gibt.
Und wenn keinen Guten Rat dann ein aufmunterndes Wort.
Ich habe letztens in einem anderen Thema gesehen, dass die TE mit ähnlicher Problematik geraten wurde, dass Tier abzugeben, dass werde ich NICHT tun. Zu mal das auch nicht meine Entscheidung alleine ist. Also
Wo fange ich an?
Wir hatten 13 Jahre einen Jack Russel Terrier, ich war 6 als wir sie bekommen haben. Jessy war ein toller Hund, immer eine geduldige, freundliche Zeitgenossin. Sobald wir in einem Alter waren in dem es verantwortbar war, bin ich und meine Cousine mit dem Hund den ganzen Tag durch die Felder gestromt. Es war eine ganz tolle Zeit.
Leider gab es in unserer Nachbarschaft einen Mann. Meine Mum und ich waren mit Jessy auf dem Feld, als wir diesen Mann und seinen Hund begegneten (seiner war gleich groß wie meiner) die Hunde fingen an sich zu streiten und rannten im Kreis hin und her (ich denk ihr wisst wie ich meine). Es bestand aber keine Lebensgefahr für einen der Hunde, es war nur eine Kabbelei. Der Mann ging auf die beiden Hunde zu und hat meinen Hund getreten!! bzw. er hat es versucht und zum Glück nicht getroffen. Meine Mum hat ihn dann geschubts und gesagt, dass soll er nie wieder machen.
Hat er aber, an einem Wintertag als unser Hund sich losriss. Damals waren nur meine Cousine und ich unterwegs. Er hat wieder dazwischen getreten und wieder nicht getroffen. Er meinte nur, dass unsere eingeschläfert gehört.
Ja, sie hätte sich nicht losreißen sollen, aber er auch nicht treten! :evil:
Seit dem hatte der Mann bei uns den Namen: "Böser Mann" (ich weiß tre originell) Dieser böse Mann war schon bekannt dafür, dass er immer alle anderen Hunde getreten hatte, wenn sie sich mit seinen Kabbelten. Außer mit schlechter Sozialisation hat dieser Hund aber sehr gut gehorcht.
Seitdem hatte ich aber Angst, angst diesem mann zu begegnen, Angst das er meinen Hund tot tritt. Ich war da schon immer sensibel. Manchmal bin ich mit Jessy raus, wenn ich allein gehen musste und hab mich nur hinterm haus 10min hingesetzt, danach bin ich wieder ins Haus. Ich hatte einfach Angst.
Mit meiner Cousine bin ich nach wie vor länger gegangen, aber das war nicht mehr entspannend für mich. Es war purer Stress. Immer auf der Hut, immer auf der Flucht vor diesem Mann.
Noch heute ist Spazierengehen mitm für mich keine entspannung, sondern purer Stress.
Ich glaube Jessy hat damals gespürt, dass ich unter Stress stand und hat sich noch mehr aufgeführt wie ein Rottweiler. es gab kaum Hunde mit denen sie kein Stress hatte wenn ich bei war. Einmal hat sie sich mit einen riesenschnauzer angelegt und ein Loch im Kiefer erhalten. Ich stand daneben, meine an der Leine und der Hund kam plötzlich um die Ecke und ging (nachdem Jessy gebellt hat= auf diese los. Er hat sie auf den Rücken geschmissen und der Kopf schabbte dabei an der Wand entlang, dieses Tier hatte den ganzen Kopf von meinem Hund im Maul, ich war wie gelähmt. Naja, außer diesem Loch ist nichts passiert und die Besitzer des anderen Hundes haben gezahlt. Kein Problem.
In unser Nachbarschaft gibt es zwei Hunde, die ihrer zierlichen Besitzerin bis locker zur Brust gehen mitm Kopf. Angeblich tragen sie Elektroschockhalsbänder. Aus nächster Quelle weiß ich, dass diese zwei Hunde sich bereits auf eine angeleinte Hündin gestürzt haben und diese kam nur mit Glück davon. Frauchen hatte sie abgeleint und sie rannte schneller wie die anderen und ab nachhause. Schon hatte ich ein neuen Angstpunkt, den die Route den diese Hunde jeden Tag gleich gehen, war die die wir immer gegangen sind. Ihr müsst wissen. Am Rande vom feld lässt die die Hunde los und die schießen locker 100 - 200m vorwärts und dann auf alles drauf was nicht schnell genug weg ist. 2 mal wäre es fast so gewesen das wir ihnen begegnet wären. Danach hatte ich wirklich nur noch panische Angst, dass wir dort hochgehen. Immer nur Angst, angst, angst.
Mir macht Spazierengehen mit dem Hund keinen Spaß. Ich mach es, weil ich muss.
Nun haben wir ja unseren Yuukan, ein Border Collie Mix. Er ist sehr gut sozialisiert. Wenn jemand pöpelt geht er weg, geht wer auf konfrontation weicht er aus und rennt wer auf ihn zu, rennt er eben weg bzw. wenn wer auf ihn los geht.
Von dem "bösen Mann" weiß ich, dass der Hund mit dem sich damals meine Hündin nicht verstanden hat gestorben ist und den Zweithund den er hatte, der hat einen Alten Westie tot gebissen
und wurde im Tierheim wohl eingeschläfert. Der Mann ist nicht mehr da. Die Hunde mit dem Elektroschockern bin ich bisher nicht wieder begegnet.
Auf jedenfall geht meine Mum mit Yuukan jeden Morgen 1std. raus und sie schwört mir, dass es keinen Hund gibt mit dem sich Yuukan nicht versteht. Das ist gut, ich gehe mit Yuukan tapfer raus und hab dann und wann auch wirklich wieder Spaß bei, doch nun das......
Es gibt da eine Frau, die hat 4 (!) riesenspitze. Mit denen geht sie immer zusammen spazieren und leint nur 1 oder 2 ab und an mal dabei ab. Die Tiere machen ein Höllenlärm, wenn sie andere Hunde sehen, sie pöpeln richtig. Nun, ich war nie scharf auf eine Begegnung mit denen, meine Mum hatte sie letztens:
Sie war mit Yuukan auf dem Feld und er war frei. In etwa 70m kam die Frau plötzlich und einer der weißen Hunde rannte auf meinen zu. Yuukan kam den Hund entgegen gerannt und plötzlich rannte der Weiße einfach vor ihm weg. Wir wissen nicht wieso und warum aber sie ließ einen zweiten Hund los. Keine Ahnung was die Frau sich bei dachte, vielleicht das die Hunde mal spielen sollen oder wollte sie das der zweite den ersten verteidigen geht? Keine Ahnung. Plötzlich rannten Zwei Hunde hinter Yuukan her, der reißaus nahm und etwa 100m - 150m nachhause rannten. Die Frau versteckte sich hinter einen Baum und die Hunde ließen von ihrer Jagd ab und kehrten zurück.
Meine Mum weiß nicht was da passiert ist, sie meinte es sähe nicht agressiv aus, aber warum sonst sollte Yuukan wegrennen? Sie konnte aber auch nicht beurteilen ob Yuukan es nur als Spiel sah oder Angst hatte. Wirklich, wir wissen es nicht.
Gestern hörten wir dann Lärm, 2 Hunde sind quer übers Feld um zu einer Hündin zu kommen, die Besitzerin ist schnell richtung Straße mit ihrer und konnte "entkommen" die Hunde haben zuerst null auf Pfeifen und rufen gehört und standen schon fast auf der Straße, dann erst sind sie zurück gekommen.
Jetzt hab ich einfach wieder Angst, diesen Hunden zu begegnen. Ich hab einfach Angst das sie meinen Todbeißen. Klar Yuukan ist schneller, aber was wenn sie ihm bis zum Garten folgen und er weiter rennen muss? Am ende landet er auf ner Straße. Zudem bin ich immer mit 30m Schleppleine unterwegs, wenn die sich auf der Flucht verheddert ist das doch eine "Todesfalle" sollten die Hunde ihm böses wollen.
Ich bin mit Yuukan im Erziehungskurz um mehr Sicherheit mit ihm zu bekommen, hören tut er eigentlich wirklich super. Aber ich mache mir einfach immer einen Kopf.
Habt ihr einen Rat für mich? Ich hab schon überlegt, die Frau zusuchen und anzusprechen ob ihre Hunde "bösartig" sind oder ob sie meint die wollen nur spielen. Aber das ist ja auch individuell nach ´riechen können´und auch keine garantie.
Außerdem scheint sie allen ja immer auszuweichen, also den Menschen.
Ich möchte so gerne einfach mal den Spaziergang genießen können, wir haben hier viele Felder. Klar Links ne Schnellstraße, geradeaus ne Autobahn ist da schon, aber trennen tun uns dabei immer locker 500m - 1km +/-
Traurige Grüße
p. S: Mein Bruder und meine Mum gehen da lockerer ran, aber ich mach mir halt Sorgen. Was z. B. wenn Yuukan halb todgebissen wird und ich steh mitten in der "pampa"? Wie soll ich mit einem 25kg Hund vom Fleck kommen oder oder oder.....
ich habe ein Problem und ich bräuchte zum einen wen, der mir zuhört und zum anderen jemand der mir einen guten Rat gibt.
Und wenn keinen Guten Rat dann ein aufmunterndes Wort.
Ich habe letztens in einem anderen Thema gesehen, dass die TE mit ähnlicher Problematik geraten wurde, dass Tier abzugeben, dass werde ich NICHT tun. Zu mal das auch nicht meine Entscheidung alleine ist. Also
Wo fange ich an?
Wir hatten 13 Jahre einen Jack Russel Terrier, ich war 6 als wir sie bekommen haben. Jessy war ein toller Hund, immer eine geduldige, freundliche Zeitgenossin. Sobald wir in einem Alter waren in dem es verantwortbar war, bin ich und meine Cousine mit dem Hund den ganzen Tag durch die Felder gestromt. Es war eine ganz tolle Zeit.
Leider gab es in unserer Nachbarschaft einen Mann. Meine Mum und ich waren mit Jessy auf dem Feld, als wir diesen Mann und seinen Hund begegneten (seiner war gleich groß wie meiner) die Hunde fingen an sich zu streiten und rannten im Kreis hin und her (ich denk ihr wisst wie ich meine). Es bestand aber keine Lebensgefahr für einen der Hunde, es war nur eine Kabbelei. Der Mann ging auf die beiden Hunde zu und hat meinen Hund getreten!! bzw. er hat es versucht und zum Glück nicht getroffen. Meine Mum hat ihn dann geschubts und gesagt, dass soll er nie wieder machen.
Hat er aber, an einem Wintertag als unser Hund sich losriss. Damals waren nur meine Cousine und ich unterwegs. Er hat wieder dazwischen getreten und wieder nicht getroffen. Er meinte nur, dass unsere eingeschläfert gehört.
Ja, sie hätte sich nicht losreißen sollen, aber er auch nicht treten! :evil:
Seit dem hatte der Mann bei uns den Namen: "Böser Mann" (ich weiß tre originell) Dieser böse Mann war schon bekannt dafür, dass er immer alle anderen Hunde getreten hatte, wenn sie sich mit seinen Kabbelten. Außer mit schlechter Sozialisation hat dieser Hund aber sehr gut gehorcht.
Seitdem hatte ich aber Angst, angst diesem mann zu begegnen, Angst das er meinen Hund tot tritt. Ich war da schon immer sensibel. Manchmal bin ich mit Jessy raus, wenn ich allein gehen musste und hab mich nur hinterm haus 10min hingesetzt, danach bin ich wieder ins Haus. Ich hatte einfach Angst.
Mit meiner Cousine bin ich nach wie vor länger gegangen, aber das war nicht mehr entspannend für mich. Es war purer Stress. Immer auf der Hut, immer auf der Flucht vor diesem Mann.
Noch heute ist Spazierengehen mitm für mich keine entspannung, sondern purer Stress.
Ich glaube Jessy hat damals gespürt, dass ich unter Stress stand und hat sich noch mehr aufgeführt wie ein Rottweiler. es gab kaum Hunde mit denen sie kein Stress hatte wenn ich bei war. Einmal hat sie sich mit einen riesenschnauzer angelegt und ein Loch im Kiefer erhalten. Ich stand daneben, meine an der Leine und der Hund kam plötzlich um die Ecke und ging (nachdem Jessy gebellt hat= auf diese los. Er hat sie auf den Rücken geschmissen und der Kopf schabbte dabei an der Wand entlang, dieses Tier hatte den ganzen Kopf von meinem Hund im Maul, ich war wie gelähmt. Naja, außer diesem Loch ist nichts passiert und die Besitzer des anderen Hundes haben gezahlt. Kein Problem.
In unser Nachbarschaft gibt es zwei Hunde, die ihrer zierlichen Besitzerin bis locker zur Brust gehen mitm Kopf. Angeblich tragen sie Elektroschockhalsbänder. Aus nächster Quelle weiß ich, dass diese zwei Hunde sich bereits auf eine angeleinte Hündin gestürzt haben und diese kam nur mit Glück davon. Frauchen hatte sie abgeleint und sie rannte schneller wie die anderen und ab nachhause. Schon hatte ich ein neuen Angstpunkt, den die Route den diese Hunde jeden Tag gleich gehen, war die die wir immer gegangen sind. Ihr müsst wissen. Am Rande vom feld lässt die die Hunde los und die schießen locker 100 - 200m vorwärts und dann auf alles drauf was nicht schnell genug weg ist. 2 mal wäre es fast so gewesen das wir ihnen begegnet wären. Danach hatte ich wirklich nur noch panische Angst, dass wir dort hochgehen. Immer nur Angst, angst, angst.
Mir macht Spazierengehen mit dem Hund keinen Spaß. Ich mach es, weil ich muss.
Nun haben wir ja unseren Yuukan, ein Border Collie Mix. Er ist sehr gut sozialisiert. Wenn jemand pöpelt geht er weg, geht wer auf konfrontation weicht er aus und rennt wer auf ihn zu, rennt er eben weg bzw. wenn wer auf ihn los geht.
Von dem "bösen Mann" weiß ich, dass der Hund mit dem sich damals meine Hündin nicht verstanden hat gestorben ist und den Zweithund den er hatte, der hat einen Alten Westie tot gebissen
Auf jedenfall geht meine Mum mit Yuukan jeden Morgen 1std. raus und sie schwört mir, dass es keinen Hund gibt mit dem sich Yuukan nicht versteht. Das ist gut, ich gehe mit Yuukan tapfer raus und hab dann und wann auch wirklich wieder Spaß bei, doch nun das......
Es gibt da eine Frau, die hat 4 (!) riesenspitze. Mit denen geht sie immer zusammen spazieren und leint nur 1 oder 2 ab und an mal dabei ab. Die Tiere machen ein Höllenlärm, wenn sie andere Hunde sehen, sie pöpeln richtig. Nun, ich war nie scharf auf eine Begegnung mit denen, meine Mum hatte sie letztens:
Sie war mit Yuukan auf dem Feld und er war frei. In etwa 70m kam die Frau plötzlich und einer der weißen Hunde rannte auf meinen zu. Yuukan kam den Hund entgegen gerannt und plötzlich rannte der Weiße einfach vor ihm weg. Wir wissen nicht wieso und warum aber sie ließ einen zweiten Hund los. Keine Ahnung was die Frau sich bei dachte, vielleicht das die Hunde mal spielen sollen oder wollte sie das der zweite den ersten verteidigen geht? Keine Ahnung. Plötzlich rannten Zwei Hunde hinter Yuukan her, der reißaus nahm und etwa 100m - 150m nachhause rannten. Die Frau versteckte sich hinter einen Baum und die Hunde ließen von ihrer Jagd ab und kehrten zurück.
Meine Mum weiß nicht was da passiert ist, sie meinte es sähe nicht agressiv aus, aber warum sonst sollte Yuukan wegrennen? Sie konnte aber auch nicht beurteilen ob Yuukan es nur als Spiel sah oder Angst hatte. Wirklich, wir wissen es nicht.
Gestern hörten wir dann Lärm, 2 Hunde sind quer übers Feld um zu einer Hündin zu kommen, die Besitzerin ist schnell richtung Straße mit ihrer und konnte "entkommen" die Hunde haben zuerst null auf Pfeifen und rufen gehört und standen schon fast auf der Straße, dann erst sind sie zurück gekommen.
Jetzt hab ich einfach wieder Angst, diesen Hunden zu begegnen. Ich hab einfach Angst das sie meinen Todbeißen. Klar Yuukan ist schneller, aber was wenn sie ihm bis zum Garten folgen und er weiter rennen muss? Am ende landet er auf ner Straße. Zudem bin ich immer mit 30m Schleppleine unterwegs, wenn die sich auf der Flucht verheddert ist das doch eine "Todesfalle" sollten die Hunde ihm böses wollen.
Ich bin mit Yuukan im Erziehungskurz um mehr Sicherheit mit ihm zu bekommen, hören tut er eigentlich wirklich super. Aber ich mache mir einfach immer einen Kopf.
Habt ihr einen Rat für mich? Ich hab schon überlegt, die Frau zusuchen und anzusprechen ob ihre Hunde "bösartig" sind oder ob sie meint die wollen nur spielen. Aber das ist ja auch individuell nach ´riechen können´und auch keine garantie.
Außerdem scheint sie allen ja immer auszuweichen, also den Menschen.
Ich möchte so gerne einfach mal den Spaziergang genießen können, wir haben hier viele Felder. Klar Links ne Schnellstraße, geradeaus ne Autobahn ist da schon, aber trennen tun uns dabei immer locker 500m - 1km +/-
Traurige Grüße
p. S: Mein Bruder und meine Mum gehen da lockerer ran, aber ich mach mir halt Sorgen. Was z. B. wenn Yuukan halb todgebissen wird und ich steh mitten in der "pampa"? Wie soll ich mit einem 25kg Hund vom Fleck kommen oder oder oder.....