Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang)

Diskutiere Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich habe ein Problem und ich bräuchte zum einen wen, der mir zuhört und zum anderen jemand der mir einen guten Rat gibt. Und wenn keinen...
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Hallo,

ich habe ein Problem und ich bräuchte zum einen wen, der mir zuhört und zum anderen jemand der mir einen guten Rat gibt.
Und wenn keinen Guten Rat dann ein aufmunterndes Wort. :D

Ich habe letztens in einem anderen Thema gesehen, dass die TE mit ähnlicher Problematik geraten wurde, dass Tier abzugeben, dass werde ich NICHT tun. Zu mal das auch nicht meine Entscheidung alleine ist. Also

Wo fange ich an?

Wir hatten 13 Jahre einen Jack Russel Terrier, ich war 6 als wir sie bekommen haben. Jessy war ein toller Hund, immer eine geduldige, freundliche Zeitgenossin. Sobald wir in einem Alter waren in dem es verantwortbar war, bin ich und meine Cousine mit dem Hund den ganzen Tag durch die Felder gestromt. Es war eine ganz tolle Zeit.

Leider gab es in unserer Nachbarschaft einen Mann. Meine Mum und ich waren mit Jessy auf dem Feld, als wir diesen Mann und seinen Hund begegneten (seiner war gleich groß wie meiner) die Hunde fingen an sich zu streiten und rannten im Kreis hin und her (ich denk ihr wisst wie ich meine). Es bestand aber keine Lebensgefahr für einen der Hunde, es war nur eine Kabbelei. Der Mann ging auf die beiden Hunde zu und hat meinen Hund getreten!! bzw. er hat es versucht und zum Glück nicht getroffen. Meine Mum hat ihn dann geschubts und gesagt, dass soll er nie wieder machen.
Hat er aber, an einem Wintertag als unser Hund sich losriss. Damals waren nur meine Cousine und ich unterwegs. Er hat wieder dazwischen getreten und wieder nicht getroffen. Er meinte nur, dass unsere eingeschläfert gehört.
Ja, sie hätte sich nicht losreißen sollen, aber er auch nicht treten! :evil:
Seit dem hatte der Mann bei uns den Namen: "Böser Mann" (ich weiß tre originell) Dieser böse Mann war schon bekannt dafür, dass er immer alle anderen Hunde getreten hatte, wenn sie sich mit seinen Kabbelten. Außer mit schlechter Sozialisation hat dieser Hund aber sehr gut gehorcht.

Seitdem hatte ich aber Angst, angst diesem mann zu begegnen, Angst das er meinen Hund tot tritt. Ich war da schon immer sensibel. Manchmal bin ich mit Jessy raus, wenn ich allein gehen musste und hab mich nur hinterm haus 10min hingesetzt, danach bin ich wieder ins Haus. Ich hatte einfach Angst.

Mit meiner Cousine bin ich nach wie vor länger gegangen, aber das war nicht mehr entspannend für mich. Es war purer Stress. Immer auf der Hut, immer auf der Flucht vor diesem Mann.
Noch heute ist Spazierengehen mitm für mich keine entspannung, sondern purer Stress.

Ich glaube Jessy hat damals gespürt, dass ich unter Stress stand und hat sich noch mehr aufgeführt wie ein Rottweiler. es gab kaum Hunde mit denen sie kein Stress hatte wenn ich bei war. Einmal hat sie sich mit einen riesenschnauzer angelegt und ein Loch im Kiefer erhalten. Ich stand daneben, meine an der Leine und der Hund kam plötzlich um die Ecke und ging (nachdem Jessy gebellt hat= auf diese los. Er hat sie auf den Rücken geschmissen und der Kopf schabbte dabei an der Wand entlang, dieses Tier hatte den ganzen Kopf von meinem Hund im Maul, ich war wie gelähmt. Naja, außer diesem Loch ist nichts passiert und die Besitzer des anderen Hundes haben gezahlt. Kein Problem.

In unser Nachbarschaft gibt es zwei Hunde, die ihrer zierlichen Besitzerin bis locker zur Brust gehen mitm Kopf. Angeblich tragen sie Elektroschockhalsbänder. Aus nächster Quelle weiß ich, dass diese zwei Hunde sich bereits auf eine angeleinte Hündin gestürzt haben und diese kam nur mit Glück davon. Frauchen hatte sie abgeleint und sie rannte schneller wie die anderen und ab nachhause. Schon hatte ich ein neuen Angstpunkt, den die Route den diese Hunde jeden Tag gleich gehen, war die die wir immer gegangen sind. Ihr müsst wissen. Am Rande vom feld lässt die die Hunde los und die schießen locker 100 - 200m vorwärts und dann auf alles drauf was nicht schnell genug weg ist. 2 mal wäre es fast so gewesen das wir ihnen begegnet wären. Danach hatte ich wirklich nur noch panische Angst, dass wir dort hochgehen. Immer nur Angst, angst, angst.

Mir macht Spazierengehen mit dem Hund keinen Spaß. Ich mach es, weil ich muss.

Nun haben wir ja unseren Yuukan, ein Border Collie Mix. Er ist sehr gut sozialisiert. Wenn jemand pöpelt geht er weg, geht wer auf konfrontation weicht er aus und rennt wer auf ihn zu, rennt er eben weg bzw. wenn wer auf ihn los geht.
Von dem "bösen Mann" weiß ich, dass der Hund mit dem sich damals meine Hündin nicht verstanden hat gestorben ist und den Zweithund den er hatte, der hat einen Alten Westie tot gebissen :( und wurde im Tierheim wohl eingeschläfert. Der Mann ist nicht mehr da. Die Hunde mit dem Elektroschockern bin ich bisher nicht wieder begegnet.

Auf jedenfall geht meine Mum mit Yuukan jeden Morgen 1std. raus und sie schwört mir, dass es keinen Hund gibt mit dem sich Yuukan nicht versteht. Das ist gut, ich gehe mit Yuukan tapfer raus und hab dann und wann auch wirklich wieder Spaß bei, doch nun das......:(


Es gibt da eine Frau, die hat 4 (!) riesenspitze. Mit denen geht sie immer zusammen spazieren und leint nur 1 oder 2 ab und an mal dabei ab. Die Tiere machen ein Höllenlärm, wenn sie andere Hunde sehen, sie pöpeln richtig. Nun, ich war nie scharf auf eine Begegnung mit denen, meine Mum hatte sie letztens:
Sie war mit Yuukan auf dem Feld und er war frei. In etwa 70m kam die Frau plötzlich und einer der weißen Hunde rannte auf meinen zu. Yuukan kam den Hund entgegen gerannt und plötzlich rannte der Weiße einfach vor ihm weg. Wir wissen nicht wieso und warum aber sie ließ einen zweiten Hund los. Keine Ahnung was die Frau sich bei dachte, vielleicht das die Hunde mal spielen sollen oder wollte sie das der zweite den ersten verteidigen geht? Keine Ahnung. Plötzlich rannten Zwei Hunde hinter Yuukan her, der reißaus nahm und etwa 100m - 150m nachhause rannten. Die Frau versteckte sich hinter einen Baum und die Hunde ließen von ihrer Jagd ab und kehrten zurück.
Meine Mum weiß nicht was da passiert ist, sie meinte es sähe nicht agressiv aus, aber warum sonst sollte Yuukan wegrennen? Sie konnte aber auch nicht beurteilen ob Yuukan es nur als Spiel sah oder Angst hatte. Wirklich, wir wissen es nicht.

Gestern hörten wir dann Lärm, 2 Hunde sind quer übers Feld um zu einer Hündin zu kommen, die Besitzerin ist schnell richtung Straße mit ihrer und konnte "entkommen" die Hunde haben zuerst null auf Pfeifen und rufen gehört und standen schon fast auf der Straße, dann erst sind sie zurück gekommen.

Jetzt hab ich einfach wieder Angst, diesen Hunden zu begegnen. Ich hab einfach Angst das sie meinen Todbeißen. Klar Yuukan ist schneller, aber was wenn sie ihm bis zum Garten folgen und er weiter rennen muss? Am ende landet er auf ner Straße. Zudem bin ich immer mit 30m Schleppleine unterwegs, wenn die sich auf der Flucht verheddert ist das doch eine "Todesfalle" sollten die Hunde ihm böses wollen.
Ich bin mit Yuukan im Erziehungskurz um mehr Sicherheit mit ihm zu bekommen, hören tut er eigentlich wirklich super. Aber ich mache mir einfach immer einen Kopf.

Habt ihr einen Rat für mich? Ich hab schon überlegt, die Frau zusuchen und anzusprechen ob ihre Hunde "bösartig" sind oder ob sie meint die wollen nur spielen. Aber das ist ja auch individuell nach ´riechen können´und auch keine garantie.
Außerdem scheint sie allen ja immer auszuweichen, also den Menschen.

Ich möchte so gerne einfach mal den Spaziergang genießen können, wir haben hier viele Felder. Klar Links ne Schnellstraße, geradeaus ne Autobahn ist da schon, aber trennen tun uns dabei immer locker 500m - 1km +/-

Traurige Grüße :(


p. S: Mein Bruder und meine Mum gehen da lockerer ran, aber ich mach mir halt Sorgen. Was z. B. wenn Yuukan halb todgebissen wird und ich steh mitten in der "pampa"? Wie soll ich mit einem 25kg Hund vom Fleck kommen oder oder oder.....
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #2
Mein Rat: Gehe zu einer Hundeschule die Komunikation zwischen Hunden anbietet. So kannst du lernen die Köpersprache der Hunde (deines Hundes und auch der anderen) schon im vorfeld richtig zu deuten und wenn nötig eingreifen. Du muss versuchen Selbssicherheit auszustrahlen und deinen Hund beibringen bei evtl Gefahr abrufbar zu sein. Also zu dir zu kommen und nicht wegzurennen. Das ist echt gefährlich. Bitte doch die anderen Hundebesitzer ihre Hunde an die Leine zu nehmen. Es gibt ja wirklich uneinsichtige und blöde Hundebesitzer aber bei sowas, wie du es schilderst, würde ich ausrasten. Da würde ich meinen Mund nicht halten. Und wenn ein Hund meinen angreifen würde, würde es eine Anzeige geben. Auf jeden fall musst du daran arbeiten die Situation unter Kontrolle zu haben.
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #3
Danke für den tip. Aber die Frau mit den weißen Hunden ist nie auf Rufweite. Ihre Hunde kommen und sie brüllt irgendwo 100-200m weit weg und pfeift usw. Ich bin ihr ja noch nicht begegnet, schätze aber die Konzentration läge dann bei meinem Hund. Die Idee mit der hundeschule ist interessant.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Gestern ist yuukan meinem Bruder abgehauen wegen einem Heißluftballon. Anstatt durchs offene gartentor zu rennen wo obendrein meine mum war, ist er zur Haustuere und hat davor gewartet. Haustüre = Straße mit 30er Zone. Ich bekomm bei dem Hund noch ein Herzinfarkt. Am liebsten würde ich ihm ein Laufband kaufen und gar nicht mehr rausgehen.
Ich könnte natürlich aufs andere Feld wechseln und den Hunden so ausweichen, aber wenn yuukan sich mal losreißt (was bisher aber bei mir noch nie passiert ist) trennen yuukan und sein Zuhause eine Schnellstraße!

Wie bring ich ihm den bei, bei Panik zu mir zu kommen? Abrufen lässt er sich so eigentlich nicht schlecht. Aber bei sowas rennt er dann lieber Heim. ( das finde ich nicht mal schlecht, würde er in den Garten rennen aber wegen oben genannten Problemen....)
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #4
Ich glaube, die Angst, die Dich verfolgt, kennen viele Hundehalter. Aber davon darfst Du Dich nicht lähmen lassen. Ein Grund, warum der Hund immer nach Hause rennt anstatt zu Dir kann nämlich auch sein, dass er sich bei Dir nicht sicher fühlt, weil Du ja schon vor ihm Angst hast.

Du musst Deinem Hund viel mehr vertrauen, der weiß schon, wie er sich zu verhalten hat. Und wenn Du sagst, dass er sich deeskalierend verhält, ist das doch schon ein ganz klarer Vorteil.

Wegen der ganzen Hunde, die Du da triffst, musst Du einen Weg finden, um sicherzugehen, wie diese Hunde ticken. Verlass Dich nicht darauf, was andere Leute sagen. Denn nur, weil ein Hund EINEN anderen mal verletzt hat, heißt das nicht, dass er das bei allen macht. Vielleicht war der andere ein Rüde und hat denjenigen provoziert. Ich würde, wenn Du andere Hunde auf die Wiese schießen siehst, Deinen Yuukan an die Schleppleine machen und ihn etwas näher zu Dir kommen lassen um zu verhindern, dass er abhaut. Dann gehst Du schnellen Schrittes auf die Besitzer des anderen Hundes zu. Du musst wissen, dass es ganz selten zu Eskalationen kommt, wenn Du in Bewegung bleibst, denn dann können die Hunde sich schlecht fixieren.

Und wenn Du dann bei den Leuten bist, kannst Du mal abklären, inwieweit die Hunde verträglich sind. Und wenn sie es nicht sind, kannst Du dem Besitzer direkt ein paar Takte erzählen.

Generell ist es aber auch so, dass Spielen bei Hunden mitunter wie eine Keilerei aussieht, Terrier z.B. spielen gerne körperbetont und mit viel Krawall.
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #5
Danke für deine Antwort. Sie macht mir mut. Allerdings muss ich dazusagen, er rennt auch bei meiner mum und meinen Bruder nachhause und beide sind selbstbewusst und haben keine Angst vor so was.

Ich soll den Hund an der Schleppleine kurz halten, wenn 2 noch Größere Hunde an ihn dran wollen um zu spielen oder anzugreifen? Dazu kommt das die Dame um die es geht dann ja noch 2 popelnde, sich in die keine werdende Hunde dabei hat. Ich glaub yuukan würde sich in den Pelz machen, wenn ich ihm das antun würde?
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #6
Hallo,

ich kann dir nur raten dich mal intensiv mit der Körpersprache von Hunden, vorallem mit Beschwichtigungssignalen, bzw. Drohsignalen, auseinander zu setzen - denn viele, viele Situationen wirken im ersten Moment "dramatischer" als sie sind, bzw. "harmloser" als sie sind. Meist ist es die Fehleinschätzung der Besitzer, die dazu führt, dass eine recht harmlose (vielleicht leicht angespannte) Begegnung eskaliert.

Zweitens ist es immer entscheidend welche Hunde aufeinander treffen. Mag ein Hund den Nachbarshund anblaffen, sich vielleicht sogar mit ihm kappeln, heißt das in keiner Weise, dass er das auch mit eurem Hund tun wird. Da spielen soviele Faktoren eine Rolle, dass man nicht pauschal sagen kann: dieser Hund ist absolut nicht verträglich, nur weil er zwei, drei Hunde hat, die er nicht leider kann. Gerade bei Begegnungen Rüde-Rüde ist eine genaue, sichere Einschätzung seitens der Besitzer wichtig. Oft kann man dann selbst mit zwei Machos nach einem kurzen Schnuppern jeder seiner Wege gehen - ohne Stress. Solange man eben erkennt, was Sache ist und sich dementsprechend verhält.

Vielleicht hast du ja jemanden im Bekanntenkreis, der sich auskennt und mit dem du mal auf einen Hundewiese oder so gehen kannst (ohne deinen Hund!) oder ihr habt eine gute Hundeschule in der Nähe, wo du (ohne deinen Hund!) mal einfach dabei sein kannst, wenn mehrere Hunde miteinander agieren, spielen, whatever. Je größer die Gruppe, je unterschiedlicher die Hunde, umso besser, denn dann bekommst du eine breite Palette an Verhalten geliefert. Wenn dir dann noch jemand erklären kann, was jetzt tendenziell aggressiv ist oder was "ganz normales Spielen" ist, wirst du vielleicht sicherer im Umgang mit rennenden, bellenden, durcheinander hechtenden Hunden.

Denn da sind wir schon am entscheidenden Punkt DU musst sicherer werden, bzw. dir sicher sein, dass nichts passiert oder zumindest nichts Schlimmes, dann kann dein Hund auch brenzlige Situationen überstehen ohne wegzulaufen oder selbst unsicher zu werden!
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #7
Wir haben auch so jemanden bei uns in der Hundeschule und das kann ich dir nur raten. Geh in eine gute Hundeschule. Am besten in Spielstunden. Dort lernst du sehr gut die Körpersprache der Hunde und es nimmt enorm die Angst.
Bei uns ist auch eine Familie die eine ähnliche Angst beschreibt wie du. Sie sind jetzt schon viel entspannter.

Dann würde ich dir raten, nimm eine kürzer Schlepp und halte sie fest, dann kommt es zu keinen Situationen die sich deinem Wirkungskreis entziehn und dein Hund kan auch nicht einfach Heimrennen, denn das ist wirklich gefährlich. Im Feld fahren auch mal Traktoren ect.

Dann würde ich dir auch noch empfehlen, mach in der Hundeschule Hundebegnungen. Dort lernst du wie du reagieren kannst. Andere Hunde wegschicken, ect. Das wird dir denke ich auch sehr viel bringen.

Ich würde mir da wirklich unterstützung holen, denn so ist es ja für dich nciht schön und wenn du dich anspannst, dann überträgt sihc das auch auf deinen Hund.

Meine Mutter hat eine Hündin. Sie mochte andere Hündinen noch nie wirklich. Vor einigen Monaten war meine Mutetr auf dem Morgendspaziergang. Da hat sich eine Hündin losgerissen, den Hund meiner Mutter gebissen und auch meine Mutter. Seitdem geht da garnichts mehr. Meine Mutter geht nur ganz kurz mit Hund raus (meist nur in useren großen Garten). Wenn ich mit ihr, ihreer Hündin und meinem Rüden unterwegs bin, immer das selbe Bild, Hündin kommt. Meine Mutter verkrampft, bekommt panik. Resultat: Sina verkrampft, macht sich klein, Stellt den Kamm und knurrt und bellt.

Gleiche Situation nur ich hab Sina an der Leine:
Hündin kommt, ich habe Sina an der Leine neben/ hinter mir. Sina steht total entspannt da, wedelt entspannt mit dem Schwanz und schaut. Letztens wollte sie sogar spielen und zur anderen Hündin hin.

Es kommt da auch total auf dich an. Jede kleinste Veräbnderung (die dir vielleicht noch nicht mal auffällt) fällt deinem Hund auf und er reagiert entsprechend.

Also mein Tipp: Such dir eine gute Hundeschule. Schildere Ihnen dein Problem und sie werden sicherlich ein passendes Trainigsprogramm für dich zusammenstellen =)

Nur nicht den Mut verlieren und aufgeben
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #8
Hi,

Euch allen vielen dank. Ein paar großartige Ratschläge sind dabei die ich gerne versuche umzusetzen. :clap:

Hier sind noch ein paar Punkte von mir, zum besseren Verständnis.

1. Ich gehe schon zur hundeschule. Ich war mit yuukan im welpentreff, junghunde und nun im Erziehungskurs. Allerdings will die hundeschule nicht, dass die Hunde untereinander spielen. Sie sollen lernen mit seinem Besitzer Spaß zu haben.

2. Yuukan ist bei mir nur zweimal abgehauen und das war keine 2 schritte vom garten entfernt, mehr nicht. hatte mit mir noch nie eine Begegnung mit aggressiven Hunden. Bei meiner mum wurde er von den weißen Hunden Gejagd und bei meinen Bruder hat er sich vom Heißluftballon erschrocken. Deswegen kann er zwar meine Unsicherheit merken, aber ein Ereignis hatten wir noch nie. Er rennt bei meiner mum weg und die ist selbstbewusst, genau wie mein Bruder. :eusa_think:Yuukan ist auch nie in die Schleppleine gerannt vor lauter Panik wegzukommen, bei mir.

3. Gibt's ein gutes Buch zur Körpersprache von Hunden?

Lg
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #9
Sry, was ist denn das für ein Schwachsinn? Hunde müssen doch spielen um ihr Sozialverhalten zu lernen. Ich würde mir schnell eine andere hundeschule suchen.
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #10
Spielen mit anderen Hunden gehört zur artgerechten Haltung eines Hundes und ist unfassbar wichtig, damit Dein Hund nicht verlernt "hündisch" zu sprechen. Klar sollte der Hund auch Spaß mit seinem Besitzer haben, aber er sollte auch mal Hund sein dürfen. Da berät Dich Deine Hundeschule leider ziemlich schlecht und solltest Dir dringend eine andere suchen. Darf ich mal fragen, was das für eine Hundeschule ist? Was für Hundesport macht ihr? Ganz normales Gehorsamkeitstraining? Wird dort auch Schutzdienst angeboten oder ist es ein Schäferhund-Verein?

Ich glaube, Dein Hund braucht DRINGEND Sozialkontakte. Ich glaube, er ist bereits dabei, soviel Angst vor anderen zu entwickeln, dass er nur noch flüchtet, dabei wollen einige vielleicht nur spielen. Das Beispiel mit dem ihn jagenden Hund könnte so eine Situation gewesen sein. Spielende Hund rennen wie die Wilden und beissen und kugeln sich. Manche knurren und bellen wie die Wilden, anderen rangeln sich am Boden und knabbeln sich gegenseitig. Ein wirklich wildes Spiel unter Hunden sieht aus Menschensicht aus wie Krieg. Aber Hunde haben eben nur Beine, Zähne und Knurren und Bellen. Und damit machen sie alles.

Und ja, leine ihn an, wenn Hunde euch entgegenkommen und rufe am Besten bereits vorher ganz laut, dass die andere ihre Hunde auch anleinen soll. Passiert das nicht, gehe schnellen Schrittes zu der Person hin und spreche sie an und erkläre ihr, dass Dein Hund ein bißchen unsicher ist und ob deren Hunde verträglich sind. Denn es ist ja auch so, nur ganz weniger Vollidioten lassen ihre Hunde frei auf einer Wiese laufen, wenn sie komplett unverträglich sind. Es gibt diese Vollidioten leider, aber sie sind selten.

Aber Dein Hund braucht jetzt Sozialkontakte, gaaaaaanz viele. Damit er sich seiner Rolle als Hund wieder sicher wird.
 
  • Ich, mein Hund und die anderen.... (sehr lang) Beitrag #11
Ich antworte Zuhause ausführlich Sorry. Mein Hund spielt mit sehr vielen Hunden. Ich kann aus der ff euch 10 Hunde nennen mit denen er wunderbar spielt und tollt. Er hat jeden Tag hundekontakt, meine mum trifft jeden morgen Hunde. Kleine und große. Zu seinen spelkameraden zählen Collies, Doggen, Labradore, border-Mixe, yorkies, calavier King Charles Spanier, Jack Russel Terrier, pudel und diverse Mixe. ER fordert auch zum spielen auf und animiert den 6 Jahre alten Collie von meiner mum ihren Freund gerne zum toben auf. Im welpentreff wurde er mit 6 Monaten zum Pascher des Platzes ernannt. Also daran liegt es meiner Meinung nach auch nicht. :eusa_think:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Also, ich versuche mal die Fragen zu beantworten und fange am besten mit allem an, was ich mit Yuukan schon gemacht habe:

Yuukan haben wir im Sommer bekommen. Er war damals knapp 8 Wochen alt und ist ein Border Collie- Labrador Mix (Mutter: Border Collie, reinrassig aus der Arbeiterlinie , Vater: Labrador- Mix) Wir sind mit 9 Wochen mit ihm in den Welpenkurs gegangen. Die Hunde duften zusammen tollen und spielen und manchmal wurden auch Sachen gebracht, rascheltunnel usw. damit sie sich an Alltagsgegenstände gewöhnen. Wir sollten sie auch rufen und haben gelernt uns zu begrüßen ohne das die Hunde sich gegenseitig anjumpen. (nur spielerisch)
Zuanfang war Yuukan wie viele Hunde unsicher, aber dann fing er immer mehr an zu toben und mit vielen verschiedenn Hunden zu tollen. Mit knapp 6 Monaten nannte der Trainer ihm Pascha vom Platz. Er rannte übers Gelände und seine Rute war nach oben gestreckt und gekringelt, er meinte das deute auf Selbstbewusstsein hin. Yuukan forderte die Hunde zum spielen auf, Yuukan wurde verfolgt oder folgte. Das war individuell.
Wir sind danach in den Junghundekurs gegangen und waren leider sehr unzufrieden. Es gab nur Gruppenarbeit und alle Hunde mussten genau das selbe tun, im selben Tempo und mit der selben lernmethode. Wir fanden das nicht richtig und das unterschiedliche Rassen auch unterschiedlich lernen und haben aufgehört zu kommen.
1 Jahr waren wir ungefähr dann in keinen Kursen mehr.

In derzeit hatte aber Yuukan nicht keinen Kontakt mit anderen Hunden! Meine Mum geht jeden Morgen raus und jeden Morgen trifft sie Hunde mit denen sich Yuukan sehr gut versteht und mit ihnen tobt. Darunter zählen oben genannte Rassen. Dazu kommt, dass der Freund meiner Mum einen American Collie hat. Der war zuanfang gar nicht sooooo begeistert und Yuukan hat den ein oder anderen Korb bekommen. Inzwischen aber spielen sie auch wunderbar miteinander. Wobei Yuukan auffordert, Yuukan will mit ihm spielen und animiert ihn auch immer wieder dazu. Dann haben wir im Freundeskreis eine Dame mit einem Doggen Jungtier, ein richtiges Kalb und mit dem spielt Yuukan auch ohne Probleme, selbst das rammeln lässt Yuukan mit sich machen ohne jegliche Agressivität oder Angst. Der Hund meiner Tante ist ein BC- Mix und sie sehen sich wenn überhaupt 1 mal im Jahr. Letztens haben sie sich das erste mal wieder gesehen. Der Hund kam rein, sie sahen sich in die Augen, wedelten mit den Schwanz und spielten als hätten sie nie was anderes getan.
Übrigens wurde Yuukan mit knapp 1 Jahr kastriert und unterscheidet zwischen keinem Geschlecht, dass ist ihm schnurz egal ob Rüde oder Hündin.

Mit einer Nachbarshündin versteht er sich auch gut und diese Hündin hat unsere damalige gehasst und ihr auch ins Ohr gebissen. Ich weiß also auch, dass es anders geht und das einmal zu einem Hund agressiv nicht heißt, dass er es zu allen ist. :eusa_think:
Also:

Meine Mum geht jeden Morgen mit dem Hund raus und an den Wochenenden, mein Bruder Montags, Mittwochs und ab und an Donnerstags und ich gehe Dientags und Freitags raus.
Meine Mum und mein Bruder machen den Hund ab, ich nicht.

Wegrennen:

Bei mir ist er 2 mal abgehauen. Wir waren gerade aus dem Garten und ich habe ihn abgeleint. Ich habe dann Bälle geworfen und irgendwann, aus welchem anlass auch immer, ist Yuukan plötzlich zusammengezuckt. Ich selbst habe nichts gehört und dementsprechend so getan als würde ich nichts hören. ich warf ihm den Ball aufs Feld. Yuukan rannte hinterher, nahm den Ball und ab nachhause. Das hat er 2mal gemacht, seitdem ist er an einer 30m Schleppleine.
Bei meinem Bruder ist er 3mal weggerannt. Er hört auf meinen Bruder generell nicht so gut. Weil er sich weder um die Erziehung gekümmert hat, noch wie ich die Prägephase mit Yuuki erlebt hat. Einmal rannte der Hund aus Gründen weg, die ich nicht mehr weiß. Ein anderes mal ging er auf Hasenjagd und wurde zum Gück eingesammelt und ein drittes mal war jetzt letztens erst. Da hat er sich vorm Heißluftballon erschrocken.
Bei meiner Mum ist er 2 mal weggelaufen. Einmal weiß ich nicht mehr genau und das zweite mal wurde er wie gesagt von den weißen Hunden gejagd.

Hundschule:

Damit ich mehr Sicherheit mit dem Hund bekomme, weiß wie er sich verhält und das er auf mich hört, habe ich mich in einem Kurs angemeldet. In einer anderen Hundeschule, wie die vorherige. Das ist eine ganz normale Hundeschule, ein Hundefreundeverein (nichts mit Schäferhunden). Sie bieten an: Welpentreff, Junghundetreff, Erziehungskurs, Turnierhundesport, Erste Hilfe beim Hund, Schutz- und Begleithunde und dazu als freiwilliges Angebot der Trainer Fun- Agi und Fun- Dogdancing.
Ich wollte mit meinen Yuukan eine Sportart wählen die uns beiden Spaß bereitet und habe mir vorgenommen alle Kurse mal auszuprobieren, Flyball usw. Zuerst sind jetzt eben Dancing und Agi dran und ich muss sagen die Trainer sind sehr gut. Sie gehen auf jeden einzelnen Hund individuell ein. Es sind im Erziehungskurs bei 12 Hunde + Herrchen, 3 Trainer und jeder nimmt 4 unter seine Fittiche.

Klar, meine erste Frage war auch, ob sie mal alle zusammen spielen können. Aber sie wollen das eben nicht und man verlässt sich eben drauf das man hier für den Sport und den Kursen kommt und nicht als Toll- Gruppe. :eusa_think:

Ich fühle mich dort gut aufgehoben und Yuukan auch.

Und noch mal: Ja, ich weiß wie das abgeht wenn zwei Hunde spielen. Yuukan und Teddy (der Collie) die bellen, knurren, grummeln, balgen, rollen über den Boden aus Fun und Spaß und das sieht mordsgefährlich aus wie die die Zähne dabei zeigen.

Wie gesagt, ich bin zwar die unsichere aber bei mir ist der Hund noch nie weggelaufen (außer die zweimal) und ich bin dieser Frau mit den Hunden (sehen aus wie etwas größere Wolfspitze oder Samojede mit mehr Fell. Dazu kommt das sie größer wie mein Yuukan sind und der ist 59cm soweit ich weiß) nur aus der ferne begegnet. Wenn diese Hunde wenn sehen werfen sie sich in die leine und pöpeln rum und wie sie auf anderen zurennen kann nur meine Mum sagen und die meinte sie weiß es nicht. Agressiv wirkte es nicht aber wer garantiert das?

Auf jedenfall rennt er auch bei meiner Mum nachhause und meine Mutter ist wirklich selbstbewusst. :eusa_think:


edit: es gab aber 2 Vorfälle mit Yuukan wo meine mutter dabei war und NICHT ich:

Mein Yuukan versteht sich super mit einer Hündin aus der Nachbarschaft, die die meine damalige Hündin ordentlich gebissen und gehasst hat. Einmal sind meine Mum und ihr Freund mit Yuukan und Teddy (dem Collie) an dem garten vorbeigelaufen und die Besitzer haben die Hündin rausgelassen. Sie ist sofort auf den Collie losgegangen, hat ihn umgeschmissen und gebissen. Zum Glück hat er so dichtes Fell. Teddy das sanfte Lamm hat sich nicht gewehrt. Yuukan, soll nach erzählung, auf die Hündin losgegangen sein und sie vom Teddy weggescheucht haben. Er hat sie nicht gebissen, nicht weitergejagd, also verjagt nur weggescheucht vom Teddy, noch hat er danach jemals wieder agressionen dieser Hündin gegenpber gezeigt.
Ein anderes mal war er mit seinem geliebten Ball und meiner Mum allein unterwegs, abgeleint. Er hat den Ball hingelegt und plötzlich kam ein Jack Russel bellend um die Ecke gestürzt. Meine Mum kann sich nicht erklären was passiert ist, sie meint er habe sich erschrocken, oder dachte der Jacky wollte an seinen Ball. Jedenfalls hat Yuukan sich auf den anderen gestürzt oder zumindest geschnappt oder wie auch immer. Der Besitzer hat den Jacky am Halsband nach oben weggerissen und Yuukan hat noch versucht an die Rute des Hundes zu kommen.

Das und ein zweimal wo er bei meiner Mutter an der leine den großen Max markiert hat gibt es keinerlei vorfälle zu verbuche.
Wenn jemand Yuukan dumm anknurrt oder anbellt, geht Yuukan nicht hin und macht ein großen Bogen, er ignorriert ihn einfach. Will er nicht spielen geht er eben weg.
 
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