Wenn der Tod sich das Leben holt...

Diskutiere Wenn der Tod sich das Leben holt... im Ratten Gesundheit Forum im Bereich Ratten Forum; Hallo ihr lieben, es geht um mein Rattenmädchen. Sie ist jetzt 1 Jahr und 11 Monate alt, war nie in ihrem Leben jemals krank, also sie hatte...
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  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #1
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Gast57332

Guest
Hallo ihr lieben,

es geht um mein Rattenmädchen. Sie ist jetzt 1 Jahr und 11 Monate alt, war nie in ihrem Leben jemals krank, also sie hatte wirklich noch garnichts, doch jetzt hat sie in ca. zwei Wochen 150g abgenommen und seit heute ist sie auch total schwerfällig. Sie lässt sich total hängen, sucht ganz stark nach Kontakt zu mir, ist plüschig und verschlafen. Sie frisst aber noch gut und trinkt auch ausreichend. Sie wackelt/torkelt ein bisschen beim laufen, kann sich aber noch gut auf ihren Beinen halten. Sonst schaut sie aber gut aus, die Augen sind klar, kein rotes Sekret, Ohren sauber, Zähne schön dunkelorange und gleichmäßig lang und scharf, also keine direkten Krankheitsanzeichen.

Nunja, ich kenne das eher von Hunden, wenn sie älter werden, dass sie so etwas zeigen. Also wenn sie so im hohen Alter ins Sterben übergehen. Ich bin mir nun unsicher, was ich mit ihr machen soll. Klar, wenn sie nicht mehr frisst/trinkt oder sich nicht mehr bewegt, bei Leckerlies nicht mehr ans Käfigtürchen gewatschelt kommt, werde ich sie euthanasieren lassen, denn das ist ja wirklich kein Zustand mehr. Aber im Moment? Soll ich sie von den anderen trennen, damit sie ihre Ruhe hat? Soll ich ihr extra Dickmachfutter zufüttern? Ich dachte da an etwas aus Butter, Nudeln und Karotten oder so. Butter ist ja der ultimativste Dickmacher überhaupt, Nudeln und Karotten schmecken durchgekocht ja auch total lecker, finden zumindest die Ratten.

Ich muss leider gleich von Anfang an sagen, dass ein Vollpumpen mit irgendwelchen Medikamenten, die sowieso keine Wirkung zeigen, für mich außer Frage stehen. Ich hatte in meinem Leben genug Ratten, die alle während Medikamentengaben noch euthanasiert werden mussten oder von alleine über die Regenbogenwiese gegangen sind. Dies sind die ersten Ratten, bei denen ich mir geschworen habe, dass sie keine Medikamente bekommen, außer sie sind wirklich schwerstkrank, was sie aber sowieso nie waren, alle 3 nicht. Nun sind sie fast 2 Jahre alt, was ja so die Durchschnittslebenserwartung von Ratten ist und ich möchte sie einfach nicht noch am Schluss mit irgendwelchen Spritzen, fremden Tierarzthänden oder sonst etwas stressen. Mir ist auch schon ein Rattenkind während einer Vitaminspritze beim Tierarzt auf dem Tisch weggestorben, sowas möchte ich einfach nicht nochmal erleben.

Jedenfalls, habt ihr Ideen? Also auch bezüglich Dickmachfutter. Sie sollt halt Kraft bekommen, die andren beiden bekommen das dann natürlich nicht, denen geht es ja wunderbar.

Liebe Grüße und ein Danke im Voraus. :)
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #2
Huhu,

verstehe ich das richtig, du verweigerst dem Tier selbst einen Tierarztbesuch, um die Ursache des Problems zu finden ?

Was ist, wenn das Tier Schmerzen hat ?
Wenn du keine Medis geben willst - was ich auch schon grenzwertig finde - dann solltest du sie defitiv euthanasieren lassen, lang bevor sie das Futter verweigert. Denn dann geht es ihr richtig richtig schlecht und schon vorher ging es ihr nicht mehr gut.

Ich halte auch nichts davon, die Tiere unnoetig lang mit Medikamenten am Leben zu erhalten. Aber ich bin es meinen Tieren schuldig, sie einem Tierarzt vorzustellen und bei Hoffnung auf Besserung eine Behandlung zu versuchen. Und wenn es keine Hoffnung gibt, sie zu euthanasieren.
Ihnen keine Medikamente zu geben, weil sie sowieso sterben, ehrlich, das geht gar nicht.

150 g sind extrem viel. Das ist keine normale Abnahme im Alter. Das Tier ist ernsthaft krank.

Zufuettert solltest du sowieso, solang sie lebt. Aber sie vom Rudel trennen und ihr Isolationsstress antun ? Nein. Du kannst sie hoechstens mit einigen ruhigen Partnern abtrennen, wenn andere Tiere sie zu sehr stressen. Aber komplette Isolation ? In Einsamkeit sterben ? Ratten sind Rudeltiere von ihrem ersten bis zum letzten Atemzug. Sie sind nur in der Gruppe gluecklich.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #3
Hallo,

zuerst einmal danke für deine Antwort.

Wegen den Medikamenten: Es sind nicht meine ersten drei Ratten, bis jetzt sind alle Tiere nur kränker geworden während der Medikamentengabe und das sind die ersten drei, die nicht wegen jedem kleinen Nieser auf Verdacht mit Medikamenten vollgepumpt werden und kerngesund sind, sogar älter geworden sind als die Tiere, die Medikamente bekamen. Ich hatte auch schon mehrere Rattenkundige Tierärzte durch und so weiter. Ich lese auch in mehreren Rattenforen aktiv mit und was manche da in ihre totkranken Ratten reinstopfen, nur damit sie auf jeden Fall und unter allen Umständen bis zum nächsten Tag noch leben, das halte ich nunmal für falsch.

Wie ich geschrieben habe, würde ich ihnen Medikamente nur geben, wenn sie wirklich schwerstkrank sind. Dazu zähle ich Lungenentzündungen und dergleichen. Aber weil die Ratte drei mal niest hintereinander? Das ist ja schon fast paranoid.
Zudem weiß ich, dass Ratten Rudeltiere sind und in ein Rudel gehören. Nur im Moment dachte ich, dass ihr vielleicht ein wenig Ruhe gut tun würde, um sich mal in Ruhe auszuschlafen oder sonst was. Abtrennen kann ich nicht, denn dann würde eine zwangsläufig sowieso alleine sitzen, da lasse ich sie lieber alle zusammen.
Und euthanasieren lasse ich sie noch nicht, solange sie noch freudig vor sich hin frisst und bei Leckerliealarm an das Käfiggitter gerannt kommt, muss ich sie ja wohl kaum einschläfern lassen. Sollte sie plötzlich das Fressen aufhören, schleppe ich sie sowieso zum Tierarzt. Nur unnötigen Behandlungsstress a la 5 Runden Ultraschall, 20 Röntgenbilder, 71 verschiedene Medikamente tu ich ihr nicht an *Ironie off* Ich hoffe, das ist wenigstens verständlich.

Bei Tieren muss man halt viel nach Gefühl halten, da sie ja nicht einfach sagen "Ey du, mir gehts schlecht". Aber solange Tiere noch wirklich gut fressen, scheinen sie nicht totkrank zu sein. Und wie gesagt, ich bin mit etlichen Tieren aufgewachsen und es sind nicht meine ersten Ratten, Tierquäler bin ich bestimmt nicht, auch wenn ich vielleicht andere, nicht-paranoide Ansichten habe. Und das war jetzt kein Vorwurf, Angriff oder sonst etwas in der Hinsicht.

Jedenfalls bekommt mein kleines Würmchen erst mal zermatschte Kartoffeln mit ein bisschen Butter und Milch. Kohlenhydrat-Fett-Bombe mit Flüssigkeit sollte ja nicht schaden... Das andere Futter bekommt sie nach wie vor noch rund um die Uhr. Ich denke ich werde drei mal am Tag zufüttern. Ich warte mal ab bis morgen, heute kann ich ja eh nicht mehr viel tun. Der Tierarzt wohnt zur Not auch nur 2 Minuten Fußweg entfernt. Ist es morgen schlechter, rufe ich mal an, was ich machen soll mit ihr. Ich denke, das ist das beste.

Liebe Grüße
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #4
Ratten sind Beutetiere, die fressen auch, wenn es ihnen mies geht, noch sehr gut.
Nahrungsaufnahme ist definitiv das falsche Signal, um rechzeitig vor enormem Leid zu erloesen.

Nur unnötigen Behandlungsstress a la 5 Runden Ultraschall, 20 Röntgenbilder, 71 verschiedene Medikamente tu ich ihr nicht an *Ironie off* Ich hoffe, das ist wenigstens verständlich.

Woher weisst du, dass das noetig waere ?

Ich versteh dich nicht, nur weil deine Erfahrungen mit Medis nicht gut waren - vielleicht ist dein Arzt auch einfach nicht kompetent ? - verweigerst du dem Tier veterinaermedizinische Hilfe ? Das ist schon fast ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz !

Milch solltest du definitiv lassen, Ratten neigen zur Laktoseintoleranz. Wenn du Pech hast, sorgst du nur dafuer, dass sie mehr leidet, weil sie Bauchkraempfe und Durchfall bekommt. Damit erreichst du genau das Gegenteil.
3mal am Tag paeppeln ist bei dem massiven Gewichtsverlust deutlich zu wenig. Alle 2-3 Stunden solltest du anpeilen - auch nachts. Ideal waere eine Mischung aus Rattenfutter und etwas Leckerem, was auch zusaetzliche Kalorien bietet. Zu viel Butter ist da auch nicht sonderlich geeignet.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #5
Hallo Lydina,

bei diesem enormen Gewichtsverlust würde ich von einer ernsthaften Erkrankung ausgehen. Ganz wichtig wäre jetzt eine exakte Diagnose, die nur ein rattenkundiger Tierarzt stellen kann. Danach kannst du dir die Möglichkeiten der Behandlung erklären lassen und auf dieser Grundlage selbst eine gute Entscheidung für das Tier treffen. Weder du noch deine Ratte sind dem TA hilflos ausgeliefert.

Ich fände es nur furchtbar, wenn die Kleine Schmerzen hat und wegen deiner schlechten Erfahrungen keine tierärztliche Hilfe bekäme.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #6
Hallo ihr lieben,

nochmal danke für eure Antworten. :)

Also, da ich selbst laktoseintolerant bin, haben wir auch nur laktosefreie Milchprodukte da, was das ganze natürlich erleichtert und für die Kleine ungefährlich macht im Bezug auf Verdauungsprobleme.
Und es geht hier nicht um einen rattenkundigen Tierarzt, ich war im Laufe der Zeit bei 4 verschiedenen. Und ich muss sagen, die nicht-rattenkundigen Tierärzte waren da teilweise kompetenter als die Rattenkundigen, woran das auch immer liegen mag. Und ich sage es noch einmal: Wenn ich das Gefühl habe, ihr geht es wirklich schlecht, bringe ich sie natürlich zum Tierarzt.

Aber noch viel wichtiger: Heute morgen ging es ihr schon deutlich besser. Sie läuft wieder normal und war nicht mehr so plüschig. Heute Nachmittag werde ich mal beim Tierarzt anrufen.
Alle 2-3 Stunden zufüttern finde ich etwas übertrieben, vorallem weil ich dann auch alle 3 immer wieder aus dem Schlaf reißen würde. Ich frage einfach mal den Tierarzt später, der weiß das wohl am besten. :)
Aber nochwas: Wie bekomme ich denn das Futter zu Pulver? Mörser oder ähnliches haben wir nicht und ich würde schon gerne eine "ausgewogene" Kalorienbombe zusammenpanschen...

Liebe Grüße.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #7
Huhu,

warst du nochmal beim TA mit ihr? Wie geht es ihr denn mittlerweile?

Alle 2-3 Stunden zufüttern ist eigentlich überhaupt nich übertrieben wenn man bedenkt was für einen Gewichtsverlust sie hatte, dann lieber immer ausm Schlaf gerissen und dann aber ein gutes Gewissen das die Kleine nich zu sehr abmagert;)
Versuch mal dein Futter einzuweichen. So hab ich das immer gut hinbekommen. Diese Pelletsbrocken usw entweder ausm Futter raussammeln und in Wasser einweichen. Wenn sgutdurchgeweicht ist konnte man das gut zu Brei zerdrücken.
Am Besten hat das immer mit den SSSR Pellets geklappt. Da ist dann auch gleich alles drin was die Ratte benötigt. Die bekommst du zum Beispiel
Was ich noch zugegeben habe war zum Beispiel Babybrei zum Anrühren und dazu noch Kokosflocken, gemahlene Mandeln usw. Alles was schön fett macht. Als Flüssigkeit hab ich Hafer- oder Reismilch genommen. Die vertragen sie auch auf alle Fälle.

Zum Thema Ta nochmal. Ich war damals auch bei bestimmt 4 verschiedenen Ärzten bis ich wirklich dann im fünften Arzt nen kompetenten gefunden habe der meinen Ratten in Krankheit helfen konnte. Sie hat Medis nur gegeben wenn es auch einen Sinn hatte und eine Besserung der Beschwerden erreicht werden konnte. Dazu muss man die Ratten aber dann doch erstmal nem Arzt vorstellen um herauszufinden was sie haben.

Lg, Chilli
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #8
Hallo ihr lieben,

danke für die Antwort ChilliBaby.

Mich traf gerade eben der Schock. Gestern ging es ihr noch "gut" und heute ist sie wieder so schlabbrig und hängt richtig auf meinem Arm. Sie ist normal garnicht die Schmuseratte, aber sie liegt total ruhig auf meinem Arm und sucht total meine Nähe. Ich wollte eigentlich gestern mit ihr zum Tierarzt, einfach mal nachschauen lassen was sie hat. Doch mein Opa ist leider gestorben und deswegen war meine Mutter eben den ganzen Tag nicht zuhause und alleine ohne Auto bei Regen und ohne Geld (das ja die Mutter hat) ging das nicht... morgen früh werde ich sie gleich anbetteln, dass ich mit ihr zum Tierarzt gehen darf. Hat ja keinen Wert so :/

Die SSSR Pellts hatte ich mal eine Weile, ja, die kenne ich. Die haben sich bei mir aber nur furchtbar schlecht und langsam aufgelöst gehabt, auch in wirklich heißem Wasser hat das bestimmt 6 Stunden gedauert :eusa_think: Ich werde mal schauen, ich glaube wir haben irgendwo noch so nen Stabmixer... dann werf ich das normale Futter mit bisschen Dickmachbutter und Sonnenblumenkernen in Wasser, warte ein wenig und mach dann dingens damit, also, zerhacken oder vermixen oder so irgendwie.

Tut mir leid, falls irgendwas gerade seltsam klingt oder so. Das mit meinem Opa und jetzt auch noch mit der Ratte nimmt mich im Moment einfach ein wenig zu sehr mit. :silence:

Mir fällt gerade ein, es ist ja Samstag >_< Warum muss sowas immer am Wochenende passieren >_<

Edit: Dann bekommt sie ab sofort halt diese Hipp-Glässchen da für Kinder ab dem 8en Monat. Gewürze sind da ja auch keine drinnen, aber schön viel Fett. Keine Ahnung, aber im Moment will ich einfach nur, dass sie sofort zunimmt, koste es was es wolle.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #9
Pulverisierte SSSR Pellets sind binnen Sekunden startklar, die verdicken sich nur noch ein wenig, wenn sie Wasser aufnehmen.

Aber so wie sich das anhoert, wirst du das auch nicht brauchen, denn das Tier scheint schon halb ueber die RRB gewandert zu sein. Da haette man deutlich frueher veterinaermedizinisch ran gemusst (aber wer nicht geht, muss eben mit den Konsequenzen leben koennen, armes Tier :( der Zustand allein waere gestern ein Fall fuer den Nottierarzt gewesen, zur Euthanasie oder mit viel Glueck haette man ihr mit Infusionen helfen koennen, je nach Grunderkrankung, aber die weisst du ja auch nicht einmal ..) und auch das Paeppeln haette deutlich frueher einsetzen muessen (nicht erst, wenn 150 g runter sind :eusa_doh:) und regelmaessig alle 2-3 Stunden. Irgendwann kommt der Organismus mit dem Hungern einfach nicht mehr klar.

Hat es ueberhaupt die Nacht ueberstanden ?
Ich hoffe fuer das Tier, dass es nicht (mehr) lang leiden muss(te).
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #10
Hallo,

na klar lebt sie noch! Heute morgen gabs einen wässrigen Brei aus Rattenfutter, Geflügelfleischwurst, Gurke und ein bisschen Margarine, den sie total toll fand.
Ich weiß nicht wie das früher bei euch war, aber geldtechnisch bin ich leider auf meine Mutter angewiesen und ihre Worte waren, wörtliches Zitat,: "Ich bringe sie in den Wald." :eusa_doh:Und da kann ich leider auch nicht viel machen, außer abzuwarten bis Montag. Denn der Nottierarzt kostet halt das 5-fache und das weiß auch meine Mutter.
Klar hätte ich das auch viel früher bemerken müssen, dass sie so stark abgenommen hat. Aber sie war halt nie die Ratte, die viel Kontakt zu mir wollte und sich immer das Futter hat ins Haus bringen lassen hat von ihren Schwestern. Deswegen habe ich das einfach viel zu spät bemerkt.
Und wie gesagt, da ich noch nicht volljährig bin und kein eigenes Einkommen habe, muss ich jetzt bis Montag warten. Da müsst ihr aber nicht mich zusammenkrempeln, sondern meine Mutter. Und da gerade erst ihr Vater verstorben ist, hat die schon mal garkeinen Kopf für die Ratten.

Jetzt gibt es erst mal alle paar Stunden Brei. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich das nachts mache, aber zur Not kommt sie halt mit einem Schüsselchen in die Transportbox für über Nacht.

Liebe Grüße.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #11
Huhu,

das du noch nich volljährig bist wusste ich zumindest nich und ich denke die anderen konnten das auch nich sich selbst mal eben denken. Versuch trotzdem sie ein wenig nochmal zu bequatschen das deiner kleinen geholfen wird sonst stehen die Chancen echt schlecht meiner Meinung nach.

Mit meinen Meerschweinchen war ich früher auch auf meine Eltern angewiesen, aber sie wusste von vorneherein das so Tierchen Geld kosten können und war immer mit denen beim Ta gewesen. Das muss halt vorher geklärt werden. Ist ja auch egal, nun ist die Situation so und ich möchte dich auch nich angreifen. Mein Beileid auch zu deinem Opa.

Auf alle Fälle solltest du die Geflügfelfleischwurst weglassen und die Margarine auch. Eine bessere Alternative sind da wirklich die Babygläschen und dann besser die ab dem 4. Monat. Obstbrei sind auch sehr gut oder welchen ich empfehlen kann ist der Pute-Kartoffel-Mais-Brei. Wird gern gefressen und sind alles Dickmacher.
Ich würde sie auch nicht mal für Nachts von den anderen trennen, das bedeutet nur zusätzlichen Stress für die Kleine und könnte ihr mehr schaden als helfen. Trennen nur im Notfall wenn sie von den anderen nicht in ruhe gelassen wird und dann auch nur mit nem ruhigen Kumpel zusammen abtrennen.

Für die Zukunft: Bei mir gabs wöchentlich nen Gesundheitscheck. Es wurden alle gewogen und durchgetastet auch wegen Tumoren. So hatte man wöchentlich nen Überblick ob es auch denen gut geht die sich sonst meist mehr verstecken.
Kam sie denn auch im Auslauf nich raus?

Ich drück weiterhin die Daumen das sie bald zu einem Ta kommt.
Liebe Grüße
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #12
Huhu, danke für die Antwort :)

Also in den "Auslauf" geht sie nach wie vor. Sie läuft auch wieder normal. Sie ist auch nicht mehr aufgeplüscht. Nur macht sie einen doch sehr schwachen Eindruck. Ich hatte so etwas ähnliches schon einmal mit einer Ratte, da lag der Verdacht dann bei Hirntumor und die wurde dann auch relativ zügig eingeschläfert :/ Wobei diese Ratte auch nicht mehr gefressen hatte und nur noch rum lag.
Später geh ich mal alle drei wiegen, um nen Gewichsvergleich zu haben.

Also trennen werde ich sie dann nicht. Werde ich wohl die Nacht durch machen müssen. Denn sonst hockt ja trotzdem eine alleine, was ich gerade den fitteren beiden nicht antun mag, da die doch gerne rumflitzen und zusammen spielen.
Das mit dem wöchentlichen Gesundheitscheck werde ich mir dann auch mal zu Herzen nehmen.

Liebe Grüße.
 
  • Wenn der Tod sich das Leben holt... Beitrag #13
Wie geht`s deinem Mädchen denn inzwischen?
 
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