- Studie: Hunde verbessern Lernklima in der Schule Beitrag #1
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Hunde unter die Schulbank?
Hunde in der Schule können das Lernklima verbessern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Konrad Lorenz Forschungsstelle, für die Wiener Volksschulklassen versuchsweise einen "Klassenhund" bekamen.
Aggressivität nahm ab
Die bloße Anwesenheit eines Hundes in einer ersten Vorschulklasse verbesserte das Unterrichtsklima, so die Autoren der Studie. Die Kinder gingen lieber in die Schule, Verhaltensanalyse zeigten, dass der soziale Zusammenhalt der Klasse anstieg.
Sehr aktive Kinder wurden ruhiger, zurückgezogene Kinder beteiligten sich stärker an Gruppenaktivitäten. Die Aggressivität in der Klasse nahm ab. Der Hund wirkte als "sozialer Katalysator".
Zugleich stieg die Aufmerksamkeit der Klassenlehrerin gegenüber, die dadurch besser mit der Klasse zurechtkam, ihre Unterrichtsaufgabe besser erfüllen konnte und daher auch selbst mit der Arbeitssituation zufriedener war.
Selbstbewusstsein und Kompetenz
Eine parallel durchgeführte psychologische Untersuchung unterstrich diese Ergebnisse und zeigte - im Vergleich zu einer Kontrollklasse ohne Hund - bei jenen Schülern, die über einige Monate mit dem Klassenhund zusammen waren, erhöhtes Selbstbewusstsein, Verantwortung und Kompetenz.
Veraltete Vorschriften überdenken
Laut den Forschern werde das Potential von Hunden und anderen Schultieren noch viel zu wenig genutzt. Man sollte dahingehend veraltete Vorschriften auch bei den anstehenden Schulreformen überdenken.
Die Studie wurde von der Konrad Lorenz Forschungsstelle gemeinsam mit dem Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT) und dem Institut für Psychologie der Universität Wien durchgeführt.
Quelle: oesterreich.orf.at
Hunde in der Schule können das Lernklima verbessern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der Konrad Lorenz Forschungsstelle, für die Wiener Volksschulklassen versuchsweise einen "Klassenhund" bekamen.
Aggressivität nahm ab
Die bloße Anwesenheit eines Hundes in einer ersten Vorschulklasse verbesserte das Unterrichtsklima, so die Autoren der Studie. Die Kinder gingen lieber in die Schule, Verhaltensanalyse zeigten, dass der soziale Zusammenhalt der Klasse anstieg.
Sehr aktive Kinder wurden ruhiger, zurückgezogene Kinder beteiligten sich stärker an Gruppenaktivitäten. Die Aggressivität in der Klasse nahm ab. Der Hund wirkte als "sozialer Katalysator".
Zugleich stieg die Aufmerksamkeit der Klassenlehrerin gegenüber, die dadurch besser mit der Klasse zurechtkam, ihre Unterrichtsaufgabe besser erfüllen konnte und daher auch selbst mit der Arbeitssituation zufriedener war.
Selbstbewusstsein und Kompetenz
Eine parallel durchgeführte psychologische Untersuchung unterstrich diese Ergebnisse und zeigte - im Vergleich zu einer Kontrollklasse ohne Hund - bei jenen Schülern, die über einige Monate mit dem Klassenhund zusammen waren, erhöhtes Selbstbewusstsein, Verantwortung und Kompetenz.
Veraltete Vorschriften überdenken
Laut den Forschern werde das Potential von Hunden und anderen Schultieren noch viel zu wenig genutzt. Man sollte dahingehend veraltete Vorschriften auch bei den anstehenden Schulreformen überdenken.
Die Studie wurde von der Konrad Lorenz Forschungsstelle gemeinsam mit dem Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT) und dem Institut für Psychologie der Universität Wien durchgeführt.
Quelle: oesterreich.orf.at