- "Hundeklau" Beitrag #1
Blacky95
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Hallo ihr Lieben,
Ich bin's mal wieder...
Ich muss euch was erzählen :
Das wird jetzt lang also bringt ein wenig Geduld mit ^^
Vor ca. 1 1/2 Monaten bekam ich eine SMS von einer Freundin, mit der ich auch immer Gassi gehe, mit folgendem Inhalt :
"Wir haben einen zweiten Hund."
Ok, das hatte mich wirklich gewundert und ich fragte wie das denn jetzt kam.
Die Geschichte hat sich folgendermaßen zugetragen.
Ein alter Mann (72) kam wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus.
Seine neun Monate alte Yorkimix Hündin brauchte daher dringend eine Pflegestelle. Erst saß sie für eine Woche bei der Nachbarin dessen alter Hund sich aber so gar nicht mit dem quirligen Baby anfreunden konnte.
So wanderte Cindy, so heißt sie übrigens, zur nächsten Pflegestelle. Ein ältere Ehepaar mit einem super lieben und gut erzogenem Rottimix, viel Hundeerfahrung und sehr liebevoll, ich kenne die beiden persönlich. Leider machte dort der Vermieter Stress, er duldete den einen Hund des Ehepaares schon mit zwei zu'n Augen, aber auch nur weil der schon etwas älter ist und so gut erzogen denn eigentlich sind in dem Haus Hunde verboten. So zog Cindy weiter.
Nämlich zur Familie meiner Freundin. Dort bliebt sie dann auch erstmal. Es lief super, Cindy hatte Spaß am Leben, war von nun an die beste Freundin der bereits vorhandenen Hündin (8 Monate) und genoss es beschäftigt zu werden, zu kuscheln und draußen mit vielen anderen Hunden toben zu können.
Was aber direkt auffiel war das Cindy unglaublich verfilzt war, sie hatte anscheinend nicht viel Fellpflege genossen. Es war dann so schlimm das man sie hat scheren lassen.
Da wurden wir schon ein wenig misstrauisch. Generell kam es uns seltsam vor das ein alter Mann mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen (kann nicht mehr richtig Treppen steigen, wohnt aber im dritten Stock, kann sich nicht mehr richtig bücken) sich einen so jungen Hund anschaffte, sich aber von Anfang an nicht richtig kümmern konnte. Das hieß für die Kleine dann das Geschäft wird auf dem winzigen Balkon verrichtet, das Fell wird nicht gepflegt, es wird nicht (genügend) ausgelastet und erzogen.
Nun war es aber bald schon soweit das der Mann (ich nenne ihn mal Herr B.) aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Wie sich im Nachhinein heraus stelle hatte er sich wohl besser gesagt selbst entlassen.
Das bedeutete für die kleine Cindy also wieder ab nach Hause.
Die Mutter meiner Freundin holte sie von da an zweimal am Tag ab, einmal morgens für eine Stunde und einmal Nachmittags für 1 1/2 - 2 Std.
In dieser Zeit hatte sich die Tochter von Herrn B. an die Mutter meiner Freundin gerichtet und sie über die Missstände aufgeklärt, weitere Recherchen d.h nachfragen bei den Nachbarn und Bekannten ergab dann das wenn er mal mit der Kleinen raus ging sie von ihrer 5m Flexileine vlt. grade mal 2m Meter hatte und angeschnauzt und an der Leine gezerrt wurde wenn sie nicht auf der Stelle ihr Geschäft verrichtete.
Zudem wurde Herr B. noch von keinem einzigen Hundehalter in der Umgebung gesehen wie er mit ihr mal Gassi ging.
Das wurde übrigens auch bei unseren Runden mit ihr deutlich, sie kannte ja fast nichts draußen.
Eine Nachbarin berichtete dann seinen letzten Hund (auch Yorki) hätte er geschlagen wenn es mal nicht so lief wie er wollte. Dieser Hund starb bei einem (angeblich) versehentlichen Treppensturz, Genickbruch.
Da die Tochter von Herrn B. über die Situation bescheid wusste und mit Unterstützung der Familie meiner Freundin sich nun endlich traute ihren Vater darauf anzusprechen und ihm nahe zu legen den Hund doch abzugeben entfachte ein riesen Streit zwischen den beiden. Denn der Mann ist nicht einsichtig.
Jetzt wusste Herr B. aber das seine Tochter und die Mutter meiner Freundin in Kontakt standen und beschloss daher Cindy nun auch nicht mal mehr zum Gassi gehen wegzugeben.
Einige Tage war das noch so ein hin und her und man versuchte den Hund wenigstens doch noch zum raus gehen mitzunehmen, aber Fehlanzeige.
Das Ende vom Lied war dann das bei Polizei, Ordnungsamt, Tierschutz und Vermieter um Hilfe gebeten wurde aber nichts dabei rum kam.
Ich wusste vorher nichts von der Situation des Hundes und wie schlecht es ihr ging und als ich erfuhr das erreicht werden sollte das Cindy ihrem Besitzer weggenommen werden soll dachte ich mir auch erstmal so : "Wow, das ist echt unmoralisch."
Aber in Anbetracht der Situation halte ich es jetzt auch für mehr als richtig wenn Cindy endlich da weg kommen würde.
Jetzt war also erstmal Funkstille. Doch gestern erreichte mich wieder eine SMS meiner Freundin :
"Wir haben Cindy wieder
"
Ich war natürlich wieder mal total verwirrt ^^
Grund dafür ist das Herr B. wieder ins Krankenhaus musste.
Das was die Tochter und die Mutter meiner Freundin jetzt vor haben halte ich allerdings, beim besten Willen und in aller Liebe und bei noch so viel Verständnis, für eine richtig, richtig, richtig dumme Idee.
Der Plan ist also folgender :
Cindy soll nicht mehr an Herrn B. zurück gegeben werden.
Und wie sie das rechtfertigen ?
Die Mutter meiner Freundin lässt sie am Monatsende chipen und somit gehört sie ja dann automatisch dem jenigen der sie hat chipen lassen (!)
So ein Schwachsinn ! Und genau sowas soll denen eine Frau vom Tierschutz verklickert haben (?)
Schwer vorzustellen.
Immer hin trägt Cindy eine Marke und ist somit auch offiziell als Hund von Herrn B. bei der Stadt gemeldet !
Da ist es doch egal wer den Hund nun chipen lässt... da könnte ja jeder Horst um die Ecke kommen und sich ein paar ungechipte Tiere einsacken.
Die Tochter will für die ganze Aktion den Kopf hinhalten und die Familie meiner Freundin agiert in dem Sinne nur als Pflegestelle, wenn man es dann noch so nennen kann/ darf.
Und natürlich würde doch auch die Familie meiner Freundin einen gehörigen Anschiss kassieren, weil die eben bei der ganzen Hundeklau Sache mitmachen.
Und eines ist sicher, der alte man wird 100 %ig die Polizei etc. kommen lassen wenn jetzt gesagt wird das er seinen Hund nicht mehr zurück bekommen soll, weil andere es für falsch halten.
Ich finde es gut das sich da alle so für das Wohl der kleinen Cindy einsetzen, aber den Weg finde ich doch sehr bedenklich.
Habt ihr eine Ahnung wie ich ihnen das ausreden kann ?
Ich meine klar ist das nicht meine Suppe, aber ich will auch das die Maus ein gutes Leben hat.
Was ist wenn das alles schief geht, meinen die echt dann bekommen die Cindy noch ??
Kennt sich hier jemand ein wenig aus mit den Folgen so einer >Straftat< ?
Puh da glüht die Tastatur
danke für's lesen und schonmal danke für potenzielle Antworten.
LG Blacky
Ich bin's mal wieder...
Ich muss euch was erzählen :
Das wird jetzt lang also bringt ein wenig Geduld mit ^^
Vor ca. 1 1/2 Monaten bekam ich eine SMS von einer Freundin, mit der ich auch immer Gassi gehe, mit folgendem Inhalt :
"Wir haben einen zweiten Hund."
Ok, das hatte mich wirklich gewundert und ich fragte wie das denn jetzt kam.
Die Geschichte hat sich folgendermaßen zugetragen.
Ein alter Mann (72) kam wegen eines Schlaganfalls ins Krankenhaus.
Seine neun Monate alte Yorkimix Hündin brauchte daher dringend eine Pflegestelle. Erst saß sie für eine Woche bei der Nachbarin dessen alter Hund sich aber so gar nicht mit dem quirligen Baby anfreunden konnte.
So wanderte Cindy, so heißt sie übrigens, zur nächsten Pflegestelle. Ein ältere Ehepaar mit einem super lieben und gut erzogenem Rottimix, viel Hundeerfahrung und sehr liebevoll, ich kenne die beiden persönlich. Leider machte dort der Vermieter Stress, er duldete den einen Hund des Ehepaares schon mit zwei zu'n Augen, aber auch nur weil der schon etwas älter ist und so gut erzogen denn eigentlich sind in dem Haus Hunde verboten. So zog Cindy weiter.
Nämlich zur Familie meiner Freundin. Dort bliebt sie dann auch erstmal. Es lief super, Cindy hatte Spaß am Leben, war von nun an die beste Freundin der bereits vorhandenen Hündin (8 Monate) und genoss es beschäftigt zu werden, zu kuscheln und draußen mit vielen anderen Hunden toben zu können.
Was aber direkt auffiel war das Cindy unglaublich verfilzt war, sie hatte anscheinend nicht viel Fellpflege genossen. Es war dann so schlimm das man sie hat scheren lassen.
Da wurden wir schon ein wenig misstrauisch. Generell kam es uns seltsam vor das ein alter Mann mit entsprechenden gesundheitlichen Problemen (kann nicht mehr richtig Treppen steigen, wohnt aber im dritten Stock, kann sich nicht mehr richtig bücken) sich einen so jungen Hund anschaffte, sich aber von Anfang an nicht richtig kümmern konnte. Das hieß für die Kleine dann das Geschäft wird auf dem winzigen Balkon verrichtet, das Fell wird nicht gepflegt, es wird nicht (genügend) ausgelastet und erzogen.
Nun war es aber bald schon soweit das der Mann (ich nenne ihn mal Herr B.) aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Wie sich im Nachhinein heraus stelle hatte er sich wohl besser gesagt selbst entlassen.
Das bedeutete für die kleine Cindy also wieder ab nach Hause.
Die Mutter meiner Freundin holte sie von da an zweimal am Tag ab, einmal morgens für eine Stunde und einmal Nachmittags für 1 1/2 - 2 Std.
In dieser Zeit hatte sich die Tochter von Herrn B. an die Mutter meiner Freundin gerichtet und sie über die Missstände aufgeklärt, weitere Recherchen d.h nachfragen bei den Nachbarn und Bekannten ergab dann das wenn er mal mit der Kleinen raus ging sie von ihrer 5m Flexileine vlt. grade mal 2m Meter hatte und angeschnauzt und an der Leine gezerrt wurde wenn sie nicht auf der Stelle ihr Geschäft verrichtete.
Zudem wurde Herr B. noch von keinem einzigen Hundehalter in der Umgebung gesehen wie er mit ihr mal Gassi ging.
Das wurde übrigens auch bei unseren Runden mit ihr deutlich, sie kannte ja fast nichts draußen.
Eine Nachbarin berichtete dann seinen letzten Hund (auch Yorki) hätte er geschlagen wenn es mal nicht so lief wie er wollte. Dieser Hund starb bei einem (angeblich) versehentlichen Treppensturz, Genickbruch.
Da die Tochter von Herrn B. über die Situation bescheid wusste und mit Unterstützung der Familie meiner Freundin sich nun endlich traute ihren Vater darauf anzusprechen und ihm nahe zu legen den Hund doch abzugeben entfachte ein riesen Streit zwischen den beiden. Denn der Mann ist nicht einsichtig.
Jetzt wusste Herr B. aber das seine Tochter und die Mutter meiner Freundin in Kontakt standen und beschloss daher Cindy nun auch nicht mal mehr zum Gassi gehen wegzugeben.
Einige Tage war das noch so ein hin und her und man versuchte den Hund wenigstens doch noch zum raus gehen mitzunehmen, aber Fehlanzeige.
Das Ende vom Lied war dann das bei Polizei, Ordnungsamt, Tierschutz und Vermieter um Hilfe gebeten wurde aber nichts dabei rum kam.
Ich wusste vorher nichts von der Situation des Hundes und wie schlecht es ihr ging und als ich erfuhr das erreicht werden sollte das Cindy ihrem Besitzer weggenommen werden soll dachte ich mir auch erstmal so : "Wow, das ist echt unmoralisch."
Aber in Anbetracht der Situation halte ich es jetzt auch für mehr als richtig wenn Cindy endlich da weg kommen würde.
Jetzt war also erstmal Funkstille. Doch gestern erreichte mich wieder eine SMS meiner Freundin :
"Wir haben Cindy wieder
Ich war natürlich wieder mal total verwirrt ^^
Grund dafür ist das Herr B. wieder ins Krankenhaus musste.
Das was die Tochter und die Mutter meiner Freundin jetzt vor haben halte ich allerdings, beim besten Willen und in aller Liebe und bei noch so viel Verständnis, für eine richtig, richtig, richtig dumme Idee.
Der Plan ist also folgender :
Cindy soll nicht mehr an Herrn B. zurück gegeben werden.
Und wie sie das rechtfertigen ?
Die Mutter meiner Freundin lässt sie am Monatsende chipen und somit gehört sie ja dann automatisch dem jenigen der sie hat chipen lassen (!)
So ein Schwachsinn ! Und genau sowas soll denen eine Frau vom Tierschutz verklickert haben (?)
Schwer vorzustellen.
Immer hin trägt Cindy eine Marke und ist somit auch offiziell als Hund von Herrn B. bei der Stadt gemeldet !
Da ist es doch egal wer den Hund nun chipen lässt... da könnte ja jeder Horst um die Ecke kommen und sich ein paar ungechipte Tiere einsacken.
Die Tochter will für die ganze Aktion den Kopf hinhalten und die Familie meiner Freundin agiert in dem Sinne nur als Pflegestelle, wenn man es dann noch so nennen kann/ darf.
Und natürlich würde doch auch die Familie meiner Freundin einen gehörigen Anschiss kassieren, weil die eben bei der ganzen Hundeklau Sache mitmachen.
Und eines ist sicher, der alte man wird 100 %ig die Polizei etc. kommen lassen wenn jetzt gesagt wird das er seinen Hund nicht mehr zurück bekommen soll, weil andere es für falsch halten.
Ich finde es gut das sich da alle so für das Wohl der kleinen Cindy einsetzen, aber den Weg finde ich doch sehr bedenklich.
Habt ihr eine Ahnung wie ich ihnen das ausreden kann ?
Ich meine klar ist das nicht meine Suppe, aber ich will auch das die Maus ein gutes Leben hat.
Was ist wenn das alles schief geht, meinen die echt dann bekommen die Cindy noch ??
Kennt sich hier jemand ein wenig aus mit den Folgen so einer >Straftat< ?
Puh da glüht die Tastatur
LG Blacky
