Wir hatten unsere Kaninchen anfangs auch immer nur über Sommer raus, sozusagen tagsüber schon an warmen Frühlingstagen, später dann, wenn auch die Nächte wärmer wurden, dann bis zum Zeitpunkt, wo es wieder kühler wurde nachts. Aber irgendwann wurden es für die Wohnung zu viele Kaninchen (6). Damit sie ausreichend Platz hatten, haben wir sie dann gar nicht mehr rein geholt. Sie hatten draußen ihren Stall mit Wärmedämmplatten, wie sie für Fernwärme verwendet werden, abgedichtet. So kam ausreichend Licht durch, aber die Temperatur war beständig überm Gefrierpunkt, selbst bei Minusgraden außerhalb, obwohl eine Klappe im Stall über Winter IMMER offen war, damit sie raus und rein konnten. Sie schienen mit Schnee keine Probleme zu haben. Sie gruben sich auch Gänge, hatten zusätzlich den Schuppen zur Verfügung, wo sie Stroh und Heu fanden und wo auch die winterfeste Fütterung stattfand. Es gab eigentlich nur mit dem bereitstellen von Wasser immer Mal wieder das Problem, dass es einfach gefriert, egal, wie dick man solche Trinkflaschen auch ummanteln mag.
Auch auf dem Balkon haben wir schon (aber nur 2) Kaninchen, trotz Straße, dauerhaft im Käfig gehalten. Im Winter entsprechend genauso abgedichtet und isoliert. Straße war auch mit Lärm nie ein Problem. Lediglich zu Silvester habe ich sie trotzdem reingeholt wegen der Knallerei, dann aber in einem extra für sie "unterkühlten" Zimmer belassen und am nächsten Tag auch wieder langsam "abkühlen" lassen und raus.
Ich denke also nicht, wenn du deine Hasen unter Aufsicht tagsüber an die Straßengeräusche gewöhnen lässt, dass die ein Problem damit haben werden.