- Humpeln nach Bissverletzung - Jetzt steht ein Osteosarkom im Raum?! Beitrag #1
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Puschel Odin
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Hallo ihr Lieben!
Nachdem ich mich durch diverse Webseiten gelesen habe versuche ich jetzt mal auf andere Gedanken zu kommen.
Beginnen wir von vorne:
Im November 2012 wurde mein Husky von einem anderen Rüden in die Ellbogen und in den Nacken gebissen. Wir sind dann umgehend zum TA und haben die Wunden versorgen lassen. Als er dann vorne rechts zu humpeln begann, dachten wir, dies würde wieder weggehen. Zumal er ja Antiobiotika bekam... Doch das humpeln blieb. Also haben wir darauf bestanden, das ein Röntgen durchgeführt wird. Nach Begutachtung der Bilder war sich der TA nicht sicher, was es sein könnte, sprach u.a. von einem Tumor. Als ich dann fragte, ob es evtl. in Zusammenhang mit den Bissverletzungen stehen könnte, war für ihn das Thema klar: Es musste eine Entzündung sein. Zumal der betroffene Bereich im Unterarm knapp 5-6 cm unter dem Ellbogen sitzt. Also: Wieder Antibiotika, diesmal speziell für die Knochen. Zusätzlich wollte er die Aufnahmen zur Mitbeurteilung an eine Klinik schicken. Co-Befund: Eher eine Entzündung. Nach vier Wochen wurde dann erneut geröngt, eine Besserung konnte nicht verzeichnet werden, aber augenscheinlich auch keine zwingende Verschlechterung. Wieder gingen die Bilder zur Mitbeurteilung, ein paar Tage später der Anruf: Kein Tumor. Nach insgesamt 8 Wochen Antiobiotika wurde es dann vom TA abgesetzt, mein Hund humpelt nach wie vor, insbesondere direkt nach dem Aufstehen. Da jetzt ein Impftermin anstand, habe ich eine andere TÄ nochmals darauf angesprochen und sie zog den zufällig anwesenden Orthopäden hinzu, der von den Bildern nicht begeistert war und dringend eine Biopsie empfahl, da sich die Situation binnen der beiden Aufnahmen seiner Meinung nach verschlechtert habe. Gleichzeitig schimpfte er über den TA, warum dieser wochenlang untätig geblieben ist. Bissgeschehen im November, erstes Röntgen im Februar, Kontrolle im März. Lange Rede, kurzer Sinn: Morgen früh haben wir Biopsie und ich habe wahnsinnigen Kummer, dass es sich doch um einen Tumor handelt. Zumal der Bereich (Druck-)schmerzhaft ist und auch angeschwollen ist. Wann die Schwellung entstanden ist, kann ich leider überhaupt nicht sagen. Was mir ein wenig Hoffnung macht ist die Tatsache, dass das humpeln ja quasi in zeitlich-kausaler Folge nach den Bissen einsetzte und eine Infektion auch Schmerz und Schwellungen verursachen kann. Dennoch will mir dieses Schreckgespenst Osteosarkom nicht aus dem Kopf raus, zumal ich mich einfach Frage, warum der TA nicht vorsichtshalber bereits frühzeitiger eine Biopsie o.ä. vorgeschlagen hat. Und ja, leider war ich so gutgläubig und habe erst spät angefangen nachzufragen und auf eine Weiterbehandlung zu bestehen... Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Entzündungen der Knochen nach Bissverletzungen bzw. der Differentialdiagnose Osteomyelitis - Osteosarkom? Ich danke euch herzlich!
Nachdem ich mich durch diverse Webseiten gelesen habe versuche ich jetzt mal auf andere Gedanken zu kommen.
Beginnen wir von vorne:
Im November 2012 wurde mein Husky von einem anderen Rüden in die Ellbogen und in den Nacken gebissen. Wir sind dann umgehend zum TA und haben die Wunden versorgen lassen. Als er dann vorne rechts zu humpeln begann, dachten wir, dies würde wieder weggehen. Zumal er ja Antiobiotika bekam... Doch das humpeln blieb. Also haben wir darauf bestanden, das ein Röntgen durchgeführt wird. Nach Begutachtung der Bilder war sich der TA nicht sicher, was es sein könnte, sprach u.a. von einem Tumor. Als ich dann fragte, ob es evtl. in Zusammenhang mit den Bissverletzungen stehen könnte, war für ihn das Thema klar: Es musste eine Entzündung sein. Zumal der betroffene Bereich im Unterarm knapp 5-6 cm unter dem Ellbogen sitzt. Also: Wieder Antibiotika, diesmal speziell für die Knochen. Zusätzlich wollte er die Aufnahmen zur Mitbeurteilung an eine Klinik schicken. Co-Befund: Eher eine Entzündung. Nach vier Wochen wurde dann erneut geröngt, eine Besserung konnte nicht verzeichnet werden, aber augenscheinlich auch keine zwingende Verschlechterung. Wieder gingen die Bilder zur Mitbeurteilung, ein paar Tage später der Anruf: Kein Tumor. Nach insgesamt 8 Wochen Antiobiotika wurde es dann vom TA abgesetzt, mein Hund humpelt nach wie vor, insbesondere direkt nach dem Aufstehen. Da jetzt ein Impftermin anstand, habe ich eine andere TÄ nochmals darauf angesprochen und sie zog den zufällig anwesenden Orthopäden hinzu, der von den Bildern nicht begeistert war und dringend eine Biopsie empfahl, da sich die Situation binnen der beiden Aufnahmen seiner Meinung nach verschlechtert habe. Gleichzeitig schimpfte er über den TA, warum dieser wochenlang untätig geblieben ist. Bissgeschehen im November, erstes Röntgen im Februar, Kontrolle im März. Lange Rede, kurzer Sinn: Morgen früh haben wir Biopsie und ich habe wahnsinnigen Kummer, dass es sich doch um einen Tumor handelt. Zumal der Bereich (Druck-)schmerzhaft ist und auch angeschwollen ist. Wann die Schwellung entstanden ist, kann ich leider überhaupt nicht sagen. Was mir ein wenig Hoffnung macht ist die Tatsache, dass das humpeln ja quasi in zeitlich-kausaler Folge nach den Bissen einsetzte und eine Infektion auch Schmerz und Schwellungen verursachen kann. Dennoch will mir dieses Schreckgespenst Osteosarkom nicht aus dem Kopf raus, zumal ich mich einfach Frage, warum der TA nicht vorsichtshalber bereits frühzeitiger eine Biopsie o.ä. vorgeschlagen hat. Und ja, leider war ich so gutgläubig und habe erst spät angefangen nachzufragen und auf eine Weiterbehandlung zu bestehen... Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Entzündungen der Knochen nach Bissverletzungen bzw. der Differentialdiagnose Osteomyelitis - Osteosarkom? Ich danke euch herzlich!