Probleme nach der sterilisation

Diskutiere Probleme nach der sterilisation im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo an alle Habe meinen Hund am 3.05.13 sterilisieren lassen und sind jetzt noch immer in Behandlung in der zwischenzeit wurde sie 3 mal...
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Raby91

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Hallo an alle

Habe meinen Hund am 3.05.13 sterilisieren lassen und sind jetzt noch immer in Behandlung
in der zwischenzeit wurde sie 3 mal operiert und heute waren wir wieder beim TA weil die Wunde
stark geblutet hat es hat sich dann rausgestellt das es eine Nachblutung war und das Blut dann aus den löchern
der Nähte raus gekommen ist. So ist sie ja ganz fit (aber erst nach der 3 op vorher hatte sie immer schmerzen)
ist auch sehr schwer sie ruhig zu halten weil sie ein sehr aktiver Hund ist. Ich mache mir nur sorgen das die nächsten Tage wieder
irgendwas kommt weil bei den vorigen op´s auch erst nach 2 bis 3 Tagen irgendwas kam, bei der 1. hat die wunde geeitert bei der 2. ist die
Naht wieder aufgegangen. Jetzt meine fragen 1. machen die beim TA ist aber auch eine Tierklinik was falsch oder liegt das einfach nur daran das sie eine
schlechte Wundheilung hat ? und 2. wie war das bei euren hündinnen ?

schonmal danke für eure antworten
 
  • Probleme nach der sterilisation

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  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #2
Huhu,

ich glaube, du meinst Kastration, oder? Da wäre die Wunde nämlich auch etwas größer, das würde eher passen, zumal bei uns kaum noch sterilisiert wird ;).

Puh, das klingt nach einem weiten weg :(. Hast du Schlecken und hektische Bewegungen denn soweit im Griff? Führst du sie auch immer an der Leine?
Wenn sie sich nicht ausgelastet fühlt, mach mehr geistige Arbeit mit ihr, lass sie ein bisschen Futter suchen, kauf ihr ein Denkspiel oder einen Futterball.

Was die Behandlung angeht.... Auf die Frage will wohl keiner so recht antworten, zumal keiner von uns die Situation, die Bedingungen der OP und sonstige Umstände, Krankenblatt und Co. kennt. Eine Kastration ist ein Routineeingriff, bei dem eigentlich nichts vorkommen dürfte, aber auch hier kann natürlich mal was passieren, was dann korrigiert werden muss. Zwei nachträgliche OPs grenzen für mich mal grob und vorsichtig gesagt an einen Fehler gemacht oder nicht richtig nachgeschaut und aufgepasst. Eventuell war die Kastration ja noch eine Routine-OP für die "Klinik" (nehme mal an, das ist eine kleinere? Gibt inzwischen schon Zusammenschlüsse von zwei TAs, die sich TK nennen *hust*), die Komplikation zu beheben aber nicht mehr? Vielleicht solltest du dich mal nach einem etwas OP-erfahreneren Tierarzt umhören, denn sollte noch ein Eingriff fällig werden würde ich schon stark an der Klinik zweifeln. Wenn natürlich jedes Mal nur die Nähte aufgegangen sind kann es auch mit deine "Schuld" sein, weil der Hund nicht genug geschont wird.
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #3
Hallo,
ich denke, dass das nicht normal ist. Als ich meine Hündin serilisiert gelassen habe gab es da gar keine Probleme, nach ein paar Tagen war sie wieder fit. Geh vielleicht mal mit ihr zu einem anderen TA. Es gibt manche TÄ die haben einfach keine Ahnung davon was sie tun (einer wollte unseren Hund einschläfern, als sie was am Bein hatte. Der andere hat gesagt das es keine schwere Verletzung ist und unser Hund lebt noch!Und were eig. tot nur wegen so einem blöden TA). ;)
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #4
Auch wenn eine Kastration ein Routineeingriff ist, gibt es nicht gerade wenige Fälle, in denen nach der Kastration eine Störung auftritt in Form von Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder auch die Fälle, wo ein Hund nach der Narkose nicht wieder aufwacht.

Diese Komplikationen sind eigentlich auch in der Erklärung aufgeführt, die man vor der OP unterschreiben muss.

Man sollte sich wirklich 3mal überlegen, ob man seinen Hund diesem Risiko aussetzen will.
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #5
danke für eure antworten

Also ich glaube nicht das das so großartig an uns lag weil wir sie immer im Auge haben und den Kragen umhaben
nur beim gassi gehen nicht (ist ja auch bisschen blöd :roll:) und da geht sie nur an der Leine für sie zwar nicht so toll weil sie
sonst ohne läuft

und das es Komplikationen geben kann weiß ich ja aber nicht so viele und so oft hintereinander

und zu ihrer geschichte wir haben sie nur KASTRIEREN :D lassen weil sie 2 mal Scheinschwanger wurde
(ich hätte sie ja am liebsten Decken lassen aber mein Freund nicht :( ) Es wurden nur ihre Eierstöcke entfernd weil die
Gebärmutter gut aussah haben die dort extra kontrolliert weil sie ja schon Scheinschwanger war nach der op war sie seeehr fertig und auch noch
paar tage danacht schlapp und hatte schmerzen am bauch dadurch das sie auch noch den Kleber vom Pflaster nicht verträgt war alles noch schlimmer
nach 3 Tagen war die Wunde feucht und eiterig dann sind wir zum TA hin am nächsten Tag wurde sie wieder operiert dort wurde die Wunde
gesäubert und nochmal zu genäht nach der op ging es ihr wieder so schlecht dann nach 4 Tagen war die Wunde wieder feucht und mit einem
Haarbüschel bedecht dann sind wir wieder zum TA und dort wuder sie jetzt zum letzten mal vom Chef operiert und ihr ging es viel besser sie war
fit wollte nicht einmal an die Wunde und die Wunde sieht jetzt auch noch nach 3 Tagen gut aus außer das am Samstag da die Nachblutung war
am Donnerstag sollen wir dann zum Fäden ziehen hoffe das bleib auch so weil einer weiteren Nakose will ich sie nicht aussetzten
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #6
Ok, das klingt wirklich nicht schön :(.
Dann scheint es aber wirklich an der OP selbst gelegen zu haben, nicht an der Nachsorge. Blutungen sind ein normales Risiko bei jeder OP, aber so oft Probleme? Natürlich ist es auch immer nachteilig, wenn eine heilende Naht erneut geöffnet werden muss.

Ich drücke euch jedenfalls die Daumen, dass es dieses Mal gut geht! Hat sie denn Antibiotika bekommen?

Off-Topic
(ich hätte sie ja am liebsten Decken lassen aber mein Freund nicht
:(
)
Dein Freund ist ein kluger Mann ;). Die Risiken einer Trächtigkeit sind riesig, ebenso die der Geburt. Es bringt auch überhaupt nichts in Bezug auf die Scheinträchtigkeit, diese wird so oder so nach jeder Läufigkeit wieder kommen.
Außerdem ist es aus moralischer Sicht auch nicht unbedingt positiv, noch mehr Welpen in die Welt zu setzen, wo doch schon genug auf ein zu Hause warten.
Die Welpenaufzucht ist auch nicht so einfach, wie man immer denkt, denn "in der Natur klappt es ja auch" funktioniert bei unseren Haushunden leider nur sehr, sehr selten. In der Natur gehören auch Totgeburten, Verkrüppelungen und Sterben der Mutterhündin zum Alltag und das wünscht sich sicher keiner.
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #7
ja hat sie zwei mal bei der 2 op hat sie clavucill 2x täglich und jetzt hat sie cleorobe bekommen einmal 300mg und 75 mg also
2x täglich 375 mg finde ich zwar ganz schön viel da sie vor den op´s 16,9 kg gewogen hat
und jetzt durch die op´s nur noch 15,4 kg
und ich im internet gelesen habe das die 300 mg für bis zu 27 kg sind
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #8
Ich hab eine meiner Hündinnen vor ca 8Wochen sterilisieren lassen und ich mein wirklich sterilisieren ;) Sie hatte eine Entzündung in der Gebärmutter deswegen musste sie raus. Sie ist schon etwas ältlich, daher ist ihre Wunde auch ziemlich schlecht verheilt. Ich habe dann eine Tierheilpraktikerin zu Rate gezogen, weil Tierärzte in diesem Fall nicht viel machen können. Sie hat mir dann eine Mischung von ein paar Schüssler Salzen gegeben und jetzt ist es super verheilt. Das ganze hilft nunmal nur unterstützend, also wenn es aufplatzt kann ein Tierheilpraktiker nicht helfen, aber wenn es zu ist und verheilen soll.
Falls ihr nicht allzu weit weg wohnt würde ich euch diese Tierheilpraktikerin empfehlen EDIT: Link entfernt, bitte keine Werbung. Ich habe bei einigen angerufen, aber sie konnte mir ziemlich schnell einen Termin geben und hat mir auch erklärt, was alles in diesem Schüssler Salze Mix drinn ist, was mir persönlich sehr wichtig ist. Da sie auch mobil unterwegs ist, musste ich meine alte Dame nicht in das Auto zwingen. Zudem ist sie vom Preis-Leistungs Verhältnis auch sehr gut, deswegen habe ich mich letzt endlich für sie entschieden.
 
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  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #9
Off-Topic
Ich hab eine meiner Hündinnen vor ca 8Wochen sterilisieren lassen und ich mein wirklich sterilisieren
;)
Sie hatte eine Entzündung in der Gebärmutter deswegen musste sie raus.
Auch das ist KEINE Sterilisation ;). Sterilisieren bedeutet lediglich veröden der Samenleitern, dabei wird gar nichts entfernt. Die Entfernung der Gebärmutter nennt sich Hysterektomie. Mich wundert aber sehr, dass dein Tierarzt dann die Eierstöcke drin gelassen hat?! Gibt es dafür eine Erklärung? Da ich nie davon gehört habe bin ich nicht sicher, was ein Eingriff in der Art bewirkt, da sich aber beim Menschen bei vorhandenen Eierstöcken nicht viel ändert nehme ich an, deine Hündin wird noch läufig oder zumindest etwas ähnliches?


@Raby: Ich nehme an, dass der Tierarzt höher dosiert hat, weil ja scheinbar nach der OP eine Infektion aufgetreten ist, obwohl sie zu der Zeit sicher schon Antibiotika bekommen hat. Verheilt denn bisher alles gut?

Ich habe dann eine Tierheilpraktikerin zu Rate gezogen, weil Tierärzte in diesem Fall nicht viel machen können.
Was meinst du denn genau mit nicht viel machen können? Hier lag ja erst eine Blutung und dann eine Infektion vor, da hapert es ja nicht nur an der Wundheilung ;). Da hätten ein paar Schüsslersalze sicher nicht geholfen. Die Wundheilung unterstützen die Salze sicher irgendwo, ist ja nichts anderes als Mineralstoffe. Ich würde aber den TA fragen, ob man auch an der Naht direkt was machen kann. Wenn die Fäden raus und die Haut einigermaßen verheilt ist kann man meist Bepanthen verwenden, um ein Spannen der Haut zu verhindern, das aber unbedingt zuvor vom TA absegnen lassen, besonders wenn die Wunde zuvor noch genässt hat.
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #10
Dann bitte entschuldige ich dachte, dass wäre eine. Doch die Eierstöcke sind auch draußen. Nicht viel machen können=nicht bei einer schnelleren Heilung helfen können meinte ich. Und doch die hätten geholfen, damit es schneller verheilt, denn wenn wunden schneller verheilen kann logischer Weise auch keine Infektion. Und ich sprach auch von nach der Blutung. Zudem kann man dann Johaniskrautöl darauf machen, damit es schneller verheilt und sich keine Infektion bilden kann. Das kann man auch auf eine "offene" Wunde machen. Es brennt nicht und wenn es richtig bearbeitet ist, enthält es keinen Dreck der zu einer Infektion führen kann. (offene Wunde meine ich, es darf nicht bluten. Ich habe das auch schon oft bei meinem Kind auf Schürfwunden angewendet.)
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #11
Off-Topic
Dann bitte entschuldige ich dachte, dass wäre eine. Doch die Eierstöcke sind auch draußen.
Dann ist es aber doch eine Kastration mit Hysterektomie oder - etwas "netter" aus der Humanmedizin ;) - Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie.


Wobei ich mich bei dem Johanniskrautöl wieder frage, ob ein Desinfektionsmittel, das auch für Schleimhäute und Wunden geeignet ist, entweder flüssig oder zum Beispiel als Jodsalbe, nicht denselben Effekt hätte :eusa_think:. Allerdings bremst Jodsalbe den Heilungsprozess wie eigentlich jedes andere Desinfektionsmittel auch, weshalb es auch nicht länger als zwei Tage - zum Beispiel bei einem Schnitt am Ballen - angewendet werden sollte. Ist das bei dem Öl nicht dasselbe?

Nach einer OP macht braucht man normaler Weise ja auch kein Desinfektionsmittel, weil man davon ausgehen sollte, dass vor und nach der OP alles entsprechend desinfiziert wurde. Befand sich denn kein Silberspray auf der Wunde? Oder meinst du das mit Pflasterkleber? Ich dachte, das wäre heute bei so ziemlich jeder Naht Standard :eusa_think:. Denn mich würde hier ja schon auch interessieren, woher die Infektion kam, auch wenn auch das natürlich wieder unter "normale Nebenwirkung" fallen kann(!).
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #12
Also ich kann nunmal hier nur von meinen Erfahrungen sprechen und ich habe mit Öl sehr gute Erfahrungen. Das ist ja auch von der Konsitenz was völlig anderes und macht die Haut ein wenig weicher, damit sie schneller Zuheilt. Wenn man desinfektions mittel nimmt hab ich die Erfahrung gemacht, dass es austrocknet. Ich meinte auch nicht, dass man es 100 mal am Tag einreiben sollte, sondern 2 ,mal das reicht vollkommen. Eigentlich sollten Tierärzte schon so eine Art Silberspray verwenden, allerdings hat meine Dame das auch nach einem Tag ganz weg gemacht wie sie das auch schon immer geschafft hat. :shock:

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Off-Topic

Dann ist es aber doch eine Kastration mit Hysterektomie oder - etwas "netter" aus der Humanmedizin ;) - Hysterektomie mit beidseitiger Adnexektomie.

Bist du ein Tierarzt? Du wirfst mit Fachbegriffen um dich da wird mir ganz übel. ;):clap:
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #13
Off-Topic
Nein, in diesem Fall indirekt betroffen, daher weiß ich es ;).


Wegen der Trockenheit hätte ich auch eher Bepanthen genommen, nur dafür muss die Haut eben zu sein bzw. eine gute Kruste haben. Wenn es mit dem Öl auch geht bzw. sogar früher - umso besser ;).
 
  • Probleme nach der sterilisation Beitrag #14
Ja mit dem Öl geht es schneller. Das gibt es allerdings nicht in der Apotheke, da man es selber herstellen muss und das dauert seine Zeit. Geht es dem Hund denn schon besser?
 
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