Ich brauche keine Infoseiten, wenn ich selbst sehe und behandle.
Vielleicht möchten andere es aber gerne nachlesen, ehe sie deine Tipps befolgen? Wenn man sowas in den Raum stellt, wäre es gut, wenn man auch eine Begründung angibt, denn zumindest ich verstehe nicht, was graue Haare mit einer Überlastung bestimmter Organe zu tun haben sollen und wieso Klee o.ä. sogar die ganze Ursache auflöst und nicht nur die Symptome. Zumal du nicht bei den Usern bist, geschweigedenn ihre Hunde/Tiere gesehen hast, weswegen ich mir noch mehr eine Begründung gewünscht habe. Und dass hier keine Panik verbreitet wird, sehe ich auch ein wenig anders, wie man an Vivianas Post absieht (nein, ich sehe sie natürlich nicht tränenaufgelöst an ihrem PC, aber ne Unsicherheit war trotzdem da).
Bei meinem Pferd hats geholfen , bei meinem Kaninchen hats geholfen. Wieso sollte ein Hund da anders sein??
Weil ein Hund kein Pferd und auch kein Kaninchen ist. Nicht umsonst sollte man Tierarten nur bedingt miteinander vergleichen. Teils gelten ja sogar Wolfs- und Hundevergleiche als überholt und da liegen sicher eher Gemeinsamkeiten vor als beim Pferd. Womit ich nicht sagen will, dass Hunde gänzlich anders zu kurieren sind als Pferde. Ich finde nur den Schluss "beim Pferd wirkts, beim Kaninchen wirkts - also wirkts auch beim Hund" nicht stichhaltig. Fängt bei der Ernährung an, geht über die Erziehung weiter und hört bei der Gesundheit auf. Des Weiteren find ich es immer sehr sehr schwierig solche Tipps bei ggf. Organproblemen zu geben. Wenn es tatsächlich eine Überlastung gibt, doktore ich nicht selbst rum, sondern gehe damit erstmal zu einem TA, um die Ursache dafür herauszufinden. Die Mittelchen kann man dann immer noch unterstützend geben. Nicht jeder hat Ahnung von der Gabe der Mittelchen und "einfach Löwenzahn oder Klee ins Futter geben", ist alles andere als präzise. Wie lang? Wie viel? Wie oft? Aus der Natur? Oder gekauft, wo ggf. alle Angaben stehen?
Löwenzahn ist nicht giftig. Warum also vorher zum Tierarzt gehen und teure Tests machen, wenn man einfach was ins Futter machen kann? Oft sind die Werte zwar im Normbereich, aber das Lebewesen reagiert trotzdem in dem graue Härchen entstehen. Ausprobieren. Wenns nicht besser wird, dann kann man ja parallel anderes probieren. Schaden wird es jedenfalls nicht.
Das sind für mich dennoch völlig unpräzise Antworten. "Oftmals im Normbereich" heißt nunmal nicht, dass sie immer im Normbereich liegen. Und bevor ich irgendwas ausprobiere und es schlimmer wird (nicht durch deine Mittel, sondern weil man nicht rechtzeitig versucht hat, die Ursache herauszufinden und sich die Überlastung verschlimmert hat, beispielsweise durch ein für den Hund nicht adäquates Futter), gehe ich zum TA und mache die vermeintlich teuren Tests, versuche die Ursache zu meiden und gebe dann die Tipps unterstützend.
Ich rede nicht davon, dass man bei jeder Kleinigkeit, die man schon kennt, zum TA rennen muss. Wenn ich aber nicht weiß, wieso etwas der Fall ist, gehe ich zum TA und lasse es abklären und probier nicht selbst dran rum. Zumal vereinzelt graue Haare noch andere Ursachen haben kann (bei meinem Rüden ist es beispielsweise keine (leichte) Überlastung seiner Organe). Wer trotzdem meint das tun zu müssen, kann das ja tun. Denn nur er trägt die Verantwortung für sein Tier. Aber ich hoffe, du verstehst, dass ich sowas nie als Tipp geben würde, wenn der Hilfesuchende absoluter Laie in dem Bereich wäre. Zumindest ich hätte mit dem Tipp nur wenig anfangen können.