Hunde im Bundestag

Diskutiere Hunde im Bundestag im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Huhu, hab heute einen Radiobericht gehört und bin dabei an einem Zitat hängen geblieben, das ich nun unbedingt googlen musste und auch gefunden...
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  • Hunde im Bundestag Beitrag #1
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Huhu,

hab heute einen Radiobericht gehört und bin dabei an einem Zitat hängen geblieben, das ich nun unbedingt googlen musste und auch gefunden habe:
"Wir wollen die Bedeutung von Heimtieren im Arbeitsalltag fördern, auch im Deutschen Bundestag", sagte der Sprecher der Gruppe, Heinz Paula (SPD), der Zeitung. Gegenüber der "Welt" betonte Paula, dass mit der Initiative auch die Sensibilität für Belange des Tierschutzes erhöht werden soll. Er selbst ist Tierschutzbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion. In einem von Paula verfassten Brief wird Lammert gebeten, "dem Wunsch vieler Abgeordneter nachzukommen und die Hausordnung des Deutschen Bundestages dahingehend zu ändern, dass das Mitbringen von Hunden zulässig ist".
Hier gehts zum ganzen Artikel:

Ein weiterer Auszug:
Mitstreiterin Silvia Schmidt (SPD) sagte: "Mein Hund ist mein Freund. Er braucht meine Nähe, und ich brauche seine."

Ich finde die Idee wirklich toll, weil ich es auch toll fände, wenn grundsätzlich mehr Leute die Möglichkeit hätten, ihren Hund zur Arbeit mitzunehmen. Wer den Artikel ganz liest stellt natürlich fest, dass nicht alle Politiker sich in der Sache mit Ruhm bekleckern, aber den Gedanken an sich fand ich heute auf der Heimfahrt einfach aufmunternd. Vielleicht ziehen ja ein paar Arbeitgeber in normalen Betrieben nach?
Ob es wirklich Auswirkungen auf den Tierschutz hat bleibt mal dahingestellt, aber vielleicht erweicht es ja den ein oder anderen Abgeordneten, wenn nicht immer nur über "die Tiere da" geredet wird, sondern nebenan ein Hund sitzt, der ihn jeden Morgen begrüßt und zu dem er regelmäßig Kontakt hat.
 
  • Hunde im Bundestag Beitrag #2
Das ist ja gut und schön, aber was ist mit den Leuten mit Hundeallergie (oder Hundephobie, soll´s ja auch geben?)
Ich weiß z. B., dass es an einer Schule bei uns jetzt einen "Schulhund" gibt - prinzipiell ja wirklich nicht schlecht, aber die Sekretärin musste deswegen die Schule verlassen, eben weil sie eine massive Hundeallergie hat.
Ich kann mir vorstellen, dass das in diversen Büros etc. nicht unbedingt anders ist.
Es gibt ja nicht gerade wenige Hundehalter - und was ist, wenn dann z. B. in einem Großraumbüro gleich 3 Leute ihren Hund mitbringen, die sich untereinander nicht grün sind?
Wie gesagt - an sich ist die Idee schon interessant - aber ich glaube, dass man da auch auf die Belange der Nicht-Hundehalter achten muss, gerade eben was Allergien betrifft... Ich persönlich hätte nichts gegen einen Hund in der Schule oder an einem anderen Arbeitsplatz, wenn ich einen anderen hätte... Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass andere das anders sehen ;)

LG, seven
 
  • Hunde im Bundestag Beitrag #3
In manchen Büros ist das sicher ein Problem, wenn ich aber an den Bundestag denke, wo jeder sein eigenes Zimmer hat :eusa_think:. Ich muss aber ehrlich gestehen, dass ich beim Hören der Meldung nicht an Allergien gedacht habe.
Bei uns an der Uni gibt es auch welche mit Hund und sicherlich auch welche mit Allergie, aber bisher gabs kein Problem, weil die Büros entsprechend verteilt und auseinander sind.
Sicherlich ist es aber nicht überall möglich und auf Biegen und Brechen muss es auch nicht sein, aber in manchen Büros ist es denke ich durchaus möglich.

Dass allerdings jemand seinen Arbeitsplatz verlassen muss, weil ein Hund mit dabei ist, finde ich definitiv nicht richtig. Es sollte schon Rücksicht auf die Kollegen genommen werden und niemand sollte deswegen seinen Job verlieren. Andererseits wurde beim Bundestag als Ablehnungsbegründung zumindest soweit ich es gelesen habe auch keine Allergie angegeben, sondern einfach nur das "nicht wollen eines Zoos". Gegen einen gut erzogenen Hund in einem entsprechend aufgeteilten Büro spricht m.E. aber nichts, solange man eben Rücksicht nimmt.
 
  • Hunde im Bundestag Beitrag #4
Off-Topic
Den Job verloren hat die Sekretärin deshalb ja auch nicht - sie ist ja bei der Stadt angestellt und nicht bei der Schule - sie musste dann halt "nur" ihren Arbeitsplatz wechseln, was ich aber auch nicht so prickelnd finde.
Es gibt ja durchaus bereits Leute, die ihre Hunde mit zur Arbeit nehmen dürfen - solange es da keine Probleme mit den Arbeitskollegen gibt (und mit Probleme meine ich jetzt nicht: "Ich bin aber nicht so der Hundefreund" ;), sondern eben wirklich was Gravierenderes wie Allergien oder Phobien oder dass der Hund ständig kläffend durch die Gegend rennt), finde ich das auch absolut in Ordnung...
 
  • Hunde im Bundestag Beitrag #5
Hey,

die Idee dahinter finde ich ganz nett, hätte aber prinzipell ähnliche Einwände wie seven...Allergien, Phobien, Theater mit den Hunden untereinander.
Mir kommt das ehrlich gesagt eher wie eine oberflächliche Sympathiehascherei vor;)
Denn, ich unterstelle den Damen und Herren Politikern das einfach mal, in der Politik passiert nichts einfach so.

Förderung des Tierschutzes, "ein Hund braucht sein Herrchen" und so weiter klingt für mich eben doch sehr nach einer Masche.
Besonders da dieses Thema immer wieder diskutiert wird und die entsprechenden Fraktionen da vermutlich mit wehenden Fahnen drauf eingehen werden.

Generell finde ich es übrigens durchaus gut, wenn der Hund zum Arbeitsplatz mit darf. Wenn bestimmte Bedingungen stimmen.
Off-Topic
Sonst würde ich schließlich kaum mit meinem Hund arbeiten:mrgreen: Mal abgesehen davon, dass die Allergie eines Mitarbeiters eig. die Unterlassung von irgendwelchen tiergestützten Interventionen nach sich ziehen sollte. Und nicht den Wechsel des Arbeitsplatzes des Mitarbeiters. Wobei ich mich frage wie man es schafft den Hund mit der Sekretärin in Kontakt zu bringen...Wenn keine Berührungspunkte bestehen wird´s schließlich schwierig eine Reaktion zu provozieren :eusa_think: Aber das sei mal dahin gestellt.
 
  • Hunde im Bundestag Beitrag #6
Ich weiß nicht so recht, was ich von der Thematik halten soll. Einerseits fänd ich es als Hundehalter schön, wenn man mehr Möglichkeiten hätte, sein Tier mitzunehmen, aber ich kann auch die Gegenseite verstehen. Ein Freund arbeitet in einem Verlag und er meinte, dass da irgendwie täglich mehr Hunde kommen, weil natürlich alle nachziehen, wenn es einem erlaubt wird. Er ist großer Tierfreund und mag Tiere natürlich, aber ihm selbst passts jetzt nicht so in den Kram, dass man - überspitzt gesagt - alle 2 Schritte über einen Hund fällt, auch wenn da prinzipiell Einzelbüros sind oder auch Kleingruppenbüros, aber man muss ja trotzdem mal ins Zimmer eines Kollegen und kommt dann notgedrungen an Hunden vorbei.

Kann das schon irgendwie verstehen, ich würde wahrscheinlich ähnlich bei Kindern reagieren. Ich hab nichts gegen sie und wenn das jetzt pädagogisch wertvoll wäre, würde ich mich auch nie quer stellen, aber ein wenig veräppelt käme ich mir wahrscheinlich trotzdem vor. :eusa_think:

Denn, ich unterstelle den Damen und Herren Politikern das einfach mal, in der Politik passiert nichts einfach so.

Man beachte auch die Wahlen, die bald stattfinden :mrgreen:
 
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