Das sagst du jetzt

die ersten paar Monate ziehst du das mit Sicherheit auch durch, aber seien wir doch mal ehrlich. Niemand steht gerne 1-2 Stunden früher auf um am frühesten Morgen bei Dunkelheit und ggf auch noch richtig miesen Wetter ne Stunde lang mit nem Hund durch die Gegend latschen.
Ich hab es am Anfang auch gemacht, aber jetzt kann ich es einfach nicht mehr. Ich geh morgens mit meiner Hündin in den Garten eben zum Pipi und groß machen und dann wieder rein.
Ich weiß das es echt hart wird jeden morgen gegen halb sechs aufzustehen aber ich bin mal auf einem Gymnasium gewesen, bin jetzt aber auf einer Realschule. Ich musste auf dem Gym aber jeden morgen um viertel vor sechs aufstehen ich bin das also schon gewohnt. Außerdem hab ich vor drei Wochen angefangen mir meinen Wecker auf halb sechs zu stellen. Ich wollte sehen ob ich das längere Zeit aushalte auch ohne den "Ansporn" mit einem Hund raus zu müssen. Ich stehe dann auch wirklich immer auf und koche mir einen Tee manchmal wenn ich sehr müde bin lege ich mich danach noch wieder hin-was ich mit einem Hund natürlich nicht kann das ist mir klar.
Du bist 15 und gehst noch in die Schule. Du hast praktisch jeden Tag einen festen Zeitplan. Das wird sich ändern wenn du anfängst zu arbeiten.
An dem ein oder anderen Tag musst du dich echt dazu überwinden noch raus zu gehen.
Du musst ja bedenken das manche Hunde(rassen) sehr anspruchsvoll sind was die Beschäftigung angeht. Manche Hunde sind mit ein paar Runden Ball werfen zufrieden andere wiederum brauchen RICHTIGE Power.
Ich werde nach der Schule eine Ausbildung anfangen; und zwar bei meinen Eltern also "zuhause". In meinen Pausen z.B. Mittagspause die von 13.00-14.30Uhr geht hab ich dann Zeit mich mit dem Hund zu beschäftigen/spazieren zu gehen.
Ich weiß auch welche Rassen anspruchsvoller oder quirliger sind z.B. brauchen wir uns keinen Jack Russel Terrier anschaffen wenn ich nicht jeden Tag 6-8 Stunden mit ihm Spazieren gehen kann.(Der Hund meiner Nachbarin ist ein Jacki Mix, mit ihr kann ich 4 Stunden am Stück laufen danach noch ne Stunde spielen und erst dann ist sie richtig müde.)
Etwas anderes als Geld für den Hund zu verdienen wird dir auch nicht übrig bleiben

Nun es ist schnell mal so gesagt ach komm dann zahl ich mal dies, mal das.. aber man muss immer mit dem schlimmsten rechnen.
So eine Tierarztrechnung kann auch mal schnell an die 1000 Euro Grenze kratzen. Woher willst du/ihr das Geld nehmen?
Stell dir vor dein Hund braucht ne spezielle Ernährung, wegen z.B. Krankheit oder Unverträglichkeiten. Dazu sollte sowieso schon mal gesagt sein das man sich schon vorher über die richtige Ernährung informieren sollte denn auch Hundefutter ist nicht gleich Hundefutter.
Ich habe mich schon mal beim Tierarzt erkundigt was für Krankheiten und Unverträglichkeiten durch das falsche Futter zustande kommen können, das ist wirklich enorm und vor allem gefährlich man braucht dem Hund ja nur das falsche oder zu Fettige Futter geben und es kann zu tödlichen Krankheiten kommen. Von "Menschen Essen" wollen wir gar nicht erst anfangen. Ich hab schon ein wenig recherchiert welches Futter für große-und welches für kleine Hunde das beste ist.
Lass mich raten er sitzt schon seit Jahren alleine in nem kleinen Zooladenkäfig?
Ich will dir ja jetzt nichts unterstellen, aber für mich klingt das schon mal so nach "Ich schaff mir nen Tier an und informiere mich nicht mal drüber."
Warum ich so denke? Ganz einfach, Vögel sind Schwarmtiere und somit höchst sozial! Sie brauchen mindestens einen Partner und immer ausreichend Platz + Freiflug.
Freiflug und Hund zusammen kommt nicht so gut. Auch wenn der Hund gut erzogen ist sind Vögel die vor seiner Nase herum flattern doch ein echt großer Reiz der auch gern mal Instinkte weckt. Den Stress muss man weder Vögeln noch Hund antun.
Wie ich schon unter die andere Antwort geschrieben habe, weiß ich das Vögel Schwarmtieren sind und zumindest als Pärchen gehalten werden sollten. Wir hatten mal drei Wellensittiche die in einer Voliere im Haus lebten und frei fliegen durften. Leider sind zwei der dreien schon vor fünf Jahren gestorben(einer an einer Lungenentzündung, der zweite aus liebe zu dem anderen

) Da sich der dritte nie besonders gut mit den zwei anderen verstanden hat, trauerte er ihnen nicht hinterher. Weil wir keine weiteren Vögel haben wollten haben wir auch keine neuen gekauft.
Was ist wenn du mal ausziehst? Wer kümmert sich dann um den Hund? Wer bezahlt das dann alles? Wirst du genug Zeit und Geld haben?
Du kannst nicht in die Zukunft schauen und musst den richtigen Moment abpassen.
Als Pia zu uns kam ging der Stress schon wenige Wochen später los denn ich fing mit arbeiten an. Mein Papa hatte kein Bock und mein Bruder keine Lust sich um den Hund zu kümmern. Da hieß es Kompromisse schließen.
Die nächsten 4 Jahre werde ich eh nicht Ausziehen da ich erst die Schule beenden will und danach meine Ausbildung anfange und zwar bei meinen Eltern da ich den selben Beruf erlernen will wie meine Eltern, danach würde ich vielleicht bei meinen Eltern arbeiten. Ich bin also immer zu Hause.
Ich war nie so der Partygänger von daher kamen für mich Disconächte nie in Frage. Bis lang konnte ich Pia fast immer mit zu Freunden nehmen, aber für sie ist es auch nicht so toll in mitten von ner Horde trinkender, rauchender Teenies und lauter Musik zu sein.
Ich gehe überhaupt nicht gerne auf Partys oder in Discos. Ich vertrag außerdem keine laute Musik und gehe nur sehr ungerne auf Partys meiner Freunde eigentlich nur auf Geburtstage.
Ist immer doof zu hören man soll noch warten und es ist nicht der richtige Zeitpunkt und hin und wieder hab ich mir auch gewünscht ich hätte lieber auf's Forum gehört.
Du musst als erstes immer an das Wohl des Tieres denken. Wenn du die Bezugsperson sein möchtest musst du unheimlich viel Zeit und Geduld investieren und Nerven aus Stahl brauchst du manchmal auch.
Ich weiß das ein Hund eine riesen Aufgabe ist aber ich denke dafür bin ich jetzt bereit.
Danke für deine Ausführliche Antwort und ich hoffe ich konnte dir auch ein paar Antworten geben. LG Laila
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ich weiß das es jetzt sehr so rüber kommt als wenn mein Wellensittich Kontakt zu uns sucht weil er einsam ist, das ist aber nicht so. Er hat sich nie besonders gut mit den beiden anderen Wellis verstanden, er hatte keine Angst vor ihnen und sie haben sich auch nie "gestritten" bzw. gekämpft. Aber die beiden saßen immer beieinander und der dritte war halt immer lieber bei uns. Das ist nach dem Tot der ersten beiden auch nicht extremer geworden, er kommt zwischen durch zu uns, setzt sich auf unsere Schultern und pfeift uns was vor

Aber er sitzt auch gerne in seinem Käfig( die Voliere ist nicht mehr in Gebrauch da sie für ihn alleine einfach viel zu groß ist). Außerdem fühlt er sich bei uns sehr wohl er ist jetzt fast 9 Jahre alt und hat Gott sei dank schon eine Lungenentzündung über lebt. (Der andere ist ja leider daran gestorben)