Kann ein Hund depressiv sein?

Diskutiere Kann ein Hund depressiv sein? im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, ich möchte mal eben von meiner Hündin berichten. Tai ist jetzt 6 Jahre alt und kommt aus Tailand. Ich hatte sie dort als Welpen mit...
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #1
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Capuna

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Hallo,
ich möchte mal eben von meiner Hündin berichten. Tai ist jetzt 6 Jahre alt und kommt aus Tailand. Ich hatte sie dort als Welpen mit durchgetretenem Oberschenkel sozusagen am Strand gefunden. Wir wohnen direkt an einem Park. Sie hat auf dem Fensterbrett und der Sofalehne ein Kissen, von dem aus sie super den Park beobachten kann.
Sie fühlt sich als Parkwächter und nimmt ihren Job auch sehr wichtig.Tai ist schon immer ein sehr entspannter Hund. Allerdings fällt mir in letzter Zeit auf, dass sie sich nur noch zum Fressen, oder zum Waldspaziergang von ihrem Kissen bewegt. Ist so etwas normales Hundeverhalten oder muss ich mir Sorgen machen, dass sie Depressionen hat? Sollte ich anfangen irgendwelche zusätzliche Sachen zu unternehmen? Und wenn was kann ich tun?
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #2
Huhu,

wohnst du aktuell in Thailand oder hast du sie aus dem Urlaub dort mitgenommen?

Depression würde ich es nicht unbedingt nennen, aber bei dem Wetter (sofern du gerade in Deutschland bist) ist dieses Verhalten nicht ungewöhnlich. Meine Hündin hat heute vier Stunden auf meinem Schoß gepennt, als ich gearbeitet habe. So viel schläft sie am Stück tagsüber sonst nie. Meine Rüde grunzte nebenan in Körbchen dieselbe Zeitspanne vor sich hin. Der Winter kommt, es wird kalt und das merken auch die Hunde. Sie sind weniger aktiv und stellen sich einfach auf die kalte Jahreszeit ein. Ich würde mir da keine Gedanken machen, solange nicht noch zusätzlich Durchfall, Erbrechen und Apathie hinzukommt. Um das Immunsystem zu stärken kann man eine Kur mit Hagebuttenschalenpulver oder auch Aloe Vera machen. Aber im Prinzip würde ich einfach nur warten, das geht in der Regel von allein weg. Nutzt vor allem die beste und hellste Tageszeit, um Gassi zu gehen, dann wird auch der Hund etwas aktiver.

Liebe Grüße
Pewee
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #3
Hallo,

Micky kommt derzeit auch nicht in die Puschen....:roll:

Hier sind die Hunde allgemein etwas faul und träge, muss wohl wirklich am Wetter liegen.

L.G.
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #4
Hey,

grundsätzlich schließe ich mich Pewee erstmal an:)

Zu der Frage, ob Hunde Depressionen haben können: Ja.
Sogar richtig massive.

Das geht bis hin zum Verweigern von jeglicher Nahrung und totaler Apathie und ist wirklich nicht lustig.
Gerade bei Hunden, die rassetypisch eig. sehr aktiv sind, sollte man beispielsweise aufmerksam werden, wenn diese Hunde wirklich NUR noch rumliegen, kein Interesse an irgendetwas zeigen etc. pp.

Beim momentanen Wetter ist so eine "Lass mich bloß schlafen"- Stimmung aber durchaus normal:)

Eher würde ich mir Gedanken machen, wenn das Bewachen des Parks für sie eine so große Priorität einnimmt, dass es schon zwanghaft ist.
Aber so klingt das ja jetzt nicht unbedingt;)
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #5
Kann aber auch sein das sie schmerzen hat und es einfach nur zeigt. Du sagtest das sie einen Durchtrennten Oberschenkel hat, also nur drei Beine? Vielleicht hat sich im laufe der Zeit einfach die Muskelatur verhärtet weil ein Hund mit drei Beinen ja anders belastet als mit vier. Machst du Pysiotherapie oder gehst mit ihr viel schwimmen??

Bevor man Deppressionen ssagt würde ich als erstes das Körperlich abklären. Hunde leiden meistens still.

lg Yvi
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #6
Ja, ein Hund kann auch depressiv werden!
Ich denke, ich habe ja selbst einen Hund, der den Menschen abgeschworen hatte, er muss langsam das Vertrauen gewinnen, die Erfahrung machen, dass es auch g u t e Menschen gibt, das dauert.
LG
HelgaK
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #7
[VERSTECK]
Der Winter kommt, es wird kalt und das merken auch die Hunde. Sie sind weniger aktiv und stellen sich einfach auf die kalte Jahreszeit ein.
Hier sind die Hunde allgemein etwas faul und träge, muss wohl wirklich am Wetter liegen.

Davon merkt meine mal wieder nichts, die ist aktiver als je zuvor. :roll: :lol: [/VERSTECK]
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #8
[VERSTECK] pearless, hahaha, das gleiche dachte ich auch, als ich das las. Mein Herr hat Energie für 10 bei der Kälte. Ich wünschte, der würde sich auch mal gerne einmummeln und einfach nur schlafen. :lol:[/VERSTECK]
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #9
Ich hätte vor ein paar Wochen lieber die aktive Hanna gehabt, wie ich sie kannte. Man gruselt sich den Hintern ab, wenn der Hund nur rumliegt :| Mittlerweile gehts zum Glück wieder. Aber so stell ich mir Mütter vor, wenn das Kind krank wird. Man hat keine ruhige Minute :lol:
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #10
Hallo!
Mein Hund, Zsömi ist auch derzeit viel ruhiger, ich denke, es liegt am Wetter. Wie ich es schon bemerkt habe, lieber im Winter.
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #11
Bei uns bin ich mir nicht sicher, ob der Hund direkt wegen des fehlenden Lichtes träger wird, oder ob er den Umweg über meine Stimmung nimmt ;) Ich bin da nämlich sehr anfällig, wenn ich nicht genug Licht abbekomme - und wenn ich träge rumliege und der Hund sich mit mir verbunden fühlt, würde es mich nicht wundern, wenn er nur meinetwegen selber träge wird ;) Alles aber natürlich in zwar wahrnehmbarer, aber geringer Ausprägung.
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #12
Grüß dich,

Ich habe die Erfahrung gmacht, das Hunde sehr wohl depressiv sein können. Ursachen gibt es da viele; Abwsenheit der Besitzer/des Rudels, zu wenig Auslastung und natürlich auch die Sonne.
Ich kenne das Ganze Thema aus der Landwirtshaft, Stichwort Schweinehaltung. Der Fortpflanzungszyklus der Schweine hängt sehr stark mit der Sonneneinstrahlung zusammen und auch bei uns Menschen gibt es im Winter deutlich mehr Depressionen als im Sommer.
(Kenne ich zudem ja auch von mir selbst.)

Die Sonne spielt auf der Erde eine zentrale Rolle, ohne ihr gäbe es keine Wärme, kein Leben. Gerade im Tierreich richtet sich vieles nach der Sonne oder auch den Magnetferldern etc. Von daher bin ich der Meinung, das Hunde natürlich auch depressiv sein können.
Zwar nicht bewusst wie bei uns Menschen, aber halt auf eine andere Art und Weise.

LG Foss
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #13
Hallo,
Danke für Antworten. Das Tai krank ist oder Schmerzen hat schließe ich aus. Das mit dem Bruch ist auch schon lange her und macht ihr sicherlich keine Beschwerden. Da ich bei dunklen Jahreszeiten auch viel auf dem Sofa rumliege, ist es durchaus möglich das Tai es mir gleich tut.
Wie sich zeigte geht Tai nun bei Regen- oder Fisselwetter gar nicht mehr vor die Tür. Als ich sie gestern zum Wald führte
und wie gewohnt von der Leine ließ, blieb sie stehen wie ein Maultier und bewegte sich keinen Zentimeter bis ich aufgab und mit ihr zurück
ging. Für mich nach wie vor ein nicht einordbares Verhalten.
Liebe Grüße
Capuna
 
  • Kann ein Hund depressiv sein? Beitrag #14
also ich bin ja im Winter, vorallem wenn es so nasskaltes Wetter ist, auch nicht immer gerade fit, habe aber das Glück (ich nenne es nun Glück :)), dass ich 2 absolut motivierte Hunde habe, denen das Wetter nichts ausmacht und sie mich bei jedem Wetter fordern. Und wenn ich dann mal draussen bin und mit ihnen arbeite und spiele, machts dann auch richtig Spass.
Ich mache ja auch Spazierdienst und habe einiges an Hunden dabei, bisher kamen immer alle super gerne mit, selbst wenn Frauchen meinte, mit ihr alleine habe der Hund auch keine Lust.
Vielleicht ist es einfach auch zu langweilig und Du solltest sie mehr bespassen? ;) Unterwegs ein bisschen Futter erarbeiten lassen oder so?
 
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