Gravierende Veränderungen nach Kastration

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  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #1
Dalia

Dalia

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Hallo ihr Lieben,

Ich hab ein Anliegen bzw Fragen die nicht mich betreffen sondern eine Freundin und ihren 6 Jahre alten Bolonka Zwetna Rüden.
Besser gesagt ehemals Rüden.
Der kleine Merlin hatte heute eine Not Op. Er hatte einen großen Blasenstein der die Harnröhre blockierte und dazu eine Prostatavergrößerung.
Im Rahmen dieser Op wurde er auch kastriert!
Meine Freundin ist zutiefst unglücklich darüber, aber es war aus gesundheitlichen Gründen wohl notwendig!
Ihre große Sorge ist jetzt welche Veränderungen er zeigen wird.
Wird er sich im Wesen verändern, Probleme mit Inkontinenz bekommen, dicker werden oder auch Welpenfell entwickeln.
Hat es nicht auch was mit dem Alter zu tun ob und wie er such verändert?
Er ist vom Wesen her ein sportlich agiler Hund und alles andere als Verfressen!

Könnt ihr mir eure Erfahrungen mit kastrierten Rüden mitteilen damit ich meiner Freundin die ein oder andere Sorge nehmen kann?
Habt ihr Tips?

Ich wäre euch sehr dankbar!

Liebe grüße
Dalia
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #2
huhu

Probleme mit Inkontinenz bekommen

Wegen der Kastration??

Welpenfell entwickeln.

Nochmal die Frage... wegen dem kastrieren?

Also davon höre ich ehrlich gesagt das erste mal was :eusa_eh:
Das Kastraten zunehmen kann sein, darauf muss man dann eben achten und notfalls weniger füttern.
Aber das Hunde nach der Kastration welpenfell bekommen, kam mir noch nie zu Ohren :lol:
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #3
Hallo,
du kannst deiner Freundin ganz viel Sorgen nehmen.
Als aller erstes hat ihr kleiner nach dem Eingriff ganz bald keine Schmerzen mehr. Es wird ihm von Tag zu Tag besser gehen und er kann bald wieder fröhlich uns lustig herum hüpfen.Blasenstein und Co ist weg...das ist doch ein Grund zur Freude.

Inkontinenz könnte nur bei einem Fehler bei dem Eingriff möglich sein. Aber das passiert ganz, ganz ganz doll selten.

Nach der Kastration sollte sie einfach schauen ob der Hund bei der gleichen Futtermenge zunimmt und dann reduzieren - aber das ist auch nicht immer der Fall.
So ein Hund läuft ja nicht herum um denkt sich : oh jeh ohe jeh ich bin ein Kastrrt, ich bin kein Mann mehr.....Dem Hund ist es schnurz egal. Oft kommt es sogar zu Verhaltensd und Wohlfühl-Verbesserungen, da das Rüde sein manche Hunde sehr stresst.

Von Fell Veränderungen wie von dir beschrieben habe ich auch noch nie gehört....klar ändert sich der Hormonhaushalt. Aber das macht nicht so gravierende Fellveränderungen.
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #4
Achet auf das Gewicht (1/3 weniger Füttern). Sonst verändern sich die Hunde nicht. Das einzigste was ihnen genommen worde ist der Geschlechsttrieb.

Lg Yvi
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #5
Hallo Dalia,

Der Papa von Micky wurde vor einiger Zeit kastriert.

Da wir zu den Züchtern einen sehr engen Kontakt haben, sind wir immer auf dem Laufenden, was die Hunde angeht.

Der Rüde zeigt bisher NUR positive Veränderungen!!
Er ist wesentlich verträglicher geworden, stänkert keine anderen Rüden mehr an und zugenommen hat er auch nicht.
Das Fell hat sich sicherlich auch nicht verändert, sonst hätte die Züchterin davon erzählt.

Bestelle Deiner Freundin liebe Grüße, sie soll sich keinen Kopf machen...;)
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #6
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #7
Hallo Dalia,

wenn der arme kleine Kerl schon in dem Alter solche Probleme mit der Prostata hatte, dann war es gut ihn auch zu kastrieren!

Du kannst deiner Freundin aber wirklich die Sorge nehmen, er wird sich nicht verändern außer das sein Sexualtrieb nun nicht mehr da ist. Wenn er natürlich weiterhin die gleiche Futtermenge bekommen, wird er dicker und dann natürlich auch fauler und ist nicht mehr so sportlich.... Allerdings würde ich sie mal Fragen was der Tierarzt bezüglich der Fütterung wegen dem Blasenstein gesagt hat? Eventuell muss sie das Futter umstellen, denn so ein Blasenstein kann ja immer wieder kommen.

Das er sich vom Fell ändert denke ich nicht, meine Cousine hat auch einen kastrierten Bolonkarüden, da hat sich nichts verändert. Es gibt zwar einige Rassen wie Bobtails, die dann ihr Babyfell bekommen, aber das dürfte bei ihm nicht sein.

Alles Gute für den Kleinen :D.
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #8
Huhu,

die Inkontinenz muss nich unbedingt durch einen Fehler ausgelöst worden sein. Meist liegt das schon an anatomischen Problemen, die aber erst nach der Kastration festgestellt werden. Beispielsweise haben manche unkastrierte Rüden Probleme mit der Prostata, die gut und gerne mal anschwillt. Durch die Kastra wird dieses Problem behoben, allerdings lässt sie dann Raum für das eigentliche Problem. Das ist aber wirklich eher selten, da haben andere Risikofaktoren mehr Raum (z.B. das Potential für Knochenkrebs, was aber eher bei früh kastrierten Rüden problematisch ist). Inkontinenz ist eigentlich eher ein Problem bei Hündinnen und da auch eher die großen Rassen wie Setter oder Sennen. Da würde ich mir also keine Gedanken machen. Sollte es aus irgendeinem Grund Inkontinenzprobleme geben, war das Problem vermutlich schon vorher vorhanden und wäre irgendwann ohnehin ans Licht gekommen. Auch ohne Kastra. Klar gibts das, aber der Hund deiner Freundin gehört jetzt nicht unbedingt in die Risikogruppe.

Dieses fisselige Fell ist eher bei Hunden der Fall, die sehr seidiges und feines Haar haben. Hunde wie der Setter beispielsweise, weswegen sich die Setterhalter mit Kastras meist nicht so wohl fühlen ;) Bei Hunden mit so robustem Haar würde ich mir aber keine Gedanken machen.

Der Hund ist bereits 6 und hat seinen Charakter gefestigt. Ich bin ziemlich sicher, dass da nichts mehr in die Richtung passieren wird. Auch nicht mit Kastra. Gewichtszunahme kann bei manchen Hunden ein Problem sein, muss aber nicht. Das muss man beobachten. Ist aber ein geringes Problem, man kann ja gut gegensteuern ;)
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #9
Ihr Lieben,
Ich soll euch von Carrie und Merlin herzlich für eure beruhigenden Antworten danken!
Sie liest hier mit und findet eure Lieben Antworten ganz toll :D
Die Klinik hat den Stein jetzt eingeschickt zum untersuchen. Da wird ja dann hoffentlich festgestellt werden können ob es mit dem Futter im Zusammenhang steht.
Es geht ihm ganz gut soweit, er hat nur die Nacht 3 mal erbrochen und Durchfall gehabt.
Könnten aber noch Nachwirkungen der Narkose sein, oder!?

Ich danke euch für eure Hilfe!
Ihr seid toll!

Liebe grüße
Dalia
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #10
Ja, das können Nachwirkungen sein. Hanna hat sich nach ihren Narkosen auch öfter mal eingenässt und auch mal kurz übergeben. Durchfall und Erbrechen ist manchmal auch einfach ein Zeichen von Stress, was der Körper des Kleinen sicher gerade hat. In 1-2 Tagen sollte das aber vorbei sein, ansonsten sollte sie noch einmal die Klinik aufsuchen und sie sollte schauen, dass er immer schön trinkt, damit er nicht austrocknet. Der Körper braucht genug Kraft, um ddas zu verarbeiten.

Gute Besserung :)
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #11
Patch hat nach der Narkose (trotz vorher grosser Runde gehen) soviel gepinkelt das ich ihm eine Schale unter gestellt hab:shock:.
Erbrochen hat er auch. Bin gerade am überlegen ob Diva auch erbrochen hat?? Mhh nee da war sie nicht in Narkose.

Lg Yvi
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #12
Ich denke auch, dass wenn die Operationen oder die Operation gut gelaufen ist und keine Fehler gemacht wurden, dass der Heilungsprozess optimal verlaufen sollte.

Einfach mal verstärkt den Hund beobachten und mit dem Tierarzt in Kontakt bleiben. Ich denke, das kann nicht schaden. Und wenn euch etwas auffallen sollte, bei dem ihr euch nicht sicher seid, dann fragt einfach mal nach und bringt es beim Tierarzt zur Sprache.
 
  • Gravierende Veränderungen nach Kastration Beitrag #13
Unser Rüde hat sich nach der Kastration nur positiv verändert. Er ist genauso lebhaft wie immer. Er ist sozial gut verträglich und freundlich geblieben, da er sich nicht wie die unkastrierten Machos beweisen muss. Das Dominanzverhalten, was er als Welpe und Junghund oft gezeigt hat, ist verschwunden. Die testosteronbedingten Probleme (Vorhautentzündungen, Entzündung der Violdrüse) sind nie wieder aufgetreten.:)
 
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