HILFE: Wundlecken nach Zahn-OP

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hade50

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Hallo an die Gemeinde!

Senta wurde letzten Freitag ein der Länge nach gesplitterter Schneidezahn in Vollnarkose rausoperiert.

Mittlerweile hat sie das über die Wunde genähte Zahnfleisch weggelutscht, das Zahnloch ist sichtbar, die Wunde erweitert sich nach oben keilförmig.
Der TA war gestern der Ansicht, er könne da nicht weiter nähen, da ja am Gaumen als auch innen oberhalb der Zähne kein Fleisch zum Annähen/Fixieren des Fadens vorhanden ist. Füttern sollte ich nur trocken und große Brocken, damit sich nichts in das Loch setzen kann. Zusätzlich soll Rimilfin (gegen Schmerzen) und Amoxicillin (Antibiotikum) verabreicht werden. Nach einer Woche wäre dann alles überstanden und verheilt!????

Zwischenstand heute Dienstag: wirklich STUNDENLANGES lecken, schlucken, kopfnicken und -schütteln, und seid gestern nachmittag 7 x erbrochen, heute früh erst einmal. die tabletten setze ich ab.

Wer hat einen vernünftigen Ratschlag, am Besten aus positiver Erfahrung? Vielen Dank dafür im Voraus!!

hade50

ZUSATZINFO: Senta ist eine kastrierte Mixhündin aus dem Tierheim (früher Spanien), mittlerweile 2 Jahre bei uns, geschätzt 7 Jahre alt, ca. 22kg, bis dato absolut gesund, agil, 1x jährlich beim TA Check, Jagdtrieb, d.h. draussen nur Leine; Vorher hatten wir eine Dobi Hündin, die mit 12 Jahren auf freiem Feld am Herzinfarkt gestorben ist.
 
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  • HILFE: Wundlecken nach Zahn-OP Beitrag #2
Huhu,

das klingt ja ganz schön bescheiden :?.
Ich hab leider so gar keine Idee, wie man den Hund im Maul davon abhalten könnte, mit der Zunge dran rum zu machen. Auffälliges Verhalten kannst du vielleicht mit einem Kommando unterbinden, aber was der Hund bei geschlossenem Fang treibt – joa...

Ich möchte dich nur bitten, die Tabletten nicht einfach abzusetzen! Die Antibiotika sind nach einer solchen OP wirklich wichtig, setzt du sie ab könnte es sich entzünden und noch schlimmer werden. Auf die Schmerzmittel würde ich auch nicht verzichten wollen, denn was mir Bekannte so berichtet haben tut eine Zahnentfernung tagelang verdammt weh.
Wenn du den Verdacht hast, dass es an den Tabletten liegt, dass sie sich übergibt, dann frag den TA nach anderen. Oder – vielleicht in dem Fall besser, wenn dein TA keine Idee mehr hat – geh zu einem anderen TA. Es gibt auch bei Tieren Zahnspezialisten, da hat vll auch einer die zündende Idee, wie man den Hund etwas beruhigen oder welche anderen Medis man geben kann.

Auch auf die Fütterungsempfehlung würde ich nochmal zu sprechen kommen. Das Argument mit dem Brei, der sich im Loch verfängt, verstehe ich schon, aber andererseits kann das TroFu die wunde Stelle noch weiter reizen und vor allem wird es auch zerkaut, sodass es sich im Loch festsetzen kann. Uns wurde damals gerade zum Gegenteil geraten (Naht im Bereich des Kiefergelenks aufgrund einer Verletzung), nämlich zu breiig zubereitetem Nassfutter. Dass keine Haut mehr zu Nähen vorhanden ist kann allerdings durchaus sein.

Aber noch was anderes: Wurde ein Röntgenbild gemacht, ob Wurzel und alle Splitter überhaupt draußen sind? Auf jeden Fall würde ich nochmal zum TA, im Zweifelsfall zu einem anderen/einem Spezialisten gehen.

Liebe Grüße
 
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