Hund will nicht mehr fressen etc.

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lionique

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Hallo liebe Community,
leider wissen wir uns keinen Rat mehr, es wird eine lange Geschichte und ich hoffe, dass sich manche die Zeit nehmen um es zu lesen.

Zu Weihnachten 2012 haben wir einen Shiba Inu bekommen, im Januar oder Februar letzten Jahres hat es dann angefangen, dass er immer nachts um 4 Uhr erbrochen hat. Wir sind direkt zum Tierarzt, bei dem wir dann unter anderem Magenspiegelung usw gemacht haben, diverse Medikamente folgten. Es hieß er hat Fusseln im Magen. Leider wurde es nicht besser, wir wurden dann in die Tierklinik nach Frankfurt geschickt, bei denen er ein Tag bleiben musste, jedoch sagten diese uns dass alles in Ordnung ist und er kam wieder nach hause. Dennoch hörte das erbrechen immer noch nicht auf, worauf er nochmals in die Klinik kam und diese uns nach weiteren Tagen wieder sagten er hat nichts. Er wurde an einen Tropf gehangen. Irgendwann nachdem uns keiner helfen konnte, gingen wir zu einer Tierheilpraktikerin, sie war unsere letzte Chance. Diese stellte durch seine Haare fest, er habe ein Corona Virus, was ja für Welpen tötlich enden kann, da er die Nahrungsaufnahme und auch Wasser etc verweigerte und er austrocknen kann. Wir bekamen Globulis und Heilerde. Nach einiger Zeit wurde es tatsächlich besser und wir dachten wir haben es damit geschafft. Im Sommer 2013 ging es dem kleinen total gut, wir gaben dennoch Karotten und Kartoffeln als Schonkost und versuchten ihn langsam wieder an Trockenfutter oder Nassfutter zu gewöhnen. Kurz bevor wir es ganz ohne K&K geschafft hatten, fing das Ganze wieder an. Diesmal aber kein Corona Virus, die Heilpraktikerin wusste sich auch nicht mehr zu helfen. Wir machten weiter mit Globulis und auch Bachblütentropfen, weil sie meinte dass ihm alles was ihm evtl nicht gefallen könnte und anders für ihn ist, direkt auf den Magen schlägt. Half kurze Zeit und kam aber wieder, dazu kamen auch diverse Male Durchfall. Vor ein paar Monaten wurden dann Giardien festgestellt, die er sich irgendwo eingefangen hat, weil er einfach so ein schwaches Immunsystem hat und keinerlei Bakterien mehr abwehren kann. Wir bekamen eine Wurmkur und nach jetzigem Testen sind diese auch weg. Nun fängt er wieder an ab und an mal zu brechen, Durchfall hat er aber keinen mehr. Mittlerweile geht er an kein Futter mehr ran, egal ob abgekochtes Hühnchen oder Reis, weder Karotten und Kartoffeln, selbst das Sensitive Futter von Royal Canin was er davor gut vertragen hatte, will er nicht mehr. Trinken tut er seit dem wir ihn bekommen haben nicht sehr viel, weswegen wir immer sein Futter aufgeweicht haben, damit er wenigstens ein bisschen Flüssigkeit bekommt. Wir wissen einfach nicht mehr weiter, er liegt den ganzen Tag nur, hat manchmal auch Bauchschmerzen denn er tritt aus und beißt sich in sein Pfötchen. doch kein Tierarzt (den wir zwischenzeitlich auch gewechselt haben) weiß was es sein könnte. Die Ärzte meinen vom gesundheitlichen Zustand geht es ihm super, die Knochen alles und auch alle Organe sind voll funktionstüchtig und haben keine Mängel. Am Montag war ich nochmal dort, da hat er eine Vitaminspritze bekommen. Jedoch verweigert er immer noch alles an Futter. Sobald wir was auspacken Fleischwurst oder sonstiges kommt er sofort und bettelt, also muss er doch Hunger haben? Was festgestellt wurde ist, dass er zu viel Magensäure produziert und deshalb auch oft schmatzt weil ihm schlecht ist, dies muss doch aber ein Grund haben oder? Trotzdem wäre alles i.o mit den Organen. Draußen beim Gassi gehen ist er wie wild, er tobt und spielt mit anderen Hunden, rennt und hat Spaß, da könnte man meinen er ist ein ganz normaler Hund ohne Schmerzen.
Vielleicht habt einer von euch schon mal so etwas ähnliches erlebt und hat einen Rat, wir wissen leider nicht mehr weiter und sind auch mit den Nerven und auch vom finanziellen her echt am Ende. Was können wir ihm zum fressen geben? Oder wie eher gesagt, wir wollen nicht weiter auf die brutale Art ihm mit einer kleinen Spritze Flüssigkeit zu geben oder ihm sein Essen in den Mund zu stopfen. Manchmal isst er wenn wir es ihm auf einem Löffel hinhalten, manchmal auf einem kleinen Teller, aber an seinen Futternaopf geht er generell nicht mehr dran.
Danke schon mal für eure Antworten und liebe Grüße
 
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