Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :)

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  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #1
Eulenohr

Eulenohr

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Hallo Forenmitglieder!
Ich bin neu im Forum und habe auch schon die Suche benutzt, außerdem habe ich schon vermehrt hier und in anderen Foren gelesen. Dennoch handelt es sich dort nicht um mein Leben und meine Lebenssituation, somit konnte mir das höchstens ein Denkanstoß sein.;)

Es ist so, dass mein Freund und ich uns ein Haustier zulegen möchten. Im Sommer sind wir jetzt 5 Jahre zusammen und wir beide wünschen uns schon lange ein Haustier. Wir sind 22 und 29 Jahre jung, mein Freund arbeitet im Büro und ich studiere Grundschullehramt.

Zur "Vorgeschichte": als Kind hatte ich Meerschweinchen, die täglich Auslauf bekamen und mit denen ich viele Denkspiele arrangierte. Die kleinen Nager haben mir sehr viel Freude bereitet. Allerdings ist es so, dass ich mich über Meerschwein- und Kaninchenhaltung belesen habe und diese Platzverhältnisse hier nicht realisierbar sind. Wenn, dann würde ich ein Rudel halten wollen mit Bock und drei Damen, die brauchen aber locker 2qm aufwärts Platz und täglich Auslauf. Das können wir hier nicht realisieren. Der zweite Punkt ist, dass wir beide uns ein Tier wünschen, dass auf jeden Fall eine enge Bindung zu uns aufbaut. Bei Nagern ist das so eine Sache- die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gerne anfassen lassen, ist meiner Erfahrung nach geringer. Also, ich würde sagen, dass Nager allgemein rausfallen (Hamster, Mäuse, Ratten, Frettchen, Chinchilla ist alles nicht so unsers.) Ich lasse mir auch gerne hier Argumente für z.B. Mäuse bringen, aber im Grunde genommen bin ich an so sehr kleinen Nagern nicht begeistert.

Ich selbst hatte auch seit 2003 zwei Katzen (Wohnung mit meinen Eltern, 120 qm, reine Wohnungskatzen). Die beiden sind zu Hause geblieben, da ich zum Studieren 400km weit weg gezogen bin und mein Freund und ich hier nur 43qm zur Verfügung haben. Das sagt ja auch etwas zu unseren Platzverhältnissen, hier noch ein paar Infos zum weiteren Umfeld: Wir haben keinen Balkon, dafür kleinen Gartenbereich, nicht eingezäunt. Unser Vermieter genehmigt Katzen- bzw. Hundehaltung (Wohngenossenschaft). Ein Park ist mit 2min Fußweg zu erreichen, Wald ca. 15 min Fußweg.

Also, zu Anfang hatten wir uns Katzen überlegt. Allerdings könnten sie nicht rausgehen ( sind im 1. OG, das ist schwer realisierbar). Dann bliebe die Möglichkeit der Wohnungskatzen, katzengerechte Gestaltung mit Catwalks etc. Am besten wäre es dann für uns, ein älteres Katzenpaar aufzunehmen, die nicht mehr ganz so agil sind wie junge Kitten. Ih hatte da an etwas 8-10 jährige Katzen und Kater gedacht. Da ich schon Erfahrung mit Katzenhaltung habe, wäre ich mir sicher, dass wir mit Geduld ein super Katzenheim wären. Außer vllt. dass die Wohnung zu klein ist, das ließe ich mir gerne erklären von euch :).

Nun spielen wir parallel zur Katze aber auch mit dem Hundegedanken- oha, zwei ganz verschiedene Tierarten!:D Ich habe mir als Kind, Jugendliche und auch jetzt noch immer einen Hund gewünscht, meine Eltern erlaubten dies jedoch nicht, da sie selbst mal einen hatten. Über 14 ist unser Foxterrier geworden (ich war drei, als sie starb), danach haben meine Eltern gesagt, dass sie diese Verantwortung nicht mehr tragen möchten und können. Ich glaube auch, dass sie sehr lange mit ihrem Tod zu kämpfen hatten. Sie haben mir immer wieder erzählt dass ihr Verlust war wie der eines eigenen Kindes.

Mein Freund ist auch ca. 90%für Hund und 10% für Katze, wegen der Wohnsituation meint er, dass dies nicht gut wäre für 2 Katzen nur in der Wohnung.
Zu unseren Lebensumständen...ich mache mir ja viele Gedanken und schaue sehr oft auf der örtlichen Tierheimseite, tiervermittlung.de ...lese viel über Hunde und Katzen. Wir waren auch schon oft im örtlichen Tierheim und haben so manch eine Fellnase verliebt bewundert.
Wir wissen aber auch, dass der sehr viel Verantwortung, Zeitplanung und auch Abstriche oder Kompromisse auf ubs zukommen, besonders bei einem Hund.

Noch ein paar Infos zu uns: wir gehen nie feiern, wenn dann treffen wir uns mit Freunden für Dvd, Spieleabend, gehen mal ins Kino oder in eine Bar. Wir sind beide gern draußen unterwegs, gehen viel spazieren und allgmein Naturliebhaber. Wir wohnen in Lüneburg am Stadtrand, haben hier in der Umgebung tolle Möglichkeiten zum Laufen.

Thema Urlaub: Wir beide reisen gerne, wenn dann aber an die See in Deutschland. Wenn wir einmal fliegen würden, wären wir bereit eine gute Hundepension zu finden oder unseren Hund für eine Woche in die Obhut der Mutter meines Freundes zu geben (Sie ist zu hause, hat einen Garten und mag Hunde;)) Sie ist auch noch nicht so alt als dass man es ihr nicht zumuten könnte.

Nun ja, beim Gedanken, einen auf jeden Fall etwas älteren (ab 3 Jahre) Hund hier aufzunehmen, schlagen unsere Herzen höher. Wir haben uns schon Hundebücher angeschaut und können kaum an einem Hund in der Stadt vorbeigehen. Ich bin auch für Tipps offen bzgl. Hundeliteratur (Verhalten, Lernbücher, Haltung, Ernährung etc). Habe sogar schon was über Barfen gelesen:D.

Na ja, manchmal denke ich auch, dass nur arbeitslose oder Hausfrauen oder Rentner einen Hund halten können und wir den Ansprüchen nicht gerecht werden können, da einige Menschen meinen, ein Hund könne nicht mal 2 Stunden allein bleiben. Hier wäre es so, dass ich meine Seminare gut legen kann, sodass er am Stück höchstens 4Stunden alleine wäre. Danach und davor wäre natürlich spielen und laufen angesagt. Ich denke, dass wir am Tag ca. 2,5 Stunden mit dem Hund rausgehen können. Wochenende länger, weil wir da oft rumwandern bzw durch den Wald schlendern etc. Später, wenn ich einmal Lehrerin bin, müsste der Hund ca. 5 Stunden alleine bleiben. Wir wären auch bereit, einen Sitter zu besorgen bzw. Freunde zu bitten, ihn oder sie mal eine halbe Stunde rauszulassen.

Im Rahmen meines Studiums muss ich 3 Monate ins Ausland, das wird wohl nächstes Jahr im Frühjahr sein. Erst danach, also ca. Mai 2015, würden wir einen Hund holen. Daher möchte ich mich jetzt schon mal informieren.


Ich weiß, dass ein Hund viel Aufmerksamkeit, Liebe und Erziehung benötigt. Er wird sein Leben lang von uns abhängig sein. Wir möchten so gern einem Wesen helfen, dass abgeschoben oder gar getötet werden sollte und ihm noch viele schöne Jahre schenken.


Ich bitte wirklich um eine ehrliche und ernstgemeinte Rückmeldung, ich kann auch Kritik vertragen. Ich würde auch aus Liebe zum Tier vollends darauf verzichten. Aber ich habe schon so komplizierte Lebenssituationen gesehen, wo Leute auch einen Hund hielten und es trotzdem funktionierte, ohne psychische Störungen oder Verwahrlosungen des Hundes.

Viele Grüße und Riesendanke fürs Durchlesen!:)
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #2
Mir persönlich wäre es auf 43qm zu zweit + Hund oder 2 Katzen ehrlich gesagt zu eng. Welche Anforderungen würdet ihr denn an den Hund stellen? Also Größe, jagdtrieb oder keinen? Wie sieht es aus mit hundeschule, Kopfarbeit und sonstigen Beschäftigungen außer Gassi gehen? Ihr könntet sicher auch für eure Situation das passende Tier finden. Aber wie man rausliest, ist die Entscheidung ja schon fast auf den Hund gefallen?!
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #3
Für zwei etwas ältere Wohnungskatzen hört sich das für mich nach einem tollen möglichen Zuhause an, auch wenn es sich schon so liest, als wäre die Entscheidung wenn sowieso schon für einen Hund gefallen ;).
Insofern ihr die Wohnung katzengerecht herrichten würdet - also mit genügend Versteck-, Kletter- und Spielmöglichkeiten, vielleicht noch ein Fenster katzensicher vernetzen könntet und für die Katzen tatsächlich dann auch die komplette Wohnung verfügbar wäre - würde da nichts gegen sprechen. Grade etwas ältere Katzenpärchen sind ja richtige "Ladenhüter" im Tierheim und haben oft schlechte Vermittlungschancen - da wäre euer Heim eine super Lösung :).
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #4
43qm zu zweit + Hund oder 2 Katzen ehrlich gesagt zu eng.

Ich habe die Zusammenstellung 2 Erwachsene, 2 große Katzen und nen halbes Kalb...bei 53m²
Da ist nichts zu eng.
Dem Hund ist die Größe seines Schlafplatzes egal... der wird draußen gefördert und ausgelastet und nicht in der Wohnung ;)
Nen Kleinsthund kann auch in nem großen Schloss elendich eingehen, auch wenn mehr Platz ist.

Die zwei Katzen haben viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Entweder jagen die beiden sich hier die Räume hoch und runter oder liegen aufm Balkon wo ich Ihnen nen schönen Ausguck hingestellt habe.

Ansonsten stimme ich Ina zu. Die Idee mit einem Pärchen ausm Heim klingt wunderbar.
Vllt solltest du nur überdenken das du ggf mehrere Katzenklos aufstellen musst, und die schon ihren platz brauchen ;)
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #5
Ich sagte nicht, das es zu eng ist, sondern das es mir zu eng wäre. ;) Da hat ja jeder sein eigenes Empfinden. Deswegen frage ich ja auch, was sie sich für einen Hund vorstellen, es ist ein Unterschied, ob es eine kleine oder große Rasse wird, ob sehr aktiv oder eher ruhig...
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #6
Vielen Dank für eure Antworten.
Ja, Katzen sind wundervolle Tiere, da ich sie auch kenne. Aber auch ich persönlich kann es mir nicht so gut vorstellen, ob selbst zwei Zehnjährige Katzen auf 43qm glücklich werden. Kann sein – weiß nicht, wie ich damit umgehe und es kommt mit Sicherheit auf die Aktivität der Katzen an.

Ihr habt richtig erkannt, dass die Tendenz wohl eher gen Hunde geht:angel::lol:
Wenn, dann würden wir beide gerne einen kleinen bis mittleren Vertreter bevorzugen, der zwar noch aktiv ist, aber nicht jeden 3 Stunden Rennen PLUS 2 Stunden Kopftraning braucht, um abends schlafen zu können. Klar, der Hund will rennen und spielen, aber es muss nicht unbedingt Husky bzw. Border Collie Anspruch sein, den wir an einen Hund stellen. Dem könnten wir auch nicht gerecht werden.
Uns ist wichtig, dass er ein ruhigeres bis ruhiges Gemüt hat und nicht so schreckhaft ist. Anhänglich oder nicht ist zweitrangig, genauso wie das Aussehen, obwohl es ja meist über Sympathie entscheidet. @ Seraph: Ein Jagdtrieb wäre nicht so toll, da ich wenig Erfahrung mit Hunden habe, bin ich mir nicht sicher, ob ein gewisser, leichter Jagdtrieb unbedingt schlimm ist oder irgendwie durch Erziehung gemildert werden könnte.

Wir sind auch bereit, in die Hundeschule zu gehen :) Und ihm/ihr Tricks beizubringen.^^

Was haltet ihr sonst so von den Bedingungen? Meint ihr, wir könnten einen Hund bei uns aufnehmen?

Schon mal vielen Dank :)
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #7
Off-Topic
Mir persönlich wäre es auf 43qm zu zweit + Hund oder 2 Katzen ehrlich gesagt zu eng.
Hier ebenfalls beides auf 38m² :mrgreen:
Wobei ich es persönlich auch für keine Dauerlösung halte :/


Hund, Katze, beides toll! :)
Ich muss sagen, ich kann mir mein Leben nicht mehr ohne das Eine noch das Andere vorstellen!

Aber so wie es aussieht schlagen eure Herzen ja doch eher für das Thema Hund ;)
Hund neben dem Studium und Beruf finde ich absolut möglich. Auch die Wohnung finde ich nicht zu klein.

Nun ist die Frage, welche Anforderungen ihr an einen Hund stellen würdet. An eurer Stelle würde ich mir ja vielleicht etwas Kleines aussuchen, das im Flugzeug mit in den Pasagierraum kann und sich auch sonst einfach mitnehmen lässt.
Dann würde ich, nach dem, was du bisher geschrieben hast, einen Hund empfehlen, der zwar Agil ist, aber nicht ein kompletter Actionjunky. So dass er unter der Woche auch ruhig ist, wenn ihr nicht so viel Zeit für ihn habt.
Da ihr eher an einen Tierschutzhund denkt, mach ich mir mal keine Gedanken über die Rasse. Da würde ich mich an eurer Stelle einfach umsehen und schauen, dass ihr etwas findet, das euren Lebensumständen passt.

Und nicht verzagen, wenn man euch sagt, ihr könntet keinen Hund halten, weil ihr nicht genug Zeit habt. Es gibt wirklich Tierheime, die meinen, man müsse ein Arbeitsloser Millionär sein, um einen Hund halten zu dürfen :roll:
Aaaaber lieber nicht zu früh gucken, sonst verliebt ihr euch noch und habt schneller das Hundchen zuhause, als ihr schauen könnt :mrgreen:
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #8
Danke Kiwi :)

Ja, ich hab im Beitrag vorher noch was zu "Anforderungen" an den Hund geschrieben, das hat sich irgendwie überschnitten. Wie gesagt, wir erwarten nicht viel von einem Hund. Das ist so komisch gesagt. Natürlich soll er irgendwie zu unseren Lebensumständen passen. Hier nochmal die wichtigsten Eigenschaften:

- klein bis mittelgroß
- ausgeglichenes Gemüt
- freundlich
- muss nicht 5 Stunden aufwärts am Tag ausgelastet werden
(weiter oben schrieb ich, dass wir im Schnitt 2,5 Stunden am Tag mit dem pelzigen Kumpel rausgehen können. Wochenende länger + Hundeschule ;))
- wenig Jagdtrieb
- extremes Bellen finde ich sehr anstrengend, von der Dauer her ausgegangen (Wenn es klingelt und er bellt, oder mal vor Aufregung/Freude... kein Thema.)

Doch ich denke, dass alle Punkte, wenn auch mehr oder weniger, mit dem Umgang und der Erziehung zu tun aben.

Habt ihr noch Tipps für mich?
Welches Buch wäre z.B. perfekt für blutige Anfänger?^^

Sehr ansprechend finde ich "Das andere Ende der Leine" von McConnell, habe in mehreren Foren Positives darüber gelesen.

Danke danke




Habt ihr vllt. noch Tipss für mich und uns? Was wir uns vor Einzug überlegen müssen (der noch in der Zukunft liegt, wie oben geschrieben, frühestens Mai 2015)?


Wir sind ja absolute Anfänger. Fragen wie "Sind alle Familienanghörigen mit dem Hund einverstanden?" "Hättet ihr im Notfall finanzielle Rücklagen für Tierarzt?" "Ist der Vermieter einverstanden?" "Allergien?"
---können wir alle zu Gunsten des Hundis beantworten
:mrgreen:

Aber gibt es irgendetwas Grundlegendes, was wir vorher machen müssen? Irgendwelche besonderen Infos? Außer Bücher lesen und im Tierheim mit Hunden Gassigehen und noch andere Hundehalter und dieses liebe Forum befragen fällt mir nix mehr ein
:roll::angel::D

Liebe Grüße

Eulenohr

und danke für eure Hilfe!




EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Fragen zum Hund

Welche Erfahrung mit Hunden ist vorhanden? Hattest du bereits einen Hund?

Ich hatte noch nie einen Hund, mein Freund auch nicht. Ich habe schon oft auf den einer sehr guten Freundin
aufgepasst und bin oft mit Hunden aus dem Tierheim spazieren gegangen.



Welches Alter soll der Hund haben? (Welpe, Junghund, Erwachsener, Senior)

Erwachsener


Soll es ein Rassehund vom Züchter oder ein Hund aus dem Tierschutz oder einem Tierheim werden?

Tierschutz oder Tierheim.




Welche Charakterzüge und Eigenschaften sind erwünscht bzw. unerwünscht?
(Stichworte dazu: Hütetrieb, Jagdtrieb, Schutztrieb, Wachtrieb. Verhalten gegenüber Fremden. Bellfreudigkeit.
Ausprägung von Temperament, Eigenständigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen.)

Jagdtrieb wäre nicht so gut (möchte den Hund ableinen, ohne dass er verschwindet und eben...etwas jagd
:D)
Schutztrieb, Wachtrieb, Hütetrieb nicht zu sehr ausgeprägt, da wir Anfänger sind und nicht sicher, wie wir damit umzugehen haben.

Fremden gegenüber: ob freundlich oder zurückhaltend ist egal, nur nicht aggressiv.

Bellen: nicht bei jedem Mucks ;) aber Anschlagen beim Klingel o.ä. ist ok. Auch bei Freude, Aufregung etc. Nur eben nicht "extrem".

Ausgeglichenes Temperament. Kinderlieb bzw. akzeptiert Kinder. Abhängig oder nicht ist nicht so wichtig, ein Mittelmaß ist natürlich toll aber daran scheitert es auf keinen Fall.

Zusammenarbeit mit dem Mensch: Bin nicht 100% sicher, was damit gemeint ist. Eine gewisse Zuneigung sollte schon bestehen, ebenso die Bereitschaft, neues zu lernen...von beiden Seiten aus :)





Gibt es Ansprüche an das Aussehen, die Größe oder die Beschaffenheit des Fells?

kleiner bis mittelgroßer Fellkumpel :)
(größer als Chihuahua, kleiner als Golden Retriever, in diesem Bereich)



Fragen zum Halter

Wie sieht deine Wohnsituation aus? Lebst du in der (Groß-)Stadt oder eher ländlich?
Miete oder Eigentum? Wohnung oder Haus? Steht ein angrenzender Garten zur Verfügung?
(Falls Wohnung: Welches Stockwerk? Ist ein Aufzug vorhanden bzw. wie viele Stufen müsste der Hund bewältigen?
Falls Miete: Ist Haltungserlaubnis des Vermieters für einen Hund vorhanden?)


Wohnsituation: Wohnung zur Miete, 43qm, 1.OG, 4-Parteien Haus.
Vorstadt, Park zwei Gehminuten entfernt, Wald ca. 10-15 Gehminuten.
Ich würde sagen, Umgebung ist eher ländlich, Lüneburger Heide :) Also Umgebung mit vielen Wanderwegen, Wäldern und Feldern

Vermieter erlaubt Haustiere, auch Katzen, Hunde. Hier wohnen Leute mit einer Französischen Bulldogge und einem Labrador.
Wir haben ein kleines Gartenstück zur Verfügung.
Bis in unsere Wohnung dürften es ca. 15-20 Stufen sein.




Leben Kinder im Haus? Wenn ja, wie alt?

Keine Kinder. Kinderfreundlichkeit beim Hund jedoch gewünscht bzw. zumindest Akzeptanz und keine Angst vor ihnen (ab ca. 5 Jahren)



Gibt es weitere Tiere im Haushalt? Wenn ja, welche?

Ein paar Hausstaubmilben :D Nein, keine weiteren.




Bist du Schüler, in der Ausbildung, berufstätig? Passt ein Hund auch zukünftig in dein Leben?

Ich bin Studentin, mein Freund arbeitet im Büro. Später werde ich dann als Lehrerin an einer Grundschule tätig sein und in jedem Fall dafür sorgen, dass unser Hund versorgt wird. Wenn ich zu lange arbeite, würden wir für einen Sitter sorgen.





Wie viel Zeit steht täglich für Aktivität mit dem Hund zur Verfügung?

Die alleinige "Rausgeh-Zeit" würde ich auf 2,5 Stunden schätzen, an den Wochenenden länger. Wir sind sehr gerne in der Natur unterwegs und gehen spazieren/Rad fahren/wandern. Hundeschule würde zusätzlich sein.
Innerhalb der Wohnung wären dann kleine Spiele, Knuddeln, Füttern etc. angesagt.
Also insgesamt ca. 3-4 Stunden täglich. Das wäre die volle Aufmerksamkeit. Die restliche Zeit würde der Hund nicht ignoriert, aber in Ruhe gelassen bzw. geschmust abends auf dem Sofa.


Wie viel Geld hast du für die Anschaffung des Hundes eingeplant?
(Diese Frage dient in erster Linie als Denkanstoß, da man einen Rassehund mit Stammbaum nicht für 300 Euro bekommt. Muss also nicht zwangsläufig beantwortet werden.)

Hm, für die "Anschaffung"(kein gutes Wort, was wäre da besser? Für den Einzug:) ):
350 Schutzgebühr ca.
100-150 Euro für Grundausstattung Spielzeug, Decke, Näpfe, Leine, Halsband

(weiß nicht, ob man da auch Gebrauchtes besorgen kann oder darf, ob der Hund das dann noch annimmt, so etwas wie Korb/Decke oder Spielzeug)
?



Kannst du dir den regelmäßigen Besuch einer Hundeschule vorstellen oder käme das nur bei Bedarf bzw. für bestimmte Zwecke in Frage?

Ich finde das sehr gut, da könnten wir immer was Neues lernen. Könnte mir sehr gut vorstellen, 1 Mal pro Woche und später, wenn wir gefestigt in Erziehung wären, 2 Mal pro Monat hinzugehen.
Lasse mir da auch gerne noch Ratschläge geben, da ich nicht weiß ob dies immer notwendig ist.




Was möchtest du mit deinem Hund gemeinsam unternehmen?

Alles :) Außer duschen vllt. ^^



Wie soll er ausgelastet werden, welche Aufgaben bekommt er?

(Bitte bedenke: Mit Auslastung sind keine Tätigkeiten wie Spaziergänge, Joggen oder Radfahren gemeint.
Gemeint sind z.B. Hundesport wie Agility, Fährtenarbeit oder Obedience.)

Wenn ich ehrlich bin, weiß ich nicht genau, was das alles ist (habe alles schon einmal gehört, aber mich nicht belesen. Mache das mal, aber ich fänd es gut, wenn der Hund durch Spazieren, Radfahren und Spielen ausgelastet ist)




Wie lange müsste der Hund täglich alleine bleiben?

4-5 Stunden höchstens.



Von wem kann der Hund z.B. im Krankheitsfall betreut werden? Ist die Ferien- bzw. Urlaubsplanung bedacht?

Im Krankheitsfall? Von mir/meinem Freund. Urlaub: Von den Eltern meines Freundes oder einer Freundin von mir.


Sind die Kosten für den Unterhalt gedeckt? (Futter, Zubehör, Steuer, Hundehaftpflicht, Besuche beim Tierarzt)
Hast du dir Gedanken gemacht, ob du die Kosten für akute oder gar chronische Erkrankungen tragen könntest?

Ja, wir haben, trotz junger Jahre, recht gute Rücklagen und sind sparsam.



Wie stellst du dir das Leben mit dem Hund vor? Wie soll euer Alltag aussehen?

Wir würden gerne so viel Zeit wie möglich mit dem Hund teilen und verbringen, da wir ihn als vollständiges Familienmitglied annehmen und ansehen. Überall dort, wo er dabei sein kann und es für ihn keine zu große Belastung oder Anstrengung ist, wird er dabei sein.
Wir möchten dem Hund ein schönes und ausgelastetes Leben mit viel Liebe und Spaß bieten. Wir sind bereit, auch zurückzustecken und immer für unseren Hund da zu sein.

Der Hund soll eine Bereicherung für uns sein...- aber noch wichtiger ist, dass wir sein Leben reicher machen können :)


:054:
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #9
Huhu!

Man kann einiges aus Büchern lernen, das Meiste aber aus der Praxis ;)

Ein Hund ist ein Rudeltier. Er betrachtet euch als sein Rudel, seine Familie eben. Hunde sind die einzigen Tiere, die Menschen tatsächlich als vollwertige Sozialpartner wahrnehmen können.
Dadurch habt ihr die Aufgabe, euren Hund zu leiten, ihm ein Anführer zu sein und auch ein Fels in der Brandung, auf den er sich verlassen kann.

Ich bin ein großer Fan von Cesar Millan. Ist sehr umstritten, aber ich denke ein paar Sachen kann man doch ohne Vorbehalt empfehlen und da wird mir wohl niemand wiedersprechen:
Bemüht euch um eine ruhige, aber bestimmte Ausstrahlung. Beides ist sehr wichtig. Wenn man versucht, sich durchzusetzen, ohne dabei wirklich ruhig zu sein, hat es meistens den gegenteiligen Effekt.

Was ich auch wichtig finde: Bewegung, Disziplin, Liebe - in der Reihenfolge.
Kann ein Hund sich nicht bewegen, staut sich Energie auf, die er dann meistens in Fehlverhalten rauslässt.
Ein Hund braucht klare Grenzen im Alltag. Wenn sie wissen, wo ihr Platz ist, sind sie deutlich ausgeglichener.
[VERSTECK]Gegenbeispiel wäre der Zwergpudel von einem Ex. Sie hatte gar keine Grenzen und das einzige, was sie den ganzen Tag machte, war durch die Wohnung zu laufen und aufzupassen, dass ihre unmündigen Menschen keinen Blödsinn machen. Sie konnte sich nie entspannen, weil sie ständig aufpassen und ihren Rang verteidigen musste.[/VERSTECK]
Außerdem ist natürlich Liebe und Zuneigung ein wichtiger Teil in der Mensch-Hund-Beziehung. Sie muss aber auch im richtigen Moment eingesetzt werden. Am besten als Belohnung dafür, wenn er sich ruhig und entspannt verhält.

Ich würde dir empfehlen, wenn es so weit ist, einen Hund im Tierheim kennenzulernen, schauen ob er zu euch passt und gegebenenfalls adoptieren :)
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #10
Hallo kiwi danke für deine ausführliche antwort.:)
Kann deine aufgezählten Punkte gut nachvollziehen und mir ist klar, dass ein hund
Ein rudeltier ist uns viel zuwendung benötigt.

Ich habe mir ein paar videos von cesar millan angesehen, war aber eher
verstört und abgeschreckt von seinen methoden (meine hier unter anderem
seine tritte und eine art würgehalsband). Sicherlich hatte er es dort mit
schwierigen hunden zu tun, vllt sollte man auch erst ein buch von ihm
Lesen aber diese Maßnahmen machten mich eher traurig als interessiert für sein herangehen. War vllt auch eine
Momentaufnahme, ist das, was ich dazu sagen kann.

Wir werden uns jetzt belesen und weiter informieren. Den ausgefüllten Fragebogen werd ich mal in den Hundebereich
posten:)
Vielen dank
Eulenohr
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #11
Off-Topic
Oh Gott, dazu hätte ich jetzt zu viel zu sagen :mrgreen: Wenn du meine Meinung bzw. Einschätzung hören willst, PN ;) Ansonsten findet sich mit der Suchfunktion bestimmt ganz schnell ein Thread, in dem das schon breitgetreten ist. Ist eben ein sehr kontroverses Thema, was hier nicht her gehört :eusa_shhh:
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #12
Hallo ihr guten Foris :)

Nun, da ich kein neues Thema eröffnen wollte, schreibe ich hier noch einmal etwas hin und hoffe einfach, dass sich das jemand noch durchliest...

Also, viel Zeit ist ins Land gegangen, ich habe meinen Au Pair Aufenthalt fast "hinter mir" (bin noch drei Wochen in England – es ist toll! freu mich aber auch auf freunde/freund/familie, zu hause eben). Die Familie hier hat auch einen Hund, ein kleiner Springer Spaniel namens Misty, sie ist total niedlich und voller Energie.

Nun, ich habe mich auch schon mehr belesen und bin u.a. auch im dogforum angemeldet, habe dort auch Themen erstellt und den Leuten Löcher in die Bäuche gefragt:lol: Ich bin mir nur mittlerweile nicht mehr so sicher, ob ein Hund in das Leben meines Freundes und mir passt!
Keine Frage, ich liebe Hunde und verbringe gerne Zeit mit ihnen, gehe auch gern mit Misty spazieren und kümmere mich um sie. Allerdings merk ich auch, dass ich vielleicht in meinem tiefsten Herzen ein Katzenmensch bin?! Ich denke dann manchmal: Also, eine Katze würde jetzt xxxxx...., also, Katzen würden nie xxxxxx. Das hört sich irgendwie böse an, ich hoffe, niemand bekommt das in den falschen Hals: Aber das Unabhängige, dieses "ich komm nur, wenn ich das will" einer Katze gefällt mir besser als ein Hund, der neben mir steht, egal was ich mache und ohne mich nicht zurecht kommt (gibt sicher auch Rassen, die unabhängiger sind, da lass ich mich gern belehren).

Ich denke, eine Haustierhaltung ist immer ein Stück weit egoistisch. Sicher, ich möchte 100%ig einem Tier ein neues, sicheres und schönes Zuhause bieten, aber: ich komme auch ohne Haustiere nicht zurecht bzw. fühle mich weniger..."ich selbst".

Das Thema Katzen war eigentlich schon abgehakt, weil mir alle Menschen aus meinem Bekanntenkreis sagen (und übrigens auch mein Herz), in eurer Wohnung geht das sowieso nicht. Wir haben 43qm, aufgeteilt in Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad und Miniflur. Es sind schon mehrere Räume, aber wir haben keinen Balkon und können die Katze auch nicht rauslassen, da 1.OG. Ich weiß über Catwalks, Kratzbäume, mehrere Klos etc bescheid, daher denke ich: Es würde eng werden.


Ich weiß auch nicht...vllt sitzt ja irgendwo ein kleine Wutz, der nur darauf wartet, von uns adoptiert zu werden. Oder das alte, ruhige Katzenpaar (10Jahre plus), das auf nen gemütlichen Lebensabend wartet....

Am Ende halte ich einfach Schnecken.
OH Mann, entschuldigt, aber irgendwie bin ich so rastlos und mir geht es einfach nicht gut mit dem Gedanken...zu Hause wartet kein Tier.

Viele Grüße

Eulenohr
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #13
Huhu Eulenohr,

ich kann dich verstehen.
Mein Freund und ich haben sogar fast 3 (!) Jahre hin- und her überlegt...ich weiß wie gefrustet man da ist.

Du hast ja schon gesagt bekommen, dass beide Möglichkeiten gehen würden. Der Rest ist deine Entscheidung, die du dir gut gut überlegen musst.
Mit deinem Freund zusammen findest du bestimmt irgendwann das Richtige - vielleicht nicht heute oder morgen, aber irgendwann.
Knnst uns ja auf dem Laufenden halten :)

Am Ende halte ich einfach Schnecken.
...können auch sehr interessant sein...und sie sind unabhängig :005:

...zu Hause wartet kein Tier.

Aber dein Freund ;)
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #14
Das Thema Katzen war eigentlich schon abgehakt, weil mir alle Menschen aus meinem Bekanntenkreis sagen (und übrigens auch mein Herz), in eurer Wohnung geht das sowieso nicht. Wir haben 43qm, aufgeteilt in Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche, Bad und Miniflur. Es sind schon mehrere Räume, aber wir haben keinen Balkon und können die Katze auch nicht rauslassen, da 1.OG. Ich weiß über Catwalks, Kratzbäume, mehrere Klos etc bescheid, daher denke ich: Es würde eng werden.

Ich finde gar nicht mal, dass du schlechte Voraussetzungen hast.

Ich habe 47qm, lebe dort mit meinen beiden Katzen und Hund.
Sie dürfen jedes Zimmer betreten, haben Catwalks, Möbel auf die Sie können etc. etc.

Das, gepaart mit Beschäftigung, ist doch ideal.

Derzeit dürfen meine auch noch nicht auf den Balkon, weil er noch nicht gesichert ist und
ich behaupte mal, dass sie nichts vermissen.
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #15
Danke für eure Antworten!

Krabbeltier, mein Freund wartet...und wenn ich daran denke, wie er mich vom Flughafen abholt, macht mein Herz schon Luftsprünge und ich bin so glücklich, alle Freunde und auch meine Familie bald wiederzusehen.:060: Wir können dann wieder so viel unternehmen, ich habe so viel zu erzählen und es wird einfach ein toller Sommer.

Es ist auch nicht das Problem, dass ich todunglücklich bin oder total egoistisch, denn bei Letzterem säße hier gewiss schon irgendein Vierbeiner (oder mehrere). Für mich ist es einfach ein Gefühl der Leere, wenn ich zu Hause bin. Ich fühle mich wohl, aber irgendetwas stimmt einfach nicht.
Manchmal finde ich auf meinen Klamotten ein Katzenhaar, das vom letzten Besuch von zu Hause haften geblieben ist (meine Ma hat noch unsere zwei 11-jährigen Wohnungskatzen bei sich). Und da freu ich mich immer riesig, zeige es meinem Freund und klebe es wieder an mein T Shirt.:lol:

Natürlich werden wir uns Zeit lassen, die Überlegungen über ein Haustier dauern nun ca. 15 Monate an und wir sind zu keinem Schluss gekommen. Am Anfang hatte ich ja mal beschrieben, dass mein Freund Katzen eher skeptisch gegenübersteht (er mochte sie, wusste aber nicht recht etwas mit ihnen anzufangen). Mittlerweile haben wir oft Katzen getroffen bzw. auch im Tierheim beobachtet und er sagte mal vor ein paar Monaten zu mir: Mittlerweile finde ich Katzen genauso toll, interessant und niedlich wie Hunde. Es sind zwar völlig unterschiedliche Tiere, aber so wie ich mag er nun auch Katzen.

Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich meine Gedanken weiter sortieren und ordnen. Das mit den Schnecken ist eine gute Idee, allerdings befürchte ich, dass sie eher als Ersatz fungieren. Letzten Endes wäre es schon schöner, würde hier ein Hund oder zwei Miezen rumturnen... Wenn ich Hunde und Katzen sehe, geht einfach immer mein Herz auf, ich fühle mich ausgeglichener, ruhiger, zufriedener. Und ich hoffe, wir bieten einem Lebewesen oder auch zweien eines Tages ein schönes zu Hause. Nur, wie erfahre ich, was sich eher für uns eignet? Ich bin so hin- und hergerissen.....

Und Missymannmensch, deine Erfahrung zeigt ja, dass es auf engem Raum funktionieren kann. Ich glaube, deine Konstellation wäre mir wirklich zu eng bzw. eine Übergangssituation, aber wenn ihr euch so Wohlfahrt ist das super und ich freue mich über deinen Rat! Dann kann es ja nicht unmöglich sein, auf 43qm einen kleinen Hund oder zwei Katzen zu beherbergen. Ich meine, einem Hund ist das sowieso fast egal, solange er draußen genug ausgelastet wird und drin sein Körbchen und Näpfe Platz finden ;)

Eine eine Idee zur Entscheidungsfindung? Ich möchte mich ja nicht zwingen, aber irgendwie schon feststellen, welches Tier eher zu uns passt. Solche "Pro und Contra" Listen habe ich schon mal erstellt und auch solche nicht gerade aussagekräftigen Tests im Internet gemacht...*Asche auf mein Haupt*:roll::D
Na ja aber danke euch!:clap:
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #16
Hm, hier sitzt beides (Hund und zwei Katzen), wir haben die drei mit nur einem Monat Abstand quasi zeitgleich angeschafft und verhaltenstechnisch kann ich nur sicher sagen, dass ich mehr Katzenmensch bin als ich je für möglich gehalten hätte.:lol:

Unsere Kater sind verspielt und verschmust, nicht scheu, keine Zerstörer, nur Chaoten.

Unser Hund ist speziell, verschmust, liebesbedürftig, anhänglich aber kostet auch ungleich mehr Nerven, Arbeit, Zeit (und bei uns bisher auch Geld).

Ein Hund schränkt einen ein, er macht, dass man über einige Pläne dreimal nachdenken muss, um feststzustellen, dass das so alles nicht funktioniert und man ihm zuliebe besser verzichtet. Man kann nicht überall mit ihm hin und man muss bei einigen Verabredungen Kompromisse schließen oder absagen. Man ist einfach eingeschränkt was Urlaube, Verabredungen, Ausflüge, Restaurantbesuche usw. angeht.
Einen Hund, der alles mitmacht gibt es mMn nicht. Du kannst einiges trainieren, aber auch das braucht Zeit. Der eine Hund reagiert hier sehr ruhig, der andere dort. Gegebenenfalls zieht das einiges an Training nach sich, wenn du dich im Sommer mal ruhig mit ihm in die Eisdiele setzen willst.
Aber: Es macht Spaß mit dem Hund zu üben, zu laufen und immer einen Begleiter zu haben. (Und so schlimm ist das mit den Einschränkungen mMn nicht, wie einige gern behaupten (was habe ich noch die Oper meiner Eltern im Kopf... die haben geredet, als ob das eigene Leben vorbei wäre, als würde ich nie wieder den Sonnenschein sehen, als hätte ich von jetzt auf gleich ein eigenes Leben mit eigenen Bedürfnissen und Vorlieben/Hobbies auf ewig in den Wind geblasen...:roll:))

Das hast du bei Katzen nicht. Wenn man da für sich erstmal die elementare Frage beantwortet hat, ob man Freigänger oder Wohnungskatzen halten möchte, steht dir die Welt trotzdem noch offen.:lol: Die einzige Frage, die du dir stellen musst, ist, ob eine Betreuungsperson einmal am Tag nach den Katzen schaut und dann kannst du auch 3 Wochen in den Urlaub fahren ohne Sorgen. Tricksen und Clickern kann man auch mit einigen Katzen.
Der Nachteil liegt auf der Hand: Katzen sind eben nicht deine ständigen Begleiter, die mit dir durch die Welt streifen.
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #17
Und Missymannmensch, deine Erfahrung zeigt ja, dass es auf engem Raum funktionieren kann. Ich glaube, deine Konstellation wäre mir wirklich zu eng bzw. eine Übergangssituation, aber wenn ihr euch so Wohlfahrt ist das super und ich freue mich über deinen Rat! Dann kann es ja nicht unmöglich sein, auf 43qm einen kleinen Hund oder zwei Katzen zu beherbergen. Ich meine, einem Hund ist das sowieso fast egal, solange er draußen genug ausgelastet wird und drin sein Körbchen und Näpfe Platz finden ;)
Bzgl. Katzen: Natürlich ist das nicht unmöglich, eher im Gegenteil. Das ist gut umzusetzen, wenn ihr ein paar Dinge beachtet (wie ich auch schon vor einem Jahr dazu schrieb ;)).
43 qm sind kein riesengroßer Palast, aber sowohl meine erste Wohnung als auch die letzte Single-Wohnung meines Mannes waren nicht wesentlich größer und das hat wunderbar mit der Katzenhaltung funktioniert. Man muss sich halt auf ein paar Dinge einlassen (zwei Klos sollten es z.B. mindestens sein) und es dürfte bei der Wohnungsgröße auch keine Tabuzonen geben. Außerdem würde ich hier nicht unbedingt zwei junge Orientalen im besten Rüpel-Alter wählen, sondern wirklich zu einem etwas älteren und nicht mehr ganz so stürmischem Pärchen tendieren.

Außerdem darf man sich vertun und immer fest davon ausgehen, dass Katzen zwingend Platz ohne Ende und am besten Freigang benötigen. Klar ist ein gewisser Raum nötig, in einem 25 qm Einzimmer-Appartement würde ich auch nicht zur Katzenhaltung raten. Aber 43 qm sind - fantasievoll gestaltet - durchaus geeignet und es gibt genug Katzen, die entweder aus bitterer Erfahrung oder auch,weil sie es gar nicht kennen, Freigang nicht vermissen würden. Ein sicheres Frischluftplätzchen an einem Fenster lässt sich aber meist einfach einrichten und wird gerne angenommen.
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #18
Huhu! :) Ich versteh dich zu gut. Ich bin und bleibe wahrscheinlich immer mehr Katzenmensch als Hundemensch. Aber Hunde geben einem halt auch andere Sachen, die man von Katzen nicht bekommt - ich will auf keine der Arten gern verzichten. Ich habe hier ja auch einen Hund und zwei Katzen und durch Umzüge in der letzten Zeit, bei denen ich die beiden Miezen erst auf knapp 40qm in Wohnungshaltung gehalten habe und jetzt auf 72qm mit Freigang in einem ruhigen Wohngebiet. Ich sehe Katzenhaltung nach dem was ich in der letzten Zeit erlebt und beobachtet habe, immer kritischer. Wohnungshaltung halte ich für eine gute Möglichkeit, wenn man entsprechenden Aufwand in die Tiere steckt. Dazu gehört das richtige Mobiliar, ein Frischluftplatz, andere Interessante Gegenstände (wie Trinkbrunnen, Miniteich oder ein Vogelhäuschen als Katzenkino) und eben auch tägliche Beschäftigung mit den Tieren um sie körperlich und geistig zu fordern. Ich kann da auch gern noch konkreter werden, wenn du möchtest :)
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #19
Ich würde dir auch eine Katze oder ein Hund empfehlen.
 
  • Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #20
So, mittlerweile ist viel Zeit ins Land gegangen und ich bin seit über einem Monat wieder in Deutschland. Die drei Monate in England waren wahrlich eine Lebenserfahrung und haben mich zum Nachdenken angeregt. Ich bin in einigen Punkten irgendwie gelassener geworden. Habe dort liebe Menschen getroffen, viel Spaß gehabt, aber auch das ein oder andere Mal gestutzt. Alles in allem eine wunderbare Zeit, in der ich meinen Freund, Freunde und Familie trotzdem sehr vermisst habe.

Die Hundeüberlegungen sind auch nicht abgeschlossen, bzw.ich habe das Gefühl, mich im Kreis zu drehen. Mein Freund und ich sind uns einig, er fängt allerdings morgen einen neuen Job an und meint momentan, dass ihm ein Hund gerade jetzt zu stressig ist (was ich weniger nachvollziehen kann, da ich sowieso zu Hause bin bzw. für die Eingewöhnung des Hundes zuständig wäre..aber ich akzeptiere das).
Es ist so, dass wir bereits viele Dinge nachgeschaut haben: Was können wir füttern, was kosten Steuern, erlaubt unser Vermieter Hunde (ja!:clap:), was kostet Haftpflicht, Krankenversicherung, Zubehör, was geschieht im Urlaubsfall, Betreuung?, Erziehung (wobei ich da eher informiert bin bzw. viel lese, mein Freund zeigt kein großes Interesse an Hundebüchern)


Ich sehne mich sehr nach meinem Hund und habe leider auch in den letzten zwei Wochen zwei potentielle Kandidaten gefunden. Mein Verstand setzte ein und ich weiß, dass mein Freund noch nicht so weit ist. Er redet oft über Hunde mit mir, findet sie toll, etc., ich verstehe nicht, woran es bei ihm noch liegt (er nennt mir keinen plausiblen Grund, gut, seine Arbeit.) Seine neue Arbeitsstelle hat flexiblere Zeiten, liegt nur 10 Minuten von unserem Haus entfernt, er hat weniger Stress als bei seinem alten Job und sein Verdienst bleibt in etwa gleich. Vor meinem Aufenthalt war er immer recht euphorisch und meinte "wenn du wieder aus England da bist, schauen wir uns um!". Und wenn ich ihm jetzt Hunde zeige und sage, wir könnten ihn/sie ja mal auf der Pflegestelle besuchen, blockt er ab.

Ich weiß echt nicht weiter:silence:
Viele Grüße

Eulenohr
 
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Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :)

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