- Welches Tier passt zu uns? Rat willkommen :) Beitrag #1
Eulenohr
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Hallo Forenmitglieder!
Ich bin neu im Forum und habe auch schon die Suche benutzt, außerdem habe ich schon vermehrt hier und in anderen Foren gelesen. Dennoch handelt es sich dort nicht um mein Leben und meine Lebenssituation, somit konnte mir das höchstens ein Denkanstoß sein.
Es ist so, dass mein Freund und ich uns ein Haustier zulegen möchten. Im Sommer sind wir jetzt 5 Jahre zusammen und wir beide wünschen uns schon lange ein Haustier. Wir sind 22 und 29 Jahre jung, mein Freund arbeitet im Büro und ich studiere Grundschullehramt.
Zur "Vorgeschichte": als Kind hatte ich Meerschweinchen, die täglich Auslauf bekamen und mit denen ich viele Denkspiele arrangierte. Die kleinen Nager haben mir sehr viel Freude bereitet. Allerdings ist es so, dass ich mich über Meerschwein- und Kaninchenhaltung belesen habe und diese Platzverhältnisse hier nicht realisierbar sind. Wenn, dann würde ich ein Rudel halten wollen mit Bock und drei Damen, die brauchen aber locker 2qm aufwärts Platz und täglich Auslauf. Das können wir hier nicht realisieren. Der zweite Punkt ist, dass wir beide uns ein Tier wünschen, dass auf jeden Fall eine enge Bindung zu uns aufbaut. Bei Nagern ist das so eine Sache- die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gerne anfassen lassen, ist meiner Erfahrung nach geringer. Also, ich würde sagen, dass Nager allgemein rausfallen (Hamster, Mäuse, Ratten, Frettchen, Chinchilla ist alles nicht so unsers.) Ich lasse mir auch gerne hier Argumente für z.B. Mäuse bringen, aber im Grunde genommen bin ich an so sehr kleinen Nagern nicht begeistert.
Ich selbst hatte auch seit 2003 zwei Katzen (Wohnung mit meinen Eltern, 120 qm, reine Wohnungskatzen). Die beiden sind zu Hause geblieben, da ich zum Studieren 400km weit weg gezogen bin und mein Freund und ich hier nur 43qm zur Verfügung haben. Das sagt ja auch etwas zu unseren Platzverhältnissen, hier noch ein paar Infos zum weiteren Umfeld: Wir haben keinen Balkon, dafür kleinen Gartenbereich, nicht eingezäunt. Unser Vermieter genehmigt Katzen- bzw. Hundehaltung (Wohngenossenschaft). Ein Park ist mit 2min Fußweg zu erreichen, Wald ca. 15 min Fußweg.
Also, zu Anfang hatten wir uns Katzen überlegt. Allerdings könnten sie nicht rausgehen ( sind im 1. OG, das ist schwer realisierbar). Dann bliebe die Möglichkeit der Wohnungskatzen, katzengerechte Gestaltung mit Catwalks etc. Am besten wäre es dann für uns, ein älteres Katzenpaar aufzunehmen, die nicht mehr ganz so agil sind wie junge Kitten. Ih hatte da an etwas 8-10 jährige Katzen und Kater gedacht. Da ich schon Erfahrung mit Katzenhaltung habe, wäre ich mir sicher, dass wir mit Geduld ein super Katzenheim wären. Außer vllt. dass die Wohnung zu klein ist, das ließe ich mir gerne erklären von euch
.
Nun spielen wir parallel zur Katze aber auch mit dem Hundegedanken- oha, zwei ganz verschiedene Tierarten!
Ich habe mir als Kind, Jugendliche und auch jetzt noch immer einen Hund gewünscht, meine Eltern erlaubten dies jedoch nicht, da sie selbst mal einen hatten. Über 14 ist unser Foxterrier geworden (ich war drei, als sie starb), danach haben meine Eltern gesagt, dass sie diese Verantwortung nicht mehr tragen möchten und können. Ich glaube auch, dass sie sehr lange mit ihrem Tod zu kämpfen hatten. Sie haben mir immer wieder erzählt dass ihr Verlust war wie der eines eigenen Kindes.
Mein Freund ist auch ca. 90%für Hund und 10% für Katze, wegen der Wohnsituation meint er, dass dies nicht gut wäre für 2 Katzen nur in der Wohnung.
Zu unseren Lebensumständen...ich mache mir ja viele Gedanken und schaue sehr oft auf der örtlichen Tierheimseite, tiervermittlung.de ...lese viel über Hunde und Katzen. Wir waren auch schon oft im örtlichen Tierheim und haben so manch eine Fellnase verliebt bewundert.
Wir wissen aber auch, dass der sehr viel Verantwortung, Zeitplanung und auch Abstriche oder Kompromisse auf ubs zukommen, besonders bei einem Hund.
Noch ein paar Infos zu uns: wir gehen nie feiern, wenn dann treffen wir uns mit Freunden für Dvd, Spieleabend, gehen mal ins Kino oder in eine Bar. Wir sind beide gern draußen unterwegs, gehen viel spazieren und allgmein Naturliebhaber. Wir wohnen in Lüneburg am Stadtrand, haben hier in der Umgebung tolle Möglichkeiten zum Laufen.
Thema Urlaub: Wir beide reisen gerne, wenn dann aber an die See in Deutschland. Wenn wir einmal fliegen würden, wären wir bereit eine gute Hundepension zu finden oder unseren Hund für eine Woche in die Obhut der Mutter meines Freundes zu geben (Sie ist zu hause, hat einen Garten und mag Hunde
) Sie ist auch noch nicht so alt als dass man es ihr nicht zumuten könnte.
Nun ja, beim Gedanken, einen auf jeden Fall etwas älteren (ab 3 Jahre) Hund hier aufzunehmen, schlagen unsere Herzen höher. Wir haben uns schon Hundebücher angeschaut und können kaum an einem Hund in der Stadt vorbeigehen. Ich bin auch für Tipps offen bzgl. Hundeliteratur (Verhalten, Lernbücher, Haltung, Ernährung etc). Habe sogar schon was über Barfen gelesen
.
Na ja, manchmal denke ich auch, dass nur arbeitslose oder Hausfrauen oder Rentner einen Hund halten können und wir den Ansprüchen nicht gerecht werden können, da einige Menschen meinen, ein Hund könne nicht mal 2 Stunden allein bleiben. Hier wäre es so, dass ich meine Seminare gut legen kann, sodass er am Stück höchstens 4Stunden alleine wäre. Danach und davor wäre natürlich spielen und laufen angesagt. Ich denke, dass wir am Tag ca. 2,5 Stunden mit dem Hund rausgehen können. Wochenende länger, weil wir da oft rumwandern bzw durch den Wald schlendern etc. Später, wenn ich einmal Lehrerin bin, müsste der Hund ca. 5 Stunden alleine bleiben. Wir wären auch bereit, einen Sitter zu besorgen bzw. Freunde zu bitten, ihn oder sie mal eine halbe Stunde rauszulassen.
Im Rahmen meines Studiums muss ich 3 Monate ins Ausland, das wird wohl nächstes Jahr im Frühjahr sein. Erst danach, also ca. Mai 2015, würden wir einen Hund holen. Daher möchte ich mich jetzt schon mal informieren.
Ich weiß, dass ein Hund viel Aufmerksamkeit, Liebe und Erziehung benötigt. Er wird sein Leben lang von uns abhängig sein. Wir möchten so gern einem Wesen helfen, dass abgeschoben oder gar getötet werden sollte und ihm noch viele schöne Jahre schenken.
Ich bitte wirklich um eine ehrliche und ernstgemeinte Rückmeldung, ich kann auch Kritik vertragen. Ich würde auch aus Liebe zum Tier vollends darauf verzichten. Aber ich habe schon so komplizierte Lebenssituationen gesehen, wo Leute auch einen Hund hielten und es trotzdem funktionierte, ohne psychische Störungen oder Verwahrlosungen des Hundes.
Viele Grüße und Riesendanke fürs Durchlesen!
Ich bin neu im Forum und habe auch schon die Suche benutzt, außerdem habe ich schon vermehrt hier und in anderen Foren gelesen. Dennoch handelt es sich dort nicht um mein Leben und meine Lebenssituation, somit konnte mir das höchstens ein Denkanstoß sein.
Es ist so, dass mein Freund und ich uns ein Haustier zulegen möchten. Im Sommer sind wir jetzt 5 Jahre zusammen und wir beide wünschen uns schon lange ein Haustier. Wir sind 22 und 29 Jahre jung, mein Freund arbeitet im Büro und ich studiere Grundschullehramt.
Zur "Vorgeschichte": als Kind hatte ich Meerschweinchen, die täglich Auslauf bekamen und mit denen ich viele Denkspiele arrangierte. Die kleinen Nager haben mir sehr viel Freude bereitet. Allerdings ist es so, dass ich mich über Meerschwein- und Kaninchenhaltung belesen habe und diese Platzverhältnisse hier nicht realisierbar sind. Wenn, dann würde ich ein Rudel halten wollen mit Bock und drei Damen, die brauchen aber locker 2qm aufwärts Platz und täglich Auslauf. Das können wir hier nicht realisieren. Der zweite Punkt ist, dass wir beide uns ein Tier wünschen, dass auf jeden Fall eine enge Bindung zu uns aufbaut. Bei Nagern ist das so eine Sache- die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gerne anfassen lassen, ist meiner Erfahrung nach geringer. Also, ich würde sagen, dass Nager allgemein rausfallen (Hamster, Mäuse, Ratten, Frettchen, Chinchilla ist alles nicht so unsers.) Ich lasse mir auch gerne hier Argumente für z.B. Mäuse bringen, aber im Grunde genommen bin ich an so sehr kleinen Nagern nicht begeistert.
Ich selbst hatte auch seit 2003 zwei Katzen (Wohnung mit meinen Eltern, 120 qm, reine Wohnungskatzen). Die beiden sind zu Hause geblieben, da ich zum Studieren 400km weit weg gezogen bin und mein Freund und ich hier nur 43qm zur Verfügung haben. Das sagt ja auch etwas zu unseren Platzverhältnissen, hier noch ein paar Infos zum weiteren Umfeld: Wir haben keinen Balkon, dafür kleinen Gartenbereich, nicht eingezäunt. Unser Vermieter genehmigt Katzen- bzw. Hundehaltung (Wohngenossenschaft). Ein Park ist mit 2min Fußweg zu erreichen, Wald ca. 15 min Fußweg.
Also, zu Anfang hatten wir uns Katzen überlegt. Allerdings könnten sie nicht rausgehen ( sind im 1. OG, das ist schwer realisierbar). Dann bliebe die Möglichkeit der Wohnungskatzen, katzengerechte Gestaltung mit Catwalks etc. Am besten wäre es dann für uns, ein älteres Katzenpaar aufzunehmen, die nicht mehr ganz so agil sind wie junge Kitten. Ih hatte da an etwas 8-10 jährige Katzen und Kater gedacht. Da ich schon Erfahrung mit Katzenhaltung habe, wäre ich mir sicher, dass wir mit Geduld ein super Katzenheim wären. Außer vllt. dass die Wohnung zu klein ist, das ließe ich mir gerne erklären von euch
Nun spielen wir parallel zur Katze aber auch mit dem Hundegedanken- oha, zwei ganz verschiedene Tierarten!
Mein Freund ist auch ca. 90%für Hund und 10% für Katze, wegen der Wohnsituation meint er, dass dies nicht gut wäre für 2 Katzen nur in der Wohnung.
Zu unseren Lebensumständen...ich mache mir ja viele Gedanken und schaue sehr oft auf der örtlichen Tierheimseite, tiervermittlung.de ...lese viel über Hunde und Katzen. Wir waren auch schon oft im örtlichen Tierheim und haben so manch eine Fellnase verliebt bewundert.
Wir wissen aber auch, dass der sehr viel Verantwortung, Zeitplanung und auch Abstriche oder Kompromisse auf ubs zukommen, besonders bei einem Hund.
Noch ein paar Infos zu uns: wir gehen nie feiern, wenn dann treffen wir uns mit Freunden für Dvd, Spieleabend, gehen mal ins Kino oder in eine Bar. Wir sind beide gern draußen unterwegs, gehen viel spazieren und allgmein Naturliebhaber. Wir wohnen in Lüneburg am Stadtrand, haben hier in der Umgebung tolle Möglichkeiten zum Laufen.
Thema Urlaub: Wir beide reisen gerne, wenn dann aber an die See in Deutschland. Wenn wir einmal fliegen würden, wären wir bereit eine gute Hundepension zu finden oder unseren Hund für eine Woche in die Obhut der Mutter meines Freundes zu geben (Sie ist zu hause, hat einen Garten und mag Hunde
Nun ja, beim Gedanken, einen auf jeden Fall etwas älteren (ab 3 Jahre) Hund hier aufzunehmen, schlagen unsere Herzen höher. Wir haben uns schon Hundebücher angeschaut und können kaum an einem Hund in der Stadt vorbeigehen. Ich bin auch für Tipps offen bzgl. Hundeliteratur (Verhalten, Lernbücher, Haltung, Ernährung etc). Habe sogar schon was über Barfen gelesen
Na ja, manchmal denke ich auch, dass nur arbeitslose oder Hausfrauen oder Rentner einen Hund halten können und wir den Ansprüchen nicht gerecht werden können, da einige Menschen meinen, ein Hund könne nicht mal 2 Stunden allein bleiben. Hier wäre es so, dass ich meine Seminare gut legen kann, sodass er am Stück höchstens 4Stunden alleine wäre. Danach und davor wäre natürlich spielen und laufen angesagt. Ich denke, dass wir am Tag ca. 2,5 Stunden mit dem Hund rausgehen können. Wochenende länger, weil wir da oft rumwandern bzw durch den Wald schlendern etc. Später, wenn ich einmal Lehrerin bin, müsste der Hund ca. 5 Stunden alleine bleiben. Wir wären auch bereit, einen Sitter zu besorgen bzw. Freunde zu bitten, ihn oder sie mal eine halbe Stunde rauszulassen.
Im Rahmen meines Studiums muss ich 3 Monate ins Ausland, das wird wohl nächstes Jahr im Frühjahr sein. Erst danach, also ca. Mai 2015, würden wir einen Hund holen. Daher möchte ich mich jetzt schon mal informieren.
Ich weiß, dass ein Hund viel Aufmerksamkeit, Liebe und Erziehung benötigt. Er wird sein Leben lang von uns abhängig sein. Wir möchten so gern einem Wesen helfen, dass abgeschoben oder gar getötet werden sollte und ihm noch viele schöne Jahre schenken.
Ich bitte wirklich um eine ehrliche und ernstgemeinte Rückmeldung, ich kann auch Kritik vertragen. Ich würde auch aus Liebe zum Tier vollends darauf verzichten. Aber ich habe schon so komplizierte Lebenssituationen gesehen, wo Leute auch einen Hund hielten und es trotzdem funktionierte, ohne psychische Störungen oder Verwahrlosungen des Hundes.
Viele Grüße und Riesendanke fürs Durchlesen!