Wir haben Diego bereits zum 2. Mal chippen lassen. Erst über ein halbes, jetzt nochmal über ein ganzes Jahr. Ich bin weder absolut für, noch gegen eine Kastration, aber unser Rüde hat letztes Jahr erstmal über einen längeren Zeitraum das Fressen eingestellt, war nurnoch am Rüssel und nichtmehr ansprechbar, nachdem wir eine läufige Hündin in Nachbarschaft hatten. Zudem hat er angefangen andere Rüden anzupöbeln. Letzteres war aber nur ein Zusatz, kein Hauptgrund, denn ich denke eine Kastra ist nicht zur Erziehung gedacht.
Er wurde leider kurz darauf krank (Infekt!) und hat erstmal ziemlich abgenommen. Wir können aber nicht sagen, ob das jetzt durch den CHip oder die Erkrankung kam. Ich tippe es war eine Mischung aus Hormonumstellung und Erkrankung. Gewichtstechnisch haben wir es aber recht zügig wieder in den Griff bekommen und bereits nach 2-3 Wochen haben wir erste Veränderungen gespürt. Beim 2. Chippen im Herbst hat er sich verhaltenstechnisch garnicht großartig geändert. Er ist max. etwas ruhiger geworden. Gewichtstechnisch hat er minimal zugelegt, aber alles noch im Rahmen. Ich denke da muss man dann einfach als Besitzer etwas drüber schauen, dann passt das.
Wenn alles gut bleibt, er den CHip vertägt und wir keine gravierenden Nebenwirkungen feststellen, wollen wir ihn allerdings Ende des Jahres vollständig, d.h chirurgisch kastrieren. Für uns war der Chip mehr ein Test um zu gucken, ob sich die Problematik der wir gegenüberstanden, hormonell erklären lässt. Ohne Grund, einfach nur, damit der Hund kastriert ist, würde ich nicht chippen/entbömmeln.
Liebe Grüße