Pinky tot, trotz Antibiotika

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  • Pinky tot, trotz Antibiotika Beitrag #1
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Dr. Jackhyl

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Hallo,

ich habe mal ein Frage an euch. Seid März haben wir 4 (jetzt nur noch 3 :( ) Ratten, sie haben einen riesigen Käfig, bekommen regelmäßig Auslauf all sind top fit.
Doch vor 2Wochen wurde Pinky krank...sie hatte Flankenatmung. Wir sind direkt zum Tierarzt, der hat uns Antibiotika verschriebe. Ab Donnerstag haben wir es oral gegeben. Doch es wurde nicht besser. Montags sind wir morgens direkt zum TA, da sie jetzt auch Ausfluss aus der Nase hatte und noch schlapper wirkte....Dort wurde ihr ein anderes Antibiotika gespritzt und wir bekamen dieses und Hustenlöser mit. Abends ging es ihr richtig gut, sie kletterte etc. Am nächsten Tag habe ich sie mit den anderen raus gelassen (laufen immer im Flur), man hat ihr nichts mehr angemerkt.....doch Mittwoch wurde es wieder schlimmer....erst nur leicht, doch Donnerstag kamen laute Atemgeräusche dazu :( ....Da wir am Donnerstag nicht wussten, ob sie ihr Antibiotikum geschluckt hatte (es ist wieder rausgelaufen), habe ich ihr abends nochmal etwas gegeben (über 12h später)....ihr ging es dort wirklich nicht gut, essen nahm sie aber noch an....Ich habe sie dann in eine Transportbox gesetzt, damit sie ruhe hat, sie hat so laut geatmet...als ich ihr ca 1-2h später ihren Hustenlöser geben wollte war sie tot :(...
Ich bin so traurig und frage mich wieso? Haben wir was falsch gemacht? War das Medizin geben zuviel Stress? Sie wollte das nicht wirklic und woll öfters flüchten....
mache mir solche Vorwüfe :(
 
  • Pinky tot, trotz Antibiotika

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  • Pinky tot, trotz Antibiotika Beitrag #2
Erstmal herzlich willkommen im Forum, auch wenn der Anlass ein trauriger ist :(

Ich bin zu lange aus der Rattenhaltung raus, um jetzt sagen zu können, was Deine Pinky evtl. hatte...
Aber Ratten sind schlichtweg total krankheitsanfällig, das haben wir auch selbst erleben "dürfen".
Du hast nichts falsch gemacht. Im Gegenteil! Du warst schnell beim Tierarzt, Du hast sofort reagiert, als sich keine Besserung einstellte, Ihr habt andere ABs ausprobiert - mehr konntet Ihr nicht tun!
Medizin geben ist immer stressig - egal für welches Tier - und für Mäuse und Ratten nochmal ganz besonders (finde ich) - aber ohne Medis haben sie erst recht keine Chance.
Es tut mir Leid für Deine Pinky, aber ich fürchte, mit solchen Geschichten wirst Du noch öfter konfrontiert werden, wenn Du weiterhin Ratten hältst.
(Unsere Rattenzeit war nur kurz, aber wir hatten mehrere Jahre Farbmäuse, und bei denen war es ähnlich. Man rennt zum TA, man gibt Medis - und am Ende hilft es bei einigen dann eben doch nicht.... da denkt man schon irgendwann, dass man was falsch gemacht hat oder unzulänglich ist - aber nein, hat man nicht und ist man nicht.... )
Mach´ Dir bitte keine Vorwürfe!
*Dich mal drück, wenn Du magst*

LG, seven
 
  • Pinky tot, trotz Antibiotika Beitrag #3
Hallo seven, danke für deine Antwort. sie hatte laut TA eine Lungenentzündung. das hatte ich oben ganz vergessen zu sagen. ja ich denke vll hätte sie nicht mit in den Auslauf oder vll war das letzte Antibiotika zu spät? sie war gerade einmal ein halbes jahr alt :(. am Anfang war sie auch unser sorgenkind, aber dann hatte sie sich richtig gemacht und ist gut gewachsen. ...und jetzt sowas. wenn ich tiere habe hänge ich mit ganzem Herzen dabei...:(
 
  • Pinky tot, trotz Antibiotika Beitrag #4
Man denkt immer "hätte, wäre, wenn...."
Ihr habt Euch rein gar nichts vorzuwerfen! Ich denke nicht, dass es am verspäteten AB gelegen hat, und schon gar nicht am Auslauf.
Gerade Mäuse und Ratten sind extrem empfindlich, was Atemwegsinfekte angeht. Das ist neben Tumoren eine der häufigsten Todesursachen.
Unsere Nezumi hat mit ihrem knappen Jahr eine Tumor-OP nicht überlebt - wir haben uns auch gefragt, ob sie vielleicht mit Tumor noch ein paar gute Wochen oder gar Monate gehabt hätte?
Wir haben auch diverse Farbmäuschen einschläfern lassen müssen - Tumore, Kratzmäuse... und dann liest man von anderen Mäusehaltern, dass die Tiere an die 2 Jahre alt wurden, während bei uns das Durchschnittsalter bei etwas über 1 Jahr lag....
Was haben wir falsch gemacht? Wir waren immer sofort beim TA, wir hatten gutes Futter, eine Riesen-Voliere...
Am Ende sind wir zu dem Schluss gekommen: Wir haben NICHTS falsch gemacht. Wir haben den Tieren eine gute Zeit gegeben, so lange es uns möglich war. (Wir hatten auch etliche Notfall-Tierchen aus dem TH). Mehr konnten wir nicht tun, und wenn dann eine Maus / Ratte eben mit einem halben Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen ist, dann war das natürlich sehr traurig, aber wir konnten in der Gewissheit leben, dass wir dem Tier wenigstens dieses halbe Jahr ein gutes Leben ermöglicht hatten.
Und genau so solltet Ihr das auch sehen! Ihr habt alles für Pinky getan, und sie wird jetzt auf ihrer Käsewolke hinter der Regenbogenbrücke sitzen und Euch dankbar sein für Eure Bemühungen und für die Liebe, die Ihr ihr gegeben habt!

LG, seven
 
  • Pinky tot, trotz Antibiotika Beitrag #5
Vielen dank für deine lieben Worte. musste gerade fast weinen :( ....ich hoffe nur sie musste nicht leiden und alles ging schnell. hoffentlich ist sie nicht erstickt. ...das sind auch Gedanken. ...sie hatte zwar ihre Augen auf aber lag friedlich da, nicht verkrampft oder so
 
  • Pinky tot, trotz Antibiotika Beitrag #6
Hey,

Doch vor 2Wochen wurde Pinky krank...sie hatte Flankenatmung.

Einer Lungenentzündung geht eigentlich immer eine harmlosere Atemwegsinfektion voraus - wenn die Tiere sich nicht vorher verschluckt hatten und dabei etwas in die Lunge kam. Sie müsste also vorher gerotzt haben, geschnieft, gequietscht, irgendwas.

Da sie aber vorher schon eher schlecht gewachsen zu sein scheint

am Anfang war sie auch unser sorgenkind, aber dann hatte sie sich richtig gemacht und ist gut gewachsen.

würde ich eher auf ein angeborenes Herzproblem tippen als auf eine Lungenentzündung. Irgendwann ist die Lunge dann dicht und die Tiere haben plötzlich Flankenatmung (nicht alle blubbern vorher oder haben Atemgeräusche). Da war die Medikation dann leider komplett falsch - aber die Überlebenschancen bei Herzproblemen sind auch deutlich eingeschränkt, weil man nicht so genau untersuchen und behandeln kann wie bei Menschen oder grösseren Tieren. Manchmal bekommt man sowas in den Griff, manchmal muss man sich wenige Tage nach Diagnose verabschieden, weil auch die Medis nicht helfen können.
 
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