Huhu!
Man kann Zwerghamster zusammen halten, ja. Da aber auch nur artreine Campbell- Zwerghamstern und auch da gibts keine Garantie. Mit Robos wurde das auch probiert, 98% dieser Gruppen zerfallen aber irgendwann im Alter von 3-6 Monaten, egal ob es Geschwister waren oder blutsfremde Tiere und leider kann man bisher nicht in jedem Fall nachvollziehen, wieso das passiert.
Ich kenne eine neue Zuchtlinie, die versucht, sozialverträgliche Robos zu züchten, aber auch da gibts noch keine Langzeitberichte, ob das wirklich klappt.
Ich würde jedem Anfänger wirklich davon abraten. Man sollte sich schon gut mit der Körpersprache und der Art und Weiße der Zwerge auskennen, um dann im Fall der Fälle schnell sehen und entscheiden zu können, ob dieser Streit jetzt nur Spiel ist oder bitterer Ernst.
Desweiteren muss für jedes Gruppenmitglied von Anfang an ein eigenes, artgerechtes Gehege zur Verfügung stellen, damit man im Ernstfall SOFORT trennen kann und sich nicht erst dann auf die Suche nach einem Gehege macht.
Mittlerweile gibt es Züchter, die Campbells nur noch in Gruppen abgeben- und bei den Interessenten dann zerfällt die Gruppe, weil deren Gehege größer ist als das der Züchter.
Dazu gehört wirklich viel Fingerspitzengefühl und selbst wenn man alles langsam und richtig macht, reicht schon der veränderte Körpergeruch beim Ausbruch von Diabetes und die Gruppe zerfällt.
Ist zwar süß anzusehen, aber wirklich nicht ohne.