- Starke Schwellung an Pfote - Arthrose? - falsche Ernährung? Beitrag #1
Balu2002
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Hallo Hundeforum,
ich benötige eure Erfahrung und euer Wissen. Bei meinem Hund wurde heute Arthrose diagnositiziert - aber es sind noch soviele Fragen bei mir offen.
Kurzer Überblick: Polo ist ein Labrador-Cane Corso Mix, frische 3 Jahre alt, ca 60cm hoch, 28kg schwer, seit dem 5. Monate bei uns, ein Kind der Liebe von 2 Hunden aus FFM (nach meiner Info), agil und verschlafen in einem.
Das erste mal humpelte er, als er mit 6 Monaten von einem anderen Hund auf den "Deckel" bekam. Dies gab sich aber nach 2h wieder. Das Humpeln trat immer mal wieder auf, aber nicht regelmäßig und ging auch nach 1-2h wieder weg. Vor ca. 3 Monaten begann er sehr stark zu humpeln und insbesondere nach Ruhephasen fiel ihm das Aufstehen schwer. Da es in Bewegung wieder besser wurde, und er auch auf Druck auf das betroffene Bein keine Reaktion abgab, warteten wir erst mal ab. Nach 2 Tagen ging es wieder deutlich besser. Er hob zwar immer mal wieder das Bein an, aber vergaß dieses auch schnell wieder.
Jetzt waren wir zum Entwurmen bei TA. Ich erzählte ihm davon und er untersuchte die Pfoten und machte eine Ganganalyse (visuell). Alles unauffällig. Seine Assistenzärztin stellte dann aber eine starke Schwellung an der linken Pfote fest. Ich war erschrocken, denn das ist ein richtiges Ei! Sozusagen über dem "Daumen" der linken Vorderpfote. Mein TA meinte, dass es eine Exostose sei und ich mir keine Sorgen machen müsse.
Naja, zu Hause machte ich mir dann sorgen...Also bat ich um einen Röntgentermin (Seitenvergleich). Dieser war heute und es stellte sich heraus, dass das Gelenk arthrotisch verändert ist. Ich kann es jetzt nur anhand der menschlichen Anatomie beschreiben (so würde ich es bei einer menchlichen Hand benennen):
Das MCP I - Gelenk sieht verändert aus und es ist auch im Seitenvergleich ein Knochenzuwachs zu erkennen.
Die Schwellung sei eine Weichteilschwellung laut dem TA. Aber diese Schwellung ist knochenhart! Auf dem Röntgenbild nicht zu sehen, also kann es nicht knöchern sein. Naja, der TA sagte, dass man da nichts machen könne und er nicht schwerer werden dürfe. Auf Nachfrage gab er mir ein pflanzliches Ernährungsergänzungsmittel mit (je 1 Tabl. morgens und abends), das könnte eventuell etwas helfen.
Ist das denn nach eurer Erfahrung eine Arthrose aufgrund genetischer Faktoren? Ich konnte keine alte Verletzung am Röntgenbild erkennen (bin aber auch kein Arzt). Ist es bei genetisch bedingter Arthrose nicht typischerweise beidseits? Kann man da wirklich nicht mehr machen? Und was kann ich sonst für ihn tun? Sind nun Stöckchen spiele, Ziehspiele und Mäusebuddeln verboten?
ZUDEM mache ich mir Sorgen, dass es an der falschen Ernährung liegt. Da unser Hund Fertigfutter nicht vertrug (Durchfall) bekommt er gekocht - aber nicht wirklich professionell - Fleisch, Reis/Kartoffeln und Gemüse. Leckerlis verträgt er ganz gut. Kann es daher kommen?
Was sagt ihr dazu? Bin über jede Information dakbar. Fühle mich etwas verloren und "abgehandelt"...
Liebe Grüße Katrin
ich benötige eure Erfahrung und euer Wissen. Bei meinem Hund wurde heute Arthrose diagnositiziert - aber es sind noch soviele Fragen bei mir offen.
Kurzer Überblick: Polo ist ein Labrador-Cane Corso Mix, frische 3 Jahre alt, ca 60cm hoch, 28kg schwer, seit dem 5. Monate bei uns, ein Kind der Liebe von 2 Hunden aus FFM (nach meiner Info), agil und verschlafen in einem.
Das erste mal humpelte er, als er mit 6 Monaten von einem anderen Hund auf den "Deckel" bekam. Dies gab sich aber nach 2h wieder. Das Humpeln trat immer mal wieder auf, aber nicht regelmäßig und ging auch nach 1-2h wieder weg. Vor ca. 3 Monaten begann er sehr stark zu humpeln und insbesondere nach Ruhephasen fiel ihm das Aufstehen schwer. Da es in Bewegung wieder besser wurde, und er auch auf Druck auf das betroffene Bein keine Reaktion abgab, warteten wir erst mal ab. Nach 2 Tagen ging es wieder deutlich besser. Er hob zwar immer mal wieder das Bein an, aber vergaß dieses auch schnell wieder.
Jetzt waren wir zum Entwurmen bei TA. Ich erzählte ihm davon und er untersuchte die Pfoten und machte eine Ganganalyse (visuell). Alles unauffällig. Seine Assistenzärztin stellte dann aber eine starke Schwellung an der linken Pfote fest. Ich war erschrocken, denn das ist ein richtiges Ei! Sozusagen über dem "Daumen" der linken Vorderpfote. Mein TA meinte, dass es eine Exostose sei und ich mir keine Sorgen machen müsse.
Naja, zu Hause machte ich mir dann sorgen...Also bat ich um einen Röntgentermin (Seitenvergleich). Dieser war heute und es stellte sich heraus, dass das Gelenk arthrotisch verändert ist. Ich kann es jetzt nur anhand der menschlichen Anatomie beschreiben (so würde ich es bei einer menchlichen Hand benennen):
Das MCP I - Gelenk sieht verändert aus und es ist auch im Seitenvergleich ein Knochenzuwachs zu erkennen.
Die Schwellung sei eine Weichteilschwellung laut dem TA. Aber diese Schwellung ist knochenhart! Auf dem Röntgenbild nicht zu sehen, also kann es nicht knöchern sein. Naja, der TA sagte, dass man da nichts machen könne und er nicht schwerer werden dürfe. Auf Nachfrage gab er mir ein pflanzliches Ernährungsergänzungsmittel mit (je 1 Tabl. morgens und abends), das könnte eventuell etwas helfen.
Ist das denn nach eurer Erfahrung eine Arthrose aufgrund genetischer Faktoren? Ich konnte keine alte Verletzung am Röntgenbild erkennen (bin aber auch kein Arzt). Ist es bei genetisch bedingter Arthrose nicht typischerweise beidseits? Kann man da wirklich nicht mehr machen? Und was kann ich sonst für ihn tun? Sind nun Stöckchen spiele, Ziehspiele und Mäusebuddeln verboten?
ZUDEM mache ich mir Sorgen, dass es an der falschen Ernährung liegt. Da unser Hund Fertigfutter nicht vertrug (Durchfall) bekommt er gekocht - aber nicht wirklich professionell - Fleisch, Reis/Kartoffeln und Gemüse. Leckerlis verträgt er ganz gut. Kann es daher kommen?
Was sagt ihr dazu? Bin über jede Information dakbar. Fühle mich etwas verloren und "abgehandelt"...
Liebe Grüße Katrin