- Hunde: gelbes Erbrechen, gelber Kot Beitrag #1
Basenji-Herrchen
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Lieber Leser, es wird etwas länger, da ich es wichtig finde, wenn ihr Hund auch betroffen ist, dass Sie nicht so lange warten wie ich, denn ich hatte wirklich große Angst, dass meine beiden Basenjis die Krankheit nicht überleben.
Aus gegebenen Anlass möche ich darauf hinweisen, dass es in den letzten Wochen fast Bundesweit bei Hunden zu einer massiven Infektion des Magen-Darm-Traktes kommt. Um so jünger der Hund ist, um so größer ist die Ansteckungsgefahr. Ältere Hunde infizieren sich laut meines Tierarztes schwerer.
Meine 2 Basenjis (beide 1 Jahr alt), sind erkrankt und haben die Erkrankung erst nach über 14 Tagen über standen. Mein älterer Hund 11 Jahre hatte sich nicht infiziert.
Merkmale der Erkrankung:
Angefangen hat es bei beiden damit, dass sie nicht fressen wollten. Nach einem Tag begann alles mit leichtem gelben Erbrechen, ab dem zweiten Tag würde der Kot von Mal zu Mal gelblicher und immer dünner. Der Kot war später vollkommen wässerig und die Hunde frassen tranken nicht mehr, was bei den Tieren zu großen Wasserverlust führte. Ziemlich schlimm sagte der Tierarzt, wo ich blöderweise erst am dritten Tag hinging, da ich im Interent einiges verharmlosendes über gelbes Erbrechen und Durchfall gelesen hatte. Der Tierarzt berichtete, dass fast jeder zweite Hund, der in der Woche zu ihm in die Praxis kam gleichfalls infiziert war. Meine beiden Hunde hatten daher schon sehr großen Flüssigkeitsverlust, so dass sie beide erst einmal jeder eine Infusion und eine Antibiotkaspritze bekamen, am nächsten Tag wiederholte sich diese Prozedur. Der Tierarzt erklärte mir, dass es sich warscheinlich um eine Virusinfektion handeln würde oder um eine Infektion mit Parasiten (Giadien). Um diese auszuschließen bekam ich Röhrchen für Kotproben mit. Der Giadienbefall konnte mit einem Schnelltest ausgeschlossen werden. Wegen der Antibiotkaspritzen fragte ich nach, da ich selbst im Gesundheitswesen tätig bin und wusste, dass Antibiotika bei Vieren nicht wirken. Ich fragte wieso die beiden trotzdem die Antibiotikaspritzen und danach in Antibiotkatabletten bekommen sollten. Erklärung war, die Infektion ist so massiv und schwer, so dass das Antibiotka die Aufgabe der generellen Abschrimung habe und gegen allen evtl. anderen Infektionskankheiten die durch die massive Schwächung der Hunde noch auftreten könnte entgegenwirken soll. Gegen die Übel- und Appetitlosigkeit wurden MCP-Tbl.10 mg, davon mind. 4 X tgl halbe Tabl. verordent und eine Elktrolytlösung zum trinken wg. des Durchfalls, um keine Infusionen mehr geben zu müssen. Zu fressen bekamen die beiden Schonkost; gekochtes Hühnerfleisch mit Reis (Reis entwässert auch, daher sind Nudeln besser). Dann hieß es warten, beide schliefen fast nur noch, aßen fast nichts und tranken wenig. Sie nahmen ca. 2 Kg ab und sind nur noch Haut und Knochen. Beim erneuten Tieraztbesuch nach einer Woche wurden noch Kohlekompretten gegen den nicht enden wollenden Durchfall verabreicht. Besonderer Hinweis; meine beiden Basenjis haben ein Gewicht von can 8 Kg und sie bekamen nicht wie auf den Verpackungen der Arztnei (für Menschen) die Kinderration, sondern die für jugendliche, also fast wie ein ausgewachsener Mensch. Der Tierarzt erklärte mir hierzu, dass der Grundumsatz bei den Hunden sehr viel höher sei, daher sollte ich mich nicht an die Kg- Angaben für Kinder halten. Ich denke, dies ist ein wichtige Info, gerade auch bei größeren Hunden, denn die brauchen dann mehr als ein erwachsener Mensch. Die beiden Basenji fingen dann nach drei Tagen Behandlung regelmässig wieder an zu trinken, aßen aber so gut wie nichts, egal was ich auch reichte. Nach über einer Woche frassen sie ein paar Nudeln, ein bischen Fleisch und erst nach 10 Tagen ungefähr die Hälfte einer für sie "normalen" Portion. Erst nach drei Tagen wirkten die Kohlekompretten und der Appetit kam langsam zurück. Seit gestern Abend fessen beide wieder die normale Menge und der Stuhlgang ist wieder hart. Wir sind erleichtert und möchen Ihnen raten, bitte gehen Sie mit ihrem Hund lieber früh zum Tierarzt und nehmen Sie gelben Brech- und Durchfall nicht auf die leichte Schulter.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und wünsche Ihnen und ihrem Vierbeider das Beste.
Aus gegebenen Anlass möche ich darauf hinweisen, dass es in den letzten Wochen fast Bundesweit bei Hunden zu einer massiven Infektion des Magen-Darm-Traktes kommt. Um so jünger der Hund ist, um so größer ist die Ansteckungsgefahr. Ältere Hunde infizieren sich laut meines Tierarztes schwerer.
Meine 2 Basenjis (beide 1 Jahr alt), sind erkrankt und haben die Erkrankung erst nach über 14 Tagen über standen. Mein älterer Hund 11 Jahre hatte sich nicht infiziert.
Merkmale der Erkrankung:
Angefangen hat es bei beiden damit, dass sie nicht fressen wollten. Nach einem Tag begann alles mit leichtem gelben Erbrechen, ab dem zweiten Tag würde der Kot von Mal zu Mal gelblicher und immer dünner. Der Kot war später vollkommen wässerig und die Hunde frassen tranken nicht mehr, was bei den Tieren zu großen Wasserverlust führte. Ziemlich schlimm sagte der Tierarzt, wo ich blöderweise erst am dritten Tag hinging, da ich im Interent einiges verharmlosendes über gelbes Erbrechen und Durchfall gelesen hatte. Der Tierarzt berichtete, dass fast jeder zweite Hund, der in der Woche zu ihm in die Praxis kam gleichfalls infiziert war. Meine beiden Hunde hatten daher schon sehr großen Flüssigkeitsverlust, so dass sie beide erst einmal jeder eine Infusion und eine Antibiotkaspritze bekamen, am nächsten Tag wiederholte sich diese Prozedur. Der Tierarzt erklärte mir, dass es sich warscheinlich um eine Virusinfektion handeln würde oder um eine Infektion mit Parasiten (Giadien). Um diese auszuschließen bekam ich Röhrchen für Kotproben mit. Der Giadienbefall konnte mit einem Schnelltest ausgeschlossen werden. Wegen der Antibiotkaspritzen fragte ich nach, da ich selbst im Gesundheitswesen tätig bin und wusste, dass Antibiotika bei Vieren nicht wirken. Ich fragte wieso die beiden trotzdem die Antibiotikaspritzen und danach in Antibiotkatabletten bekommen sollten. Erklärung war, die Infektion ist so massiv und schwer, so dass das Antibiotka die Aufgabe der generellen Abschrimung habe und gegen allen evtl. anderen Infektionskankheiten die durch die massive Schwächung der Hunde noch auftreten könnte entgegenwirken soll. Gegen die Übel- und Appetitlosigkeit wurden MCP-Tbl.10 mg, davon mind. 4 X tgl halbe Tabl. verordent und eine Elktrolytlösung zum trinken wg. des Durchfalls, um keine Infusionen mehr geben zu müssen. Zu fressen bekamen die beiden Schonkost; gekochtes Hühnerfleisch mit Reis (Reis entwässert auch, daher sind Nudeln besser). Dann hieß es warten, beide schliefen fast nur noch, aßen fast nichts und tranken wenig. Sie nahmen ca. 2 Kg ab und sind nur noch Haut und Knochen. Beim erneuten Tieraztbesuch nach einer Woche wurden noch Kohlekompretten gegen den nicht enden wollenden Durchfall verabreicht. Besonderer Hinweis; meine beiden Basenjis haben ein Gewicht von can 8 Kg und sie bekamen nicht wie auf den Verpackungen der Arztnei (für Menschen) die Kinderration, sondern die für jugendliche, also fast wie ein ausgewachsener Mensch. Der Tierarzt erklärte mir hierzu, dass der Grundumsatz bei den Hunden sehr viel höher sei, daher sollte ich mich nicht an die Kg- Angaben für Kinder halten. Ich denke, dies ist ein wichtige Info, gerade auch bei größeren Hunden, denn die brauchen dann mehr als ein erwachsener Mensch. Die beiden Basenji fingen dann nach drei Tagen Behandlung regelmässig wieder an zu trinken, aßen aber so gut wie nichts, egal was ich auch reichte. Nach über einer Woche frassen sie ein paar Nudeln, ein bischen Fleisch und erst nach 10 Tagen ungefähr die Hälfte einer für sie "normalen" Portion. Erst nach drei Tagen wirkten die Kohlekompretten und der Appetit kam langsam zurück. Seit gestern Abend fessen beide wieder die normale Menge und der Stuhlgang ist wieder hart. Wir sind erleichtert und möchen Ihnen raten, bitte gehen Sie mit ihrem Hund lieber früh zum Tierarzt und nehmen Sie gelben Brech- und Durchfall nicht auf die leichte Schulter.
Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen und wünsche Ihnen und ihrem Vierbeider das Beste.