- Wundbehandlung/Wundschutz bei "schwierigem Hund" Beitrag #1
Tompina
- Beiträge
- 6.069
- Punkte Reaktionen
- 116
Hallo zusammen,
da ich mit meinem Latein dann doch mal wieder am Ende bin, hoffe ich auf Tipps und evetuelle Lösungsansätze von euch! :mrgreen:
Problem: mein kleines "Spastenkind" (Podencorüde Marte, 3,5 Jahre alt, kastriert und ein, sagen wir mal, sehr eigener Charakter...:roll
hat aufgrund einer kleinen Kratverletzung (im Garten iwo hängen geblieben, oberflächliche Miniverletzung!) ein inzwischen schon fast als Leckekzem zu bezeichnendes Problem an seinem rechten Hinterbein. Leider sind meine Handlungsmöglichkeiten aufgrund seines recht eigenen Charakters etwas eingeschränkt...:?
Aktion 1 meinerseits, als ich sah, dass er da vermehrt an dem Minikratzer (Länge 2cm, Breite max. 0,5cm) rum macht und die Fläche größer wird, Behandlung mit meinem Standardwundspray vom TA. Schmeckt bitter, desinfiziert leicht und unterstützt die Wundheilung. Naja, nach ca. 5 Mal sprühen war an ein Treffen des Beines und an eine Schadensfreiheit meinerseits nicht mehr zu denken.
Aktion 2, nachdem er weiter dran rum machte und es immer weiter kahl wurde, Teebaumöl. 3-4 Mal täglich drauf tröpfeln. Naja, die ersten drei Tage hab ich mir ein Loch in den Bauch gefreut, er ließ das Bein in Ruhe, die Stelle wurde besser, aber wie meistens...zu früh gefreut. Er entwickelte sich zum Teebaumöljunkie und schleckt das zeug jetzt schon ab bevor es übehaupt auf seinem Bein ist. *gnarf*
Nun hab ich drei Tage gar nichts gemacht und das ist definitiv schlecht. Er hat sich wieder ziemlich dran rum geknibbelt und fängt nun auch an das Bein zu entlasten...
Ja der TA-Besuch wäre wohl angebracht. Aber dass hieße für diesen Hund vornarkotisieren, Behandlung unter Vollnarkose und dann?
Halskragen - keine Option, den zerhaut er mir entweder nach Minuten zu Kleinholz oder er tickt damit so rum, dass er sich selbst und uns anderen dabei weh tut.
Verband - ohne Halskragen hat er denn binnen Sekunden zerfleddert, er ist nämlich von Beruf Zerfledderspezialist. :lol:
Maulkorb - schlechte Option, da er dann bei seinen Tickern nichts mehr nehmen und schütteln kann, also sich abreagieren, zudem ist mir das bei dem Wetter zu heikel, wenn er mir dann nichts trinkt bzw. ich werde nach mehrmaligem Runterziehen den Maulkorb nicht mehr drauf bekommen, zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.
Gerade bin ich ziemlich verzweifelt und habe auch schon einen TA-Termin, das Narkosezeug hier liegen und plane die Variante mit dem Maulkorb.
Aber wirklich wohl ist mir dabei nicht...gerade wo mir Marte inzwischen wirklich vertraut und sich viel gefallen lässt...*seufz*
Habt ihr noch eine andere Idee?
da ich mit meinem Latein dann doch mal wieder am Ende bin, hoffe ich auf Tipps und evetuelle Lösungsansätze von euch! :mrgreen:
Problem: mein kleines "Spastenkind" (Podencorüde Marte, 3,5 Jahre alt, kastriert und ein, sagen wir mal, sehr eigener Charakter...:roll
Aktion 1 meinerseits, als ich sah, dass er da vermehrt an dem Minikratzer (Länge 2cm, Breite max. 0,5cm) rum macht und die Fläche größer wird, Behandlung mit meinem Standardwundspray vom TA. Schmeckt bitter, desinfiziert leicht und unterstützt die Wundheilung. Naja, nach ca. 5 Mal sprühen war an ein Treffen des Beines und an eine Schadensfreiheit meinerseits nicht mehr zu denken.
Aktion 2, nachdem er weiter dran rum machte und es immer weiter kahl wurde, Teebaumöl. 3-4 Mal täglich drauf tröpfeln. Naja, die ersten drei Tage hab ich mir ein Loch in den Bauch gefreut, er ließ das Bein in Ruhe, die Stelle wurde besser, aber wie meistens...zu früh gefreut. Er entwickelte sich zum Teebaumöljunkie und schleckt das zeug jetzt schon ab bevor es übehaupt auf seinem Bein ist. *gnarf*
Nun hab ich drei Tage gar nichts gemacht und das ist definitiv schlecht. Er hat sich wieder ziemlich dran rum geknibbelt und fängt nun auch an das Bein zu entlasten...
Ja der TA-Besuch wäre wohl angebracht. Aber dass hieße für diesen Hund vornarkotisieren, Behandlung unter Vollnarkose und dann?
Halskragen - keine Option, den zerhaut er mir entweder nach Minuten zu Kleinholz oder er tickt damit so rum, dass er sich selbst und uns anderen dabei weh tut.
Verband - ohne Halskragen hat er denn binnen Sekunden zerfleddert, er ist nämlich von Beruf Zerfledderspezialist. :lol:
Maulkorb - schlechte Option, da er dann bei seinen Tickern nichts mehr nehmen und schütteln kann, also sich abreagieren, zudem ist mir das bei dem Wetter zu heikel, wenn er mir dann nichts trinkt bzw. ich werde nach mehrmaligem Runterziehen den Maulkorb nicht mehr drauf bekommen, zumindest nicht über einen längeren Zeitraum.
Gerade bin ich ziemlich verzweifelt und habe auch schon einen TA-Termin, das Narkosezeug hier liegen und plane die Variante mit dem Maulkorb.
Aber wirklich wohl ist mir dabei nicht...gerade wo mir Marte inzwischen wirklich vertraut und sich viel gefallen lässt...*seufz*
Habt ihr noch eine andere Idee?