Erfahrung mit Sarkomen am Hinterlauf.weichteilsarkom

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  • Erfahrung mit Sarkomen am Hinterlauf.weichteilsarkom Beitrag #1
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Lotta1167

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Wer hat Erfahrungen bei Sarkomen am Hinterlauf? Mein Tierarzt möchte nicht operieren da es streuen kann und die Stelle auch schlecht liegt. Jetzt ist wieder etwas gewachsen und sie humpelt immer wieder. Sie ist zum Glück schon 11 Jahre und bisher ein schönes Leben. Würde mich freuen etwas von euch zu hören.
 
  • Erfahrung mit Sarkomen am Hinterlauf.weichteilsarkom Beitrag #2
Hallo Lotta,
wie wurden die Sarkome denn diagnostiziert? Wurde schon eine Biopsie gemacht? Ohne Laboruntersuchung kann man nämlich gar nicht sagen ob die Tumore gut oder bösartig sind (es könnte sich dann auch um mehr oder weniger harmlose Lipome (Fettgeschwüre) handeln, diese können auch Schmerzen verursachen).

Ansonsten sind Sarkome als allein auftretende Krebsart eher selten und man müsste befürchten, dass außer den Stellen an den Beinen auch bereits andere, innere Organe betroffen sind.

Je nach Allgemeinzustand des Hundes und nach Befund durch die Histologie (Untersuchung der Gewebeprobe) kann eine Operartion durchaus noch sinnvoll sein, wenn es keine bösartigen Tumore sind dürften die Chancen sogar ziemlich gut stehen, dass ihr geholfen werden kann.
Elf ist ja nun auch für die meisten Hunde noch kein sehr hohes Alter (mit Ausnahme stark vorbelasteter Rassen), da sollte man die Hoffnung noch nicht aufgeben.
 
  • Erfahrung mit Sarkomen am Hinterlauf.weichteilsarkom Beitrag #3
Hallo Lotta,

Auch ich möchte Euch Mut machen und gegebenenfalls eine 2.Meinung bei einem anderen TA einholen.
Ich wünsche dem Schatz alles erdenklich Gute...;)

L.G
 
  • Erfahrung mit Sarkomen am Hinterlauf.weichteilsarkom Beitrag #4
Hallo danke für deine Antwort. Der Tierarzt hat es sich nur angeschaut.biopsie wurde nicht gemacht. Er meinte wenn man es in Ruhe lässt , kann meine Maus damit alt werden. Ich selber bin Krankenschwester und kenne das auch von älteren Patienten. Aber jetzt ist es schon größer als eine Walnuss . werde nochmal hinfahren und eine Biopsie machen lassen.lg

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Danke auch dir Gitte für deine lieben Worte. Werden jetzt doch noch eine Biopsie machen. Wer hat gegebenenfalls Erfahrungen bei Amputation des hinterlaufs. Lg zurück
 
  • Erfahrung mit Sarkomen am Hinterlauf.weichteilsarkom Beitrag #5
Wenn der TA keine Biopsie gemacht hat verstehe ich nicht, wieso er dann gleich von inoperablen Sarkomen redet, man muss dem Hund ja nun nicht gleich den Tod andichten, wenn es auch etwas nicht ganz so schlimmes sein kann ;)

Wenn du das Geschwür abtastest hafted es dann an der Haut und lässt sich gegenüber dem Untergewebe verschieben, oder befindet es sich im Untergewebe und die Haut lässt sich darüber hin und her schieben?

Ersteres (Geschwür welches an der Haut angewachsen ist und sich verschieben lässt) ist typisch für Lipome, bösartige Tumore sind eher mit dem Untergewebe verwachsen, dennoch kann man sich nach einem Tastbefund nicht sicher sein, nur eine Biopsie bringt Klarheit.

Falls es sich um gutartige Tumore handelt würde ich diese in einer OP entfernen lassen, da größere Geschwulste auch schon mal auf Nerven und Muskeln drücken können dürfte dadurch auch der Schmerz verschwinden.

Sollte es sich wirklich um etwas bösartiges handeln müsste man schauen ob sich woanders im Körper auch bereits Metastasen finden, wenn ja würde ich keine Amputation mehr vornehmen lassen, sondern dem Hund den Rest seiner Zeit so schön wie möglich machen.
Falls es noch keine weiteren Metastasen im Körper gibt könnte eine Amputation in Frage kommen (die meisten Hunde kommen gut zurecht mit einem amputierten Hinterbein), allerdings würde ich mir darüber an deiner Stelle erst Gedanken machen, wenn es soweit ist.

Übrigens, falls das am Hinterbein wirklich bösartige Tumore sind die sich so schnell vermehren wäre zu erwarten, dass dein Hund auch B-Symptome zeigt wie Gewichtsverlust, übermäßige Müdigkeit, rasanter Leistungsabfall, allgemein schneller, körperlicher Abbau etc.
Sollte auch all dies nicht der Fall sein hast du allen Grund zur Hoffnung, dass die Geschwüre gutartig sind. Vielleicht fragst du mal bei einem anderen Tierarzt, oder bittest deinen um eine geeignete Diagnostik anstatt dass er nur Verdachtsdiagnosen stellt.

Natürlich drücken auch wir euch Daumen und Pfötchen, dass das Problem behandelbar ist und deine Hündin noch ein paar schöne Jahre mit euch teilen darf ;)
 
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