Zwergspitz Erbkrankheiten

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  • Zwergspitz Erbkrankheiten Beitrag #1
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Hallo ihr lieben,

ich habe ein schwieriges Thema und weiß nicht weiter. Ich habe einen Zwergspitz und der ist 1 Jahr alt. Nun hat der PL 2. Grades und eine offene Fontanelle. Die Züchterin streitet alles ab. Ich habe auch einen Vertrag unterschrieben der besagt das bei Erbkrankheiten der VK nicht haftbar gemacht werden kann. Ich weiß es ist ziemlich blöd, aber was soll ich tun? Ich hätte nicht mit solchen Problemen gerechnet. Ob so ein "Vertrag" auch rechtens ist, ist auch noch mal ne andere Geschichte. Denn die offene Fontanelle, war bekannt und das von Anfang an. Der Verein für deutsche Spitze kann da nix machen, total unseriös, man weiß ja nicht ob dies ein einzel Fall ist... und nun stehe ich da ohne alles und jeden. Die Züchterin hat mich auch beleidigt und bedroht. Ich habe ärztliche Bescheinigungen die meine Seite der Geschichte bestätigt. Ich weiß nicht wieso das alles gerade mir passiert, es macht ein schon fertig. Die Züchterin ist total frech und schiebt das mit der Fontanelle und der PL auf mich ab, das ich meinen Hund verletzt hätte. Außerdem diverse beleidigungen über mich und natürlich habe ich alles als Email da. Ich weiss nicht was ich tun soll, da die PL ja noch auf dem anderen Bein auftreten kann oder die Fontanelle immer eine Gefahr darstellen wird. (Spielen mit größeren Hunden ist gefährlich) Ich habe einen anderen Züchter kennen gelernt der mir beisteht und mir in allen punkten Recht gibt, aber ich weiß nicht was ich tun soll. Lohnt es sich vor Gericht zu gehen? Denn die Züchterin hat gelacht und gesagt gehen Sie doch vor Gericht. Ich weiß nicht mal wie ich die anderen Käufer finden soll, denn der VDH interessiert es nicht und sie wollen es gar nicht wissen was da alles vor sich geht mit der Ausrede es sei ja ehrenamtlich. Der Herr vom Verein hat wohl die Züchterin sofort angerufen da sie meinte ich würde rumlügen usw. Also stecken die wirklich unter einer Decke. Mein Hund humpelt nun durchs Leben und die Fontanelle ist auf. Man darf Hunde mit offener Fontanelle verkaufen, aber man geht davon aus das sie zuwächst, tut es nicht, ist es ein Fehler der Zucht, auch das streitet sie ab, angeblich wäre es meine Schuld. Ich kann nur davor warnen, sich einen Hund zu holen der eine offene F hat und mir wurde nix davon erzählt, als ich die Anzahlung machte und den Vertrag unterschrieb wurde alles tot geschwiegen. Bei dem Wurfabnahme Protokoll steht aber drin das der Hund eine offene F hat. Das kann es doch nicht gewesen sein? Ich sitze auf den Kosten für die PL und die offene Fontanelle ist dann wohl dumm gelaufen? Ich bin dankbar für jeden Tipp und freue mich über Hilfe.
 
  • Zwergspitz Erbkrankheiten Beitrag #2
Hallo und willkommen hier im Forum,

ich habe deine Frage mal in den Gesundheitsbereich verschoben.
Dort, wo du es gepostet hast, stellen die User ihre Lieblinge vor.
Off-Topic
Fühle dich hiermit bitte dazu aufgefordert dieses zu machen. Denn hier sind alle verrückt danach neue Hunde kennenzulernen... und außerdem sind hier alle Bildersuchtis.


Leider kann ich dir zu deiner aktuellen Frage nicht wirklich weiterhelfen.
Die Hundezucht ist ein sehr... unterschiedlich gehandhabte Sache. Leider ist auch ein Züchter, der in einem Verband organisiert ist, immer noch ein Mensch.... und Menschen haben/machen Fehler und sind nicht immer ganz aufrichtig.
Selbstverständlich hofft man, dass man an einen seriösen und ehrlichen Menschen gerät, wenn man einen Züchter wählt, der in einem Verband züchtet. Eine Garantie gibt es aber nicht.

Auch ein Welpe ist immer ein Überraschungspaket.
Gerade bei kleineren Rassen (Chihuahua und Zwergspitz) hört man häufiger, dass die Hunde unter einer offenen Fontanelle leiden oder es oft zu PL kommt. Eine Garantie auf die Gesundheit kann dir kein Züchter geben.

Wenn ich in deinem Fall überlege wirst du wohl ein paar Möglichkeiten haben.

1. Du lässt dir von einer unabhängigen Klinik bestätigen, dass die offenen Fontanelle und die PL angeboren sind. Mit diesen Nachweisen wendest du dich an die Züchterin. Dann - wenn du Glück hast - nimmt sie den Hund zurück, erstattet dir einen Teil des Kaufpreises oder beteiligt sich an den TA-Kosten.
Wenn sie das nicht tut - und danach sieht es bei deinen Schilderungen aus - kannst du sie daraufhin verklagen. Die Wahrscheinlichkeit, dass da was bei rauskommt - außer dem Riesenkostenberg - halte ich aber eher für gering.
2. Du behältst deinen Schatz, lässt ihn behandeln, wenn es notwendig ist und gibst ihm jede Menge Liebe und Zuwendung.

Für das Geld, dass du für Gutachter, Anwälte und Gerichte bezahlen musst ist besser in der Gesundheit deines Hundes investiert. ;)
 
  • Zwergspitz Erbkrankheiten Beitrag #3
Hallo und willkommen :)

Para hat ja schon einiges gesagt, kann mich dem nur anschließen.

Unter Zwergspitzen ist aber oft bekannt, dass es Fontanellen gibt. Lass mich lügen, aber fast jeder Kleinhund könnte davon betroffen sein - was jedoch kein Grund zur Panik ist.
Ich kenne auch viele Zwergspitze und Züchter die das bestätigen können, sie verheimlichen das auch nicht weil es ein offensichtliches "Problem" ist. Nicht nur bei den Zwergspitzen - sondern (oder vorallem) auch bei den Chis.

Es stimmt, für Erbkrankheiten kann man nicht haftbar gemacht werden. Auch wenn die Elterntiere frei von der Krankheit XY sind, es besteht immer ein gewisser Prozentsatz, der die Krankheit trotzdem geerbt haben kann (oder eventuell auch "nur" ein Träger ist).
Wisst ihr denn, wie groß die Stelle ist?
Mit der Zeit schließt sich die Fontanelle nämlich meist wieder und man hat keine Probleme ein Hundeleben lang...

Man kann also auch nie sagen, dass der Hund frei von Patellalux. ist oder nicht.
 
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