- Leiden für Altersrekord Beitrag #1
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Joshua
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Ich muss gerade mal meiner Wut Platz machen.
Wie einige wissen arbeite ich in nem Tierheim und helfe dort schon ein Weile aus... es gibt eine ehrenamtliche Helferin, die manchmal ihren Hund Gino mitbringt. Als ich ihn vor drei Jahren kennen lernte (damals 13) war er schon etwas wackelig auf den Beinen, hatte aber noch Lebenswillen. Inzwischen vegetiert er nur noch vor sich hin. Sein Frauchen gibt immer damit an, dass er schon so weit über dem Altersdurchschnitt eines Riesenschnauzers liegt, da er ja inzwischen über 16 Jahre alt ist. Beim Thema alte Hunde kam dann natürlich auch mal der Kommentar: Bei xyz auf dem Hof lebt ein 19 Jahre alter Hund! So einen Alten hab ich noch nie gesehen.
Statt sich normal über das Thema zu unterhalten, sprang Ginos Frauchen sofort darauf an und meinte nur, dass er das auch schaffe! Immerhin hätten seine eine Niere und Milz im letzten Jahr schon versagt und ein Hund, der mit 15-16 noch 2 OPs übersteht, der wird auch locker 20! ... Ihr müsstet das arme Tier mal sehen... Er steht kaum noch von alleine und wenn, dann nur mit den Vorderbeinen und die Hinterbeine schlackern herum. Sein Frauchen schubst ihn die ganze Zeit herum "Ach Gino, komm leg dich hier hin." Wenn er versucht aufzustehen drückt sie ihn wieder runter. "Nicht aufstehen, das tut dir nicht gut." Er kann nicht mehr Gassi gehen, muss teilweise sogar getragen werden um aufs Klo zu gehen und liegt/sitzt nur noch total lethargisch da...... Ich hoffe SO sehr dass dieser arme Hund bald sterben darf, so böse das auch klingt... Das ist so schrecklich mit anzusehen.
Wenn man sich mit dem Frauchen unterhält, gibt es KEIN anderes Thema als Ginos Alter. Er frisst ja noch allein, also geht es ihm gut. Und wie stolz sie immer darauf ist, dass er noch lebt...
Das schlimmste ist: Es bringt nichts ihr zu sagen, dass es vielleicht das beste wäre einen 16 jährigen, blinden Hund mit schwerster Spondylose, HD, Arthrose, Inkontinenz und einer Niere einschläfern zu lassen. Sie ist dann ganz entsetzt und sagt nur er würde sicher nicht leiden, das wüsste sie schon. Ist ja ihr Hund. Und selbst über das Veterinäramt kann man nichts machen, weil sie ihn verhätschelt bis zum geht-nicht-mehr und nicht in dem Sinne "quält", obwohl es Tierquälerei ist wenn ihr mich fragt.
Seht ihr das auch so oder reagiere ich über? Ich bin jedes mal so wütend, wenn ich den armen Gino sehe.
Wie einige wissen arbeite ich in nem Tierheim und helfe dort schon ein Weile aus... es gibt eine ehrenamtliche Helferin, die manchmal ihren Hund Gino mitbringt. Als ich ihn vor drei Jahren kennen lernte (damals 13) war er schon etwas wackelig auf den Beinen, hatte aber noch Lebenswillen. Inzwischen vegetiert er nur noch vor sich hin. Sein Frauchen gibt immer damit an, dass er schon so weit über dem Altersdurchschnitt eines Riesenschnauzers liegt, da er ja inzwischen über 16 Jahre alt ist. Beim Thema alte Hunde kam dann natürlich auch mal der Kommentar: Bei xyz auf dem Hof lebt ein 19 Jahre alter Hund! So einen Alten hab ich noch nie gesehen.
Statt sich normal über das Thema zu unterhalten, sprang Ginos Frauchen sofort darauf an und meinte nur, dass er das auch schaffe! Immerhin hätten seine eine Niere und Milz im letzten Jahr schon versagt und ein Hund, der mit 15-16 noch 2 OPs übersteht, der wird auch locker 20! ... Ihr müsstet das arme Tier mal sehen... Er steht kaum noch von alleine und wenn, dann nur mit den Vorderbeinen und die Hinterbeine schlackern herum. Sein Frauchen schubst ihn die ganze Zeit herum "Ach Gino, komm leg dich hier hin." Wenn er versucht aufzustehen drückt sie ihn wieder runter. "Nicht aufstehen, das tut dir nicht gut." Er kann nicht mehr Gassi gehen, muss teilweise sogar getragen werden um aufs Klo zu gehen und liegt/sitzt nur noch total lethargisch da...... Ich hoffe SO sehr dass dieser arme Hund bald sterben darf, so böse das auch klingt... Das ist so schrecklich mit anzusehen.
Wenn man sich mit dem Frauchen unterhält, gibt es KEIN anderes Thema als Ginos Alter. Er frisst ja noch allein, also geht es ihm gut. Und wie stolz sie immer darauf ist, dass er noch lebt...
Das schlimmste ist: Es bringt nichts ihr zu sagen, dass es vielleicht das beste wäre einen 16 jährigen, blinden Hund mit schwerster Spondylose, HD, Arthrose, Inkontinenz und einer Niere einschläfern zu lassen. Sie ist dann ganz entsetzt und sagt nur er würde sicher nicht leiden, das wüsste sie schon. Ist ja ihr Hund. Und selbst über das Veterinäramt kann man nichts machen, weil sie ihn verhätschelt bis zum geht-nicht-mehr und nicht in dem Sinne "quält", obwohl es Tierquälerei ist wenn ihr mich fragt.
Seht ihr das auch so oder reagiere ich über? Ich bin jedes mal so wütend, wenn ich den armen Gino sehe.

