- Madrid wird endlich tierfreundlich Beitrag #1
Elkecita
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Unsere neue Präsidentin der Comunidad de Madrid (die Landesregierung Madrid, nicht die Stadregierung) hat nun endlich ein Gesetz zur Abstimmung gebracht, demzufolge die Misshandlung und das Verlassen und Aussetzen von Tieren mit Strafen zwischen 6000 bis 30000 Euro geahndet werden. Nicht artgerechte Haltung oder Fütterung, Benutzung von Tieren für Kämpfe (Hunde oder Hähne) oder zur Schaustellung (Ponykarussel oder im Zirkus), Haltung an Kette und/oder in Zustánden, dass sie sich weder vor Kälte noch Niederschlägen schützen können, oder in unhygienischen Zustánden, werden mit 1500 bis 6000 Euro bestraft. Ebenso wenn durch andauerndes Bellen Nachbarn nicht zur Nachtruhe kommen. Kleinere Vergehen, wie nicht Auflesen von Exkrementen, Benutzung von Würge-, Stachel- oder Elektrohalsbändern, nicht autorisiertes Vermehren und Verkaufen von Welpen, Benutzung von Tieren zum Betteln (wobei ich das etwas übertrieben finde, oft ist ein Hund das einzige Lebewesen, das einem Obdachlosen das Leben überhaupt sinnvoll macht) oder das Verschenken zu Werbezwecken werden mit 300 bis 1500 Euro bestraft.
So langsam scheint der Begriff Tierschutz auch in Spanien legalen Hintergrund zu bekommen. Nur sind davon leider immer noch die Stiere ausgeschlossen. Und das, wo immer mehr Gemeinden dazu übergehen, Stierkámpfe zu organisieren, bei denen die Tiere weder verletzt noch getötet werden. Vielleicht macht das ganz langsam aber sicher Schule.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja, und es wird auch kein Tier mehr in den Tierheimen getötet.
So langsam scheint der Begriff Tierschutz auch in Spanien legalen Hintergrund zu bekommen. Nur sind davon leider immer noch die Stiere ausgeschlossen. Und das, wo immer mehr Gemeinden dazu übergehen, Stierkámpfe zu organisieren, bei denen die Tiere weder verletzt noch getötet werden. Vielleicht macht das ganz langsam aber sicher Schule.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Ach ja, und es wird auch kein Tier mehr in den Tierheimen getötet.