- Gibt es wirkliches Mobbing unter Tieren? Beitrag #1
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GoldenSnitch
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Hi an alle Tierkenner hier! 
Ich habe letztens eine Dokumentation über Wölfe gesehen (hab vergessen, wie sie hieß, bin durch Zufall darauf gestoßen). Dort wurde gesagt, dass der rangniedrigste Wolf in einem Rudel - der Omega-Wolf - zumeist ein hartes Leben hat. Dass ihm nicht "erlaubt" ist, sich gegen ihre Angriffe zu wehren, nutzen ranghöhere Wölfe sehr oft aus und lassen ihre Wut an ihm aus, wenn sie in "schlechter Stimmung" sind. Sie schnappen nach ihm und schlagen ihn.
Nachvollziehbar. Gewalt und Grobheit gegen Andere befreit eben (leider) von eigenen Aggressionen, Mensch wie Tier. Erlebe ich auch bei meinen Wellensittichen immer wieder.
Aber was als nächstes in der Doku gesagt wurde, hat mich erstaunt:
Der Omega-Wolf müsste außerdem ständig ertragen, dass ihn Ranghöhere - teils ziemlich ruppig - unterwerfen und Dominanzgehabe an ihm ausüben. Besonders heftig wäre dies in der Paarungszeit. Die anderen Wölfe schließen ihn auch in gewisser Weise aus: sie vertreiben ihn aggressiv, wenn er zusammen mit ihnen heulen möchte. Mit Vorlieben drangsalieren sie den Omega dann, wenn der Rest des Rudels gerade zuschaut.
... Das erinnert mich verdammt an Mobbing unter Menschen. Und geht weit über "Wut an jemandem auslassen" hinaus, denn die ranghöheren Wölfe tun es ja nicht nur, wenn sie gerade wütend sind.
Aber gibt es das tatsächlich unter Tieren? Dass sie Schwächere unterdrücken, bloß weil sie Freude daran haben? Weil sie Dominanz genießen und gerne der Stärkere sind?
Oder steckt dahinter doch irgendein anderer, biologisch "sinnvollerer" Grund?
Ich meine ... Dominanzgehabe unter Tiere dient ja eigentlich dazu, die Rangordnung festzulegen. Aber wenn ein Tier bereits einen festen Platz in der Rangordnung hat - in dem Fall der Omega-Wolf ganz unten - und sich dagegen nicht wehrt, macht es doch keinen Sinn, es ständig weiter zu unterwerfen.
Oder doch?
Kennt sich hier vielleicht jemand mit sowas aus?
Ich habe letztens eine Dokumentation über Wölfe gesehen (hab vergessen, wie sie hieß, bin durch Zufall darauf gestoßen). Dort wurde gesagt, dass der rangniedrigste Wolf in einem Rudel - der Omega-Wolf - zumeist ein hartes Leben hat. Dass ihm nicht "erlaubt" ist, sich gegen ihre Angriffe zu wehren, nutzen ranghöhere Wölfe sehr oft aus und lassen ihre Wut an ihm aus, wenn sie in "schlechter Stimmung" sind. Sie schnappen nach ihm und schlagen ihn.
Nachvollziehbar. Gewalt und Grobheit gegen Andere befreit eben (leider) von eigenen Aggressionen, Mensch wie Tier. Erlebe ich auch bei meinen Wellensittichen immer wieder.
Aber was als nächstes in der Doku gesagt wurde, hat mich erstaunt:
Der Omega-Wolf müsste außerdem ständig ertragen, dass ihn Ranghöhere - teils ziemlich ruppig - unterwerfen und Dominanzgehabe an ihm ausüben. Besonders heftig wäre dies in der Paarungszeit. Die anderen Wölfe schließen ihn auch in gewisser Weise aus: sie vertreiben ihn aggressiv, wenn er zusammen mit ihnen heulen möchte. Mit Vorlieben drangsalieren sie den Omega dann, wenn der Rest des Rudels gerade zuschaut.
... Das erinnert mich verdammt an Mobbing unter Menschen. Und geht weit über "Wut an jemandem auslassen" hinaus, denn die ranghöheren Wölfe tun es ja nicht nur, wenn sie gerade wütend sind.
Aber gibt es das tatsächlich unter Tieren? Dass sie Schwächere unterdrücken, bloß weil sie Freude daran haben? Weil sie Dominanz genießen und gerne der Stärkere sind?
Oder steckt dahinter doch irgendein anderer, biologisch "sinnvollerer" Grund?
Ich meine ... Dominanzgehabe unter Tiere dient ja eigentlich dazu, die Rangordnung festzulegen. Aber wenn ein Tier bereits einen festen Platz in der Rangordnung hat - in dem Fall der Omega-Wolf ganz unten - und sich dagegen nicht wehrt, macht es doch keinen Sinn, es ständig weiter zu unterwerfen.
Oder doch?
Kennt sich hier vielleicht jemand mit sowas aus?