Irgendwie unzufrieden

Diskutiere Irgendwie unzufrieden im Schule & Beruf Forum im Bereich Smalltalk; Hallo ihr Lieben, ich muss mich einfach mal ausheulen. Ich habe vor 1 1/2 Jahren meinen Job als Pferdewirt aufgegeben. Ich war so unzufrieden...
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #1
SoylentGreen

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Hallo ihr Lieben,
ich muss mich einfach mal ausheulen.
Ich habe vor 1 1/2 Jahren meinen Job als Pferdewirt aufgegeben. Ich war so unzufrieden aufgrund der schlechten und unregelmäßigen Bezahlung. Mir gingen die unvergüteten zahlreichen Überstunden auf die Nerven und mein Körper schrie nach gut zwei Jahren als Ein-Mann-Armee eigentlich nur noch danach endlich Ruhe zu haben. Ich habe mich einfach überfordert gefühlt und wollte und konnte so nicht weitermachen.
Nun stecke ich mitten in meiner neuen Ausbildung. Krasses Gegenteil: Ein Bürojob. Ich mag meine Arbeit und habe ehrliches Interesse an den Lehrinhalten. Ich kürze mal ab: Es macht mir eben einfach Spaß. Außer die Berufsschule... nein, die macht wirklich keinen Spaß. Aber ich hatte noch nie Spaß an irgendeiner Schule, das tut dem wohl keinen Abbruch.
Und nein: Ich möchte meine Ausbildung auch definitiv nicht abbrechen. Meine Aussichten sind gut, direkt nach der Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis überzugehen. Ich habe es in einem Fall sogar schriftlich. Die Bezahlung als ausgebildeteFachkraft ist angemessen und reicht dicke für ein durchschnittlich gutes Leben. So weit, so gut.

Aber richtig glücklich bin ich dennoch nicht. Jedes Mal, wenn es mal an der Arbeit die übliche "Azubischikane" wie tu dies, schlepp das usw. gibt, erinnert mich das schmerzlich daran wie viel Freude ich einfach an der körperlichen Arbeit hatte, die ich zuvor vollbracht habe. Ich vermisse das sehr. Auch die Anerkennung und Wertschätzung, die ich als Pferdewirt stets genossen habe bei Arbeitgeber und Kunden fehlt mir in meinem jetzigen Job. Klar, dass man mir nach nicht mal ganz einem Jahr schon schriftlich eine Festanstellung nach meiner Ausbildung zusichert, ist sicher auch eine Form zu sagen "du bist wertvoll". Aber es ist eben nicht das gleiche. Im Büro ist es einfach ganz anders als "draußen". Man hat mir als Pferdewirt immer ganz klar und deutlich gesagt: "Weil du so und so bist und das so und so machst, bin ich gerne hier im Stall."
Ja, das klingt nun sehr aufmerksamkeits- und anerkennungsheischend und das ist es wohl auch. Aber haben wir es nicht alle sehr gern und fühlen uns wohl, wenn uns deutlich gemacht wird, dass wir unersetzlich sind?
Was mir auch fehlt, ist meine Sicherheit aufgrund von Fachkompetenz. Ich habe bei meiner jetzigen Ausbildung nur ein geringes Maß an Fachkompetenz aufgrund von Unerfahrenheit. Ich fühle mich einfach häufig wie das kleine Dummerchen. Man steht da nicht und ist der ebenbürtige Gegner, sondern einfach nur der Azubi. Ich weiß selber nicht, warum mich das manchmal so nervt, vielleicht liegt es an meinem Alter, dass ich mir nicht mehr so gerne alles diktieren lasse wie ein Vollidiot.
Nein, ich werde in meiner Ausbildung ganz sicher nicht schlecht behandelt, verstehe mich prima mit meinem Ausbilder auf kumpelhafter Ebene und kriege durchaus auch zu hören, dass ich mich wohl gut anstelle. Ich möchte mit meinen Worten nur deutlich machen, wie es sich für mich anfühlt.

Ich weiß nun einfach nicht, was ich tun soll. Ich würde so gerne wieder mal Boxen misten, Hoflader fahren, Tiere füttern. Ich müsste nicht mal Geld dafür haben, ich hab daran ja schließlich Spaß. Allerdings steht dann dazu, dass ich schlicht gar keine Zeit dazu habe. Ich bin in einer Ausbildung, muss lernen, bin den ganzen Tag eingespannt. Und ausruhen muss ich ja schließlich auch irgendwann mal.

Ich suche fast täglich nach freien Stellen für Stallhilfen, habe selber auch mal eine Anzeige aufgegeben. Aber es findet sich einfach nichts passendes. Immerhin kann ich so ja schlecht Verantwortung tragen und bin zeitlich total eingeschränkt. Am schönsten wäre es natürlich nach Lust und Laune auf irgendeinem Hof mithelfen zu können. Aber die Suche nach so etwas gestaltet sich eben total schwierig.

Ich bin an manchen Tagen total frustriert und weiß einfach nichts mit mir anzufangen. An anderen wiederum bin ich total glücklich, dass es so ist wie es ist.
Nun ja... ich denke das reicht erstmal an Rumheulerei für heute.
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #2
Hallo Soylent,
darf ich kurz zwischenfragen - muss es immer ein Stall / Pferde sein? Oder wäre es möglich, dass Du deine Energie auch gerne vllt in einem Tierheim oder Pensionistenheim zur Verfügung stellst? Eine gesunde Balance zwischen Kopf und Körper schwebt Dir vor, überlege Dir daher mal in aller Ruhe ob Du deinen Enthusiasmus nicht vllt auch in anderen Gebieten einsetzen möchtest. Es gibt bestimmt viele Stellen die ehrenamtliche Mitarbeiter gut gebrauchen können. Und Vorteil - man kann es sich selbst einteilen bzw. man kann den Häusern sagen "an den und den Tagen wäre ich für paar Stunden verfügbar"
Würde Dich sicherlich sowohl kopf- als auch körpertechnisch gut auslasten.
Kann das mit Bürojob sehr gut verstehen, besonders wenn man vorher eine körperliche Arbeit verrichtet hat und vorher in dem was man getan hat recht erfahren und kompetent war. Aber Du kannst mir glauben, je breit gefächerter dein Wissenschatz wird, desto besser findest Du dich zurecht und Du bringst Dich selber mehr dahin wo Du dir sagen kannst "Hey, das will ich, das will ich ändern, na dieses bleibt mal so wie es ist"
Du hast jede Möglichkeit und alle Türen sind offen, Grenzen setzt man sich nur selber weil man sich denkt das andere sich eine Meinung über Dich und deine Motive erlauben dürfen - dürfen sie nicht. Sie können ihrer Meinung kundtun, freilich - ABER, es liegt an Dir zu entscheiden ob Du diese annimmst um eben deine Motive noch mal gründlich zu durchleuchten (nicht weil du sollst, sondern weil Du KANNST) oder Du entscheidest "ach weißt was, so ist es im Moment gut, also haut ab"

Irgendwie schweife ich leicht ab :mrgreen: Anywayz, ich denke das man deine Energie sehr gut auch in anderen Bereichen gebrauchen kann. Und - wenn Du den Pferden und dem Stall gut getan hast, warum sollte das in anderen Bereichen anders sein? Überleg Dir das echt mal, wird sicherlich eine Bereicherung für Dich sein, für mich war es das.
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #3
Mir ist auch sowas wie Gnadenhof/Tierheim eingefallen.
Da wo ich ursprünglich herkommen, gibt es einen Hof der als Tierheim umfunktioniert wurde und so auch Tiere wie Pferde, Schafe und Ziegen betreut.
Solche Höfe bzw Tierheime freuen sich eigentlich immer über ehrenamtliche Helfer, vor allem wenn man mehr machen möchte als nur die Katzen streicheln oder mit den Hunden raus zugehen.
Schau dich dochmal um obs sowas wie einen Gnadenhof in deiner Nähe gibt, du hast ne gewisse Fachkompetenz und würdest die sogar unentgeldlich zur Verfügung stellen, was sollen die mehr wollen? ;)
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #4
Hallo,

also erst mal zur Kompetenz: Ich bin gelernte Bürokauffrau (studiere aber gerade das völlig anderes). Das Azubi-sein macht echt wenig Spaß und das man sich dumm fühlt geht auch den allermeisten so. Aber glaub mir, nach 1-2 Jahren Berufserfahrung legt sich das. Ich hab auch gedacht das ich zum Kaffee-kochen und Papier-auffüllen verdammt wäre, aber nach kurzer Zeit hab ich mich zu einem ziemlichen "Spezialisten" in Sachen Personalabrechnung entwickelt. Immerhin so weit, dass ich nie länger als einen Monat arbeitslos war und eigentlich immer aus mehreren Jobs wählen konnte. Das kommt noch, hab Vertrauen!

Die Berufsschule hat mir auch erst im letzten Ausbildungsjahr etwas mehr Spaß gemacht, die fand ich die meiste Zeit einfach tierisch langweilig. Ich hab lieber gearbeitet. Aber das steht man durch ;)

Die Vorschläge betreffend der Arbeit mit Tieren finde ich super. Wenn dir die Anerkennung fehlt (was nicht eingebildet sondern normal ist, wir alle wollen das auf gewissen Art und Weise), dann suche dir was in deiner Freizeit. Klar, die ist jetzt nach der Arbeit und mit dem zusätzlichen Lernaufwand sicher nicht üppig, aber es gibt sicher auch kleine Dinge, wie Gassigeher oder Katzenstreichler, die man tun kann.

Generell würde ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass es immer besser ist sich die Anerkennung auch außerhalb des Berufes zu suchen. Wenn der Beruf zum "einzigen" Lebensinhalt wird, dann endet man häufig im Burnout oder fällt in eine Depression wenn man vom Unternehmen plötzlich fallen gelassen wird nachdem man jahrelang unendlich viel in den Job gesteckt hat und viel weniger zurückbekommen hat. Ich hab das sowohl im privaten Bereich als auch in meiner Tätigkeit in Personalabteilungen leider schon recht häufig gesehen. Natürlich sollte der Beruf einem Spaß machen, es ist kacke wenn man jeden Morgen schon mit Kopfschmerzen aufsteht. Darum hab ich mit über 30 noch mal angefangen zu studieren. Aber genauso wichtig ist eine gute Balance zwischen Beruf und Freizeit.

Kopf hoch, das wird schon!
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #5
Hi,
Danke, es ist toll verstanden zu werden, da fühlt ich mich gleich etwas besser :D

Nein, es muss natürlich nicht zwingend ein Pferdehof sein. Ich kümmere mich auch gerne um Kühe mit denen ich sogar etwas Erfahrung habe oder anderes Großvieh, wenn man mir erklärt wie es behandelt werden muss.
Tierheim ist leider schwierig, da lege ich schon gut und gerne eine halbe Stunde Autofahrt hin, um dort anzukommen. Ich finde das Tierheim hier zwar sehr schön und auch definitiv unterstützenswert, aber der Fahrweg steht hier einfach nicht so richtig im Verhältnis. Zu mal ich auch etwas Angst vor Hunden habe und mit diesen Tieren definitiv nicht kann, wenn ich nicht absolut sicher bin, dass es sich um liebe Schmuser handelt. Allein das Gebell ist mir schon unheimlich, ich habe da leider in der Vergangenheit schlechte Erfahrung mit Hunden gemacht. Gassigehen ist also ganz sicher nichts für mich und auch Zwinger reinigen würde ich mich einfach nicht trauen bei einem fremden Tier.
Einen Gnadenhof gibt es leider auch nicht direkt in der Nähe. Auch da müsste ich wieder locker ne halbe Stunde Autofahren. Und dieser Hof scheint mir auch sehr auf Hunde fixiert zu sein, das wäre dann wieder eine Mutprobe für mich.
Andererseits... vielleicht sollte ich es aber auch einfach mal ausprobieren? Sollte das wirklich zu viel Fahrerei, was auch definitiv Zeitaufwand ist, bedeuten, kann ich ja immer noch wieder Abstand davon nehmen.
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #6
Ein Versuch kann sicher nicht schaden, hinterher bist du schlauer. Fahrzeiten nutze ich gerne auch zum Lernen, es gibt ja eigentlich immer was, was man noch mal nachlesen sollte und wenn man nichts anderes in die Bahn mitnimmt (MP3-Player oder spannende Bücher), klappt das bei mir auch ganz gut mich dazu zu "zwingen". Dann kannst du die Zeit wenigstens noch sinnvoll nutzen und deinen Feierabend genießen wenn du dann wieder Zuhause bist!
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #7
Bestimmt hast du dann aber noch eine Erklärung parat für den netten Polizisten, der nicht so glücklich sein wird, wenn er mich beim Autofahren lesen sieht :p
Eine anständig Verbindung mit den Öffentlichen gibt's da nämlich nicht.
Aber mal im Ernst: Ich kann im Zug nicht lesen, mir wird dabei übel. Im ICE gehts, aber die Regionalbahn schaukelt einfach zu stark.

Aber ich bin auch nicht so Jemand der ständig monatelang lernt. Ich höre im Unterricht zu, dadurch habe ich dann eh das meiste im Kopf und dann gehe ich meine Unterlagen einen Abend vor der Klausur noch mal durch. Und das reicht auch vollkommen für gute Noten. Anders sieht es natürlich bei der bevorstehenden Zwischenprüfung aus, da muss ich dann schon rechtzeitig ran, da der Lehrer leider ein paar ganz viele Lehrinhalte vergessen hat. Die muss ich nun selbstständig nachholen.
Und das ist auch einer der Gründe, warum mir die Schule so auf die Nerven geht. Kaum ein Lehrer hat wirklich Ahnung was er da nun tut oder tun soll oder getan hätte sollen. Dann wird auch noch so Elend viel Zeit mit Blödsinn verbracht. Z.B. haben wir mal 1 1/2 Stunden lang einen Klassensprecher wählen müssen - nicht nur, dass ich einen Klassensprecher für total sinnlos halte, sondern ich halte so einen enormen Zeitaufwand für absolute Zeitverschwendung. Wenn mir was nicht passt, bin ich alt genug, dass auch zu sagen, da brauche ich Niemanden der das für mich tut. Genauso wie die Tage vor den Ferien, die wir damit zubringen müssen irgendwelche dämlichen Youtube-Videos anzuschauen oder anderweitig durch den Tag zu gammeln. Zudem finde ich meine Klasse sehr anstrengend. Ich und noch zwei andere Schüler sind älter als die anderen und mit fortschreitender Weisheit geht man mit Unterricht natürlich auch etwas anders um als die anderen: Man schafft es über einen längeren Zeitraum hin zuzuhören, man hat angemessenen Respekt vor dem Vortragenden, man ist kritischer bei Lehrinhalten usw. Wenn der Großteil der Klasse da aber völlig anderer Meinung ist, ist es zumindestens in meinem Augen einfach nervig und anstrengend dem Unterricht zu folgen.
Das wird auch nicht besser werden, die Hoffnung ist mir vergangen. Augen zu und durch heißt die Devise.
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #8
Ich gebe zu, dass ich das Meiste jetzt nur überflogen habe.
Aber: Es liest sich so, als wenn Du die Ausbildung gut packst! Also zieh´ das durch. Selbst wenn Du später immer noch was anderes machen möchtest, steht dem ja nix im Wege ;)
Wie das aber in Eurer Schule läuft, finde ich auch ziemlich daneben.
Dass man in der Grundschule vor Ferienbeginn mal einen Film guckt - ok (wobei wir das in der Tat auch nur noch sehr selten tun, unsere Schulleitung hat was dagegen, wenn wir den Film dann nicht von vorn bis hinten pädagogisch durchleuchten :roll:)
Während meiner Banklehre hatten wir gar keine Zeit für solche Spirenzchen, da wurde der Stoff durchgepaukt ohne Rücksicht auf Verluste, und wie man damit klarkam, war egal...
Zu Deiner Tiersituation kann ich leider wohl nicht viel beitragen... Ich verstehe Dich sehr gut - vielleicht wäre die Idee mit dem Tierheim tatsächlich nicht verkehrt?
Mir persönlich wäre das während der Ausbildung alles zu stressig (wenn Du das anders siehst, um so besser ;) ), aber danach... warum denn nicht? Wenn Du ein absoluter Pferdefreak bist, scheidet sowas wie eine Pflegestelle für Hunde oder Katzen wahrscheinlich aus - aber auch ein Pferdehof wird doch da eine Aufgabe für Dich finden können, oder?
Ich wünsche Dir erstmal viel Erfolg für Deine Ausbildung und dann natürlich auch viel Erfolg bei der Suche nach "Deinem" Tier!

LG seven
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #9
Nein, Probleme habe ich in der Ausbildung nicht. Bringe gute Arbeiten und Zeugnisse nach Hause. Da bin ich auch durchaus hinterher. Ich möchte auch wirklich gerne in diesem Beruf arbeiten. Es fehlt nur eben der Ausgleich, der wie du ja auch sagst, eben nicht so einfach zu schaffen ist. Eine Ausbildung bedeutet schon einigen Stress. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich eine Art Job neben der Ausbildung durchhalte.

Ja, leider sind Lehrer da sehr unterschiedlich. Auch an der Berufsschule. Wir haben da wirklich Lehrer, die sehr kompetent sind, auch mal streng. Aber durchaus für Spaß zu haben. Da macht der Unterricht wirklich Freude!
Auf der anderen Seite gibt es aber auch absolute Knalltüten, die dann stumpf ihre Powerpointpräsentaion vortragen oder selber nicht wirklich etwas über das Thema wissen, dass sie unterrichten sollen.
Natürlich ist auch ausgerechnet die dusseligste Tante von allen die Klassenlehrerin, die es nicht hinkriegt ihre Kollegen anständig zu unterweisen - was bei den ein oder anderen Neulingen aber definitiv notwendig wäre! Eigentlich kriegt sie überhaupt nichts hin, nicht mal ihren eigenen Unterricht ohne Chaos und Verwirrung zu hinterlassen. Selbst mein Ausbilder sagte, dass diese Frau einfach total durch den Wind zu sein scheint und Ordnung schafft wie ein Erdbeben, Tsunami und ein Hurricane zusammen.
Ich bin kein Lehrerhasser, sind ja schließlich auch nur Menschen, aber diese Frau habe ich gefressen.
Was Filme angeht, so habe ich grundsätzlich nichts gegen lehrreiches Material. Aber Splatterfilme, Fail-Compilations, die Simpsons und irgendwelche Alkohol-Drogenexzess-Komödien muss ich mir definitiv nicht um 8 Uhr morgens reinziehen. Ehrlich gesagt bin ich dann einfach nur noch wütend dafür überhaupt aufgestanden zu sein. Nicht selten habe ich nach der Schule Kopfschmerzen vor aufgestauter Wut darüber völlig um sonst in die Schule gegangen zu sein. Gerade weil ja ständig erwähnt wird und auch deutlich auffällt, dass wir mit dem Stoff im Rückstand sind und Diverses einfach völlig unter Tisch fehlt, weil dann irgendwann die Zeit fehlt.
Klingt jetzt drastisch danach, dass ich absolut keine Freude im Leben empfinde, aber ich gehe doch nicht zum Vergnügen in die Schule, sondern um etwas zu lernen.
Na ja ich denke das reicht jetzt, ich könnte mich stundenlang darüber aufregen.

Hunde sind nicht mein Fall. Ich kann einfach nicht mit ihnen umgehen. Katze hingegen sind mir sehr recht.
Aber ich suche nicht wirklich nach dem einen Tier. Ich hatte ja z.B. bereits eine Reitbeteiligung. Aber das ist es einfach nicht. Ich habe lieber direkt eine ganze Pferdeherde, die ich betreuen kann. Oder meinetwegen auch eine Katzenherde.
Leider ist das mit dem Pferdehof eben nicht so einfach. Die meisten suchen richtige Arbeitskräfte und sind an mal hier mal da Leuten nicht so interessiert.
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #10
Hey, das "Schultheater" ist mir durchaus aus vielen Perspektiven bekannt:roll:, zum einen bin ich selber noch in der Ausbildung und zum anderen sind meine Eltern Lehrer.
Wenn Du dich auch gerne um Katzen kümmern würdest, frag doch mal im Tierheim nach, ob Du nicht "Streichelpate" für einige ängstliche Tiere werden kannst, denn wie du schon geschrieben hast, brauchst du dringend ein Ventil für deinen Schulfrust.
Ansonsten war es bei uns so, dass sich die Klasse nach der Zwischenprüfung gelichtet hat. Ausserdem haben die Schreihälse einen kleinen Schock bekommen, als die Noten bekannt wurden und viele den Chefs wegen der schlechten Noten Rede und Antwort stehen mussten.
Danach wurde es um einiges entspannter in der Klasse, weil es ruhig ist, denn alle wollen gut abschließen.
Was die Leerkräfte:angel: angeht, so gibt es eventuell die Möglichkeit, dass ihr mal eure Lehrer anonym in einer Umfrage bewertet. Bei uns besteht der Schulleiter nach jedem Schuljahr darauf ( mit Namen des Lehrers), dass die Schüler die Lehrer bewerten. Das ganze geht über Schulnoten und umfasst alle Bereiche des Unterrichts, sowie auch die möglichkeit Verbesserungsvorschläge zu machen.
Vielleicht kannst Du ja mal sowas bei euch in der Schule anregen.
LG und lass dich nicht unterkriegen.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

:uups:UUps, das mit dem Tierheim habe ich erst jetzt gesehen, aber vielleicht hast du eine andere Möglichkeit. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass Du für das Tierheim/ Tierschutzverein z.B. die Betreuung einer Futterstelle für Streunerkatzen bei Dir in der nähe übernehmen könntest. Dann ist die Katzenherde schnell da. :lol:Allerdings muss man sich da vorher sehr genau informieren , ob dies möglich und notwendig ist und welche Aufgaben man dann zusätzlich hat ( einfangen der Tiere und zum TA bringen...)
Ansonsten frag vielleicht mal bei privaten Haltergemeinschaften, ob Sie eventuell Hilfe bei der Versorung ihrer Pferde brauchen könnten.
 
  • Irgendwie unzufrieden Beitrag #11
Die Geschichte mit der Schule ist leider etwas komplizierter. Ich habe ehrlich gesagt die Hoffnung aufgegeben, dass es besser wird. Es wird nur anders :lol:

Was meine Suche nach einem "Nebenjob" angeht, so habe ich inzwischen eine Art "Reitbeteiligung" gefunden. Es ist nicht so ganz das, was ich mir vorgestellt habe: Es ist sehr wenig Arbeit und mehr alles andere. Eigentlich wollte ich das genau anders herum.
Ich möchte das aber nicht gleich aufgeben und dem ganzen erstmal eine Chance geben. Etwas langfristiges ist es wohl aber nicht.
 
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