Es kann sich bei deinem Hund um eine Vorhautentzündung (sogenannte Balanoposthitis) handeln. Das trifft bei unkastrierten Hunden auf, da die Geschlechtshormone dafür sorgen, dass nicht kastrierte Rüden ihren Penis regelmäßig ausschachten.
Hier ist ein Ausschnitt von einem Artikel darüber:
Behandlung
Falls Sie vermuten, dass der Penis Ihres Hundes nicht gesund ist, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann feststellen, ob es sich um eine kleinere Entzündung handelt, die durch Waschen mit Vorhautreinigern wie Prepusol behandelt werden kann, oder ob der Penis schwerwiegend entzündet ist. Letzteres äußert sich häufig durch Eitertropfen, einen rot verfärbten Penis oder sogar Blutflecken. In solch einem Fall sind Vorhautreiniger nicht mehr ausreichend und benötigt der Rüde die entsprechenden Medikamente, damit Bakterien abgetötet werden können und der Körper sich wieder erholt.
Kastration
Es hat sich gezeigt, dass manche Hunde häufiger Probleme mit Vorhautentzündungen haben, als andere. Die regelmäßige Reinigung mit Vorhautreinigern kann zu deutlichen Verbesserungen führen, muss jedoch regelmäßig wiederholt werden, da die Ursache der Entzündung hiermit nicht bekämpft wird. Falls Ihr Hund auch trotz einer regelmäßigen Reinigung noch häufig oder ernsthaft an Vorhautentzündungen leidet, empfiehlt sich die Beseitigung der männlichen Geschlechtshormone als Therapie. In diesem Fall muss der Hund kastriert werden, da kastrierte Hunde ihren Penis nicht mehr Ausschachten. Allerdings ist dies nicht für alle Hunde eine optimale Lösung (eine weite Vorhaut wird durch eine Kastration natürlich nicht enger). Daher sollte der Hund erst sorgfältig von einem Tierarzt untersucht werden, bevor direkt zur Kastration übergegangen wird, damit das eigentliche Problem hinter der Vorhautentzündung festgestellt werden kann.