Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik?

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  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #1
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lillystella

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Hallo ihr Lieben,

leider ist meine Hündin gestorben nachdem sie in der * Uniklinik war. Sie wurde, aus meiner Sicht, mit Absicht falsch behandelt. Ich habe das und ihren sehr schlechten Zustand bemängelt, eine Woche später war sie tot. Multiples Organversagen nach einer sehr schweren Infektion und wahrscheinlicher Sepsis.

Die Tierklinik hat sich zwei Monate nicht gerührt, jetzt habe ich eine Rechnung bekommen. Und, entgegen unsrer Absprache mit dem behandelndem Tierarzt wurde jeder Furz berechnet.

Ich möchte dagegen angehen, welcher Anwalt übernimmt so einen Fall?

Liebe, traurige Grüße.

*Name der Klinik entfernt
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #2
Hallo lillystella,
zuerst einmal möchte ich sagen, dass es mir sehr Leid tut um deine Kleine, sowas ist immer schrecklich :(

Ob ein Anwalt deinen Fall übernimmt musst du einfach erfragen. Es gibt Anwälte die sich auf Tierrecht oder auf den medizinischen Bereich spezialisiert haben. Nach konkreten Namen kannst du googlen oder in den Gelben Seiten deiner Stadt schauen.

Ich fürchte allerdings die Chancen in diesem Fall Recht zu bekommen sind nicht leicht.
Sie wurde, aus meiner Sicht, mit Absicht falsch behandelt.
Das ist schon eine recht schwere Anschuldigung und natürlich stellt sich die Frage, warum die Klinik dies tun sollte und (für eine mögliche Auseinandersetzung vor Gericht noch wichtiger) wie kommst du darauf und kannst du es nachweisen?

Sie wurde, aus meiner Sicht, mit Absicht falsch behandelt. Ich habe das und ihren sehr schlechten Zustand bemängelt, eine Woche später war sie tot. Multiples Organversagen nach einer sehr schweren Infektion und wahrscheinlicher Sepsis.
Hast du dir vor ihrem Tod eine zweite Meinung eingeholt? Warst du trotzdem weiterhin mit ihr in der selben Klinik, obwohl du glaubst sie wurde dort absichtlich falsch behandelt? Woher hatte sie die Sepsis?
Das sind alles Fragen die sicher auch für einen Anwalt wichtig sind.

jetzt habe ich eine Rechnung bekommen. Und, entgegen unsrer Absprache mit dem behandelndem Tierarzt wurde jeder Furz berechnet.
Der Tierarzt ist verpflichtet jede erbrachte Leistung auch abzurechnen, eine vorherige Vereinbarung in der er zusichert Leistungen kostenlos (quais als Mengenrabatt) zu erbringen ist unter Umständen gar nicht rechtswirksam.
Gegen die Rechnung vorgehen könntest du nur, wenn Leistungen berechnet wurden, die nicht erbracht worden sind (z.B. wenn der Hund über Nacht in der Klinik bleibt und man dir am nächsten Tag ein unabgesprochenes CT in Rechnung stellen wollte).

Letztendlich musst du natürlich selbst entscheiden was du tun willst und ich weiß selbst, dass es leider auch genügend Tierärzte gibt die falsch behandeln, aber sei dir bewusst, dass es nicht einfach ist in dem Bereich auch Recht zu bekommen. Im schlimmsten Fall kostet es dich einen Haufen Geld und Ärger, aber deine Kleine zurückbringen kann es ja auch nicht :(
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #3
Hast Du für die Absprache mit dem TA was schriftliches oder Zeugen (Helferin o.ä.)?
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #4
Danke.

Es ist eine lange Geschichte. Sie war krank, sie war im November in der Tierklinik, 12 tage lang. Es ging um einen Trachealkollaps der keiner war, es war ein Bronchialkollaps. Also war der bestellte Stent nicht richtig und man hat sie, stabilisiert entlassen, man wollte, in absehbarer Zeit, gucken ob man in der Humanmedizin Hilfe bekommen kann und die passenden Stents.

So, das Jahr verging und keiner hat sich darum gekümmert, dass die Kleine schnell behandelt werden kann. Als sie dann, im Januar, wieder Erstickungsanfälle hatte, ahbe ich sie nacht wieder in die Klinik gebracht.

Ich muss dazu sagen, dass sie eingie Medikamente nehmen musste, u.A. auch Paracodin. Sie hat sich aber erkältet und ich war mit ihr bei unserer Haustierärztin. Die hat eine schwere Erkältung/Bronchitis diagnostiziert, der Rachenraum war knallrot und die Bronchein voller Schleim. Sie hat ein Antibiotikum gespritzt das nach drei Tagen wiederholt werden musste.

Ich habe den TIerarzt in der Klinik darüber informiert und gefragt wie ich das mit dem Hustenstiller und dem Schleimlöser machen kann, beides geht nicht. Er meinte immer wieder, ich solle eine weitere Paracodintablette geben damit der Hund nicht hustet. Wenn er nicht hustet, gibt es keine Erstickungsanfälle...... Die Kleine musste aber den Schleicm, die Infektion loswerden.

Ich ahbe sie dann nachts in die Klinik gebracht, es ging ihr nicht gut. Ich habe auch gesagt, dass sie in behandlung ist und am nächsten Tag die neue Antibiotikadosis fällig ist. Die Tierärztin, die sie aufgenommen hat, hatte wohl einen schlechten Tag oder ich ahbe zu sehr genervt, wer weiß. Sie war noch sehr jung und sie hat das nicht so ernst genommen. Wie auch immer, ich ahbe am nächsten Tag angerufen und nochmal darum gebeten an das Antibiotikum zu denken, da hat man mich dann ordentlich abgewatscht. SIE seien die Tierärzte, nicht ich. Ich sagte, dass eine erfahrene Tierärztin die Bronchitis diagnostiziert und die Behandlung mit dem Antibiotikum verordnet hat. Das kam nicht von mir.

Mir wurde dann gesagt, sie wären Tierärzte und sie würden über das Tier entscheiden. Na ja, ich sagte, dass ich über mein Tier entscheide und darum bitte, die begonnene Antibiotika nicht zu unterbrechen. Erst recht nicht weil die die Kleine, wieder mal in Narkose legen wollten, zu einer neuen Endoskopie. Wozu die gut sein soll, konnte man mir n icht erklären, man wollte gucken.

Na ja, mir wurde dann sehr deutlich gesagt, dass sobald ich das Tier abgegeben habe, die Klinik über die Behandlung entscheidet. Das Ende vom Lied war, meine Kleine hat KEIN Antibiotikum bekommen, dafür wurde sie mit Paracodin vollgestopft. Sie war ein kleiner Terriermix und sie hat 40 mg. Paracodim am Tag bekommen.

Ich habe mir Sorgen gemacht, ich wollte sie wieder abholen aber der behandelnde Tierarzt sagte, ich solle sie da lassen, der Professor, der den Stent einsetzen sollte, hatte Urlaub. So, da nichts gemacht werden konnte, wollte ich sie holen und später wieder hinbringen. Davon hat man mir abgeraten und gesagt, sie wäre auf der Intensivstation sicher, sie solle bleiben bis der Professor wieder da ist udn weil ich nichts für seinen Urlaub konnte, würde man mir mit der Rechnung deutlich entgegenkommen. Das war alles am Telefon, dafür habe ich keine Zeugen.

So, nach dem Wochenende war ich so in Sorge, dass ich den Hund besuchen wollte. Auch das hat man mir versucht auszureden aber ich wollte mein Tier sehen, ich hatte ein sehr ungutes Gefühl.

Ich bin dann da aufgeschlagen und es ha gedauert bis man mir die Kleine gebracht hat. Aber als ich sie gesehenm habe, bin ich zusammen gebrochen. Ich ahbe sie nicht erkannt. Sie hatte grau verschleirte Augen, sie hat ganz stark geröchelt, sie hatte eine verletzte Vorderpfote, die sehr schmerzhaft war, sie konnte weder stehen, noch sitzen, sie konnte den Kopf nicht bewegen und sie sah total schief aus. Sie ist zur Tür gekrochen und sie wollte nur noch weg. Sie lag schon im Sterben. Und sie hattre eindeutig Fieber, sie war ganz heiß.

Ich ahbe sie dann, ohne Absprache mitgenommen, ich wollte, dass sie zu Hause stirbt. Mene Mutter war die ganze Zeit dabei, sie kann den Zustand der Kleinen bezeugen, sie war auch total entsetzt darüber.

Hier, zu Hause, ist meine Tochter vorbeigekomwen und mein Bruder auch, wir sind davon ausgegangen, dass die Kleine jeden Moment stirbt und das ist sie auch fast. Ich habe sie nachts dann wieder belebt, es war nur schrecklich.

Ich ahbe auch Fieber gemessen, sie hatte fast 40 Grad, das hatte sien aber schon in der Klinik. Und ich bin stinkesauer darüber, dass ein Tier auf der Intensivstation hohes Fieber bekommt und keiner bemerkt das.

Am nächsten Tag habe ich einen Anruf vom Proffesor bekommen, er sagte, dass mein Hund sofort wieder in intensivmedizinische Behandlung gehört, ich solle sie sofort wieder bringen. Nun, ich ging davon aus, dass sie den Tag nicht überlebt, ich habe abgelehnt.

Und ich habe die Geschichte mit dem Antibiotikum erzählt, davon wusste er nichts und das hat ihn schon sprachlos gemacht. Meiner Hündin wurde ganz einfach das Antibiotikum verwehrt weil ich das für sie haben wollte. Nicht aus Langeweile, sie war krank und man hat, absichtlich, eine begonnene Antibiotikabehandlung abgebrochen. Einen vernünftigen Grund dafür konnte mir keiner nennen. Weil es keinen gibt.


So, ich war aber an dem Tag schon bei unserer Haustierärztin gewesen und sie war total entsetzt über den Zustand des Hundes. Und über das verhalten der Tierklinik. Das kann sie bezeugen. Auch, dass sie verletzt war, wahrscheinlich wollte sie die Tabletten nicht schlucken, es war immer schwer bei ihr und man hat sie wahrscheinlich fest im Nacken runtergedrückt. Sie war total verdreckt und sie hat fürchterlich gestunken. Ich habe keine Ahnung was da passiert ist. Es zerreißt mich innerlich daran zu denken wie die arme Kleine gelitten haben muss.

Die Kleine hat dann noch ein paar Tage gelebt, dann ging alles richtig los. Sie hat nur noch gebrochen und der Durchfall wurde immer blutiger bis nur noch Blut ausgeschieden wurde. Ich habe sie in eine Tierarztpraxis gebracht wo man sie auch sehr gut kannte, der Tierarzt hat mehrere Möglichkeiten als die Haustieräztin.

Die Kleine wurde untersucht, sie wurde behandelt und es wurde Blut abgenommen. Die Entzündungswerte waren so hoch, dass der Tierarzt es kaum glauben konnte. Ja, man hat ihr Sauerstoff gegeben, etwas zum besser atmen aber ich habe gesehen, dass sie stirbt.

Der Tierarzt kam gucken, hat sie abgehört und sie sofort erlöst, im letzten Moment. Sie ist an multiplen Organversagen gestorben, infolge einer extremen Infektion. Wahrscheinlich hatte sie eine Sepsis, es war nur schrecklich.

So, ich weiß, die Kleine war schwer krank, das ist mir klar. Aber es wäre nicht zu dieser extremen Infektion gekommen wenn sie antibiotisch behandelt worden wäre. Dadurch, dass man ihr das nicht gegeben hat (wirklich absichtlich), dafür aber noch mehr Hustenstiller, konnte sich die Infektion so extrem ausbreiten.

Ich habe zwei Monate nichts von der Klinik gehört, ich dachte wirklich nicht, dass die mir eine Rechnung schicken, ich finde es extrem dreist es jetzt doch noch zu tun. Und dabei ist mir in keinster Weise entgegen gekommen worden.

Ich werde der Rechnugn so oder so widersprechen, das steht fest, dazu lege ich die Untersuchungsergebnisse der zwei Haustierärzten vor, mal sehen wie es dann weiter geht.

Was ich noch vergessen habe. Die Kleine hatte schon in der Klinik erhöhte Entzündungswerte, das hat man mir gesagt, warum die Antibiotikabehandlung nicht weiter geführt wurde, kann mir wirklich keiner sagen. Es war eine Trotzreaktion auf mein wiederholtes Betteln um das Medikament. Man hat mir ganz einfach eine reingewürgt und gezeigt, wer das Sagen hat..... Leider ging das auch Lillys Kosten, das hat sie das Leben gekostet......
 
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  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #5
Mir wurde dann gesagt, sie wären Tierärzte und sie würden über das Tier entscheiden. Na ja, ich sagte, dass ich über mein Tier entscheide und darum bitte, die begonnene Antibiotika nicht zu unterbrechen. Erst recht nicht weil die die Kleine, wieder mal in Narkose legen wollten, zu einer neuen Endoskopie. Wozu die gut sein soll, konnte man mir n icht erklären, man wollte gucken.

Na ja, mir wurde dann sehr deutlich gesagt, dass sobald ich das Tier abgegeben habe, die Klinik über die Behandlung entscheidet.
Hier wäre mein Hund keine Sekunde länger geblieben, denn letztendlich bin ich als Besitzer derjenige der über das Tier bestimmt. Leistungen des Tierarztes wie z.B. Diagnostik bin ich gerne bereit zu zahlen, allerdings will ich schon über den Zusammenhang aufgeklärt werden und sage notfalls auch 'nein' wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin.
Ich kann also verstehen, dass du hier sehr aufgelöst warst und manchmal traut man sich ja auch nicht im richtigen Moment mit der Faust auf den Tisch zu hauen.

Aber es wäre nicht zu dieser extremen Infektion gekommen wenn sie antibiotisch behandelt worden wäre.
Das kann man nicht belegen und wird daher vor Gericht nicht viel Gehör finden.
Entzündungen der Bronchialwege sind meistens viralen Ursprungs und da nützt ein Antibiotikum dann ohnehin nichts. Wenn nicht vorher eine entsprechende Diagnostik gemacht wurde um den genauen Erreger festzustellen kann man nicht mal sicher sein, ob nicht eigentlich die Tierärztin den Fehler gemacht hat, die die AB überhaupt das erste Mal verabreicht hat.

Ich ahbe auch Fieber gemessen, sie hatte fast 40 Grad, das hatte sien aber schon in der Klinik. Und ich bin stinkesauer darüber, dass ein Tier auf der Intensivstation hohes Fieber bekommt und keiner bemerkt das.
Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt bei 38-39°, "fast 40" sind also kein hohes Fieber, sondern allerhöchstens erhöhte Temperatur. Fiebersenker zu geben ist in der Regel nicht sinnvoll, da damit nur die Immunreaktion unterdrückt wird, nicht jedoch der Erreger bekämpft.

Hier, zu Hause, ist meine Tochter vorbeigekomwen und mein Bruder auch, wir sind davon ausgegangen, dass die Kleine jeden Moment stirbt und das ist sie auch fast. Ich habe sie nachts dann wieder belebt, es war nur schrecklich.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Wenn da schon absolut klar war, dass sie die nächsten Stunden nicht überlebt hätte ich das Tier in jedem Fall an Ort und Stelle einschläfern lassen um ihr weitere Qualen zu ersparen.
Falls aber da noch Hoffnung bestand hätte sie ja eigentlich sofort weiterhin behandelt werden müssen (und wenn das Vertrauen in die Klinik weg ist dann halt woanders).

Am nächsten Tag habe ich einen Anruf vom Proffesor bekommen, er sagte, dass mein Hund sofort wieder in intensivmedizinische Behandlung gehört, ich solle sie sofort wieder bringen. Nun, ich ging davon aus, dass sie den Tag nicht überlebt, ich habe abgelehnt.
Egal wie viele Fehler er vielleicht gemacht hat, mit einer Sache hatte er Recht, nämlich, dass der Hund umgehend in Behandlung gehörte. So blieb sie einen weiteren Tag ihren Qualen überlassen, warum hast du dich auch hier immer noch nicht entschlossen den Hund einschläfern oder woanders behandeln zu lassen? Wenn wirklich das fehlende Antibiotikum für ihren Tod verantwortlich war, warum hast du es ihr nicht umgehend verabreichen lassen als du sie aus der Klinik wieder abgeholt hast?

Die Kleine hat dann noch ein paar Tage gelebt, dann ging alles richtig los.
Ist sie in der Zeit denn wenigstens behandelt worden? Wenn ja von wem und wie?

Wenn man die ganze Geschichte betrachtet ist es für nicht klar wen hier nun eigentlich die Schuld trifft. Theoretisch können sowohl von der Tierklinik, als auch von den beiden anderen Tierärzten, als auch von dir falsche Entscheidungen getroffen worden sein, die zu ihrem Tod geführt haben. Kein Gericht wir hier einen Schuldzuspruch seitens der Klinik fällen, dafür ist die Lage doch viel zu undeutig.

Ich werde der Rechnugn so oder so widersprechen, das steht fest
Wenn auf dieser Rechnung nur erbrachte Leistungen stehen und diese Leistungen mit dir abgesprochen wurden, dann führt um eine Zahlung leider kein Weg drum herum.

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Verzeih mir, wenn ich ein paar Sachen recht direkt formuliert habe, ich will dir eigentlich keine Vorwürfe machen und ich kann es verstehen wenn man verzweifelt ist über den Tod des eigenen Hundes und weiß auch wie sehr man sich von Tierärzten betrogen fühlen kann. Doch solche ählichen Fragen würden sicher auch der Anwalt und das Gericht stellen.

Manchmal passieren aber schlimme Dinge einfach und nicht immer ist jemand daran Schuld.
Deswegen mein Rat, bevor du diese langwierige, teure und relativ aussichtslose Angelegenheit mit dem Anwalt angehst gib dir jetzt erstmal noch etwas Zeit zu trauern. Vielleicht ist deine Wut auf die Tierklinik auch zum Teil unterdrückte Trauer über den Verlust deines Hundes. Vielleicht kannst du irgenwann mit ihrem Tod abschließen und damit dann auch mit den Dingen die in der Klinik schief gelaufen sind. Gib dir erstmal Zeit und versuch in die Zukunft zu schauen. Sicher hätte deine Kleine auch gewollt, dass du glücklich bist.
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #6
Also, dann von vorne.

Ich habe die letzten Monate wirklich sehr viel Angst ausgestanden wegen der Kleinen. Sie hatte imer wieder schwere Atemprobleme, Erstickungsanfälle, das hat mich mürbe gemacht. In * haben sie sie erst einmal recht gut stabilisiert, ich war zufrieden mit der Behandlung.

Ich ahbe sie, beim zweiten mal und der Aussage, auch da gelassen weil ich keine andere Wahl hatte, sie sollte nach * weil man da Erfahrung mit den Stents hat. Sie sollte ja den Eingriff bekomme und sie war auf der Intensivstation, ich dachte wirklich, dass das der sicherste Ort für sie ist, leider habe ich mich geirrt. Es hatte wirklich etwas damit zu tun, dass man mir zeigne wollte wer das Sagen hat, einigen sehr jungen Tierärzten ist der Kamm geschwollen weil ich um etwas gebeten habe. Oder darauf bestanden habe.

So, ich wollte sie erst direkt in der Klinik einschläfern lassen aber meine Mutter hat es mir ausgeredet. Ich habe sie mitgenommen weil ich davon ausgegangen bin, dass sie in den letzten Zügen liegt. Übrigens, mir wurde IMMER gesagt, dass man mich sofort anruft wenn sich der Zustand des Hundes verschlechteret. Das hat man aber nicht getan.

Ich habe doch geschrieben, dass sie hier bei der Haustierärztin war, sie hat sie behandelt, u.A. auch mit Schmerzmittel weil sie starke Schmerzen hatte. In der Klinik hat man das nicht gemacht. Danach ging es besser aber sie war ein Pflegefall, sie hat nur gelegen, mir war klar, dass das nicht mehr wird. Wir wollten sie einschläfern lassen, sie ist uns zuvor gekommen.

Das mit der Rechnung ärgert mich total. Die Kleine war umsonst in der Klinik, der Professor war nicht da, sie hat nur in der Box gesessen, sonst nichts. Das hätte sie hier auch haben können, ich hätte sie nicht grob angefasst oder verletzt weil sie die Schnauze voll von den Tabletten hatte. Und irgendwelche Behandlungen und Untersuchungen waren nicht abgesprochen, ich habe immer erst anebds erfahren was sie gemacht haben. Ich wurde darüber informiert, nicht vorher gefragt.

So, ich wollte sie also wieder holen aber man sagte mir, ich solle sie lieber da lassen bis der Prof. wieder da ist und weil ich nichts dafür kann, dass er im Urlaub ist und in der Zeit nichts passiert, würde man mir mit der Rechnung deutlich entgegen kommen. Davon ist jetzt keine Rede mehr.

Ach ja, das Antibiotikum ist ihr von der Haustierärztin verabreicht worden, da war ich nachdem ich die Kleine aus der Klinik geholt habe.

Verstehe mich nicht falsch, ich will keine Rache oder was auch immer. Ich hatte nicht vor Stress zu machen, zu klagen oder was auch immer. Die Klinik hat sich 9 Wochen nicht gerührt, ich bin davon ausgegangen, dass die das auf sich beruhen lassen, dass die froh sind wenn ich keinen Stress mache. Aber dann kam die Rechnung nach 9 Wochen und ich fnde es richtig dreist. Auch, dass nichts mehr von "deutlich Entgegenkommen" die Rede ist.

Ich werde gucken was ich mache, ich weiß es noch nicht, mal sehen. Es ist echt ärgerlich, dass ich zum Schluß eine Rechnung über 3200 Euro habe, ohne dass meinem Hund geholfen wurde. Und noch mehr ärgert es mich, dass sie verletzt wurde und auch, dass keiner während der "intensivmedizinischer Versorgung" gemerkt hat, dass sie Fieber hat. Und ja, ich weiß was Fieber bei Hunden bedeutet. Sie hatte hohes Fieber, für sie war es hoch weil sie so krank war. Ein sonst gesunder Hund kann so etwas wegstecken, die Kleine konnte das nicht. Und genau darauf muss man doch achten wenn man ein Tier intensivmedizinisch betreut. Ich habe mich darauf verlassen.

*Name der Klinik entfernt
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #7
Ich will dir gar nicht das Gefühl geben, dass du dich rechtfertigen musst.
Allerdings frage ich mich, an welcher Stelle und von wem du hier einen Rechtsverstoß siehst gegen den du vorgehen möchtest? Dass du dich ärgerst und wütend bist darüber wie mit dir und deinem Hund umgegangen wurde kann ich verstehen, aber ich sehe in deiner Erklärung einfach nichts was man rechtlich verfolgen könnte.

Das die Tierärzte in der Klinik ein Medikament nach dem du verlangt hast nicht verabreicht haben ist z.B. nicht strafbar, ein Tierarzt darf natürlich eine Behandlung ablehnen wenn er sie für unangebracht hält. Und nachweisen, dass ein Antibiotikum ihren Tod einige Zeit später verhindert hätte kann man ohnehin nicht.
Diesen Punkt muss kann man also schonmal streichen, dagegen kann man nicht rechtlich vorgehen.

Ich habe sie mitgenommen weil ich davon ausgegangen bin, dass sie in den letzten Zügen liegt.
Für mich nicht nachvollziehbar, wenn ich mir sicher bin, mein Hund wird in den nächsten Stunden sterben, dann lasse ich ihn nicht länger leiden. Andererseits kann ich schon noch verstehen, dass man die Hoffnung nicht aufgeben will, oder vielleicht einfach in einem Moment auch nicht in der Lage ist die richtige Entscheidung zu treffen).

Übrigens, mir wurde IMMER gesagt, dass man mich sofort anruft wenn sich der Zustand des Hundes verschlechteret. Das hat man aber nicht getan.
Ärgerlich, aber ebenfalls nicht gesezteswidrig.

Ich habe doch geschrieben, dass sie hier bei der Haustierärztin war, sie hat sie behandelt
Ich konnte nicht rauslesen, wie viel Zeit dazwischenlag. Erst wart ihr zuhause, in der Nacht musstest du sie reanimieren und dann wart ihr am nächsten Tag bei der Haustierärztin? Oder seit ihr gleich dahin gefahren nachdem du sie aus der Klinik geholt hast? Aber da dachtest du doch noch sie stirbt eh in den nächsten Stunden :eusa_think:
Aber dann kam die Rechnung nach 9 Wochen und ich fnde es richtig dreist.
Warum ist das dreist? Rechnungen verjähren erst nach ein paar Jahren. Hier liegt kein Rechtsbruch vor.

Auch, dass nichts mehr von "deutlich Entgegenkommen" die Rede ist.
Ärgerlich, aber ich frage mich was da abgesprochen war, war die Rede von konkreten Summen? Wie viel Mehrkosten sind dir denn genau entstanden dadurch, dass sie länger dort bleiben musste weil der Arzt im Urlaub war und wie viel von diesen Teilkosten wollte man dir abziehen?
Falls da gar nicht von konkreten Summen die rede war und du nur "entgegenkommen" einfach mal irgendwie für dich interpretiert hast, kann man hier ja nichtmal von einer konkreten Vereinbarung sprechen.
Auch hier wird ein rechtliches Vorgehen chancenlos sein (selbst wenn ich verstehen kann dass du dich ärgerst).
Es ist echt ärgerlich, dass ich zum Schluß eine Rechnung über 3200 Euro habe, ohne dass meinem Hund geholfen wurde.
Die Leistung bei einem Dienstleister schließt leider nicht in vollem Umfang die Zufriedenheit des Kunden mit ein. Du musst auch die Friseurin bezahlen wenn dir der neue Kurzhaarschnitt doch nicht so gut gefällt wie gedacht und auch die Autorechnung ist fällig, selbst wenn der Wagen zwei Wochen später schlapp macht.
Betrugsabsichten liegen nur dann vor, wenn die abgerechneten Leistungen nicht oder nicht vollständig erbracht wurden.
Auch hier kann ich verstehen, dass du traurig und wütend bist, dass deiner Kleinen nicht geholfen wurde und du jetzt ohne Hund aber mit einer riesen Rechnung dasitzt, dennoch ist auch das leider kein Rechtsbruch und vor Gericht wird man höchstwahrscheinlich zu Gunsten der Klinik entscheiden.

Und noch mehr ärgert es mich, dass sie verletzt wurde
Das ist aus meiner Sicht bisher der einzige echte Kritikpunkt, sowas darf nicht passieren. Leider kann man aber für einen Hund nicht auf Schmerzensgeld klagen und eine Klage auf Sachbeschädigung wird hier ebenfalls nur sehr unbefriedigend sein. Auch hier würde ich also von einer Anklage abraten.

und auch, dass keiner während der "intensivmedizinischer Versorgung" gemerkt hat, dass sie Fieber hat.
Woher weißt du, dass es keiner bemerkt hat? Zudem ist die antipyretische Behandlung eines Fiebers meistens eher kontraproduktiv. Was hätte also nach deiner Meinung anders laufen müssen?

Und ja, ich weiß was Fieber bei Hunden bedeutet. Sie hatte hohes Fieber, für sie war es hoch weil sie so krank war.
Ein Hund mit einer Temperatur von unter 40° hat kein hohes Fieber.

Ein sonst gesunder Hund kann so etwas wegstecken, die Kleine konnte das nicht.
Ein gesunder Hund hat kein Fieber.
Fieber ist eine ganz normale Immunreaktion gegen die man nicht viel tun kann oder sollte. Sie weißt auf entzündliche Prozesse im Körper hin, gegen die man nicht immer medizinisch vorgehen kann.

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Nochmal, ich will nicht dass du das Gefühl hast dich rechtfertigen zu müssen, ich denke nur der Gang zum Anwalt ist chancenlos und jeder Anwalt der dir für so einen Fall Geld abnimmt ist nicht gerade seriös.
Versuche den Lauf der Dinge zu akzeptieren, meide in Zukunft diese Tierklinik (deine Unzufriedenheiten könntest du aber an die Tierärztekammer melden).
Off-Topic

Nur kurz zur Erklärung, ich habe den Namen der Klinik mal entfernt, damit es nicht für dich oder uns Ärger geben kann damit.
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #8
Also, die Kleine war schon im November in der Klinik. Sie kam als Notfall, auch wieder nachts und sie ist 12 Tage da geblieben. Sie sollte einen Trachealstent bekommen, es hat sich aber alles immer wieder verzögert, jeden Tag wurde mir gesagt, der Eingriff findet morgen statt, abends sagte mir man, es hätte aus den Gründen x und y geklappt.

Sie war die ganze Zeit auf den Intensivstation, was ganz schön teuer isr aber ich war einverstanden weil ich dachte, der Kleinen wird geholfen. Nach 12 Tagen wurde sie entlassen, man wollte sich zeitnah darum kümmern, dass passende Stents gefunden werden, man wollte sich melden. Hat man nicht, auch nicht auf Nachfrage.

Als sie dann im Januar wieder schlecht dran war, wegen der Erkältung, habe ich sie wieder in die Klinik gebracht. Meiner Meinung nach, war das der sicherste Ort für sie. Aber der Prof. war nicht da und es passierte nichts, sie saß nur in der Box, es wurden Untersuchungen gemacht und Medikamente verabreicht. Deswegen wollte ich sie wieder holen, das konnte ich auch zu Hause leisten und ihr wäre es besser damit gegangen. Aber das hat man mir ausgeredet, mit der Absprache, dass man aucb mit dem Oberarzt überein gekommen sei, dass ich nichts für den Urlaub des Prof. kann, deswegen würde man mir bei der Rechnung deutlich entgegenkommen. Klar kotzt es mich an, dass der Kleinen nicht geholfen wurde aber dass alles berechnet wird.

So, da ich ein sehr, sehr schlechtes Gefühl hatte, habe ich gesagt, dass ich den Hund sehen will. Das hat man mir auch versucht auszureden aber das war mir egal. Als ich da war, war es nach 17 Uhr, die Türen waren zu, es war keiner da, nur jemand auf der Intensivstation und eine mir unbekannte Pflegerin hat mir die Kleine gebracht. Ich habe daran gedacht, sie direkt einschläfern zu lassen aber es kam keiner, ich habe dann noch etwas gewartet und dann bin ich gefahren. Es war einfach keiner da.

Und ja, ich wollte dann auch nicht mehr, dass sie da stirbt, ich bin gefahren. Hier hatte auch keiner mehr Dienst, keiner den wir kennen also bin ich nach Hause gefahren, ich wollte nur, dass sie hier ist.

Ja, wir saßen hier bei ihr, die ganze Nachgt, sie hatte einen sehr schlimmen Erstickungsanfall, ich ahbe sie wieder geholt und ab da war es besser. Sie hat danach Antibiotika und Schmerzmittel bekommen, wir sind so verblieben, dass ich anrufe wenn die Tierärztin zum Einschläfern kommen soll ansonsten sollte ich am nächsten Tag wieder vorbeikommen.

Die Kleine hatte sich über Nacht (die zweite) so serh erholt, dass sie weider laufen und fressen konnte. Die Tierärztin sagte, so würde sie sie nicht einschläfern, das könne sie nicht. Na ja und nach ein paar Tagen war sie dann tot.

Für den Zustand der Kleinen sind 40 Grad hohes Fieber, das ist sicher. Ich meinte, dass ein sonst gesunder Hund bei so einem Fieber besser dran ist als doie Kleine. Natürlich hat ein gesunder Hund kein Fieber.

Was mir so dermaßen auf den Geist geht, ist, das Antibiotikum wurde verweigert weil man mir zeigen wollte wer da das Sagen hat. Wäre der Prof. da gewesen, wäre das nicht passiert.

Die Kleine ist Sonntag NAcht in die Tierklinikm gekommen, ich hatte darum gebeten, dass der Tierarzt, der sie schon im November betreut hat, sie wieder übernehmne soll wenn er frei ist. Das war er und am Monatag habe ich den täglichen Anruf bekommen, da wird dann über den Tag, die Untersuchungen und die Ergebnisse gesprochen.

Dieser Tierarzt sagte, dass es der Kleinen so weit gut ginge usw. aber die CRP Werte seien erhöht, man überlege ihr ein Antibiotikum zu geben. So, ich habe dann gerfragt ob sie das denn nicht schon am Sonntag bekommen hat, habe erzählt, dass sie srkältet ist und eine Antibiose begonnen wurde. Er wusste nichts davon aber am nächsten Tag wollte er auch nichts mehr von Antibiotika hören. Das ist doch sehr seltsam, oder? Hier ging es um ein krankes Lebewesen, da macht man keine Machtspielchen, die Kleine hat deswegen ihr Leben verloren.

Egal, ich habe mich über die Rechnung beschwert, an der Anmeldung und man sagte mir, dass der Tierarzt sich melden würde, ich könne das mit ihm besprechen. Natürlich aht keiner angerufen.

Ich warte diese Woche ab, dann widerspreche ich der Rechnung, mal sehen was das gibt.

EDIT (automatische Beitragszusammenführung)

Nachtrag.

Was ich die ganze Zeit vergessen habe zu sagen. Als ich mit der Kleinen bei der Haustierärzrtin war und sie das Antibiotikum verordnet hat, sagte sie, dass die zwiete Dosis am Sonntag gegeben werden muss. Ich bin selber chronisch krank und ich muss verschiedene Medikamente spritzen, ich weiß, wie man subkutan spritzt.


Die Tierärztin meinte, ich könne das Antibiotikum auch selber geben, sie weiß über mich Bescheid, wir kennen uns seit vielen Jahren. Sie hat mir die aufgezogene Spritze mitgegeben, ich hätte sie der Kleinen am Sonntag verabreicht. Aber sie ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag schon wieder in der Klinik gewesen. Ich hätte das vorher spritzen sollen aber wer konnte damit rechnen, dass es so ein Theater darum gibt.


Als ich die Kleine dann aus der Tierklinik geholt habe, habe ich sofort als wir zu Hause waren, die Antibiotikaspritze gegeben und ein Schmerzmittel. Das hatte ich alles hier, die Kleine hatte viele Probleme.


Ich dachte, sie stirbt und ich wollte nicht, dass sie Schmerzen hat. Und die hatte sie. Ich bin davon ausgegangen, dass ivch eh nichts mehr falsch machen kann. Aber über Nacht ging es viel besser um am nächsten Tag sah alles anders aus. Wir waren dann direkt vormittags bei unserer Tierärztin, ich habe gesagt, dass ich ihr das Antibiotikum und das Schmerzmittel gegeben habe und sie hat weiter behandelt.
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #9
Du fügst neue Details hinzu die für mich das ganze nicht durchsichtiger machen. Einige Sachen widersprechen sich sogar:
Und ja, ich wollte dann auch nicht mehr, dass sie da stirbt, ich bin gefahren. Hier hatte auch keiner mehr Dienst, keiner den wir kennen also bin ich nach Hause gefahren
Ja, wir saßen hier bei ihr, die ganze Nachgt, sie hatte einen sehr schlimmen Erstickungsanfall, ich ahbe sie wieder geholt und ab da war es besser. Sie hat danach Antibiotika und Schmerzmittel bekommen, wir sind so verblieben, dass ich anrufe wenn die Tierärztin zum Einschläfern kommen soll ansonsten sollte ich am nächsten Tag wieder vorbeikommen.
Als ich die Kleine dann aus der Tierklinik geholt habe, habe ich sofort als wir zu Hause waren, die Antibiotikaspritze gegeben und ein Schmerzmittel.
Keiner war mehr zu erreichen, aber mit der Haustierärztin war abgesprochen, dass sie zum Einschläfern vorbeikommt (dafür wäre sie gekommen, aber nicht um den Hund zu behandeln?).
Zuerst schreibst du sie hätte AB und Schmerzmittel in der Nacht nach dem Erstickungsunfall bekommen, dann aber sie hätte es sofort bekommen, als ihr zu Hause wart.

Ähnliche Verständisschwierigkeiten hatte ich auch weiter oben schon:
Wir wollten sie einschläfern lassen, sie ist uns zuvor gekommen
.
Der Tierarzt kam gucken, hat sie abgehört und sie sofort erlöst, im letzten Moment.

Im Grunde sind die Details aber auch nicht ganz so wichtig, denn dies ist ja nicht der Grund deiner Anfrage, sondern du fragst welcher Anwalt dir weiterhelfen kann und deswegen frage ich nochmal wo genau siehst du einen Rechtsverstoß der Klinik gegen den es Sinn machen würde gerichtlich vorzugehen?
Das dich Dinge ärgern und auch dass an der ein oder anderen Stelle vielleicht nicht korrekt gehandelt wurde kann ich nachvollziehen. Aber ich sehe weiterhin nichts, was eine gerichtliche Einigung berechtigen würde.
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #10
Ok, kann sein, dass es undurchsichtig für Außenstehende ist.

So, meine Hündin war erst im November, dann noch einmal im Januar in der Klinik. Es sollte ein Brochialstent gesetzt werden, ich wurde jeden Abend angerufen und man teilte mir mit was an dem Tag gemacht wurde (immer erst im Nachhinein) udn es wurde mir gesagt wie es der Kleinen geht.

An diesem Montag, den ich meine, war ich, warum auch immer, so in Sorge, dass ich dahin gefahren bin. Es gab keinen Grund,meinte der Tierarzt aber ich wollte die Kleine sehen. Ich ahbe nicht damit gerechnet sie in so einem Zustand zu sehen. Ich dachte, dass es bald losgeht, sie den Stent bekommt und damit noch gut leben kann.

Als ich sie, eine Woche vorher, in die Klinik gebracht habe, ist sie gelaufen, sie war "normal", sie hat sich gut gefühlt, sie hat gefressen, sie hatte nur nachts immer wieder diese Anfälle, wenn die Bronchie zusammen klappte, ging es ihr nicht gut. Man hatte mir aber zugesichert, dass sie nicht daran ersticken wird weil sie die andere Seite zum Atmen hätte, es wäre halt nur sehr unangenehm für sie, na ja.

Ich hatte Vertrauen zu der Klinik sonst hätte ich sie nicht dahin gebracht. An dem Monatag hatte ich erwartet sie zu sehen, Zeit mit ihr zu verbringen und dann wieder nach Hause zu fahren. Es war nach 17 Uhr, da hatte die Klinik alles dichtgemacht, ich habe keine Ahnung wie spät es war aber die Klinikmitarbeiter waren zum größten Teil weg. Auf der Intensivstation, wo auch die Kleine lag, war nur eine Ärztin.

So, dann nochmal. Ich ahbe den Hund in einem extrem schlechten Zustand gesehen, sie hat so laut geröchelt, so ahbe ich sie noch nie gehört. Sie hatte grau verschleierte Augen, sie konnte mich nicht angucken, sie hat laut geschrien als ich ihre Pfote berührt habe, sie konnte weder sitzen noch laufen, sie konnte nicht alleine Wasser trinken, sie konnte nur noch etwas kriechen.

Ich war so geschockt darüber, dass ich heulend zusammen gebrochen bin. Ich ahbe erst gesagt, dass ich sie direkt erlösen will, meine Mutter hat es mir ausgeredet. Es war auch sonst keiner da mit dem ich darüber reden konnte, ich sollte warten bis die Ärztin Zeit für mich hat. Ich habe gewartet, es kam keiner, ich habe noch etwas länger gewartet und dann wurde es mir zuviel, ich bin hochg4elaufen (obwohl ich das nicht durfte) und habe ein Pflegerin getroffen, der habe cih gesagt, ich fahre jetzt mit dem Hund nach Hause. Sie sagte, ich müsse warten, die Ärztin wolle mir dann einen Medikamentenplan mitgeben, ich sagte, den wird der Hund nicht mehr brauchen weil eschon im Sterben liegt.

Ich ahbe mich zusammen gerissen und wir sind gefahren, meine Mutter hielt die Kleine auf dem Arm, so, dass sie so gut wie möglich atmen kann. Hier, zu Hause, habe ich ihr direkt das Antibiotikum und Schmerztabletten gegeben, es war schon spät, kein Arzt, der die Kleine kannte hatte Dienst und ich habe sie auf die Couch gelegt, wir waren alle bei ihr.

Sie hatte sich wieder etwas beruhigt, sie hat gemerkt, dass sie zu Hause ist und sie konnte besser Luft kriegen. Aber sie sah wirklich schlimm aus. In der Nacht hatte sie dann einen wirklich schlimmen Anfall, ich habe sie beatmet und danach ging es. Ich habe keine Sekunde geschlafen, ich habe sie die ganze Zeit beobachtet und es war besser asl in der Klinik.

In dieser Nacht habe ich keinen Tierarzt gesprochen, am nächsten Morgen habe ich die Kleine zu unserer Haustierärztin gebracht, ihr gesagt was passiert ist und dass ich Antibiotika und Schmerzmittel gegeben habe. Sie hat sie weiter behandelt und wir sind so verblieben, dass ich sie auf Handy anrufen kann wenn es schlimmer wird. Sie wäre zu uns gekommen und sie hätte sie erlöst.

Die Nacht darauf ging es wieder, wir waren am nächsten Tag wieder bei der Tierärztin und die Kleine konnte wieder gucken, uns fixieren, beobachten auf uns reagieren, sie konnte wieder laufen auch wenn es ihr nicht so leicht gefallen ist. Sie konnte wieder gut fressen, sie hatte Hunger und Appetit, es sah viel besser aus.

Jetzt weiß ich nicht mehr genau welcher Tag das war, entweder Mittwoch oder Donnerstag. Die Tierärztin sagte, dass sie die Kleine so nicht einschläfern möchte und natürlich war ich glücklich darüber, ich dachte wirklich, das wird wieder.

Sie hat weiter ihre Medikamente bekommen, ich hatte ja alles hier, die Klinik hatte mir schon im November einen Plan und alle Medikamente mitgegeben. Die Kleine war natürlich schwer krank, trotzdem sah sie wieder gut aus, alles sah viel besser aus als an dem Montag in der Klinik.

Das Wochenende war auch nicht schlecht und dann, von Montag auf Dienstag, fing sie an zu brechen, sie hatte Durchfall und es ging ihr nicht gut. Ich dachte erst, sie hätte sich einen Magen-Darm Infekt geholt, im Wartezimmer der Tierärztin waren zwei Hunde damit da. Aber in der Nacht fing der Durchfall an blutig zu werden, gegen morgen war es nur noch Blut. Ich bin mit ihr zum Tierarzt gefahren, sobald die Praxis offen hatte. Das ist unser anderer Haustierarzt, die Haustierärztin war erst ab 10 Uhr da, so lange konnte ich nicht warten.

In der Praxis kannte man sie auch sehr gut. Sie ist erst behandelt worden, sie hat auch sehr schwer Luft bekommen, sie hat auch Sauerstoff bekomen, man hat Blut abgenommen, den blutigen Kot untersucht usw.

Sie wurde schwächer und ich habe gemerkt, dass sie gerade stirbt. Aber man sagte mir, sie atme jetzt ruhiger, es wäre nicht alles verloren. Das war Blödsinn, sie lag im Sterben und das habe ich dann ein paar Mal gesagt. Der Tierarzt, dem die Praxis gehört, kam daraufhin auch, hat sie abgehört, nur noch "Scheiße" gesagt und mit ihr in ein Behandlungszimmer gerannt. Da wurde sie dann erlöst wobei ich mich frage, warum, sie war eh schon weg.

So, ich hoffe, das war jetzt verständlicher, anders kann ich es wirklich nicht erklären.

Und dann das noch. Wieso sollte ich Ärger bekommen wenn ich die Klinik erwähne? Ich erzähle nichts, was nicht stimmt und das, was passiert ist, kann jeder wissen.

Und sorry für die Rechtschreibfehler, ich tippe schnell aber ich möchte mir das nich alles noch Mal durchlesen, es belastet mich zu sehr. Ich hoffe, es war jetzt verständlicher, ich möchte nicht alles nochmal erklären, mir geht es schlecht genug, dass ichn mich seit Tagen wieder so damit auseinandersetzen muss.
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #11
Also wenn Du Dein Tier auf eigenen Wunsch, ohne ärztliche Empfehlung, mitnimmst, dann tust Du das einfach auf eigenes Risiko. Quasi so wie wenn Du Dich selber aus dem Krankenhaus entlässt - was ja durchaus möglich ist - aber eben auf eigenes Risiko. Und damit ist die TK aus jeglicher Haftung raus, so leid es mir auch für Dich tut. Und eine Erfolgsgarantie gibt's bei keiner tierärztlichen Behandlung - mei, das wär schön, aber gibt es nicht. Was Du für richtig oder falsch empfindest ist leider rein subjektiv.
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #12
Ich mag auch nochmal meine Frage wiederholen wo genau du jetzt vermutest, dass die Klinik gegen das Gesetz verstoßen hat und wie du das nachweisen willst?
 
  • Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik? Beitrag #13
Hallo ihr Lieben,

leider ist meine Hündin gestorben nachdem sie in der * Uniklinik war. Sie wurde, aus meiner Sicht, mit Absicht falsch behandelt. Ich habe das und ihren sehr schlechten Zustand bemängelt, eine Woche später war sie tot. Multiples Organversagen nach einer sehr schweren Infektion und wahrscheinlicher Sepsis.

Die Tierklinik hat sich zwei Monate nicht gerührt, jetzt habe ich eine Rechnung bekommen. Und, entgegen unsrer Absprache mit dem behandelndem Tierarzt wurde jeder Furz berechnet.

Ich möchte dagegen angehen, welcher Anwalt übernimmt so einen Fall?

Liebe, traurige Grüße.

*Name der Klinik entfernt

Das ist natürlich sehr traurig, wenn Tiere so sterben müssen.
Ich kann das nachvollziehen, da ich im März 2013 wegen
falscher Behandlung und Überdosierung meinen Rüden verloren
habe.
Anwalt, Versicherung des TA habe ich durch und mache Dir von daher
wenig Hoffnung, obwohl ich Advokat hatte, habe ich es letztlich gelassen.

Zunächst ist es so, dass der TA/Klinik Dir keinen Erfolg schuldet.
Du bist verpflichtet die Rechnung zu zahlen.

Wenn Du einen Anwalt nimmst, bist Du in der Beweispflicht und
genau hier beginnt das Dilemma. Du kannst den Hund obduzieren
lassen, um die Anschuldigungspunkte zu beweisen, z.B.

Das Gesetz unterscheidet zwischen vorsätzlichen und fahrlässigen Verhalten,
wenn es um die Haftung des TA geht. Grundsätzlich musst Du beweisen; handelt
es sich um einen "grob fahrlässigen Fehler", greift die Beweislastumkehr und
der TA muss beweisen und genau das, wird mit schöner Regelmäßigkeit von
den Gerichten vereitelt, denn wer wird schon wegen eines "simplen Hundes"
die Existenz eines TA gefährden.
Das heißt für Patientenbesitzer, dass sie in jeden Fall und egal wie dieser liegt,
chancenlos sind, denn letzlich wird immer das Tier "daran schuld sein", indem
es ohnehin an seiner Krankheit gestorben wäre und TÄ nur das Beste getan
haben. Kann man alles vergessen und sich seine Nerven sparen.
Es gibt kaum eine Handvoll von Urteilen, wo der Patientenbesitzer mal Recht
bekommen hat. Da liegt der Fall aber so klar auf der Hand und der TA sieht
vielleicht auch mal den Fehler ein, was zu 99,9% der Fälle aber nicht so ist.

Du kannst einen Anwalt nehmen, der auf Tierrecht spezialisiert ist.
 
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Welcher Anwalt bei falscher Behandlung vom Hund in einer Tierklinik?

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