Danke.
Es ist eine lange Geschichte. Sie war krank, sie war im November in der Tierklinik, 12 tage lang. Es ging um einen Trachealkollaps der keiner war, es war ein Bronchialkollaps. Also war der bestellte Stent nicht richtig und man hat sie, stabilisiert entlassen, man wollte, in absehbarer Zeit, gucken ob man in der Humanmedizin Hilfe bekommen kann und die passenden Stents.
So, das Jahr verging und keiner hat sich darum gekümmert, dass die Kleine schnell behandelt werden kann. Als sie dann, im Januar, wieder Erstickungsanfälle hatte, ahbe ich sie nacht wieder in die Klinik gebracht.
Ich muss dazu sagen, dass sie eingie Medikamente nehmen musste, u.A. auch Paracodin. Sie hat sich aber erkältet und ich war mit ihr bei unserer Haustierärztin. Die hat eine schwere Erkältung/Bronchitis diagnostiziert, der Rachenraum war knallrot und die Bronchein voller Schleim. Sie hat ein Antibiotikum gespritzt das nach drei Tagen wiederholt werden musste.
Ich habe den TIerarzt in der Klinik darüber informiert und gefragt wie ich das mit dem Hustenstiller und dem Schleimlöser machen kann, beides geht nicht. Er meinte immer wieder, ich solle eine weitere Paracodintablette geben damit der Hund nicht hustet. Wenn er nicht hustet, gibt es keine Erstickungsanfälle...... Die Kleine musste aber den Schleicm, die Infektion loswerden.
Ich ahbe sie dann nachts in die Klinik gebracht, es ging ihr nicht gut. Ich habe auch gesagt, dass sie in behandlung ist und am nächsten Tag die neue Antibiotikadosis fällig ist. Die Tierärztin, die sie aufgenommen hat, hatte wohl einen schlechten Tag oder ich ahbe zu sehr genervt, wer weiß. Sie war noch sehr jung und sie hat das nicht so ernst genommen. Wie auch immer, ich ahbe am nächsten Tag angerufen und nochmal darum gebeten an das Antibiotikum zu denken, da hat man mich dann ordentlich abgewatscht. SIE seien die Tierärzte, nicht ich. Ich sagte, dass eine erfahrene Tierärztin die Bronchitis diagnostiziert und die Behandlung mit dem Antibiotikum verordnet hat. Das kam nicht von mir.
Mir wurde dann gesagt, sie wären Tierärzte und sie würden über das Tier entscheiden. Na ja, ich sagte, dass ich über mein Tier entscheide und darum bitte, die begonnene Antibiotika nicht zu unterbrechen. Erst recht nicht weil die die Kleine, wieder mal in Narkose legen wollten, zu einer neuen Endoskopie. Wozu die gut sein soll, konnte man mir n icht erklären, man wollte gucken.
Na ja, mir wurde dann sehr deutlich gesagt, dass sobald ich das Tier abgegeben habe, die Klinik über die Behandlung entscheidet. Das Ende vom Lied war, meine Kleine hat KEIN Antibiotikum bekommen, dafür wurde sie mit Paracodin vollgestopft. Sie war ein kleiner Terriermix und sie hat 40 mg. Paracodim am Tag bekommen.
Ich habe mir Sorgen gemacht, ich wollte sie wieder abholen aber der behandelnde Tierarzt sagte, ich solle sie da lassen, der Professor, der den Stent einsetzen sollte, hatte Urlaub. So, da nichts gemacht werden konnte, wollte ich sie holen und später wieder hinbringen. Davon hat man mir abgeraten und gesagt, sie wäre auf der Intensivstation sicher, sie solle bleiben bis der Professor wieder da ist udn weil ich nichts für seinen Urlaub konnte, würde man mir mit der Rechnung deutlich entgegenkommen. Das war alles am Telefon, dafür habe ich keine Zeugen.
So, nach dem Wochenende war ich so in Sorge, dass ich den Hund besuchen wollte. Auch das hat man mir versucht auszureden aber ich wollte mein Tier sehen, ich hatte ein sehr ungutes Gefühl.
Ich bin dann da aufgeschlagen und es ha gedauert bis man mir die Kleine gebracht hat. Aber als ich sie gesehenm habe, bin ich zusammen gebrochen. Ich ahbe sie nicht erkannt. Sie hatte grau verschleirte Augen, sie hat ganz stark geröchelt, sie hatte eine verletzte Vorderpfote, die sehr schmerzhaft war, sie konnte weder stehen, noch sitzen, sie konnte den Kopf nicht bewegen und sie sah total schief aus. Sie ist zur Tür gekrochen und sie wollte nur noch weg. Sie lag schon im Sterben. Und sie hattre eindeutig Fieber, sie war ganz heiß.
Ich ahbe sie dann, ohne Absprache mitgenommen, ich wollte, dass sie zu Hause stirbt. Mene Mutter war die ganze Zeit dabei, sie kann den Zustand der Kleinen bezeugen, sie war auch total entsetzt darüber.
Hier, zu Hause, ist meine Tochter vorbeigekomwen und mein Bruder auch, wir sind davon ausgegangen, dass die Kleine jeden Moment stirbt und das ist sie auch fast. Ich habe sie nachts dann wieder belebt, es war nur schrecklich.
Ich ahbe auch Fieber gemessen, sie hatte fast 40 Grad, das hatte sien aber schon in der Klinik. Und ich bin stinkesauer darüber, dass ein Tier auf der Intensivstation hohes Fieber bekommt und keiner bemerkt das.
Am nächsten Tag habe ich einen Anruf vom Proffesor bekommen, er sagte, dass mein Hund sofort wieder in intensivmedizinische Behandlung gehört, ich solle sie sofort wieder bringen. Nun, ich ging davon aus, dass sie den Tag nicht überlebt, ich habe abgelehnt.
Und ich habe die Geschichte mit dem Antibiotikum erzählt, davon wusste er nichts und das hat ihn schon sprachlos gemacht. Meiner Hündin wurde ganz einfach das Antibiotikum verwehrt weil ich das für sie haben wollte. Nicht aus Langeweile, sie war krank und man hat, absichtlich, eine begonnene Antibiotikabehandlung abgebrochen. Einen vernünftigen Grund dafür konnte mir keiner nennen. Weil es keinen gibt.
So, ich war aber an dem Tag schon bei unserer Haustierärztin gewesen und sie war total entsetzt über den Zustand des Hundes. Und über das verhalten der Tierklinik. Das kann sie bezeugen. Auch, dass sie verletzt war, wahrscheinlich wollte sie die Tabletten nicht schlucken, es war immer schwer bei ihr und man hat sie wahrscheinlich fest im Nacken runtergedrückt. Sie war total verdreckt und sie hat fürchterlich gestunken. Ich habe keine Ahnung was da passiert ist. Es zerreißt mich innerlich daran zu denken wie die arme Kleine gelitten haben muss.
Die Kleine hat dann noch ein paar Tage gelebt, dann ging alles richtig los. Sie hat nur noch gebrochen und der Durchfall wurde immer blutiger bis nur noch Blut ausgeschieden wurde. Ich habe sie in eine Tierarztpraxis gebracht wo man sie auch sehr gut kannte, der Tierarzt hat mehrere Möglichkeiten als die Haustieräztin.
Die Kleine wurde untersucht, sie wurde behandelt und es wurde Blut abgenommen. Die Entzündungswerte waren so hoch, dass der Tierarzt es kaum glauben konnte. Ja, man hat ihr Sauerstoff gegeben, etwas zum besser atmen aber ich habe gesehen, dass sie stirbt.
Der Tierarzt kam gucken, hat sie abgehört und sie sofort erlöst, im letzten Moment. Sie ist an multiplen Organversagen gestorben, infolge einer extremen Infektion. Wahrscheinlich hatte sie eine Sepsis, es war nur schrecklich.
So, ich weiß, die Kleine war schwer krank, das ist mir klar. Aber es wäre nicht zu dieser extremen Infektion gekommen wenn sie antibiotisch behandelt worden wäre. Dadurch, dass man ihr das nicht gegeben hat (wirklich absichtlich), dafür aber noch mehr Hustenstiller, konnte sich die Infektion so extrem ausbreiten.
Ich habe zwei Monate nichts von der Klinik gehört, ich dachte wirklich nicht, dass die mir eine Rechnung schicken, ich finde es extrem dreist es jetzt doch noch zu tun. Und dabei ist mir in keinster Weise entgegen gekommen worden.
Ich werde der Rechnugn so oder so widersprechen, das steht fest, dazu lege ich die Untersuchungsergebnisse der zwei Haustierärzten vor, mal sehen wie es dann weiter geht.
Was ich noch vergessen habe. Die Kleine hatte schon in der Klinik erhöhte Entzündungswerte, das hat man mir gesagt, warum die Antibiotikabehandlung nicht weiter geführt wurde, kann mir wirklich keiner sagen. Es war eine Trotzreaktion auf mein wiederholtes Betteln um das Medikament. Man hat mir ganz einfach eine reingewürgt und gezeigt, wer das Sagen hat..... Leider ging das auch Lillys Kosten, das hat sie das Leben gekostet......