- Anspruch auf Weihnachtsgeld? Beitrag #1
Winniegirl
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Hallöchen :039:
Vielleicht gibt's hier ja jemanden, der sich damit auskennt oder vielleicht selbst schon mal in der Lage war und daher einen "Erfahrungsbericht" abliefern kann:
Die Situatuation sieht wie folgt aus: der Großteil meiner Kollegen hat Weihnachtsgeld bekommen... eine Kollegin und ich sind leer ausgegangen. Natürlich ist es das Einfachste, den Chef direkt darauf anzusprechen, und das werde ich am Freitag, wenn er hoffentlich wieder gesund im Büro ist, auch tun. Bis dahin versuche ich, mir irgendwelche Argumente zusammenzusuchen, die ich anbringen kann, um zu belegen, dass es so, wie es momentan mit dem Weihnachtsgeld bei uns gehandhabt nicht in Ordnung ist.
Ich weiß, dass es sich bei dem Weihnachtsgeld um eine freiwillige Zahlung handelt und auf die man an sich keinen rechtlichen Anspruch hat. So steht es auch bei Kollegin A, die Weihnachtsgeld bekommen hat, im Vertrag drin. Allerdings bin ich jetzt beim Googlen über den Gleichbehandlungsgrundsatz gestolpert, nach dem der Arbeitgeber zwar Unterschiede in der Höhe des Weihnachtsgeld machen darf (was mir auch durchaus einleuchtet), aber er darf bestimmte Arbeitnehmer nicht von der Zahlung ausschließen, solange keine sachlichen Gründe hierfür vorliegen. Was genau ein solcher sachlicher Grund sein könnte, habe ich leider nicht wirklich herausfinden können.
Könnte eventuell die Tatsache, dass es bei Arbeitnehmer A im Vertrag drin steht, bei Arbeitnehmer B allerdings nicht, ein solcher Grund sein? :eusa_think: Aber da das Weihnachtsgeld ja freiwillig ist, kann ich mir das irgendwie nicht so recht vorstellen.
Und dass ein Kollege mit der gleichen Qualifikation wie ich, aber mit weniger Arbeitsstunden und einem kleineren Aufgabengebiet als ich, Weihnachtsgeld bekommt und ich nicht, erscheint mir schlichtweg als "unfair", aber das kann ich gegenüber dem Chef ja schlecht anbringen, weil was ist schon fair? Nicht, dass ich einem Kollegen das Weihnachtsgeld nicht gönne... um Gottes Willen, aber wenn, dann doch gleiches Recht für alle, oder?
Vielleicht gibt's hier ja jemanden, der sich damit auskennt oder vielleicht selbst schon mal in der Lage war und daher einen "Erfahrungsbericht" abliefern kann:
Die Situatuation sieht wie folgt aus: der Großteil meiner Kollegen hat Weihnachtsgeld bekommen... eine Kollegin und ich sind leer ausgegangen. Natürlich ist es das Einfachste, den Chef direkt darauf anzusprechen, und das werde ich am Freitag, wenn er hoffentlich wieder gesund im Büro ist, auch tun. Bis dahin versuche ich, mir irgendwelche Argumente zusammenzusuchen, die ich anbringen kann, um zu belegen, dass es so, wie es momentan mit dem Weihnachtsgeld bei uns gehandhabt nicht in Ordnung ist.
Ich weiß, dass es sich bei dem Weihnachtsgeld um eine freiwillige Zahlung handelt und auf die man an sich keinen rechtlichen Anspruch hat. So steht es auch bei Kollegin A, die Weihnachtsgeld bekommen hat, im Vertrag drin. Allerdings bin ich jetzt beim Googlen über den Gleichbehandlungsgrundsatz gestolpert, nach dem der Arbeitgeber zwar Unterschiede in der Höhe des Weihnachtsgeld machen darf (was mir auch durchaus einleuchtet), aber er darf bestimmte Arbeitnehmer nicht von der Zahlung ausschließen, solange keine sachlichen Gründe hierfür vorliegen. Was genau ein solcher sachlicher Grund sein könnte, habe ich leider nicht wirklich herausfinden können.
Könnte eventuell die Tatsache, dass es bei Arbeitnehmer A im Vertrag drin steht, bei Arbeitnehmer B allerdings nicht, ein solcher Grund sein? :eusa_think: Aber da das Weihnachtsgeld ja freiwillig ist, kann ich mir das irgendwie nicht so recht vorstellen.
Und dass ein Kollege mit der gleichen Qualifikation wie ich, aber mit weniger Arbeitsstunden und einem kleineren Aufgabengebiet als ich, Weihnachtsgeld bekommt und ich nicht, erscheint mir schlichtweg als "unfair", aber das kann ich gegenüber dem Chef ja schlecht anbringen, weil was ist schon fair? Nicht, dass ich einem Kollegen das Weihnachtsgeld nicht gönne... um Gottes Willen, aber wenn, dann doch gleiches Recht für alle, oder?
