Sie war erst 8 Jahre alt, ein Chihuahua Mädchen, grösser als der Durchschnitt, robust (4,3 kg).
Leider hatte sie einen Lebertumor, schnellwachsend aber keine Metastasen, ihre Blutwerte waren im
Verhältnis zur Grösse des Tumors noch relativ ok, es ging ihr gut, was mich alles hoffen liess das es
sich um einen gutartigen Tumor handelt und sie eine Op schafft.
Ein ganzer Leberlappen wurde entfernt, Op lief super. Auch am nächsten tag ging es ihr sehr gut.
Am 3. Tag sollte sie eigentlich entlassen werden, da kam es dann aber zu einer Nachblutung und Ihre roten Blutkörperchen waren zu niedrig.
Daraufhin hat man mich angerufen und mich um die Zustimmung einer Bluttransfusion gefragt.
Eine Aufklärung über Komplikationen gab es nicht, ich stimmte sofort zu.
In der Nacht ist sie wegen einer Gegenreaktion auf das Blut gestorben, sie war ja auch noch durch die Op sehr geschwächt.
Nun frage ich mich ob diese Transfusion überhaupt notwendig war, denn sie hatte ja keinen massiven Blutverlust, sonst hätte man sie wieder öffnen müssen.
Zu wenige rote Blutkörperchen können wie ich jetzt weiss auch medikamentös behandelt werden.
Ausserdem kann ich halt auch nicht verstehen warum man ihre Gegenreaktion erst bemerkt hat als sie schon im sterben lag, denn erst dann bekam sie ein Gegenmittel gespritzt
und stellte auch fest das ihre Leber in Ordnung war und nicht geblutet hat. Lt. Aussage des Nachtdienst ist sie an der Bluttransfusion gestorben.
Ich frage mich auch ob man verschlafen hat ihre Leber weiter zu kontrollieren und man über Stunden Blut in sie reingepumt hat obwohl sie keins mehr verloren hat.
Die Ärztin die die Op durchgeführt hat versicherte mir sofort in der Klinik zu sein sollte es allg. zu Komplikationen kommen, sie war es nicht.
Das Gespräch mit Ihr steht noch an aber ich denke auch wenn hier was schief gelaufen ist, wird die Klinik sich alles so zurecht legen wie sie es braucht.