Bluttransfusion beim Hund

Diskutiere Bluttransfusion beim Hund im Hunde Gesundheit Forum im Bereich Hunde Forum; Hallo, kennt sich hier jemand mit dem Thema Bluttransfusion und Komplikationen aus die auftreten können? LG
  • Bluttransfusion beim Hund Beitrag #1
Z

zoey88

Beiträge
3
Punkte Reaktionen
0
Hallo,

kennt sich hier jemand mit dem Thema Bluttransfusion und Komplikationen aus die auftreten können?

LG
 
  • Bluttransfusion beim Hund Beitrag #3
Hallo Knopfstern, danke für's melden . Mein Hund bekam auch eine Transfusion, mittags ging es los, dauerte mehrere Stunden und in der Nacht stellte man fest das sie die Bluttransfusion
nicht vertragen hat, da kam aber jede Hilfe zu spät.

Ich frage mich wie es sein kann das man das nicht früher gemerkt hat.
Wenn Komplikationen auftreten können muss doch gerade deshalb der Patient unter ständiger Überwachung stehen, Blutwerte immer wieder untersucht werden ??
 
  • Bluttransfusion beim Hund Beitrag #4
Puuuh, schwierig.

Da würde ich direkt mit dem Tierarzt oder einer Klinik sprechen, die darauf Spezialisiert ist, wie das genau gemacht wird.

Bei uns wurde damals von meinem zweiten Hund Blut genommen und das meinem älteren gegeben. Probleme gab es dort keine.

So weit ich weiss, hängt dies von grösse und auch Gewicht ab, was der Hund bekommen muss. Irgendwann sagte man mir mal, das man auch die Blutgruppe beider Tiere feststellen muss.

Es kann natürlich auch einfach sein, das der Hund das ganze aufgrund von einer Erkrankung nicht vertragen hat. Wegen was war er in Behandlung?

Mein Beileid. So ein Verlust ist immer traurig.
Wie alt war dein Hund?
 
  • Bluttransfusion beim Hund Beitrag #5
In dem Fall würde ich tatsächlich mit den Tierärzten reden, denn sie kennen den Fall am besten.
 
  • Bluttransfusion beim Hund Beitrag #6
Sie war erst 8 Jahre alt, ein Chihuahua Mädchen, grösser als der Durchschnitt, robust (4,3 kg).

Leider hatte sie einen Lebertumor, schnellwachsend aber keine Metastasen, ihre Blutwerte waren im
Verhältnis zur Grösse des Tumors noch relativ ok, es ging ihr gut, was mich alles hoffen liess das es
sich um einen gutartigen Tumor handelt und sie eine Op schafft.

Ein ganzer Leberlappen wurde entfernt, Op lief super. Auch am nächsten tag ging es ihr sehr gut.
Am 3. Tag sollte sie eigentlich entlassen werden, da kam es dann aber zu einer Nachblutung und Ihre roten Blutkörperchen waren zu niedrig.

Daraufhin hat man mich angerufen und mich um die Zustimmung einer Bluttransfusion gefragt.
Eine Aufklärung über Komplikationen gab es nicht, ich stimmte sofort zu.

In der Nacht ist sie wegen einer Gegenreaktion auf das Blut gestorben, sie war ja auch noch durch die Op sehr geschwächt.

Nun frage ich mich ob diese Transfusion überhaupt notwendig war, denn sie hatte ja keinen massiven Blutverlust, sonst hätte man sie wieder öffnen müssen.
Zu wenige rote Blutkörperchen können wie ich jetzt weiss auch medikamentös behandelt werden.

Ausserdem kann ich halt auch nicht verstehen warum man ihre Gegenreaktion erst bemerkt hat als sie schon im sterben lag, denn erst dann bekam sie ein Gegenmittel gespritzt
und stellte auch fest das ihre Leber in Ordnung war und nicht geblutet hat. Lt. Aussage des Nachtdienst ist sie an der Bluttransfusion gestorben.
Ich frage mich auch ob man verschlafen hat ihre Leber weiter zu kontrollieren und man über Stunden Blut in sie reingepumt hat obwohl sie keins mehr verloren hat.

Die Ärztin die die Op durchgeführt hat versicherte mir sofort in der Klinik zu sein sollte es allg. zu Komplikationen kommen, sie war es nicht.

Das Gespräch mit Ihr steht noch an aber ich denke auch wenn hier was schief gelaufen ist, wird die Klinik sich alles so zurecht legen wie sie es braucht.
 
  • Bluttransfusion beim Hund Beitrag #7
Weisst du, was es für eine Reaktion war? Wie genau hat sich diese geäussert?

Ich finde so etwas immer sehr schwer zu beantworten. Man steckt nicht in dem Tier. Man weiß nie, wie weit etwas fortgeschritten ist.
zu Komplikationen kann es immer kommen, selbst bei Narkosen.

Leider kann man da jetzt nur nach Antworten suchen, allerdings ist es fraglich ob diese Antworten nicht neue Fragen aufwerfen.

Ich kann deinen Wunsch nach Aufklärung absolut verstehen. Ich denke, am ende, würde allerdings nur eine Obduktion klären können, was passiert ist.

Dein Hund musste nicht leiden, das ist das Wichtige. So leid mir das tut. Ich wünsche dir unendlich viel kraft. Und wenn du drüber schreiben möchtest, jederzeit. Lass es raus. Das Hilft sehr.

Ich hoffe, das du deine Fragen bei der Ärztin beantwortet bekommst. Du kannst dann gerne berichten.
 
Thema:

Bluttransfusion beim Hund

Bluttransfusion beim Hund - Ähnliche Themen

Warze am Fuß beim Hund. Juckt sich: Hallo zusammen, Mein Hund leckt und knabbert grade zu ständig an den Pfoten. Grade habe ich diese Anomalie gesehen und ich weiß nicht was es...
Hase fällt um: Hallo meine Häsin fällt ab und zu auf die linke Seite. Futtern und hoppeln ist alles normal. Kennt sich vielleicht jemand aus oder hatte das...

FIP

FIP: Hallo ihr lieben, ich wollte euch heute Mal von unseren letzten 4 Wochen erzählen, vielleicht hilft es dem ein oder anderem in Zukunft und kann...
Hund hat Riesen-Lipom am Bauch: Mein Hund ist 15 Jahre alt und hat seit etwa 1,5 Jahren ein großes Lipom im Bauchbereich. Inzwischen ist es deutlich gewachsen und sitzt relativ...
Hund bellt Leute an: Hallo, wir haben einen Havanserrüden (2,4 Jahre alt). Seit der Pubertät bellt er Leute an. Menschen mit Hund interessieren ihn nicht; auch wenn er...
Oben