- Akute Arthritis trotz NSAID? Beitrag #1
Samson
- Beiträge
- 875
- Punkte Reaktionen
- 0
Hallo Ihr Lieben,
zum Glück hatten wir mit unserer Hündin bisher noch nie Gesundheitsprobleme, habe mich also meist nur in den Kleintierforen herumgetrieben. Nun ist es so weit, leider.
Erst einmal die Informationen zum Tier:
Name des Hundes: Edna
Alter des Hundes: wird im April 2017 11 Jahre alt
Rasse des Hundes: Centralasiatischer Owtscharka
Herkunft: Züchter Deutschland
Kastriert: ja
Wie lange lebt der Hund schon bei euch: lebenslang
Geschlecht: weiblich
Leidet der Hund an einer chronischen Krankheit oder hat er schlimmere Krankheiten (Parvovirose, Staupe o.ä.) in der Vergangenheit durchgestanden?:
AV-Block 2. Grades High Grade und leichter Herzklappenfehler, beides aber ohne merkliche Symptome und (das Problem derzeit) rapide zunehmende Arthrose in den Beinen, insb. den Vorderfußgelenken und Spondylosen in der Wirbelsäule
Was ist das Problem?
Das Problem sind die schubweisen Entzündungen (Arthritis) in den nach einem irreparabelen Bänder-/Sehnenriss durchtrittigen und stark überlasteten Vorderfüßen, vor allem immer bei Wetterwechsel hin zu nasskalt oder wechselhaftem Wetter (kalt und trocken bereitet keinerlei Beschwerden), das linke Vorderfußgelenk ist mittlerweile schon richtig heftig verformt.
Da der Hund rassebdingt überbaut ist, also hinten höher als vorne, was durch die Durchtrittigkeit vorn noch verstärkt wird, zeigt sich auch eine zunehmende Belastung der Wirbelsäule, insb. im Lendenwirbelbereich.
Wie lange besteht das Problem?
Durchtrittigkeit seit dem Frühjahr, regelmäßige Arthristis und Arthrose erst seit diesem Herbst, also der kälteren Jahreszeit
Seid ihr bereits beim Tierarzt gewesen?
Haustierarzt, Tierärztliche Hochschule Hannover, Kardiologische Tierarztpraxis, Orthopädische Fachtierarztpraxis und Tierphysiotherapie
Was war die bisherige Behandlung und wie verlief sie?
wirkungsvoll: angepasste Bewegung, regelmäßige Massagen zur Muskelentspannung, kalte Wickel mit Apfelessig bei Entzündungsschüben, Reha-Neopren-Bandagen zur Stützung der Vorderfußgelenke beim Gassigehen, Futterzusatz aus Glucosamin, Chondroitin, MSM und Hyaluronsäure plus Grünlippmuschel
zusätzlich, keine Ahnung ob und wie es wirkt: Zeel, Teufelskralle, Weidenrinde und Weihrauch, Vitamin B-Komplex, Futterumstellung zu BARF
Außerdem bekommt sie Trocoxil (momentan die ersten beiden Male im Abstand von 14 Tagen, nächste Woche ist die dritte Gabe erstmals nach vier Wochen dran). Trotzdem hatte sie jetzt eine sehr heftige Arthritis in einem Vorderfuß mit sehr starken Schmerzen (wahrscheinlich wetterbedingt, sie wurde vorher nicht anders belastet als sonst auch). Linderung brachten mal wieder die Essig-Wickel und absolute Schonung. Letzteres ist leider ungünstig für den eh schon fortschreitenden Muskelabbau.
Meine Frage: Ist das normal, dass trotz NSAID-Dauervorkommen im Körper Arthritis-Schübe vorkommen können oder wirkt das Trocoxil noch nicht richtig? Braucht es womöglich mehrere Monate und nicht nur die ersten 8 Wochen, bis das Depot voll aufgebaut ist? Gibt es dazu Erfahrungen? Oder aber ist das nicht normal und das Trocoxil zu schwach in der Wirkung und sie bräuchte was stärkeres?
Über eine Antwort oder Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar, ist unsere erste so stark und lokal ausgeprägte Arthrose bei einem Hund. Danke schon mal.
zum Glück hatten wir mit unserer Hündin bisher noch nie Gesundheitsprobleme, habe mich also meist nur in den Kleintierforen herumgetrieben. Nun ist es so weit, leider.
Erst einmal die Informationen zum Tier:
Name des Hundes: Edna
Alter des Hundes: wird im April 2017 11 Jahre alt
Rasse des Hundes: Centralasiatischer Owtscharka
Herkunft: Züchter Deutschland
Kastriert: ja
Wie lange lebt der Hund schon bei euch: lebenslang
Geschlecht: weiblich
Leidet der Hund an einer chronischen Krankheit oder hat er schlimmere Krankheiten (Parvovirose, Staupe o.ä.) in der Vergangenheit durchgestanden?:
AV-Block 2. Grades High Grade und leichter Herzklappenfehler, beides aber ohne merkliche Symptome und (das Problem derzeit) rapide zunehmende Arthrose in den Beinen, insb. den Vorderfußgelenken und Spondylosen in der Wirbelsäule
Was ist das Problem?
Das Problem sind die schubweisen Entzündungen (Arthritis) in den nach einem irreparabelen Bänder-/Sehnenriss durchtrittigen und stark überlasteten Vorderfüßen, vor allem immer bei Wetterwechsel hin zu nasskalt oder wechselhaftem Wetter (kalt und trocken bereitet keinerlei Beschwerden), das linke Vorderfußgelenk ist mittlerweile schon richtig heftig verformt.
Da der Hund rassebdingt überbaut ist, also hinten höher als vorne, was durch die Durchtrittigkeit vorn noch verstärkt wird, zeigt sich auch eine zunehmende Belastung der Wirbelsäule, insb. im Lendenwirbelbereich.
Wie lange besteht das Problem?
Durchtrittigkeit seit dem Frühjahr, regelmäßige Arthristis und Arthrose erst seit diesem Herbst, also der kälteren Jahreszeit
Seid ihr bereits beim Tierarzt gewesen?
Haustierarzt, Tierärztliche Hochschule Hannover, Kardiologische Tierarztpraxis, Orthopädische Fachtierarztpraxis und Tierphysiotherapie
Was war die bisherige Behandlung und wie verlief sie?
wirkungsvoll: angepasste Bewegung, regelmäßige Massagen zur Muskelentspannung, kalte Wickel mit Apfelessig bei Entzündungsschüben, Reha-Neopren-Bandagen zur Stützung der Vorderfußgelenke beim Gassigehen, Futterzusatz aus Glucosamin, Chondroitin, MSM und Hyaluronsäure plus Grünlippmuschel
zusätzlich, keine Ahnung ob und wie es wirkt: Zeel, Teufelskralle, Weidenrinde und Weihrauch, Vitamin B-Komplex, Futterumstellung zu BARF
Außerdem bekommt sie Trocoxil (momentan die ersten beiden Male im Abstand von 14 Tagen, nächste Woche ist die dritte Gabe erstmals nach vier Wochen dran). Trotzdem hatte sie jetzt eine sehr heftige Arthritis in einem Vorderfuß mit sehr starken Schmerzen (wahrscheinlich wetterbedingt, sie wurde vorher nicht anders belastet als sonst auch). Linderung brachten mal wieder die Essig-Wickel und absolute Schonung. Letzteres ist leider ungünstig für den eh schon fortschreitenden Muskelabbau.
Meine Frage: Ist das normal, dass trotz NSAID-Dauervorkommen im Körper Arthritis-Schübe vorkommen können oder wirkt das Trocoxil noch nicht richtig? Braucht es womöglich mehrere Monate und nicht nur die ersten 8 Wochen, bis das Depot voll aufgebaut ist? Gibt es dazu Erfahrungen? Oder aber ist das nicht normal und das Trocoxil zu schwach in der Wirkung und sie bräuchte was stärkeres?
Über eine Antwort oder Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar, ist unsere erste so stark und lokal ausgeprägte Arthrose bei einem Hund. Danke schon mal.