Tiere abgeben

Diskutiere Tiere abgeben im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; Hey ihr Lieben, sagt mal, musstet ihr euch schonmal von Haustieren trennen und sie abgeben? Wie steht ihr insgesamt zu dem Thema? Ich stehe...
  • Tiere abgeben Beitrag #1
L

Lunimo

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Hey ihr Lieben,

sagt mal, musstet ihr euch schonmal von Haustieren trennen und sie abgeben?
Wie steht ihr insgesamt zu dem Thema?

Ich stehe momentan kurz davor, aber mein Kopf fährt diesbezüglich Achterbahn.

LG,
 
  • Tiere abgeben Beitrag #2
Hey,

ich habe heute meine 5 alten Farbmäuse ins Mäuseasyl in die dortige Seniorengruppe gebracht. Es war sehr schwer. Ich hab vorher schon Tränen vergossen und auf der Heimfahrt auch.
Nächsten Sonntag werden, wenn alles klappt, die 4 jungen Farbmäuse geholt. Die hab ich noch nicht so lang, da wird es einfacher denke ich.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #3
Hey,

ich habe vergangenes Jahr einen einzelnen Degu in ein neues Zuhause abgegeben, nachdem alle Partner verstorben sind. Für mich stand von vornherein fest, dass Lotte ausziehen muss, wenn meine Älteste nicht mehr bei uns ist. Als es dann so weit war, habe ich diverse Anzeigen geschaltet und sie persönlich in ihr neues Zuhause gebracht. Ich wollte sicher gehen, dass die Bilder, die mir zugeschickt wurden, der Wahrheit entsprechen und nicht aus dem Internet geklaut sind. Lotte hat sofort ihren neuen gigantischen Käfig (der ist größer als meiner) erkundet. Ich habe mich noch drei Stunden lang mit den neuen Besitzern unterhalten bis ich mich dann endlich losreißen konnte. Der Rückweg nach Hause war komisch. Abends habe ich sofort angefangen den Käfig auseinander zu bauen, um mit dem Kapitel Deguhaltung abschließen zu können. Die ersten Wochen habe ich noch Fotos bekommen bis es irgendwann abflaute. Das ist völlig in Ordnung für mich gewesen.
Ich weiß, es geht ihr wunderbar und ich glaube nicht, dass sie mich vermisst ;).

Bevor ein Gruppentier bis zu seinem Ableben ein Dasein als Einzeltier fristen muss, überwinde ich lieber meinen Egoismus.
Die Achterbahn hatte ich auch. Wo kommt sie hin? Was sind das für Menschen? Kennen die sich mit Degus aus? Ist es die richtige Entscheidung? Willst du dir nicht doch Notfellchen holen... Usw usf.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #4
Hallo Lunimo,
das ist ein heikles Thema, aber ich schließe mich McLeod und Meike an - ein Tier wegzugeben... das bricht einem unter Umständen das Herz (kommt halt drauf an, welche Beziehung man aufgebaut hat bzw. wie man sich selbst in der Verantwortung sieht).
Wir mussten ja damals leider unsere Farbmaus- und Rattenhaltung wegen meiner beschissenen (sorry) Allergie aufgeben - ich hab´ das Ganze so lange ausgesessen und nur noch im Schlafzimmer gewohnt, bis sich die Mäusezahl auf natürliche Art auf 5 reduziert hatte - und diese letzten 5 sind dann an eine liebe Userin hier aus dem Forum gegangen (ich glaube, inzwischen ist sie leider nicht mehr hier) - denn wir wollten auch nicht warten, bis am Ende eine da in Einzelhaft sitzt, und die 5 waren eine tolle Truppe, die haben sich auch sofort super in ihr neues Zuhause integriert.) Auch die letzten beiden Ratten sind zurück zu ihrer ursprünglichen Halterin gegangen, wo sie sich zum Glück auch sofort wieder gut in ihre "alte" Gruppe (war ´ne Pflegestelle) integriert haben.
Und ja, ich habe beide Male Rotz und Wasser geheult. Ich konnte auch bei der Rattenpflegestelle (da haben wir die Ratten persönlich hingebracht, die Mäuse wurden abgeholt) leider nur ganz kurz bleiben, weil es dort eben doch recht viele Ratten gab und ich aufgrund meiner Allergie kaum Luft bekam :( )

Ich höre immer wieder das Argument: "Ja, ihr gebt die Tiere ja nur ab, weil ihr keinen Bock mehr habt, und schiebt dann ´ne Allergie als billige Ausrede vor."
Das mag tatsächlich manchmal der Fall sein - aber in den meisten Fällen glaube ich das nicht, und das - obwohl mir das hier im Forum zum Glück nie jemand vorgeworfen hat, weil man mich hier als Mäuse- und Rattenliebhaberin kannte und kennt - tut einfach nur verdammt weh. Ich habe nachts senkrecht im Bett gesessen, gekeucht und keine Luft mehr bekommen. Ich hatte Asthmaspray und Notfallspray. Ich konnte die Käfige nicht mehr säubern, das musste meine Frau dann allein machen. Ich konnte mich abends noch für ´n Stündchen oder ein halbes mit Mundschutz ins Wohnzimmer setzen, damit ich die Tiere überhaupt noch mal sehe.
Das tat verdammt weh. Und ich bin heilfroh, dass wir für alle Mäuse und Ratten ein gutes neues (bzw. altes) Zuhause gefunden haben und hier keiner in Einzelhaft leben musste.

Was die Katzen betrifft: Inzwischen habe ich seit 8 Jahren Katzen - wir haben lange überlegt, ob wir das Risiko eingehen, dass ich auch auf Katzen allergisch reagiere - dem ist aber zum Glück bisher nicht so, toi toi toi.... wenn ich die abgeben müsste... sie sind alles, was ich noch habe...

Warum stehst Du denn kurz vor der Abgabe, und um welche Tiere handelt es sich? Ich wünsche Dir ganz viel Kraft!

LG seven
 
  • Tiere abgeben Beitrag #5
Hallo Lunimo,

ich musste auch mal meine Tiere abgeben.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich 3 Katzen und es war vor etwas mehr als 7 Jahren.
Ich war kurz davor meine Ausbildung an zu fangen und musste zuhause ausziehen.
Meinen Kater wollte ich mit in mein WG Zimmer nehmen. Die beiden Kleinen sollten bei meiner Mutter und ihrer neuen Wohnung bleiben.
An dem Tag als ich in mein Zimmer zog mit Sack und Pack und dem Kater, hieß es von der Vermieterin plötzlich, dass der Kater doch nicht mit einziehen dürfe.
Da ist eine Welt für mich zusammen gebrochen.
Er ist dann wieder zu meiner Mutter, ich brauchte das Zimmer. Es war eine neue Stadt.
Dort mussten alle 3 Katzen nach kurzer Zeit weg, sie kamen zu meinem Bruder.
Die Kleinste starb.
Mein Großer ging dann nach weiteren 3 Monaten zu meiner Kollegin und der andere Kleiner zu meinem anderen Bruder.
Nach insgesamt 8 Monaten hatte ich endlich eine Wohnung in der ich meinen großen Kater endlich wieder zu mir holen konnte.
Für mich war es die absolute Hölle.

Jeder Mensch hat andere Beweggründe
Und keiner kann hinter deinen Kopf gucken.
Wenn du allerdings der Meinung bist, dass es sein muss, dann ist das so.

Liebe Grüße
 
  • Tiere abgeben Beitrag #6
Mag mal jemand von euch mit mir via PN kommunizieren? :(
Das Ganze ist etwas persönlich und ich bin momentan so schrecklich durcheinander.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #7
Noch bin ich wach - also, wenn Du magst ;)
 
  • Tiere abgeben Beitrag #8
Ich habe erst vor kurzem meine Sugar Glider abgegeben, sie waren 9 Jahre bei mir und 2 davon sind bei mir geboren und davor meinen Stinker, bis dahin musste ich mich nie von Tieren in diese Richtung trennen. Ich kann dich voll und ganz verstehen. Es ist schwer, das Herz schreit nein und der Kopf weiß, das es die beste Lösung ist. Es gibt Situationen, das entscheidet man einfach im Sinne des Tieres, in dem man sich von ihnen trennt. Andererseits kann ich es nicht nachvollziehen, wie man sich unüberlegt Tiere anschafft und sie nach kurzer Zeit wieder abgibt weil man sich etwas anderes vorgestellt hat. Wenn du reden willst, schreib einfach
 
  • Tiere abgeben Beitrag #9
Auch ich habe meinen Sohn damals zuliebe 2 Mautzer abgegeben.
Obwohl ich 2 Artztdiagnosen hatte. Im Nachhinein waren beide Diagnosen falsch.
Mein Sohn hätte sein Augenlicht nicht verloren wenn die Katzen geblieben wären.
Er brauchte "nur" einen neuen Nasentränenkanal.
Nur war das dumme das er lieber blind werden wollte ohne die Katzen.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #10
Ich hab damals meine Rotwangenschildkröte abgegeben, weil ich von Hamburg nach München zurückgezogen bin - und in einen Lupo gingen einfach nicht 2 Katzen und Katzenbedarf plus Schildi und Schildi-Bedarf - aber sie hat bei den Eltern einer lieben Kollegin ein schönes zu Hause bekommen.

Mein Quiekie wurde aus beruflichen Gründen abgegeben - und ich hab zur eigentlichen Besitzerin nach fast einem Jahr immer noch Kontakt. Ich schick ihr regelmäßig Fotos, und damit geht's ihr glaub ich auch besser.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #11
Oh, das hab ich mir von meinen Tieren auch erhofft, habe es selber immer so gehalten wenn ich Tiere übernommen hab. Leider war das nicht der Fall :(
 
  • Tiere abgeben Beitrag #12
Seraph, hast du denn die neuen Besitzer mal selbst kontaktiert und dich erkundigt? Vielleicht ist ihnen gar nicht bewusst, dass du dich über Nachrichten und Bilder freuen würdest und dir das so erhoffst?


Ich habe bisher nur einmal ein Tier abgegeben, einen Wellensittich den ich als Kind bekommen hatte. Er war sehr zahm, lebte aber alleine in einem der damals üblichen Käfige in dem er nur von Stange zu Stange hüpfen konnte. Um zu fliegen musste er warten bis ich ihn rausgelassen habe.
Mein Opa hatte eine große Voliere gebaut mit Innen- und Außenbereich in der er Wellensittiche und Nymphensittiche gehalten hat. Als ich gesehen habe, wie schön die Vögel es bei ihm haben, war klar, dass mein Wellensittich es bei ihm viel besser gehen würde und er durfte zu meinem Opa ziehen. Damals ist mir die Abgabe nicht schwer gefallen, ich konnte ihn ja auch weiterhin besuchen.


Zu beiden Vorbesitzern meiner aktuellen Katze habe ich auch noch gelegentlich per WhatsApp Kontakt und berichte kurz wie es ihnen geht und schicke Bilder.
Katze Mala kam 2013 mit acht Jahren zu mir, der Vorbesitzer hatte sie schweren Herzens abgegeben. Erst vorhin hat er mir eine Nachricht geschickt, heute wird sie 14 Jahre alt und er denkt immer noch jedes Jahr an ihren Geburtstag. :)


Ich halte nichts davon, sich unüberlegt Tiere anzuschaffen. Und ich bin der Meinung, man ist dauerhaft für so ein Lebewesen verantwortlich.
Aber es können sich immer Situationen und Umstände ergeben, die nicht vorhersehbar sind und die es verhindern, dass man sich wie gewünscht um seine Tiere kümmern kann. Oder auch dass diese sich nicht (mehr) wohlfühlen, weil sie z.B. mit anderen Haustieren nicht klar kommen oder sich die Wohnsituation durch einen Umzug ect. negativ verändert hat.

Da ist es weitaus verantwortungsvoller, diesen Tieren ein neues, gutes Zuhause zu suchen anstatt die ungute Situation fortzuführen. Ich glaube, da ist ein großer Denkfehler bei Besitzern (vor allem im Tierschutzbereich) die davon ausgehen, nur sie seien gute Tierhalter mit Herz und niemand anders würde das so hinbekommen wie sie.
Ich bin der Meinung, wenn man nur genug Energie und Ausdauer in die Suche steckt, bereit ist weite Strecken auf sich zu nehmen und die neuen Besitzer gut überprüft, könnte man ist fast allen Fällen dem Tier eine bessere Zukunft auch bei anderen Besitzern ermöglichen.

Aber genau so wie die Anschaffung ist auch die Abgabe nichts, was übers Knie gebrochen werden sollte, das muß mindestens genau so gut abgewogen und durchdacht sein. Du scheinst dich gerade in einer schweren Situation zu befinden, Lunimo- ich wünsche dir alles Gute.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #13
Klar habe ich sie kontaktiert. Von Socke werde ich erst wieder etwas hören, wenn die wieder eingefangen werden kann, da sie beim spazieren ausgebückst ist und das schon letztes Jahr im Oktober. Sie wurde immer mal wieder gesehen, also weiß ich das sie noch lebt und kann nur hoffen das sie wieder eingefangen werden kann.
und bei den Gliedern wurde mir gesagt, das sie mir Bilder macht, seit dem hab ich nix mehr gehört. Ich frage etwa einmal im Monat bzw wenn ich gerade dran denke. Ich will die Leute ja auch nicht nerven, sie haben andere Sachen zu tun als an mich zu denken. Solange ich weiß, das es den Monstern gut geht, bin ich zufrieden. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn ich noch ein Bild bekomme
 
  • Tiere abgeben Beitrag #14
Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr meine beiden verbliebenen Kaninchen abgegeben. Ich habe immer gesagt, wenn meine große nicht mehr ist, höre ich mit der Haltung auf. Nach langem Suchen habe ich dann einen schönen Platz in Außenhaltung für die beiden gefunden. Es ist mir extrem schwer gefallen. Das hätte ich gar nicht so erwartet, weil die beiden sehr scheu waren und ich deswegen nicht viel Kontakt zu ihnen hatte.

Die Entscheidung war aber absolut richtig so. Die beiden sind draußen total aufgeblüht und fühlten sich viel wohler als drinnen. Leider ist einer ein paar Monate später gestorben.

Von dem verbliebenen bekomme ich regelmäßig Bilder und darf ihn auch besuchen fahren. Ihm gehts super da, deswegen bin ich mittlerweile sehr froh, dass ich diesen Schritt gemacht habe.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #15
Ich finde auch, dass eine Abgabe der Tiere einen nicht gleich zum schlechtesten Menschen der Welt macht. Leider lese ich auch öfter in Tierschutzgruppen etwas anderes - und das finde ich fies. Wenn da dann irgendwelche Kleinanzeigen-Links gepostet werden und sich das Maul zerissen wird, wie man einen Hund o.ä. abgeben kann, ohne zu wissen was dahinter steckt :roll:

Es ist ja auch ein großer Unterschied, ob Jemand zB durch Krankheit oder unvorhergesehene Ereignisse ein Tier abgibt - oder, weil man mal in den Urlaub will.

Natürlich bin ich auch gegen eine unüberlegte Anschaffung und kann nicht verstehen, warum man seine Tiere bei kleinsten Anzeichen von Problemen direkt sofort abgibt - und dann am besten so schnell es geht und an die erst beste Person, die sich meldet.
Aber wenn man feststellt, dass seine Pläne leider nicht aufgehen und das Leben anders verläuft, als man dachte - man einfach merkt, dass man dem Tier nicht gerecht wird und es woanders glücklicher wäre und sich dann auf die Suche, nach einem guten Zuhause macht, ist das u.U. besser als sein Tier auf Biegen und Brechen behalten zu wollen.

Ich wünsche dir viel Kraft für die Entscheidung und biete mich auch gern als Gesprächspartner an ;)
Evtl. findet man ja eine gute Lösung für alle Beteiligten?
 
  • Tiere abgeben Beitrag #16
Ich bin im Moment auch in einer engen Lage mit 2 meiner Kaninchen.
Es sind 2 Weibchen und seit neuestem beißen die beiden sich nur noch.
Ich habe die letzten Tage recht lange hin und her überlegt,ob ich Sina abgeben soll,aber dann gibt es auch mal Tage,an denen die beiden wieder zusammen kuscheln und bin nun zur Entscheidung gekommen,die beiden kastrieren zu lassen, da Sina 1.zu oft scheinschwanger war und dann noch dieses zickige Verhalten aufweist.
Ich denke,eine Kastration wird das Problem beheben und ansonsten muss ich eben auf neutralem Boden neu vergesellschaften.


Aber mit unserem Hund,den wir leider am 30.6.17. erlösen mussten, hatten wir eine ,,Halbabgabe"...

Unser frühere Hund hatte Krebs und dann war ein Hund aufm Spielplatz zu verschenken.
Wir haben dann Probetreffen und sowas gemacht und der Hund gehörte sofort zu uns,auch von seiner Seite aus.
Er zog also bei uns ein und da die Besitzerin auch nur schwer von ihm loslassen konnte,kam sie immer wieder und immer wieder und der Hund hat immer wieder Heimweh bekommen,hat dann nicht richtig gefressen und dann haben wir ihn der Besitzerin zurückgegeben, weil er auch noch solche Macken hatte, mit der wir auch nicht gut klarkamen (er war schon 3 Jahre alt als er zu uns ksm).

Er hatte uns auch total gefehlt,bis die Besitzerin uns anschrieb
,ob wir ihn wiedernehmen,weil sie was mit dem Rücken bekommen hatte und die Kinder keine Lust hatten, mit ihm rauszugehen...
Joa, so hatten wir ihn nach 3 Wochen zurück und seitdem blieb er auch bei uns und durfte dann noch ein paar Jahre bei uns bleiben...

Und auch der endgültige Abschied fiel uns besonders schwer, aber wir waren drauf vorbereitet, da auch Thailer einen Herz-und Milztumor hatte und man nicht operieren konnte,weil der Herztumor bösartig war und an einer unoperablen Stelle saß.
Nach dem 1.Kreislaufzusammenbruch/Perikarderguss ging's ihm aber wieder gut und wir wollten ihn leben lassen, weil erleben wollte und keine Schmerzen laut Tierarzt hatte.
Die Tierärzte haben sich darüber gefreut, dass er noch leben durfte,weil die meisten Besitzer die Tiere bei so einem Befindet gleich einschläfern lassen.

Und fand kam der Tag,an dem es ihm wieder so schlecht ging uns wir alle wussten,dass der Tag gekommen war...und so fuhren wir am Nachmittag mit ihm zum Tierarzt und leiten ihn in seinem Körbchen würdevoll gehen ....

Aber auch das ist schwer, besonders,wenn man 7 Tiere innerhalb 2 Jahren verloren hat....Das ist heftig....


Wenn du schreiben möchtest,melde dich gern!

Liebe grüße und viel Kraft!
 
  • Tiere abgeben Beitrag #17
Man fühlt sich meistens schlecht, wenn man ein Tier abgeben muss. Aus triftigen Gründen sehe ich da aber absolut nichts verwerfliches dran. Im Gegenteil, es ist eine sehr verantwortungsbewusste, reife und selbstlose Entscheidung, wenn man zu der Erkenntnis kommt, dass es dem eigenen Tier woanders besser geht. Und es stimmt, Allergie ist eine oft genutzte Ausrede und ich werde selbst auch stutzig wenn ich mal wieder lese "wegen Allergie abzugeben", aber ich war selbst auch schon betroffen und musste Tiere aufgrund einer Allergie ziehen lassen (die sich später allerdings als Fehldiagnose herausstellte) und das ist wirklich nicht schön.

Ich persönlich frage die alten Besitzer immer, warum die Tiere abgegeben werden. Da hört man teilweise wirklich essentielle Dinge heraus, aber verlassen kann man sich darauf auch nicht. So habe ich erst letzte Woche ein Tier nach nur drei Tagen wieder abgeben müssen. Ich fand die Entscheidung der Besitzerin sehr vernünftig und konnte die Gründe absolut nachvollziehen. Auch Bestand wohl kein Drang, das Tier loszuwerden, es hätte im Zweifelsfall auch bleiben können. Leider habe ich mir im Endeffekt ein krankes Tier andrehen lassen, was ich dann schleunigst zurückgeben wollte bzw. musste um meine anderen Tiere zu schützen. Die Umstände haben es mir leider nicht zugelassen, mich selbst um die Genesung zu kümmern.

Lebensumstände können sich immer ändern, Allergien entwickeln sich teilweise erst später - so gut kann man teilweise garnicht im Voraus planen.
 
  • Tiere abgeben Beitrag #18
Oh, das hab ich mir von meinen Tieren auch erhofft, habe es selber immer so gehalten wenn ich Tiere übernommen hab. Leider war das nicht der Fall :(

Das ist echt schade. Für mich ist das selbstverständlich - grad wenn ich mal wieder einen Schnappschuss vom Quiekie mach geht der direkt an die Vorbesitzerin. Ich hab sie auch als Freundin bei FB, da kriegt sie eh viel mit ;) Muß aber auch sagen daß das bei uns was "besonderes" war - oder wie oft kommt es vor, daß sich Alt- und Neubesitzer bei der Abholung heulend in den Armen liegen? Das war bei ihr wirklich ein Schritt den Tieren zu liebe - sie hatte quasi die Wahl zwischen beruflich voll durchstarten oder den Katzen gerecht werden.
 
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