Krebsresistente Zuchtlinien [?]

Diskutiere Krebsresistente Zuchtlinien [?] im Ratten Gesundheit Forum im Bereich Ratten Forum; Hallo, Ich bin auf der Suche nach Rattenzuchtlinen, bei denen die Neigung zu Tumoren schwächer ausgeprägt ist. Eventuell haben sich auch schon...
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #1
K

Kzmtnieromay

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Hallo,

Ich bin auf der Suche nach Rattenzuchtlinen, bei denen die Neigung zu Tumoren schwächer ausgeprägt ist. Eventuell haben sich auch schon Züchter/Linen bei den Forenusern etabliert. Kann mir da jemand weiterhelfen? Online finde ich nur Hobbyzüchter, die auf Farben züchten oder Laborratten aus Massenzucht. Letztere gehen leider immer mit (absichtlich angezüchteten) genetischen Defekten einher. Soetwas suche ich nicht. Aussehen ist egal. Vielen Dank im vorraus.

MfG
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?]

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  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #2
Hallo,

Wenn dir das Aussehen egal ist, wäre es doch eine wunderbare Idee, dich bei Tierheimen in deiner Nähe zu erkundigen, ob es Notfellchen gibt, denen du ein gutes Zuhause bieten kannst. Denn die Tumorneigung ist, soweit ich informiert bin, allen Ratten eigen, wild oder domestiziert. Daher ist es theoretisch egal, woher du deine Tiere beziehst, praktisch sollte dein Gewissen sich gegen eine Unterstützung von Vermehrern entscheiden, solange es in Tierheimen noch genug obdachlose Ratten gibt, die einen lieben Menschen suchen.
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #3
Hallo Cerridwen,

vielen Dank für deine Antwort. Hier wird sogar mit der Krebserkrankung geworben:
ratte.png

Deswegen nehme ich an, dass es in den Zuchtlinien schon Unterschiede gibt. Das mit dem Tierheim ziehe ich in Erwägung.

MfG
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #4
Es würde mich stark wundern, wenn es tatsächlich einen derart versierten Züchter geben sollte, der nicht in der Forschung tätig ist. Und ich vermute, dass es im Forschungsbereich entweder unwesentlich sein sollte, ob eine Ratte zu Tumorerkrankungen neigt oder sogar erwünscht.
Ein Privatzüchter - gerade im Nagerbereich - wird kaum so viel Know-how haben, dass er eine Neigung zu Tumorerkrankungen herauszüchten könnte. Der kriegt gerade mal eben die Farbzüchtung auf den Stapel...
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #5
Hallo SoylentGreen,

"Und ich vermute, dass es im Forschungsbereich entweder unwesentlich sein sollte, ob eine Ratte zu Tumorerkrankungen neigt oder sogar erwünscht."

Genau damit wird ja geworben. Und ich suche das Gegenteil. Laut meinen Information stammen alle Farbrattenlinien ursprünglich von wissenschaftlichen Zuchten ab. Einen solchen Züchter schließe ich auch nicht aus. Nur ist eben die Frage, wer, wie und wo.

MfG
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #6
Hey

Liebhaber- und Laborzuchten haben sich parallel entwickelt auch Zuchten für Tierkämpfe. Da gab es zwar wohl anfangs noch Austausch, aber nicht mehr, als es zu selektiv kranken Linien kam. Im Übrigen wird vor allem an induzierten Tumoren geforscht: Tumorzellen rein ins Tier und dann mal schauen. So zuverläsdig spriessen Tumore sonst nicht, dass es sich für den Forschungszweck lohnen würde, sofern man nicht Auslöser untersucht.

In der Rattenzucht ist es logistisch kaum möglich, gezielt gesunde Linien zu bekommen. Eh sich Tumore zeigen, sind schon x Generatiinen entstanden. Alle Tiere müssten dann aus der Zucht. Damit man vielleicht Linien ohne Neigung dabei hat, muss man viele viele Linien parallel züchten - und das ohne Rücksicht auf Farben. Aber so eine blaue Capped Ratte mit Blesse verkauft sich nunmsl besser als eine Agouti Self. Und auch bei Züchtern liegt der finanzielle Gewinn eher im Fokus - erst recht, wenn man den Verlust betrachtet, der entstehen würde, würde man seriös gesunde Linien ginden wollen.

Im Übrigen gibt es auch in der Forschung keinen Druck, dass Ratten 2 Jahre tumorfrei bleiben. Die meisten Tiere werden jung verbraucht und erleben so ihren ersten Geburtstag nicht mal. Und auch Verhaltensstudien dauern selten länger als ein Jahr, eher nur Wochen. Bei der Altersforschung sind Tumore auch nicht unerwünscht - sie sind eine Begleiterscheinung des Alterns und kommen ja auch beim Menschen vor.

Wichtiger als Genetik ist sowieso die Ernährung und die Umwelt, wenn es um Tumorerkrankungen geht. Die Gene bestimmen zwar die Neigung, es brsucht aber immer noch Auslöser.
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #7
Hallo Cerridwen,

vielen Dank für deine Antwort. Hier wird sogar mit der Krebserkrankung geworben:
ratte.png

Deswegen nehme ich an, dass es in den Zuchtlinien schon Unterschiede gibt. Das mit dem Tierheim ziehe ich in Erwägung.

MfG
Gibst du bitte noch die genaue Quelle deines. Screenshots an. Danke. :)
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #8
Knopfstern

Zitat Zitat von Kzmtnieromay Beitrag anzeigen
Hallo Cerridwen,

vielen Dank für deine Antwort. Hier wird sogar mit der Krebserkrankung geworben:

Deswegen nehme ich an, dass es in den Zuchtlinien schon Unterschiede gibt. Das mit dem Tierheim ziehe ich in Erwägung.

MfG
Gibst du bitte noch die genaue Quelle deines. Screenshots an. Danke.
Nein, das ist nach §2a der Forenregeln verboten. Aber du findest bestimmt etwas, wenn du den Text in Google eingibst.

Hallo Nienor,
danke für deine ausführliche Antwort. Es war sehr interessant zu lesen. Meine Chancen stehen also recht schlecht. Hast du weitere Informationen und Quellen zu deinem ersten Absatz? Ich würde mich diesbezüglich gerne mehr belesen.

Deinen letzten Satz würde ich übrigens umformulieren: Die Gene bestimmen die Anfälligkeit und das Alter, es braucht aber immer noch Auslöser für eine vorzeitige, nicht genetisch definierte Erkrankung .

MfG
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #9
Ich denke, du missverstehst an dieser Stelle die Forenregeln - der von dir genannte Paragraf verbietet Tipps und Hilfestellungen zu Zucht und Vermehrung durch Nennen von Websites. Allerdings entbindet er dich nicht von deiner Pflicht, jegliche genannten Quellen mit einem Quellennachweis zu versehen. Durch Unterlassen machst du dich ggf. sogar strafbar, weil du dadurch das Zitat als dein geistiges Eigentum ausgibst und das im Extremfall den ursprünglichen Verfasser zu einer Anzeige hinreißen könnte. Könnte - nicht muss. Aber die Quellenangabe unter Zitaten und Bildern ist verpflichtend für jeden.


Den genauen Zusammenhang von Genen und Umwelt erforscht man schon seit Jahrzehnten und ist immer noch in den Kinderschuhen. Da wirklich Henne und Ei zu trennen, dürfte unter jetzigem Wissensstand recht schwierig werden. Niemand weiß wirklich, wieviel einer Tumorerkrankung genetisch bedingt, durch Umweltreize ausgelöst oder aus einer Prädisposition heraus von außen angeregt wurde. Ich verfolge diese Forschung berufswegen seit Jahr(zehnt)en mit Spannung und werde immer wieder überrascht.

Im Endeffekt bleibt uns als Tierhaltern die alleinige Option, unsere Tiere verantwortungsvoll auszuwählen und ihnen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten. Dies als Bogenschlag zu deiner Eingangsfrage, die darin konkludiert, dass man die Abstammung und damit einhergehend die Neigung zu pathogenen Krankheitsverläufen nicht nachvollziehen können wird, und daher andere Kriterien zurande gezogen werden müssen, wenn es um den Bezug von Tieren geht. Und da bin ich froh, dass die Meinung aller hier eindeutig hin zu Notfellchen geht.
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #10
Ich denke, du missverstehst an dieser Stelle die Forenregeln - der von dir genannte Paragraf verbietet Tipps und Hilfestellungen zu Zucht und Vermehrung durch Nennen von Websites.

Ich bezog mich auf: Links zu Züchterseiten dürfen nicht eingestellt werden Was imo unmissverständlich Formuliert ist.
Da ich aber sehe, dass die erste Aufforderung von einem Mod kommt, der die Regeln kennt, hier die Quelle:

Dies als Bogenschlag zu deiner Eingangsfrage, die darin konkludiert, dass man die Abstammung und damit einhergehend die Neigung zu pathogenen Krankheitsverläufen nicht nachvollziehen können wird
Ich beschränke mich keinesfalls auf pathogene Ursachen. Im Gegenteil, der zentrale Punkt war der erblich bedingte Tumor. Gleichwohl nehme ich mir die Hinweise zur Haltung und Ernährung natürlich zu herzen!

Um das bisherige Ergebnis mal Zusammenzufassen: Wenig Tumoranfällige Ratten gibt es nicht und es besteht auch kein Interesse, diese zu züchten. Den einzigen Einfluss, den man ausüben kann, ist durch artgerechte Umweltbedingungen und Ernährung.
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #11
Mein Tierarzt hat mir gesagt das Huskyratten besonders anfällig für tumore sind
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #12
Hat dein Tierarzt das irgendwie begründet?
Denn Husky ist ja keine "Rasse", sondern einfach ein Shade - im Grunde ist das ein Gen, dass sich über alle anderen legt und die Fellfärbung damit recht stark beeinflusst. In einem Wurf können so Huskies, Hoodies und sogar Albinos gleichzeitig fallen .. warum da jetzt die Huskies anfälliger sein sollen als ihre Geschwister?
 
  • Krebsresistente Zuchtlinien [?] Beitrag #13
Wäre mir auch neu dass das so wäre. Eine fachliche Begründung würde mich da auch sehr interessieren.
 
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