Bei mir war das damals so, dass ich auch ein Tier hatte, dessen Zähne so mies waren, dass sie gar nichts mehr richtig frass. Cunis haben ihr buchstäblich geholfen wieder lebendiger zu werden und sich wieder zu erholen (natürlich zusammen auch dank des Tierarztes mit dessen Behandlung, Schmerzmitteln, OPs und so).
Hab das Futter dann noch weiter verfüttert, einfach um Mangelerscheinungen entgegen zu wirken (hab davor eigentlich Jahre ganz ohne Trockenfutter meine Tiere gefüttert und hielt von dem Zeug auch nichts) und weil es mit den Krankheiten nicht aufhörte.
Die Meinungen gehen halt auseinander ob Trockenfutter generell sinnvoll ist oder nicht.
Meine Tiere waren lange nie richtig krank, bis es dann mit Lilly los ging. Zurzeit hab ich ein Tier hier, dass die Ohren voller Eiter hat, heißt, auch chronisch Krank ist und ja auch beide Tiere nicht mehr so jung sind (beide 7 Jahre) und in Innenhaltung leben, bedeutet, theoretisch bekommen die kaum Vitamin D ab, was mir auch zu denken gibt, gerade auch, weil Lillys Zähne ja total kathastrophe waren...
Weiß nicht... gesunde, junge Tiere in Aussenhaltung brauchen vielleicht kein Trockenfutter, aber wie steht es denn mit den Innentieren aus oder mit den alten oder mit denen wie mein Mücke, dessen Körper mit der Erkrankung sich herum schlagen muss?
Das Pellet Futter setze ich jetzt hab und steige auf Grünhopper um, denn ganz ohne... bin unschlüssig geworden.
Danke dir für deinen Thread, ich glaube, der hat mir die Augen geöffnet und das meine ich ehrlich.... ich rate jedem von Pellets ab und verfüttere unwissentlich die ganze Zeit selbst das Zeug an meine Tiere (Ich wüsste nicht, dass das auch Pellets sind, die normalen sind ja immer sonst diese dicken, harten, Klötze und da es damals empfohlen wurde...).:?
Für kranke Tiere ist es aber wirklich gut, frage mich nur gerade wieder, welche Krankheiten darunter denn nun fallen?!
Bei diesen Päppelklötzen würde ich mich fragen ob die irgendwie leicht zu fressen sind für die Tiere oder ob das abgeknabbert werden muss von den Tieren oder ob es zur bequemen Herstellung von Brei dienen soll?
Kranke Tiere, die schon ausgelaugt sind, haben nämlich meistens kaum noch wirklich Kraft um noch irgendwas groß durchs knabbern zu bearbeiten. Da ist es gut, wenn das Futter ohne müsse rein geht und Kraft spendet.
Alles andere würde ich unter Beschäftigung zuordnen, wobei ich da lieber Äste zum knabbern als so einen zusammengepressten Klotz ins Gehege legen würde. (kenne die Teile aber auch nicht):102:
Liebe Grüße
Amber